Übernahme von Impfkosten
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Hallo greenEYES,
du solltest die Originalrezepte auf jeden Fall aufbewahren, denn falls Deine KK die Impfung übernimmt, musst Du die Rezepte dorthin schicken. Ohne Rezepte - kein Geld!
Dann solltest Du Deine Kasse anrufen und direkt dort nachfragen. Erzählt man Dir, dass Deine Impfung eine Privatangelegenheit ist, solltest Du durchblicken lassen, dass Du die Kasse zu wechseln gedenkst und Dich mit dem Vorgesetzten verbinden lassen. So habe ich das gemacht. Mir wollten sie auch zuerst weismachen, dass Impfungen, die aufgrund einer Urlaubsreise vorgenommen werden, nicht erstattungsfähig sind.
Sie sind es sehr wohl, allerdings muss die Impfung für das betreffende Urlaubsland von der Stiko (Ständige Impfkommission) empfohlen sein.
Die meisten Kassen erstatten inzwischen die Kosten für Urlaubsimpfungen, aber nur, wenn man hartnäckig ist und darauf verweist, dass andere Kassen diese Kosten tragen. Jede Kasse will konkurrenzfähig sein!
Zumindest die Hepatitis A-Impfung sollte kein Problem sein. Bei einer A und B-Impfung werden die Kosten für die A-Impfung herausgerechnet. Sie liegen pro Injektion bei ca. 48 Euro. Das ist schon mal erheblich billiger als die Impfung komplett zu zahlen. Meine Kasse hat beides bezahlt. Die meines Mannes immerhin noch die A-Impfung.
Lass Dich nicht abspeisen! Viel Glück
LG DomRepperin
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Ich bin bei der AOK versichert.Ich arbeite als Krankenschwester in einem Krankenhaus.Bin also Hep B geimpft,welches der Arbeitgeber übernimmt.Da wir aber auch oft verreisen und die Fälle von Hep A immer mehr steigen hab ich mich entschlossen mich auch gegen Hep A impfen zu lassen.Diese HEP A Impfung zahlt der Arbeitgeber aber nicht,aber dies ist auch ein anderes Thema!
Bei Nachfrage bei meiner KK,ob diese die Impfkosten übernimmt,erhielt ich nur als Antwort :NEIN!!!!!Mit der Erklärung ,da diese Impfung ja für den Urlaub benötigt würde,und es auf Deutsch mein Privatvergnügen wäre,ich müsste ja nicht verreisen.Nur das man sich auch in Deutschland mit HEP A anstecken kann,so weiter gebildet war derjenige am Telefon eher nicht.Bin also erst mal in Vorkasse getreten und habe die erste von zwei Impfungen gezahlt.Nach der zweiten Impfung,die ich auch bezahlt habe, rief ich wieder bei der AOk an und drohte,die KK zu wechseln,da die Krankenkasse meines Mannes (er ist bei der GBK) die selbe Impfung ohne grosses murren erstatte.
Und er ist noch nicht mal im Gesundheitswesen tätig,benötigte die Impfung also nur für unsere Urlaube.
Ich hab jedoch zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen(schütze mich also im Berufsleben und im Privaten Bereich wie Urlaube,...) und schütze mich ja nun im doppelten Sinne(Beruflich und Privat)Ich fragte ob es der AOK lieber sei meine Behandlungskosten zu bezahlen bei einer Infektion anstatt 90Euro für die Impfung.Und das die KK wohl nix mehr übernimmt an privater vorsorge wie etwa das impfen.
Nach 2Tagen erhielt ich einen Anruf von einem Kundenberater der mir sagte,dass man mir die Impfkosten voll erstatten würde aus Kulanz(wie gnädig
).
Habe heute das Geld erhalten und kann jedem nur empfehlen hartnäckig zu bleiben bei einer Impfkostenerstattung.

Denn impfen ist sehr sehr wichtig!!!!!Hätte das Impfen auch selber bezahlt,auch wenn die KK mir nix erstattet hätte da mir meine Gesundheit zu wichtig ist.....Aber wofür zahlen wir soviel Krankenkassenbeiträge,wenn die nix übernehmen

Also ich rate euch:IMPFEN;IMPFEN;IMPFEN!!!!

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Hallo Leute,
nachdem ich vor einiger Zeit hier eine Frage eingestellt hatte, möchte ich jetzt abschließend von unserem Fall berichten.
Nachdem wir aus dem Urlaub zurück waren, hatten wir eine schöne Überraschung auf unserem Konto : die Barmer hat in voller Höhe die von uns vor dem Urlaub schriftlich beantragten Kosten für die Impfung und den Impfstoff übernommen. Geht doch !!! Aber wie man sieht, nur mit Nachfragen, argumentieren und schriftlichem Antrag auf Einzelfallentscheidung.
Unser EX- ARZT ist übgigens bei seiner Forderung geblieben: pro Imfung die Forderung fürs impfen und eine Beratung, heißt also pro Impfung 21, 46 € plus eine Untersuchung für 10,73 €, die nie stattfand.
Meine letzte Imfung hab ich bei unserer neuen Ärztin machen lassen und siehe da: ich mußte , wie viele andere hier im Forun auch, nur 10,73 € fürs impfen inklusive Beratung bezahlen !!Also, sollte eure Kasse nicht zahlen wollen, beantragt es einfach schriftlich mut dem Hinweis, dass mittlerweile fast alle gesetzlichen KK die Kosten übernehmen !!!
Liebe Grüße
Gabi -
Hallo wie gesagt haben ich mit der Bkk telefoniert und es wurde mir mitgeteilt,dass sie meine Impfkosten für A/B übernehmen,aber die für meinen Sohn nur für A nicht.
Ich habe trotzdem beide Rezepte eingereicht und mit einer Ablehnung für meinen Sohn gerechnet.Heute bekam ich dann Post von der Bkk
"Sehr geehrte Frau...,
schön dass Sie sich um Ihre Gesundheit und die Ihres Sohnes kümmern und ihn impfen lassen.Ihre BKK beteiligt sich gerne an den Impfkosten.
Die Impfkosten werden für sie beide in voller Höhe übernommen und noch heute auf Ihr Konto überwiesen.
MFG...Damit hätte ich gar nicht gerechnet,wirklich super!
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Hallo!
Ich weiß nicht ob ich jetzt hier falsch bin, falls ja bitte verschieben^^ (sorry).
Also ich habe am Freitag meine 2. Hep A+B Imfpung erhalten. Hab meinen Arzt gefragt ob ich jetzt wirklich geschützt bin. Er meinte, das weiß man erst nach der 3. Imfpung nachdem man das Blut untersucht hat. Also heißt das das ich mich anstecken kann? Wo genau kann ich mich denn anstecken? Also ich weiß das ich aufpassen muss beim Duschen und beim Zähneputzen Wasser aus der Flasche benutzen soll. Und sonst? Also ich hab jetzt schon bissl Angst...
Kann mir vielleicht jemand Tips geben? -
@greenEYES
ja das ist wahr. Da hat Dein Arzt vollkommen Recht, die genaue Wirksamkeit zeigt erst eine Titerbestimmung. Der Impfschutz wird i. d. R. nach der 2. Impfung richtig hochgefahren. Die 3. Impfung ist ein letzter Push. Anstecken kann man sich auf unterschiedliche Art u. Weise. Bei Hep. A geht dies i. d. R. durch Nahrungsmittel. z. B. Hep. B. hingegen wird über Körpersekrete übertragen. Mach Dich nicht zu verrückt, wenn Du hygienisch sauber lebst, sollte es kein Problem darstellen.
LG -
Also ich habe bei meiner KK nach der Hepatitis A Impfung gefragt und mir wurde gesagt wenn ich nach Ägypten reise würden sie die Impfkosten übernehmen.
Bei meinem Hausarzt angekommen hat man mir gleich dieHepatitis A u- B
Impfung empfohlen mit der Frage warum nur A die Krankenkasse zahlt sie doch. Ich mußte rein garnichts !!! bezahlen der Arzt rechnet mit der KK ab.
Meine Freundin soll bei ihrem Hausarzt dagegen alles selbst bezahlen.. nach seiner Auskunft zahlt die Kasse keine Reiseimpfung!!! Was im übrigen die `Barmer´ bei ihrer Nachfrage auch bestätigte..
Sie versucht es jetzt auf Grunde eurer Tipps nochmal. Sind für sie halt
pro Spritze 77.-€ u. drei braucht sie weil wir die schnelle Impfung benötigen.Liebe Grüße
Brigitte -
Aber Hauptsache ist, immer schön meckern, wenn die KK die Beiträge für Alle erhöht.
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@bernhard
Was soll das denn jetzt heissen???
Wir zahlen soviel an KK Gebühr,dann kann man auch mal Service und Kostenübernahme erwarten...
Habe keine Arzt oder Behandlungskosten ausser die Routine Vorsorge Untersuchungen.Und dann lasse ich mich prophylaktisch impfen und dann stellt sich die KK auch noch quer...
Also irgendwo hört es auf.
Hab bei meiner KK (AOK) richtig rabatz gemacht u.hab es schl.auch bezahlt bekommen.
Arbeite als Krankenschwester im Krankenhaus,also ich weiss wie der Hase läuft und wie wenig die Kassen noch bezahlen.Ein Witz ist das!!!! -
bernhard707 wrote:
Aber Hauptsache ist, immer schön meckern, wenn die KK die Beiträge für Alle erhöht....schon einmal die Kosten einer Impfung den möglichen Behandlungskosten bei einer Infektion gegenübergestellt?
Was ist wohl für die Allgemeinheit günstiger?
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Ist im Ansatz durchaus richtig, aber macht die "Allgemeinheit" auch z.Bsp. in der Dom.Rep. Urlaub?
Ich bin übrigens privat versichert.
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curiosus wrote:
Was ist wohl für die Allgemeinheit günstiger?
Für die Allgemeinheit wär's günstiger, wenn Leute, die in Regionen fahren, wo sie besondere Impfungen benötigen, sich die Impfungen selber zahlen, bzw. auch ihr Risiko (zumind. zum Teil) selber tragen.
Gilt mmg. nach auch für Extremsportarten. Beinbrüche nach Schiunfällen würd ich auch nicht die Allgemeinheit zahlen lassen.
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Da bin ich nun absolut auf Deiner Seite!!!
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heike0906 wrote:
@bernhard
Was soll das denn jetzt heissen???Nix anderes als ich bisher schon sagte!
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bernhard707 wrote:
Ist im Ansatz durchaus richtig, aber macht die "Allgemeinheit" auch z.Bsp. in der Dom.Rep. Urlaub?...nein macht sie nicht. Das dumme ist nur, daß man sich eben auch hier mit HepA infizieren kann und somit eben sehr wohl die Allgemeinheit damit betroffen ist. Influenza-Impfungen werden z.B. ja auch von den Krankenkassen übernommen...

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Ist schon richtig, die Kosten für Impfungen/Prophylaxen in "unserem Lebensraum" sollten allemal von der gesetzlichen KK übernommen werden.
Sorry curi, aber in der Eröffnungsfrage ging es um Reiseimpfungen.
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bernhard707 wrote:
Ist im Ansatz durchaus richtig, aber macht die "Allgemeinheit" auch z.Bsp. in der Dom.Rep. Urlaub?Ich bin übrigens privat versichert.
War klar dass so ein Satz nur von einem Privatversicherten kommt....
Da haben wir genug solcher Patienten bei uns im Krankenhaus,die meinen,nur weil sie viell. privat versichert sind,was besseres zu sein scheinen
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Bernhard, zum einen lautet der Titel "Übernahme von Impfkosten" und zum anderen verschwimmen durch den regen internationalen Flugverkehr immer mehr die Grenzen zwischen Grundimmunisierung und Reiseimpfungen.
Letztlich ist für mich nur entscheidend, daß eben immer mehr Infektionskrankheiten, auch die die hier als ausgerottet galten, wieder bzw. neu im Vormarsch sind. Die Bürger vor den Folgen einer Erkrankung durch geeignete Impfungen zu schützen ist letztlich die Aufgabe unseres Gesundheitssystems, welches im übrigen auf dem Solidaritätsprinzip beruht.
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Heike,
Dein Kommentar ist ebenso OT wie jetzt meine Antwort:
Geschenkt!!!
Übrigens habe ich nur versucht für diejenigen in der gesetzlichen KK zu sprechen, die eben nicht in Nordafrika, Ägypten oder in die Dom.Rep. Urlaub machen können, oder wie chriwi schon sagte, Extremsportarten bevorzugen.
Ich wurde Samstag vor Weihnachten 07 mit Herzinfarkt nachts in eine Klinik eingeliefert, "was Besseres" war ich durchaus nicht, die Krankenschwestern und Doc's haben nur ihren sehr guten Job gemacht.
Erst meine Frau wurde später nach der KK gefragt, das hatte aber kaum einen Einfluss auf die Behandlung, sondern nur nach der spätereren Unterbringung in welchem Zimmer.
