Schlafen auf Langstreckenflügen
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Hallo LadyLuck
"Melatonin", heisst die Lösung. Dieser Stoff steuert das Schlafbedürfnis des Menschen. Ich will jetzt keine lange medizinische Abhandlung bieten. Nur so viel: Melatonin bewirkt, dass der Mensch, wenn es dunkel wird, müde wird und einschläft. Mit zunehmenden Alter produziert der Körper immer geringere Mengen. Deshalb sollte die Fehlmenge oral zugeführt werden. Ergebnis: Augen zu und schlafen. Ich habe damit seit über 15 Jahren beste Erfahrungen gemacht. Kein Jetlag oder ähnliches.
Melatonin ist auch probates Mittel vieler Crewmitglieder.Grüsse
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Melatonin ist meines Wissens hier in Deutschland immer noch verschreibungspflichtig. In den USA gilt es als Nahrungsergänzungsmittel, es kann auch von hier aus in den USA in Internetshops bestellt werden oder man läßt es sich von dort mitbringen.
Die Meinungen über Melatonin gehen auseinander, es wird vielfach vor Dauergebrauch gewarnt.
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Hallo zusammen,
haben genau dieses Problem auch jedes Jahr bei unserer Reise nach Mexiko.
Beim Hinflug, Start am Vormittag, bleiben wir die nacht vorher meist sehr lange wach. So sind wir dann am Flughafen schon wieder müde. Nach dem Mittagessen gibt es da ein Nickerchen von 2-3 Std., das reicht dann aber eigentlich.
Wenn wir heimfliegen, ist ja dann ein Nachtflug, dann nehmen wir jeder 2 leichte Schlaftabletten, und dann nach dem Abendessen gibt es eine "große Mütze" Schlaf. Wenn wir dann in München aussteigen, sind wir eigentlich topfit, da die Tabletten (Name: Temazep) einen nicht total belämmert machen.
Funktioniert eigentlich ganz gut. Haben aber auch 2 richtig gro0e Nackenhörnchen dabei, in die man sich richtig reinkuscheln kann.
Denn die Standarddinger zum aufblasen sind nicht wirklich o.k.
LG
Claudia -
Hallo,
habe leider auch immer Probleme dass ich nicht schlafen kann. Wobei das Einschlafen nicht immer das Problem ist, denn ich trinke einfach mit meinem Mann gemeinsam einen Piccolo-Champagner (oder Rotwein) und dann werd ich immer sehr müde. Jedoch bekomme ich immer solche Nackenschmerzen, dass ich davon aufwache. Oder aber es ist so laut dass ihc nur dahindöse. Das nächste Problem ist, dass meine Füsse immer sehr anschwellen bei Langstreckenflügen, und das, ungeachtet dessen,wieviel Beinfreiheit ich habe. Bin aber 1,76 m gross und klar, je weniger, desto schlimmer. Aber anschwellen tun sie immer extrem, und ich hab richtige Angst, dass ich mal so eine Flug-Thrombose krieg. Habs schon versucht mit Aspirin einnehmen vor dem Flug, hat letztes Mal etwas geholfen, aber ganz ohne Anschwellen gings trotzdem nicht. Hat da jemand vielleicht einen Tipp?
Und bzgl. der Schlaftabletten: werde hier evtl. beim nächsten Flug (geht ja schon bald, am 25.12. gehts nach Nicaragua) auch mal ausprobieren.
LG
Belinda -
@ Belinda
Ich dachte lange, das Problem "schwere Beine/Füße" trete nur bei übergewichtigen Menschen wie bei mir auf. Aber damit haben offenbar alle mehr oder weniger zu tuen. Bei Tagflügen helfen wir uns damit, daß wir konsequent alle ca. 1 1/2 bis 2 Stunden aufstehen und eine "Runde um den Block" drehen. Dabei wippen wir öfter auf den Zehenspitzen. Bei Nachtflügen müssen wir die schweren Beine/Füße in Kauf nehmen. Damit wir schlafen können, nehmen auch wir ein kurz wirkendes Schlafmittel, das keinen hangover nach dem Aufwachen bewirkt. Unseres heißt "Halcion", gehört zu den Benzodiazepinen (ähnlich wie Valium). Da wir sonst nie Schlafmittel einnehmen, dürfte 1x oder 2x pro Jahr nicht schaden, unser Hausarzt sagt, das Mittel baue sich schnell ab im Körper, nach 24 Stunden ist es angeblich schon nicht mehr nachweisbar. Wichtig ist nur, daß man sich vor dem Einschlafen anschnallt, zumal wenn der Partner ebenfalls das Mittel einnimmt.
Und der Rotwein sollte im Keller bleiben, denn Alkohol verstärkt die Wirkung auf nicht vorhersehbare Weise.Eine Stewardess in unserem Bekanntenkreis sagte uns, daß das Bordpersonal das Einnehmen von Schlafmitteln durch die pax zwiespältig sieht. Einerseits sind die Leutchen dann "ruhig gestellt" und machen keine Arbeit mehr, andererseits hat es Fälle gegeben, in denen Passagiere bei einem case of emergency nicht wach zu kriegen waren.
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Hallo!
Danke für den Tipp, bei mir ist es echt meist sehr schlimm. Ich kann auch nichtmal die Schuhe ausziehen, weil ich die dann nicht mehr anziehen kann, so dick sind die. Und ich wiege nur 64 kg bei 1,76m, bin also sehr schlank, damit hats bei mir also nichts zu tun
KOmischerweise hab ich das erst seit der Geburt meiner Tochter, vorher hatte ihc nie Probleme.Das mit dem Rumgehen mach ich generell auch öfters, so gut es halt geht.
Ich werd mir da auf jeden Fall noch was zum Schlafen verschreiben lassen, und auch nochmal das mit dem Aspirin C versuchen, diesmal halt länger vorher.LG
Belinda -
das mit den schweren beinen hatte ich auch immer...
der tipp meiner ärztin: beine vor und während dem flug mit einer durchblutungsfördernden Creme (gibts in der apotheke) einschmieren. (oder stützstrümpfe kaufen, leider nicht billig) und natürlich am besten alle 1-2 stunden eine runde durch den flieger drehen... (geht natürlich schwer wenn man schlafen will)das mit dem aspirin (blutverdünnend) wirkt nicht so ganz - angeblich müsste man da 2 wochen vorher täglich 1000mg acss zu sich nehmen, damit das blut so dünn ist, dass es reicht. und ob das für den magen so gut ist, wage ich zu bezweifeln.
in der apotheke gibt es allerdings spritzen (gegen thrombose), die kann man sich selbst spritzen oder aber auch durch den arzt. sind aber rezeptpflichtig (zumindest in Ö)hab das allerdings noch nie gemacht, bin aber am überlegen, weil ich im jänner meinen ersten langstreckenflug vor mir hab.
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:DHallo Ihr Dom.Rep.Flieger!

Habt Ihr schon mal etwas von einer Schlafmaske gehört?
Kombiniert mit einer Entspannungscassette (ich weiss nicht ob ein CDplayer erlaubt ist) müsste es auch ohne Valium gehen.Ich werde es im März06 ausprobieren und Euch Bericht erstatten.Ausserdem gibt es doch auch so viel auf einer Flugreise zu sehen.Schlafen kann ich auch noch am Urlaubsort
LG Marylou -
**Das Problem mit geschwollenen Beinen/Füßen habe ich leider auch immer beim Fliegen.Bin auch nicht übergewichtig.Deshalb ziehe ich grundsätzlich zu jedem Flug Schuhe an,die mir ne NR zu groß sind(hab ich extra dafür gekauft).Bei "normalen" Schuhen könnte ich diese im Flieger auch nicht ausziehen,da ich sonst nicht mehr reinkommen würde.
Da hier auch über andere Problemchen,außer Schlafstörungen,gepostet wird,möchte ich mein zusätzliches auch kurz loswerden.Hoffe,jemand kann mir Tips geben.
Kaum hebt der Flieger ab,rumort es im Bauch und er fängt an zu spannen wie ****.Der Bauch wird steinhart und es fühlt sich an,als ob ich auf Toilette müßte.Das geht aber nicht.Also,ich werde den Druck dort nicht los.Nicht mal durch Luft ablassen(schäm).
Die letzten 3 Flüge habe ich die Nacht vor Abflug Abführmittel genommen.Der Druck hat sich dadurch zwar etwas veringert,ist aber nach wie vor vorhanden.Woran kann das liegen oder kennt jemand irgendein Mittelchen dagegen?
Es ist nämlich sehr unangenehm,vorallem bei Langstrecke.Dieses doofe Gefühl behindert mich zusätzlich noch am pennen,trotz SchlafmittelGrüßchen
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@ caribeangirl
Das mit der Luft im Bauch liegt wohl daran, daß Du infolge der allgemeinen Aufregung vor dem Flug durch falsches Atmen zu viel Luft schluckst. Ich habe damit auch schon mal zu tuen, weiß wie unangenehm so etwas gerade während des Fluges ist. Mein Arzt hat mir das Mittel "sab simplex" empfohlen, das gibt es in der Apotheke, es läßt die entstandenen Blasen in sich zusammenfallen, die Luft entweicht und man kann wieder frei atmen.
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@ caribeangirl
Das hängt aber auch mit der Druckkabine zusammen und ist völlig normal...
Daher sollte man weit vor dem Flug anfangen, sein verhalten umzustellen. nur leichte kost essen, nichts blähendes (wie z.B. Kohl, Bohnen etc.) und ganz wichtig KEINE getränke mit kohlensäure trinken! ausreichend stilles wasser- auch nicht auf orangensaft schwenken, wegen der fruchtsäure...

Dann sollte es dir auch besser gehen!
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Ha wie lustig, ich dachte, nur ich hab das alles beim Fliegen
Ist aber auch ein unangenehmes Thema 
Also ich kann bei Langstreckenflügen auch nie auf die Toilette (mal damenhaft ausgedrückt) und ich hab nach dem Flug jedes Mal noch 1-2 Tage nach der Ankunft direkt Verstopfung.
Mein Tipp (nach dem von salvamor): viel rumgehen im Flugzeug, mir hat man gesagt, es kommt auch davon, dass man nur rumsitzt, sich nicht bewegt. So kann der Magen nicht richtig arbeiten.
Ich esse ausserdem vorher fast nichts und auch im Flugzeug esse ich nur gerade soviel, dass ich es noch aushalte mit dem Magenknurren
Werde mir auch mal das Medikament von salvamor holen, bei uns gehts ja jetzt bald los mit dem nächsten Fernflug...LG
Belinda -
Vorab mal danke,für die Tips.Habs mir eben ausgedruckt,daß es nicht in Vergessenheit gerät.Bis zum nächsten Flug dauerts nämlich noch ein dreiviertel Jahr.Leider.
Grüßchen
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Hallo,
ich hatte mir für den letzten Flug in die Staaten Zopiclon 7,5 mg verschreiben lassen. Ich habe das hier im Forum gefunden. Es wirk zwar immer noch nicht so wie erhoft, aber so zwei oder drei Stunden döse ich dann endlich auch mal ein. Länger ist nicht drin bei einer Tablette und mehr nehme ich auf keinen Fall.
was Schlafen im Flieger angeht bin ich ein hoffnungsloser Fall. Mal sehen wie es nach Thailand nächstes Jahr wird, da haben wir nur Nachtflüge. -
Also ich habe mir ein planzliches Mittel besorgt: Kytta-Sedativum
Ob es allerdings bei Langstreckenflügen hilfreich ist, weiss ich noch nicht, werde ich erst im November testen. Da ich aber in den ersten beiden Nächten am Urlaubsort auch nicht schlafen kann, habe ich es dort schon ausprobiert und es hat auch geholfen. Eine chemische Keule im Flieger wäre mir persönlich unheimlich.
Gruß Biggy