Benehmen im Flugzeug - ein kleiner Reiseknigge
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was man vor allem auch auf nachtflügen beachten sollte ist:
- sich nicht lautstark unterhalten wenn alle leuten um einen herum schlafen oder zumindest dösen
- bei gezeigten komödien nicht lauthals loslachen und sich womöglich noch auf die schenkel klopfen vor freude
- darauf achten dass kleine kinder während des fluges nicht unnötig laut sind und durch die gänge laufen ( ist vielleicht etwas schwierig aber vielleicht denkt man sich vor dem flug ein paar leise beschäftigungen aus z.B.: vorlesen, malhefte oder vor dem flug zuhause ein glas warme milch... wirkt wunder!)
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Hallo!
Bin gestern vom Urlaub heim, die Fliegerei über DUS diesmal das reinste Chaos.
Aber bezgl. Benehmen im Flugzeug: Weil hier öfters über laute Kinder geschrieben wird. Uns ist was ganz anderes passiert. Eine Dame die während des 11h Fluges ca. an die 13 Dosen Bier gekippt hat. Dann auch noch meine Frau angepöbelt hat und die letzten 2h nur noch ********* hat. (Biergestank mal abgesehen!!)
Sowas nervt meiner Meinung nach noch viel mehr als kleine Kinder die meist ohnehin sehr brav sind!Auch sollte da die Flugbegleiterin mal eingreifen und einer betrunkenen Dame kein Bier mehr geben!
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@christian31c:
Habt Ihr Euch nicht bei der Stewardess beschwert?
Kann ich gut nachvollziehen, dass das nervt. Pöbelei und dann noch Alkoholfahne - schönen Dank auch! -
Hallo Christian 31c
Du liebe Zeit, dann lieber nervende Kidis

Als "Dame" würde ich so eine "Spriteule" auch nicht betiteln. Das war alles andere als "Ladylike"
Hoffentlich war der Urlaub so schön, dass Euch so etwas nicht die gute Stimmung vermiest hat.
Sabine
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Hallo!
Der Urlaub war dafür umso schöner!!!

Leider rund um den Flug dafür alles zum schreien!
Lg Christian
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Sternchen1702 wrote:
- darauf achten dass kleine kinder während des fluges nicht unnötig laut sind und durch die gänge laufen ( ist vielleicht etwas schwierig aber vielleicht denkt man sich vor dem flug ein paar leise beschäftigungen aus z.B.: vorlesen, malhefte oder vor dem flug zuhause ein glas warme milch... wirkt wunder!)
Naja, manchmal fragt man sich auch wirklich, wie gut Eltern ihre eigenen Kinder einschätzen können. Hatten einen Frühflug nach HRG (ca. 3.30 Uhr am Morgen). Es waren sehr viele Familien mit kleinen Kindern an Bord, vom Baby bis zu 5 oder 6 Jährigen. Die Babys haben bei Start und Landung mal kurz gemaunzt, ansonsten alles fein.
Bis auf eine Familie 2 Reihen vor uns. 2 Kinder, davon ein kleines Mädchen so ca. 2-3 Jahre alt. Ohne Witz, das Kind hat 4,5 Stunden lang geweint, war nicht zu beruhigen. Das Weinen steigerte sich nach 2 Stunden zu einem Brüllen, nach 3,5 Stunden zu hysterischem Kreischen. Mutter und Vater (sahen nach ordentlicher Familie aus) waren komplett überfordert, nix hat geholfen.
Neben der Belästigung für die anderen Reisenden (es ging irgendwann echt auf die Substanz, das Kreischen) und der Tortur für das Mädel, stellt sich doch hier echt die Frage, warum man mit so einem Schreikind (war ja scheinbar sensibel und nicht so einfach) nen Frühflug bucht oder überhaupt 4,5 h fliegen muss. Auf dem Heimflug (Abend/Nachtflug) war es wohl auch ähnlich, man hat das Mädchen wieder 4 h lang gehört, sie sassen nur weiter weg von uns.
Übrigens haben sich in dem Flieger mal echt alle Gäste "kniggehaft" verhalten, es haben zwar alle mit den Augen gerollt aber keiner hat die Eltern angemault oder angepöbelt (wobei mir schon ein paar Sprüche eingefallen wären).
LG Mola
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also wenn schon nicht geraucht werden darf ,sollte man auch ein Alkahol verbot einführen .
Hatte im letzten Flieger auch so einen Säufer neben mir ich gab ihm mal meinen Ellbogen als Gruss mit als er sich bei mir auch noch aufstützen musste als es zur Toilette ging.
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Beim Thema Alkohol sollten halt auch die Flugbegleiter etwas aufpassen. Jemanden der schon betrunken ist weiter Bier zu verkaufen finde ich nicht in Ordnung.
Außerdem hab ich beim letzten Flug mit LTU erlebt, daß manche das Bier überhaupt kostenlos bekommen haben, und andere wieder 2€ zahlen mußten. Auch nicht gerecht wie ich meine! -
Fazit:
Man hat ein Problem, wenn
a) sich die vermeintliche Dame auf dem Nachbarsitz als ************** entpuppt,
b) krakeelende Kinder erst ihre Eltern fertig machen, um anschließend harmlose Mitreisende zu drangsalieren,
c) man nach der Landung den Ellenbogen seines euphorisch klatschenden Sitznachbarn in die Rippen bekommt,
d) sich der nette Herr am Notausgang als Selbstmordattentäter outet.Ganz übel wird’s natürlich, wenn sich der Selbstmordattentäter hemmungslos betrinkt, da so viele lärmende Kinder an Bord sind, darüber hinaus die selbstgebastelte Bombe die regulären Handgepäckmaße überschreitet, daher die ************** in der Reihe davor nicht mehr an ihre Duty-Free-Einkäufe mit dem Suff kommt, aus Ärger darüber mit ihrem Sitz möglichst die Liegeposition einnimmt, woraufhin das hinter ihr sitzende Kind kläglich zu weinen anfängt, ...
Da hilft dann wohl nur noch ein Elektroschocker! Den man gar nicht mit an Bord bekommt. Und die selbstgebastelte Bombe hoffentlich auch nicht

Mmmhhh, nach diesem Flug würde ich eventuell auch klatschen, wenn ich das Chaos endlich hinter mir lassen kann!

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Ein ganz wunderbarer Beitrag. auch wir fliegen so zweimalig im Jahr, ja klar, meist mit Ferienfliegern, wie Condor/Air Berlin etc. Leider denken immer noch einige Passagiere, sie seien etwas ganz besonderes. Auch unseren Söhnen, heute 16 und 13 fiel dies schon mehrmalig auf.
Es nervt total ab.........Mensch, dann sollen sich doch die, die meinen einen erste Klasse-Flug gebucht zu haben, auch First Class buchen und nicht den Großverdiener heraushängen lassen.
LG
Micky

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Boarding completed! Oder: Duell über den Wolken
Erst kürzlich hab ich`s erlebt.

Das Einchecken. Eigentlich ganz reibungslos, WENN ... jeder am Schalter die nötigen Unterlagen zur Hand hätte, bzw. die Zeit des Wartens weniger mit lautem Erzählen verbringen würde in wie vielen Sternen er nächigt, sondern lieber die Unterlagen zusammensuchen würde.
Danach die nächste Geduldsprobe. Zwischen Check In und Sicherheitskontrolle ist soviel Zeit, dass man leicht die Bestände an Schlüsseln, Kleingeld, Feuerzeugen etc. in der Hosen bzw. Jackentasche prüfen und ggf. ins Handgepäck verstauen kann.
Manchmal aber ertönt der Piepser gnadenlos, auch wenn man schon halb nackt zum x-ten Mal die Schleuse passiert.
Was lässt man nicht alles für die eigene Sicherheit und die der anderen Fluggäste über sich ergehen, auch wenn diese murrend und mit ungeduldigem Blick mehr oder weniger laut bekunden, mal wieder in der falschen Schlange zu stehen.
Dann rückt es näher, das Ereignis, von dem alle Urlauber träumen – das Boarding.
Die Zeit bis zum heißersehnten Aufruf verläuft meist immer nach dem gleichen Schema mit einem Hauch individueller Dramaturgie. Zitternde, blasse Raucher flitzen zwischen der Abflughalle und den immer spärlich werdenden Raucherkabinen hin und her. Die letzten Grüsse an die Daheimgebliebenen werden nicht ganz ohne ein Quäntchen Schadenfreude noch schnell in Form von sms oder mehr oder weniger lautstarken Gesprächen getätigt und es wird lautstark diskutiert, wer zuerst auf die Toilette darf und wer dafür aufs Handgepäck aufpasst.Dann ist es soweit. Am Schalter trifft das Personal ein. Sofort recken sich die ersten Köpfe und die ersten springen wie elektrisiert auf, packen eilig ihre Sachen und stürmen zum Counter. Gedrängel.
Ein Flugprofi weiß natürlich, dass es ab jetzt noch gut 10 Minuten dauert, bis der eigentliche Aufruf erfolgt. Allerdings sollte man sich, wenn man seinen Namen in Verbindung mit dieser Durchsage „letzter Aufruf für Herrn/Frau ...“ hört, schleuningst auf die Socken machen, denn damit hält man nicht nur den ganzen Betrieb auf, sondern verstößt auch massiv gegen die Regeln der Höflichkeit in der Luftfahrt.
Meine Regel dabei ist. Lieber als letzter gemütlich ins Flugzeug schlendern, als mich von der Hektik mitreißen zu lassen. So gut diese Einstellung auch ist, so schnell wird sie aber auch zur Theorie, spätestens wenn man an Bord ist.
Hat man das Flugzeug endlich betreten, ist die individuelle Beweglichkeit mittlerweilen derart eingeschränkt, sodass spätestens jetzt der Drang nach Rücksichtnahme auch beim Letzten erwacht sein sollte.
Jetzt fliegt so mancher Dialog hin und her und anhand des Untertones kann man sehr gut unterscheiden, was derjenige zwar sagt, aber anders meint.
Da hört man dann Floskeln wie, „Sorry, darf ich ihre Tasche ein bisschen zur Seite schieben?“ ... Das bedeutet in der Übersetzung „So was Ungehobeltes, meint der etwa er ist allein im Flieger?“ oder auf die Frage „Verzeihung, würden Sie mich mal durchlassen?“ folgt zwar ein freundliches „Selbstverständlich“, was allerdings bedeutet „muss die Tussi unbedingt als letztes kommen, wenn sie weiß das sie `nen Fensterplatz hat?“
Man kann sich also merken. Besonders im Flieger ist Höflichkeit nicht immer unbedingt gleichzusetzen mit ehrlicher Dankbarkeit. Zumindestens wahrt man aber nach aussen den Schein.Hat man endlich seine Sachen verstaut und sitzt mit roten Wangen, leicht erhitzt aber glücklich, angeschnallt in freudiger Erwartung auf den bevorstehenden Start in seinem Sitz, dann kommt die nächste Hürde.
Heutzutage wird man ja größtenteils via Bildschirm über die Sicherheitsvorschriften an Bord aufgeklärt. Früher taten mir die Flugbegleiter immer leid, weil sie praktisch ins Leere erklärt haben und man immer wieder eine leichte Irritation in deren Gesicht erkennen konnte, wenn man zu den wenigen gehört hatte, die aufmerksam zugehört haben.
Endlich in der Luft und es ist soweit. Nun kommt es .... das nach dem wir alle so sehr lechzen .... das Essen!
Im Grund genommen ist das Essen in der Holzklasse ideal um sich ordentliche Essmanieren anzugewöhnen.
Man kann nicht herumfuchteln und muß auch die Arme möglichst eng am Körper halten.
So kann man sein Essen genießen, allerdings nur insoweit der Vordermann genauso verhungert ist und in etwa die gleiche Zeit zum Kauen und Genießen braucht.
Wenn dieser nämlich ein Schnellesser ist oder eventuell gar nicht ißt und von großer Müdigkeit befallen lieber sein Defizit an Schlaf nachholen möchte, ist es mit dem Genuss schnell vorbei und jeglicher Versuch, in der Enge angemessen zu speisen schlägt fehl.
So versucht man dann den Flug ruhig und manierlich zu überstehen und freut sich, wenn es keine größeren Dissonanzen im näheren Umfeld gibt. Über solche Kleinigkeiten, wie die grelle Leselampe des Nachbarn, die einem ins linke Auge sticht, die Lüftung des anderen Nachbarn, die einem kalt ins Genick bläst, der Hintermann, der einem die spitzen Kniee durch den Sitz in den Rücken bohrt oder die Dame am Fenster, die im Vierstelstundentakt den Kaffee wegbringen muss, sieht man milde lächelnd hinweg.
Kaum gelandet, bricht allgemeine Hektik auf.
Im Flieger auf dem Gang, viele Urlauber wild kruschtelnd in gebückter Haltung, bei der jeder Physiotherapeut wässrige Augen bekommen würde und einige geduldige Sitzenbleiber.
So geht’s dann weiter zur Gepäckausgabe.Hier spaltet sich wieder das Volk.
Manche warten geduldig auf ihre Gepäckstücke und manche gibt’s, die am liebsten in die Röhre kriechen würden, aus der die Gepäckstücke aufs Laufband kommen.
Spätestens jetzt hat auch das letzte Handy die 5.sms empfangen, und der 5. Anbieter heisst einen willkommen und bietet seine ach so günstigen Leistungen an.
So verteilt sich das bunt gemischte und zusammengewürfelte Völkchen und so manchen trifft man wieder auf dem Rückflug. Frisch gebräunt und erholt, aber nicht anders im Verhalten als beim Hinflug.Kann jemand sagen das das nicht stimmt?

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Zustimmung

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Rumreisender wrote:
na wenn er nein sagt lässt du es natürlich.
würde bei mir eh nicht gehen, da meine knie direkt hinter der lehne hängen. Dank der tollen sitzabstände bei den chartern geht das leider ja nicht mehr anders.
Hallo
Ich habe festgestellt,das wenn ich die Frischluftdüsen in die richtige Stellung bringe,der Vordermann,der auf sein Klapprecht besteht den Sitz schnell wieder senkrecht stellt.Ist halt mein Recht auf Frischluft.Und mit einem verspannten Nacken den Urlaub zu beginnen ist nicht schön.
Man sollte sich zu wehren wissen.Hat auch noch nie Diskussionen gegeben.
HiHi
