Benehmen im Flugzeug - ein kleiner Reiseknigge
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1.) Auch sehr "angenehm" sind unruhige Passagiere die hinter mir sitzen.
Da gibt es die besondere Gattung der "Permanent-Aufsteher". Jedesmal wenn sie aufstehen, müssen sie sich an der Rückenlehne vor ihnen (also an "meiner" Rückenlehne) hochziehen.
Für den Passagier der davor sitzt, sind diese "Permanent-Aufsteher" eine Qual. Speziell wenn man gerade trinkt oder schläft.
2.) Eine weitere Gattung sind die Rucksackträger.
Einige dieser ohne Sensibilität handelden Menschen, besitzen die Unart, beim Boarding im Gang stehend, diverse Körperdrehungen durchzuführen. Leider treffen sie (mitten ins Gesicht) dabei auch Passagiere, die bereits ihren Gangplatz eingenommen haben.Schöne Ferien, guten Flug und immer nette (Mit)Passagiere,
Hans
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Richtig gastwirt!
Wenn meine Kleine grad nicht schläft, laß ich sie immer kräftig mit den Füßen an die umgelegten Sitze treten oder an den Vordermann anpusten oder singen.
Gibt ja genügend Sachen die, die Leute an kleinen Kindern stören.
Meist hilft auch schon " Mäuschen, ist dir schlecht? Hoffentlich spuckt sie nicht über die Vordersitze
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@UteEberhard
"Permanent-Aufsteher", welche sich am Sitz hochziehen, hatte ich beim letzten Hinflug in den Urlaub auch. War grauenhaft als auch nervig u. nach einer geraumen Zeit hatte ich dies auch zu verstehen gegeben. -
Beiträge hier eingefügt !
Pesche wrote:
Nach Touristen-undBusiness-Hotelknigge mit entsprechenden, zum Glück gelockertenDresscode in den Tagungs- und Speisesälen, stelle ich noch den“Flugzeug-Knigge” in diesen Thread.Ich denke dabeischmunzelnd zurück an meine jeweiligen geschäftlichen Weiterflüge vonNew York nach Venezuela und weiteren Südamerikanischen Staaten. Bei dervenezolanischen Fluggesellschaft “VIASA” herrschten damals etwasspezielle Vorschriften bezüglich das Verhalten an Bord und dasReisegepäck. Aber im Gegensatz zu den üblichen normierten BordGepäcktaschen, Beautycase, Rucksäcklein und Köfferchen, kam es schonmal vor, dass Einheimische Passagiere ihre Weihnachtseinkäufe wie:Ständerlampe, Salontisch, Fernseher, Bettrost, Matratzen und weitere,zugegeben etwas sperrige „Artikelchen“ mit in die Kabine brachten undmit Hilfe des Bordpersonals irgendwo verstauten. Während des Fluges inden selten ausgebuchten Fliegern, wurden als Begleitung zu Drinks nebstZigaretten, auch herrlich schmeckende Zigarren und Pfeifen in Brandgesetzt. Hin und wieder erlebte ich staunend, dass in denKabinen-Gängen, auf den Sitzen und in der Bordküche, zu virtuosvorgetragenen Gitarrenklängen eines Passagiers, mit Flugbegleiterinnenund weiteren Fluggästen getanzt wurde. Kein Passagier reklamierte.Südamerikanisches Flair in höchster Vollendung!
Und heute?Zugegeben, in meistens vollgestopften Sardinenbüchsen. Da werdenrücksichtslos Gepäckstücke weit ab des eigenen Platzes verstaut undwarum sollte man den Aktenkoffer unter den Vordersitz schieben, wenn erdoch auch auf Kleidung und bereits verfrachtetes Gepäck gepresst werdenkann?, beliebt sind auch Rucksackträger, die sich suchend im Gang nachrechts und links drehen und dabei den Gästen hinter ihnen ihrenTornister ins Gesicht schlagen, da wird gedrängelt und die GängeMinutenlang verstopft, Passagiere in Shorts, mehr oder weniger nacktemOberkörper und unbesockten Füssen räkeln sich schwitzend (undstinkend!) auf den Sitzen, dann der Ellbogen-Kampf um die Armlehnen,Rückenlehnen permanent verstellt, auch während den Mahlzeiten, mit demRufknopf werden Flugbegleiterinnen permanent für irgendwelche Wünscheherbeigerufen, mit Vorliebe während dem Essenservice, und zu guterLetzt: Das obligate Applaudieren nach der Landung, vorwiegend inChartermaschinen. Weder Piloten noch Kabinenpersonal schätzen diesenBeifall besonders. Immerhin könnte man meinen, die Fluggäste seienglücklich, heil wieder am Boden zu sein - ein nachträglichesMisstrauensvotum gegenüber dem Team im Cockpit!Sorry, wenn ich etwas sarkastisch Luft abgelassen habe, aber mit guten Manieren über den Wolken hat es auch so seine Tücken!

PescheMetrostar wrote:
@Pesche
Diese "Stinker" kannich auch sehr gut riechen, grrrrr.... Anscheinend ist es, gerade vonHerren, zuviel verlangt, sich im Flugzeug oder bei Busausflügen einfrisches Hemd anzuziehen. Wenn der Mann schon nicht darauf achtet,sollte es wenigstens das "Ehegespenst" tun.Sibirier wrote:
Mit den "Stinkern" möchte ich eins sagen. Ich bin von Natur ein "bischen" stabil gebaut (95 kg, 177 cm).Ichschwitze auch leicht. Aber es kann passieren, dass ich von Ägypten nachHause fliege, evtl. schon mehr als 2 Std. in den Sachen bin und dannins schwitzen gekommen bin. Duschen kann ich dann nicht mehr (obwohlich mich schon vorher geduscht habe...). Daher kann es bei mirpassieren, dass wenn ich in das Flugzeug komme vielleicht mal nachSchweiß rieche (muss aber nicht) und obwohl ich vorher geduscht habe...Auch ist es in den Fliegern nicht immer angenehm kühl, sondern öftersschon bei den Urlaubsfliegern drückend heiß. Aber ich kann dagegenleider nichts machen.... Im Handgepäck sind halt die Jacken fürZuhause...
Aber im Gegenzug weiss ich, dass ich manchmal "Schweißfüße" habe, deswegen lasse ich lieber meine Schuhe an....
salamander1 wrote:
Sibirier, ich glaube nicht das Menschen wie Du gemeint sind 
Ichdenke jeder ist schon mal ins Schwitzen gekommen. Es ist aber einUnterschied ob jemand in ein frisches oder in ein tagelang getragenesHemd schwitzt.
Wir haben einmal eine Partie Jungs ( so um die45 Jahre alt ) bewundert, die Anfangs weissen Socken wurden von Tag zuTag schwärzer, der Geruch intensiver , der Sicherheitsanstand deranderen Gäste größer.
Aber was soll der Angestellte nun tun, zum Gast hingehen und sagen."Sie stinken"????
EinigeGäste haben das Problem dann selbst in die Hand beseitigt, indem siesich lautstark über diese Stinkwitze unterhalten haben. Das dürfte denMännern dann doch peinlich gewesen sein.
Von da an sind die Jungs ohne Socken erschienen

ist aber nicht immer nötig!