Was bedeutet "viele Stammgaeste" in der Hotelbeschreibung?
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Metrostar wrote:
@Waldschrat
Wenn Du Pech hast, steigt in "Deinem" HP-Hotelgerade der "Club der zehn nackten Friseusen" ab, die um zehn Uhr morgens mit dem ersten Glas Bier anstoßen. Denen gefällts sooo gut in dem Hotel, daß sie gleich im nächsten Jahr wiederkommen wollen...Gibt es sowas in "Deinen sterilen, anonymen AI-Anlage" auch nicht????? Dort ist das Bier sogar kostenlos!!!!

Leute, was hat das mit Stammgäste bzw. mit diesem Thread zu tun?
Diese nackte Friseusen wurden das gleiche machen auch beim ersten Hotelbesuch.Ich glaube manche users sind mit dem Thema etwas aufgedreht...

vonschmeling wrote:
Solche unreflektierten und pauschalen Verurteilungen von AI Urlaubern sind nicht mehr zeitgemäß und langweilen mich zu Tode!EBEN!!!!
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Viele Stammgäste können ein eindeutiges Qualitätsmerkmal für ein Hotel sein, aber für "Ersttäter", die schon viele andere Hotels kennen und somit Vergleichsmöglichkeiten haben, auch ein k.o. - Kriterium bzw. eine große Enttäuschung sein. Ein Lemming kommt schließlich selten allein...

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Jau, Ale, was Wunder ...??

Wenn immer wieder "Proll"-T-Shirts an die AI-ler verteilt werden, die sicherlich nicht so ganz absurden Pro-Argumente niedergemetzelt und die Vorteile vollkommen ignoriert bleiben ... da wird man schon mal dünnfellig!
Ich bin gewiss Misch-Nutzer und entscheide mich nach sehr gründlicher Abwägung - ergo hab ich keinen Bock, mit dem Kegelclub GelbRot Puselhausen oder den Freien Hairstylisten Easy Cut Bad Lippspringe verglichen zu werden! Schwachsinn ... pauschal ... intolerant.
Jeder hat gute Gründe, seinen Urlaub so zu gestalten, wie er ihm am besten taugt - da braucht keiner arrogant drüber herzuziehen!
Ich find, das Bild von Metrostar daher recht treffend.
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Sina, venn der Hotelier und die Mitarbeiter sehr aumerksam sind und alle gleichmässig behandeln, wo ist das Problem für "Ersttäter"?
Und gerade in kleineren Häsern ist es keine utopie....
Schliesslich ein guter Hotelier weisst dass der neue Kunde einen Stammgast werden kann....und benimmt sich genau wie der Gast möchte.... -
Gewisse Risiken muss man dulden, seien es Stammgäste, eine ethnische Mehrheit oder gar unkalkulierbare Wellenbewegungen am Strand ...

Der eine hat ne Stammgästephobie, der nächste ist ein Familienvermeider, Golfhasser, Tennisumgeher oder einfach ein Ferienpsychot ... DAS alles ist ein Problem, aber NICHT MEINES!
"Feinsandiger Strand" kann genauso ein k.o. Kriterium sein, wie "topless okay" ... wer will all diese Vorstellungen noch richten??
Letztlich ist auch "viele Stammgäste" ein Kriterium aus der "halb voll/halb leer" Kategorie und schlicht subjektiv ...
Aber hin und wieder ist ja auch jeder für seinen Frieden selbst verantwortlich und muss die Informationen eben optimal einordnen.
In diesem Sinne:
Schöne Ferien!
Euer Stammgast

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alessandro wrote:
Sina, venn der Hotelier und die Mitarbeiter sehr aumerksam sind und alle gleichmässig behandeln, wo ist das Problem für "Ersttäter"?Ja...WENN... Hin und wieder ist es leider so, daß das Hotel sich auf seinen Lorbeeren ausruht, nichts mehr investiert, etc.. Einem solchen Hotel sterben die Stammgäste leider irgendwann förmlich weg und es kommen keine neuen mehr nach, weil es den Anschluss verpasst hat

Ich bin gestern aus dem Urlaub zurückgekommen - zum 2. Mal im gleichen Hotel. Der erste Besuch war im November/Dezember 07 (da hatte ich bei der Gästebefragung augenzwinkernd angemerkt, daß es toll wäre, wenn der Service täglich so gut wäre wie am Befragungstag, obwohl es auch beim "normalen" Service eigentlich nichts zu meckern gab), der letzte jetzt. Und es war super (wir haben fast täglich auf den Gästebefragungsbogen vom Hotel gewartet und nie einen bekommen
)! Seit dem ersten Besuch wurde einiges optimiert und investiert, man hat förmlich gespürt, wie dankbar konstruktive Verbesserungsvorschläge angenommen und umgesetzt wurden.
Das zeichnet m. E. ein Stammgästehotel aus - und nicht die Tatsache, daß ein Hotel seit 10 oder 20 Jahren gleich aussieht
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Sina, danke für diese Ausführung!
Ich war - Bödi ich! - noch gar nicht auf die Idee gekommen, dass ein Hotel "20 Jahre gleich aussehen" sollte!! (Old School Stammgästedenken??)Nein, Stammgäste sollten natürlich nicht als vollkommen entwicklungsresistente Konsumenten betrachtet werden, sondern als wichtiges Marketinginstrument, dessen konstruktive Beiträge auch Anklang finden.
Ideal:
Wenn zufriedene Gäste an der Optimierung mitarbeiten dürfen und letztlich noch zufriedener sind ... man nennt sowas auch Kundenbindung.
Recht ratsam im vollen Markt, meine ich! -
Genau so ist es. Eine Situation fällt mir in diesem Zusammenhang ein:
Wir waren abends in einem A la Carte - Restaurant am Strand essen, wurden beim Verlassen des Restaurants von einem tropischen Regenschauer überrascht und suchten Schutz in der benachbarten offenen, aber überdachten Bar (die tagsüber als Snackrestaurant genutzt wurde) und nahmen einen Absacker zu uns. Wir waren die einzigen Gäste, an der Bar tummelten sich ein Kellner und 2-3 Abteilungsleiter des Hotels, die ebenfalls vom Regen überrascht wurden. Plötzlich huschte eine Maus an uns vorbei und verschwand hinter dem Buffet. Maus - kein Thema. Kann in einer offenen Einrichtung inmitten eines tropischen Gartens schonmal vorkommen. Nur hinter dem Buffet sollte sie natürlich nicht verschwinden dürfen. Ich habe die "Anzugträger" nett darüber informiert...unmittelbar danach knieten sie kollektiv vor dem Spalt, in dem die Maus verschwunden war, beratschlagten sich...und 2 Tage später war der Spalt hermetisch abgedichtet! Der Wortführer der Abteilungleiter muß jetzt zwar auf Lebenszeit mit unserem Spitznamen "Mann mit der Maus" leben, aber was soll's? Es wurde schnell und effektiv auf einen Hinweis von Gästen reagiert - was will man mehr?
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"Die Änderung mit der Maus" ... ein neues Urlaubsrenovierungsmodell!!

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Najaaaaaa...mir fallen spontan 30 - 50 (Stammgäste-) Hotels ein, die in dieser Situation die bloße Existenz einer Maus im Garten schlichtweg und kategorisch verneint und abgestritten (völliger Blödsinn - es gibt keinen karibischen Garten ohne "Ureinwohner"!) und sich als komplett kritikresistent erwiesen hätten
In besagten Hotels würde der Spalt hinter dem Buffet noch heute existieren und Familie Maus sich wohlgenährt und fröhlich fortpflanzen 
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Wir waren vor 18 Monaten in einem All-In-Hotel in Kenia mit ca. 80 % Deutschsprachigen und davon mind. 50 % Wiederholungstätern. Sicherlich wurden sie erfreuter im Haus begrüßt (man kennt sich eben schon einige Jahre), aber unsere Verabschiedung als Neulinge war genauso herzlich wie bei ihnen. All-In betreffend: Wir haben in 14 Tagen keine (zu) auffälligen Gäste gesehen, obwohl es am Getränkeangebot nicht gemangelt hat. Sicherlich gibt es andere Beispiele, aber hier hat es prima geklappt und wir hatten unseren Spaß. Woran es genau gelegen hat, kann man schwer sagen. Vielleicht war der Mix aus Alt und Jung gut.
mcgee -
Siehsssu - es kann auch klappen!
Ich tu mich schwer mit der Definition "Stammgast" ...
anstelle der (subtil unterstellten) gelben Binde am Oberarm trage ich lieber weiterhin ein sehr offenes Auge durch mein aktuelles Urlaubsparadies - ich bin nämlich auch schon mehrfacher "Ex-Stammgast" und das hatte stets gute Gründe!Dank all dieser Erfahrungen sind sehr oft 1 bis 2 Tage zur Besichtigung anderer Hotels an meinem Urlaubsort vorgesehen. Trotz aller Transparenz dank Bewertungen und Forum vertraue ich sehr altmodisch immernoch lieber auf meine persönlichen Eindrücke.