Was da kreucht und fleucht.
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@Dettelbach: Schwarze Mambas gibt's nur in Afrika und in Zoos.

@bernhard707: "Meine" war eindeutig eine Weißlippen-Bambusotter (also weder Kobra noch grüne Mamba
). Grün, einen knappen Meter lang, großer, eckiger Kopf, dünnes, braunes Schwanzende. Angeblich enden Bisse "meist nicht tödlich", rufen aber schwere Nekrosen vor, d.h. dass das betroffene Gewebe abstirbt. -
In einem Urlaub, wohnten wir in einem Bungalow.
Mein Mann und ich, haben einen Mittagsschlaf gemacht.
Da mein Mann vor mir erwacht ist, ging er die paar Schritte zum Meer hinunter. Plötzlich erwachte ich, von einem eigenartigen Geräusch geweckt.Da sah ich ein Tier vor dem Kleiderschrank, für mich sah es aus wie ein Leguan oder so..... Es hatte einen sehr langen, dünnen Schwanz. Ich war sehr erschrocken, jedesmal wenn ich mich bewegte, hat sich das Tier auch bewegt, ich hatte entsetzliche Angst, bin dann wie in den Witzen auf's Bett gestiegen. Es dauerte mindestens eine halbe Stunde, bis ich zur Türe raus konnte, um am Strand unten, meinen Mann zu holen.
Der hatte schlimmes befürchtet nach meiner Beschreibung, aber noch heute muss ich das hören, es war eine Eidechse!!!!!!!!
Zu meiner Verteidigung:
Habe bei uns noch nie eine Eidechse gesehen mit einem so langen Schwanz! ca. 50cm! Mein mann sagt zwar 20cm. aber er hatte ja noch nie ein gutes Augenmass!
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Hallo Kleefeld!
... Sicherlich hatte die Eidechse viel mehr Angst vor Dir als Du vor ihr! Und dass sie ihren Kopf immer dann ruckartig bewegte, wenn Du Dich bewegtest, ist auch verständlich, denn dann hat sie Dich besser fixieren können. Nur das sie nicht weghuschte erstaunt mich etwas.
Ich wundere mich oder belächele niemanden, der sich vor einem ihm unbekannten Tieren fürchtet, ganz im Gegenteil! Das ist eine Selbstschutzreaktion, die oftmals ein unliebsames direktes "Kennenlernen" verhindert. Selbst wenn diese Angst in einer momentanen Starre ausartet, so wird diese sofort gebrochen, wenn sich diese Wesen vermeintlich angriffsartig auf einen zubewegt. Dann setzt der Fluchtinstinkt ein. Und das meistens auf beiden Seiten. Eine weise Einrichtung der Natur, und als Trieb oder Verhaltensmuster fest programmiert! Auch bei uns Menschen!
Bei den meisten Tieren gibt es eine unsichtbare Fluchtdistanz und eine Angriffsdistanz. Unterschreitet man die erste, so flieht das Tier, oder zieht sich beobachtend zurück, während bei der Unterschreitung der zweiten der sofortige Angriff erfolgen würde. Zieht man sich aus dieser Angriffsdistanz schnell zurück, so stoppt meistens auch sofort der Angriff. Auf dieses Verhalten basiert größtenteils jede Raubtierdressur.Ich würde es nie wagen einem mir unbekannten Tier, und mag es noch so klein sein, zu nahe zu kommen, denn ich wüßte ja nicht welche Möglichkeiten ihm zur Verfügung stehen mich erfolgreich zu schädigen.
Wie z. B. bei den aufgerichteten oder zu einer Feder gespannten Schlangen, die dadurch eine viel größere Reichweite bekommen. Von der Spei-Kobra oder dem Skunk mal abgesehen.
Meistens gehen dem Angriff noch mehr oder weniger Drohgebärden voraus. Aber wer erkennt die schon und kann sie deuten?!
Ich bin der Überzeugung, dass ein Tier niemals ohne Grund angreift! Außer den Ausnahmen: Schutz der Nachkommen, Beutejagd zum Überleben oder eben eine direkte und unmittelbare Bedrohung.Vorsicht ist in jedem Fall die bessere Methode! Wen oder was du nicht kennst, dem gehe aus dem Wege!
Gruß Dieter
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chriwi wrote:
Oder mit anderen Worten: Wer sich in meinem Hotelzimmer aufhält, ohne einen Teil der Zimmermiete zu übernehmen (oder putzt) wird platt gemacht!Hallo,
da kann man ja nur hoffen, daß Deine Frau einen Job hat!

Allerdings habe ich mich schon immer gefragt, was das für Touristen sind, die Ihre Putzmittel mitnehmen. Langsam sehe ich ein, daß es dabei ums pure Überleben gehen kann........

Gruß
Berthold
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@entdeckerin
Noch nie in Asien gewesen?
Zur Besserung des Appetits noch einige nette Sachen:
In Khon Kaen/Thailand sah ich Berge von gegrillten Skorpionen auf dem Abendmarkt.
Und jeder Abendmarkt in Thailand bietet zu gewissen Zeiten Proteine wie gegrillte Heuschrecken oder Reiskaefer an.
Wie sagte jemand einmal: Die Thais essen alles ausser Panzern und Schlachtschiffen. Und diese nur nicht, weil sie keine entsprechend grossen Toepfe haben.
Richtig widerlich fand ich es dagegen auf dem sogenannten Schlangenmarkt in Taipei/Taiwan vor einer Reihe von Jahren. Dort wurden lebende Schlangen aufgeschlitzt und das Blut getrunken. Und Affen der Schaedel geoeffnet und das Gehirn dann gegessen. Inzwischen duerfte dies aufgrund vieler Proteste hoffentlich vorbei sein oder nur noch im Geheimen stattfinden. -
wolfmisc wrote:
Die Thais essen alles ausser Panzern und Schlachtschiffen. Und diese nur nicht, weil sie keine entsprechend grossen Toepfe haben.
Den kannte ich noch nicht. Ich hab nur mal gehört, dass die Chinesen alles essen, was vier Beine hat....... außer Stühle.
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In der Dom.Rep hing an unserer Bungalow Wand ein große schwarze Spinne, als ich jemanden holte war sie aber dann weg und kam nie wieder... aber im gleichen Urlaub hatten wir noch eine ziemlich große Kakerlake im Zimmer. Wir kamen vom Abendessen und wollten uns frisch machen, normal geh ich immer erst ins Bad an diesem Tag war mein Freund schneller, zum Glück, weil er dieses Riesen Vieh entdeckte. Er scheuchte sie dann in das "Kofferzimmer", den Türspalt deckten wir mit HAndtüchern ab. Da wir am Tag darauf abflogen war das so noch okay, konnte sich die Putzfrau damit abfinden

Aber die größte Panik hatte ich in Kanada vor einem Stinktier, eigentlich ganz süße Tiere aber sie sollten einem nicht zu nahe kommen... Wir saßen gemütlich vor unserem Ferienhäuschen als es im Gebüsch raschelte (das war nix unnormales) ich sah plötzlich etwas auf uns zu kommen, es war schon relativ dunkel draußen. Erst dachte ich nur an "unser" Eichhörnchen, weil da kam immer ein schwarzes und hatte sich füttern lassen, aber dann sah ich es direkt auf uns zu laufen, ein Stinktier. Ich wollte losrennen doch schnell wurde ich zurück geholt und gebeten ruhig zu bleiben. Ich, meine Mutter und unser Bekannter setzten uns auf den Tisch und warteten... Doch das Tier lief um den Tisch und schaute... Die anderen sahen das Spektakel und wollten schon Tomatensaft besorgen gehen (nur so wird man den Gestank am Körper los)... aber nach einer halben Stunde ging es wieder, und das ohne seine Marke zu setzen, wir hatten dem Tier ja auch nix getan.
Die sind echt süß aber man weiß nie wie sie drauf... -
ich kann euch aus der Erfahrung mit einem Bekannten berichten, der von solch einem Skunk = Stinktier getroffen wurde, weil er ihn gereizt hatte und nicht auf die Ratschläge anderer hören wollte, auf einer Farm in Arizona.
Nach dem Volltreffer im Gesicht und Brust durfte er in gehöriger Entfernung draußen schlafen!Ich denke mal dass Tomatensaft wohl ein Witz von dir sein sollte!
Du kannst dich stundenlang baden und mit den schönsten Düften einsprühen, den Gestank wirst du tagelang/wochenlang nicht los! Noch schlimmer sieht es mit den Klamotten aus, die kannst du beruhigten Gewissens, selbst nach mehrfacher Wäsche, verbrennen, denn sie stinken noch nach Monaten bestialisch.
Sie sind recht friedliche Artgenossen und überhaupt nicht aggressiv, außer man verärgert sie. Sie werden sogar ganz leicht handzahm und zu richtigen "Kuscheltieren". Der buschige Schwanz ist richtig schön, außer der Stänker stellt sich auf die Vorderpfoten, hebt den Hinterleib rückwärts über den Rücken nach vorne, so dass der Schwanz von oben über den Kopf fällt. Dann ist alles vorbei! Die Zielgenauigkeit aus den beiden Afterdrüsen ist enorm.
Leider sind sie auch außergewöhnlich neugierig; und da fängt dann das Problem an. Viele Farmer halten sie sogar als Haustiere, denn jeder Eindringling und jedes andere Tier, selbst Schlangen, macht einen riesen Bogen um sie, weil er weiß was ihm blühen kann!
Sellbst stinken sie jedoch nicht!Gruß Dieter
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Anm. d. Admins: Überflüssiges Zitat entfernt !
Muss ich Chriwi recht geben. Zumindest das Zimmer. Denn auch ohne Phobie wusstet ihr nicht, um was für ein Exemplar es sich handelte.
@wolfmisc
Ich war letztes Jahr das erste Mal in Asien. Singapur/Bali. Muss aber sagen, dass ich (zum Glück) solche Essgewohnheiten nicht mitbekommen habe. Auch auf den Nachtmärkten ist mir nichts aufgefallen.
Kann aber natürlich auch daran liegen, dass ich nicht darauf geachtet habe, da ich nicht wusste, was die alles in sich hineinschlingen
Mich hat Asien ziemlich fasziniert, so dass für dieses Jahr Thailand auf dem Programm steht. Ich hoffe aber trotzdem, dass mir so manche von dir beschriebenen Zeremonien erspart bleiben.
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@ entdeckerin
welcome to the club! Wenn einen erst einmal das Asienfieber gepackt hat, laesst es einen nicht mehr los.
Singapur und Bali sind in Beziehung auf exotische Leckereien sehr sparsam. Und in Thailand muss man an die >Spezialitaeten< ja nicht ran.
Ich hab es, obwohl mehr oder minder in Thailand daheim, auch noch nie versucht.
Das Thaiessen ist uebrigens super und die Thairestaurants in Deutschland nur ein schwacher Abklatsch davon. Zudem noch 5x so teuer. -
Hallo,
also bei der Spinnengeschichte hätte ich auch das Hotelzimmer gewechselt, ganz bestimmt

Auf Teneriffa hatten wir eine Bungalowanlage, die nur so von Kakerlaken gewimmelt hat.... wir haben die toten Tierchen, sowie die lebenden im Zimmer und in der Anlage gezählt und waren schnell auf über 60 in 14 Tagen... aber leider waren die außerhalb der Anlage auch ohne Ende (hatten vielleicht eine schlechte Reisezeit).
Jedenfalls hatten wir gleich bei der Anreise eine als Begrüßungskomite im Zimmer sitzen und jeden Abend ziemliches rascheln aus den Luftschächten... grausam. Nach einer Woche haben wir nur mit Licht an geschlafen
Um die Tierchen fern zu halten.Auf Gran Canaria hatten wir im Zimmer eine kleine Ameisenstrasse genau durch unser Bett
Es waren winzige Tierchen, die wir erst gar nicht gesehen haben und wir waren im 5. Stock oder so. Jedenfalls wurde durch das Personal gesprüht und uns für eine Nacht ein anderes Zimmer gegeben. Danach waren die Ameisen weg und wir haben als Entschädigung eine Flasche Champagner bekommen.Geckos in der Dom. Rep. hatten wir auch ohne Ende, aber diese Tierchen finde ich recht niedlich!! Macht Spaß diese zu beobachten.
Dieses Jahr fliegen wir nach Mexiko und ich freu mich schon auf den Anblick der Leguane in freier Natur.Aber ich bin heilfroh, dass ich noch keiner Spinne begegnet bin. Das wäre auch für mich der blanke Horror!!!!!!!!!!!!!!!

LG Jux
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Ja nun, nicht nur bei Urlaub im Süden muss man mit so was rechnen. 60 Kakerlaken in 14 Tagen incl. der Aussenanlage des Hotels sind gar kein soo schlechter Schnitt, etwas mehr als 4 am Tag.

Auch zuhause, wenn wir die Terrassentüren abends offen haben, arbeitet sich manchmal eine Spinne aus dem Garten ins Wohnzimmer. Der Einsatz eines "Schlappens" beendet das Problem.
Ganz nett letzte Woche als eine Maus reinflitzte, meine Frau war unglaublicherweise noch schneller auf der Rückenlehne der Couch
, und durch die andere Tür wieder raus. Dicht vor der Nase unserer beiden Hunde vorbei, die nicht mal mit der Wimper gezuckt haben. 
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bernhard707 wrote:
...
Ganz nett letzte Woche als eine Maus reinflitzte, meine Frau war unglaublicherweise noch schneller auf der Rückenlehne der Couch
, und durch die andere Tür wieder raus. Dicht vor der Nase unserer beiden Hunde vorbei, die nicht mal mit der Wimper gezuckt haben. 
Ganz offensichtlich haben Eure Hunde keineAngst vor Mäusen

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Wir hatten auf den Fidjis eine Maus im Zimmer. Ich wusste garnicht dass meine Frau aus dem Stand auf einen Tisch springen kann...

In Mexico wollte iene Vogelspinne in unser Zimmer. Ich konnte sie zum Glück davon abhalten. Schlangen gab es da auch in der Hotelanlage (Palldium). Ob giftig oder nicht konnten wir nicht herausfinden.
Auch wusste ich nicht dass man in Mexico fast über einen über 1m langen Leguan stolpern kann. Man sollte doch im Hotel die Augen auf dem Weg lassen...

Geckos lassen wir im Zimmer. Die helfen immer gegen Mücken und auch wenn mal einer übers Bett läuft sollte man nicht übermäßig erschrecken. Die fliegen schon sehr weit. :?
Ich sag dann immer: "Da läuft kein Wärter den ganzen um die Hotelanlage und sagt zu den Tieren: "Du kommst hier net rein!""
Ist doch auch interessant die Tierwelt anderer Länder zu sehen. Man geht ja auch auf Safari.
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@noki: Ob das mit dem Tomatensaft wirklich stimmt weiß ich nicht aber die "Einheimischen"sagen das es klappt. Aber Kleidung muss man tatsächlich entsorgen und vorher besser verbrennen...
@chriwi: Ich wollte gar nicht aus dem Hotel, außerdem hing das Tier ja an der Außenwand, und man kann ja keinem Tier verbieten im Hotel rumzulaufen,... Ich habe zwar echt Angst vor Spinnen aber diehielt sich in Grenzen, zumal ich mal gelesen habe das es in der Dominikanischen Republik keine giftigen Tiere gibt...
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Wäre die Spinne drin gewesen hätte ich keine Ruhe gegeben bis das Tier beweislich vernichtet wäre oder ich hätte einen anderen Bungalow gewollt, weil wenn was gar nicht geht sind das Spinnen!
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bernhard707 wrote:
Auch zuhause, wenn wir die Terrassentüren abends offen haben, arbeitet sich manchmal eine Spinne aus dem Garten ins Wohnzimmer.Da lob ich mir doch die guten, alten Fliegengitter

Warum gibt es die in den Hotels eigentlich nicht
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In vielen Strandresorts z.Bsp. in Thailand schon, ideal um abends/nachts die Fenster oder Terrassentüren offen lassen zu können.
Zuhause kann ich mit dem Risiko "mal ein Viech" ganz gut leben, sind ja keine Mosquitos oder eher grössere Spinnen.
