Geknödelte Bordansagen
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In der Tat, Berthold, in dem Fall kann man nicht gewinnen ... wesentlich schwieriger jedoch ist die Entscheidung über den Text, wenn ein Triebwerk schlicht weggeflext wurde ...
:?Ursprünglich drehte es sich hier auch nicht um "brace,brace! Safety position!" Situationen, sondern um den normalen Flugbetrieb und seine lausige Demokratisierung ...
Ehrlich - mich nervt´s preiswerte Fliegen auch, aber wenn dann die Lufthansa Purserin von MXP nach STR auf badensisch Englisch den italienischen Fluggast maßregelt, der leider nur italienisch Englisch kann, frage ich mich schon auch, ob man für 789 Öcken nicht ein bisschen mehr Charme und Eloquenz erwarten darf ...

Schiene:
In allen international verkehrenden Zügen sind mehrsprachige Ansagen vorgesehen. Stimmt, vor allem die Franzosen würden es nie schaffen, verständlich Englisch durchzusagen ... mein Grauen bleibt unbenommen, man muss sich nicht an den noch Schlechteren messen und kann ggf. auch eine Sprachsoftware einsetzen ...
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carsten wrote:
... Das Rauch aus der Turbine kommt u. man bald da ist muß nicht sein. Da sollte man einfach mal an die Feinfühligkeit appelieren.
LGCarsten, es kam kein Rauch aus dem Triebwerk, das Triebwerk rußte etwas. Das ist ein großer Unterschied.
ADEgi wrote:
... die Frage, die man sich im Cockpit stellt ist doch einfach diese:Alle Passagiere, die im Bereich des Triebwerks einen Fensterplatz haben können diesen Defekt sehen. ...
Dieser "Defekt" wurde in einem anderen Thread im Airline-Forum schon ausführlich besprochen.
Wenn ein Triebwerk rußt, dann ist das kein Defekt im herkömmlichen Sinne, sondern schließt lediglich auf eine schlechte Verbrennung des Treibstoffs.Man muss die Sache mit der Durchsage in einem solche Falle auch mal von einer anderen Seite sehen:
Es liegt kein Defekt vor, der Pilot kann also auch keinen vermelden.
Mit der Durchsage, dass das Triebwerk rußt, teilt er den Passagieren mit, dass das Rußen des Triebwerks aufgefallen bzw. bekannt ist.
Die Tatsache, dass die Maschine ruhig weiterfliegt und das Triebwerk weiterhin läuft, schließt eindeutig darauf hin, dass kein Defekt des Triebwerkes vorliegt.
Im Falle eines Triebwerkdefekts wird das Triebwerk abgestellt und die Maschine fliegt mit dem übrigen Triebwerken bzw. mit den übrigen Triebwerken weiter.Gruß, hardy
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...und auch das wird der Pilot, der Situation angemessen schon gut "handlen". Denn auch dafür wurde er ausgebildet.

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Also meistens verstehe ich eigentlich alles was sie sagen,.. (meistens)

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Die perfekte Bordansage:
Herzlich Willkommen!
In 5 Minuten gibs Freibier anschliessend reichen wir Schnittchen.
Und Rauchen ist ab sofort auch erlaubt!

noch 60 h dann heben wir ab nach Ägypten
Gruss die Bllume -
Na ihr seit ja 2 Scherzkekse

Und die Sitze stellen sich automatisch auf Schlafposition

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Gerade läuft ein Beitrag zu Englischkenntnissen unter ausländischen Piloten bei RTL Extra.
LG Berlingirl -
Halo Berlingirl,
ist doch typisch RTL. Pünktlich zum Ferienbeginn Urlauber Bange machen. Trotzdem macht mich dieser Test sehr nachdenklich. Getestet wurden auf dem Airport Frankfurt, gerade angekommene Piloten z.B. aus Indien, China oder Rußland. Die Herren verstanden kein Englisch und konnten dementsprechend auch nicht antworten. Sie konnten nur die Standardsätze für den normalen Flugverkehr ohne Komplikationen. Für Notfälle oder Ausnahmesituationen gäbe es ja noch einen englisch sprechenden Copiloten der dolmetscht. Müssen die nicht alle einen Nachweis über eine Engliischprüfung haben, denn dies ist doch die internationale Flugsprache ?
Sabine
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Es ist gelebte Praxis, dass in Frankreich und Spanien der Funkverkehr zwischen Lotsen und Piloten in der jeweiligen Landessprache erfolgen. Lediglich bestimmte Fluganweisungen werden in Englisch gesprochen.
Das ist insofern bedauerlich, weil damit Piloten anderer Airlines der Funkverkehr entzogen wird, bzw. können andere Piloten dem Funkverkehr somit nicht folgen.
Das gleiche passiert im Luftraum im östlichen Europa, Asien und auch aus Brasilien ist das bekannt.Gruß, Hardy
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Hallo Hardy01,
so kann es aber mal schnell zu Mißverständnissen kommen. Eben im Bericht munierten die Herren vom Tower in Frankfurt, es sei manchmal extrem schwierig, z.B. einem Piloten aus China etwas mitzuteilen. Es gäbe immer mal Situationen, die brenzlig wären. Dann hätten sie großen Streß, ihre Ansagen an den Mann zu bringen.
Gruß
Sabine -
Hardy01,
das ist ja beruhigend
Du kennst Dich ja aus, bzw. sitzt sehr oft an der Quelle 
Gruß
Sabine -
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@Hardy
Mal aus Interesse: Als ich vor ca 30 Jahren mein Flugfunkzeugins (BZF) gemacht habe, waren deutsche und englische Frequenzen strikt getrennt. D.h., wenn ich Deutsch sprechen wollte, habe ich die Englisch sprechenden nicht gehört und umgekehrt. Englisch auf einer "deutschen" Frequenz zu sprechen, war nicht gestattet. Das war noch zu Zeiten, wo die Frequenzen ein 50kHz Raster hatten. Ist es tatsächlich so dass heute, sagen wir auf den Frequenzen der Anflugkontrolle, mehrere Sprachen dureinandergequasselt werden
??
Gruß Serramanna -
Ein eindeutiges JA.
Und es bezieht sich leider nicht nur auf die Frequenzen der Anflugkontrolle.
Wenn Iberia in Spanien landet, wird durchweg spanisch gesprochen, wenn Air France in Frankreich landet, wird durchweg französisch gesprochen. Ebenso verhält es sich in vielen anderen Ländern in Asien und in Ländern des Ostblocks.
Diese Länder nehmen für sich das Recht heraus, in der jeweiligen Landessprache den Funk abzuwickeln, mit der Begründung, dass Englisch nicht die einzig zugelassene Funksprache ist.Daraus ergeben sich Sprachverständigungsprobleme, wenn Airlines aus anderen Ländern den Funk abhören, wenn also z.B. eine deutsche Airline in Frankreich oder in Spanien fliegt und landet.
In Deutschland wird generell Englisch gesprochen.
Gruß Hardy