Keine Toleranz mehr beim Freigepäck ??
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Hallo,
Anfang Juni bin ich mit Ryanair nach Hause geflogen und hatte 2,5kg Übergepäck und hatte das Geld schon abgezählt bereit. Der Ryanair-Mitarbeiter lachte nur und meinte das wäre nicht so schlimm. Ich war einfach nur geschockt, da Ryanair sonst ja wirklich für ALLES Geld will.
Muss also nicht immer mit Billigairlines stimmen, sondern kommt auch auf die Mitarbeiter am Check-In an.
Viele Grüße
Steffi -
HeikeKG wrote:
... und zwar mit der Condor von Venezuela nach Frankfurt. Wir hatten angeblich 5 kg zuviel.Mit Condor werden wir definitiv nicht mehr fliegen, zumindest keine Langstrecken mehr. Da lobe ich mir die Asiatischen Airlines, hier stimmt der Komfort und der Service auf jeden Fall noch.
Wird allerdings schwierig zum Beispiel mit Thai nach Venezuela zu kommen.

Edit:
"Zu hause haben wir unser Gepäck unter den Augen von Zeugen gewogen und es stellte sich heraus, dass beide Koffer ein Gesamtgewicht von 38,5 kg hatten."Ist völlig irrelevant, wenn z.Bsp. ein Koffer 13,5kg und der andere 25kg wiegt.
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HeikeKG wrote:
PS. Zu hause haben wir unser Gepäck unter den Augen von Zeugen gewogen und es stellte sich heraus, dass beide Koffer ein Gesamtgewicht von 38,5 kg hatten.Uninteresant. Es zaehlt das Gewicht des Stuecks und nicht das Gesamtgewicht.
zB.
2 Personen. Jeder darf 20 KG mitnehmen.
Person 1 hat 25 KG dabei, Person 2 10 KG. 5 KG Uebergewicht ist somitzu zahlen, da Person 1 5KG zuviel dabei hat.
Ich habe in meinen ganzen Jahren an Fliegerei noch nie einen Cent Uebergewicht gezahlt und manchmal waren da 10 - 15KG zuviel dabei Oo.
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Hallo
Das mit dem Gewicht pro Koffer wird wohl wie so vieles von Airline zu Airline verschieden sein. Wir packen zu zweit immer recht unregelmässig an Gewicht und es gab noch nie Probleme wenn wir denn mal Eco fliegen.Neu ist (Beispiel Swiss), das das piece concept nach den USA in Eco nur noch 2x23 Kg erlaubt, wobei dann wirklich kein Koffer schwerer sein darf, sonst kostet es Zuschlag, unabhängig wie schwer der andere Koffer ist.
In den USA machten wir die Erfahrung, dass wir für den Flug Miami - San Juan in First-Class für einen Koffer mit 28kg Zuschlag bezahlen sollten. Erst nach Interventionen beim Supervisor und dem Einwand von wegen Stückkonzept Europa-USA in Business (2 x 32Kg frei), wurde auf die Zahlung verzichtet. In Coach (unserer Eco) wurde bei jedem zweiten Passagier schon ab 21 kg kräftig zugelangt.
Aber es ist nicht immer einfach auf den Homepages der Airlines die genauen Bestimmungen zu erkunden. Da gibt es Ausnahmen und Zusatzregelungen zuhauf. Ob diese dem Personal immer bekannt sind?
Gruss Markus
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steffip wrote:
Muss also nicht immer mit Billigairlines stimmen, sondern kommt auch auf die Mitarbeiter am Check-In an.
Es kommt auf die Vorgaben der jeweiligen Airline an:WonderfulNZ wrote:
...und genausogut gibt es Vorgaben von der Airlines, wie hoch die Schmerzgrenze liegt, meist bei ca. 10 %. -
jako51975 wrote:
Silvia L wrote:
Hallo,
Nachdem wir dann gestartet waren kam die Durchsage, dass wir wegen zuviel Gepäck an Bord nicht genug Treibstoff tanken konnten und deshalb in Bukarest zum Nachtanken zwischenlanden müssten. Wir kamen dann mit 2 Stunden Verspätung in FRA an.
Viele Grüße SilviaDas ist die blödeste Ausrede, die ich je gehört habe......der Pilot weiß schon beim Start, wie viel er geladen hat.
Natürlich, die Durchsage kam ja auch gleich nach dem dem Start.
Ich glaube nicht , dass das Benzin in Bukarest billiger ist als in Dubai.
Die Crew fand es bestimmt auch nicht toll zwei Stunden länger unterwegs zu sein
Aber wie so oft finden es wohl wieder einige richtig, dass die Allgemeinheit die Zeche zahlen muss. Ich bleibe dabei , wer mehr Gepäck hat, soll auch mehr bezahlen.
Viele Grüße Silvia -
WonderfulNZ wrote:
Denkt auch mal an die Leute die eure Koffer verladen...die heben auch nicht gern 200 35 kg Koffer!Genau, und deshalb sollte man auch genau die Regeln kennen!
Viele Länder haben aus Sicherheits- und Arbeitsschutzgründen das Limit der Koffer begrenzt- wer zuviel auf die Waage bringt muss auspacken. In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung, aber einige Flughäfen weigern sich, Koffer ab 30KG anzunehmen.Ein paar Worte zum Thema, mit dem Nachtanken ist es richtig...
Häufig kommen Airlines an ihre Grenzen was das zulässige Startgewicht betrifft. Hatte ich häufiger schon bei Lanzarote, dass in Faro nachgetankt wurde, da die Maschine zu schwer war. Alternative war, dass das Gepäck vor Ort bleibt. Viele Airlines (z.B. Türkei) nehmen daher auch nicht mehr Gepäck mit als erlaubt, auch nicht gegen Nachzahlung von Übergepäck.
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Also ich kann mich nicht beklagen. Hier mal eine Übersicht der letzten Flüge und mein Gepäck
Oktober07: 35Kg, Lufthansa (15Kg zuviel)
November07: 29Kg Lufthansa (9Kg zuviel)
Dezember07: 27Kg Lufthansa (7Kg zuviel)
Januar08: 29Kg Lufthansa (9Kg zuviel)
Februar08: 25 Kg Lufthansa (5 Kg zuviel)
März08: 30Kg Air Berlin (10 Kg zuviel)
März08: 29 Kg Air Berlin (9 Kg zuviel)Kosten: 0€
Musste bisher nie drauf zahlen. Man muss halt Glück haben oder nett mit der Dame sprechen und dann passt das meistens. Und das klappt sowohl bei Lufthansa als auch bei Air Berlin bisher immer..
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Ging mir bei IBERIA und Lan Chile ebenso. Statt der erlaubten 20kg meistens zwischen 22 und 27kg.
Übrigens hat seit letztem Monat IBERIA die Gewichtsgrenzen erhöht. Auch in der eco haben nun alle 23kg frei.@jaykayham
Nie und nimmer kommen, wie du schreibst "Airlines häufig an die Grenzen ihres Startgewichts". Ein so unverantwortbares Handeln wird´s auch nicht geben. In dem Fall wo das maximale Startgewicht überschritten wird, würde ohnehin kein Pilot starten.
Ebenso widerspricht´s völlig dem gültigen Flugplan, einfach so mal, weil die Maschine zu schwer ist, irgendwo nachzutanken. Alle Piloten kennen ihr "MTOW" und fordern daher vor dem Start evtl. noch Kerosin an.
fio -
Ich hatte vor einigen Jahren (nach einen mehrmonatigen) Aufenthalt mal das doppelte an Gepäck, statt erlaubten 23 kg waren es bei mir 46 kg, verteilt auf zwei Koffer! Die nette Dame am Check-In des Manchester Airports sagte, sie würde das einmal bei mir durchgehen lassen, aber wenn so etwas nochmal vorkäme, würde sie mich gnadenlos abkassieren.

Seitdem bin ich sicherheitshalber nicht mehr mit British Airways geflogen
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noeler wrote:
HeikeKG wrote:
PS. Zu hause haben wir unser Gepäck unter den Augen von Zeugen gewogen und es stellte sich heraus, dass beide Koffer ein Gesamtgewicht von 38,5 kg hatten.Uninteresant. Es zaehlt das Gewicht des Stuecks und nicht das Gesamtgewicht.
zB.
2 Personen. Jeder darf 20 KG mitnehmen.
Person 1 hat 25 KG dabei, Person 2 10 KG. 5 KG Uebergewicht ist somitzu zahlen, da Person 1 5KG zuviel dabei hat.
Ich habe in meinen ganzen Jahren an Fliegerei noch nie einen Cent Uebergewicht gezahlt und manchmal waren da 10 - 15KG zuviel dabei Oo.
Was ist denn das für`n Mist ???
Wir packen immer alles in einen sehr großen Rolli,der wesentlich schwerer ist als 20 Kilo. Es zahl das Gesamtgewicht! Nur sollte das einzelne Gepäckstück nicht schwerer als 32 Kilo sein. Hier mal ein Auszug aus den AGB's von AB:
Wie hoch ist die Freigepäckmenge?
Die Freigepäckgrenze für aufgegebenes Gepäck beträgt 20 kg je Passagier auf Kurz- oder Mittelstreckenflügen. Auf Langstreckenflügen (Entfernung zwischen Abflug- und Zielort mindestens 3.000 Meilen) beträgt die Freigepäckgrenze 20 kg (Businessklasse 30 kg), sofern Sonderregelungen (z. B. two-piece concept) nicht etwas anderes bestimmen. Auch Kinder und Babys erhalten diese Freigepäckmengen. Wir empfehlen, keine einzelnen Gepäckstücke mit einem höheren Gewicht als 32 kg aufzugeben.
Bei einer Reisezeit von genau oder mehr als 28 Tagen beträgt die Freigepäckgrenze für aufgegebenes Gepäck 30 kg je Passagier, wenn Hin- und Rückflug gemeinsam unter einer Vorgangsnummer gebucht wurden. Als Inhaber der topbonus Card Silver/Gold oder der topbonus Service Card haben Sie bis zu 30 kg Freigepäck. Außerdem können Sie Sportgepäck bis zu 30 kg ohne Aufpreis mitnehmen, Details dazu lesen Sie bitte unter Fragen und Antworten/Ermäßigungen/"Was sind die Vorteile der topbonus Card Silver/Gold".
Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheits- und Arbeitsschutzgründen aufgegebene Gepäckstücke von und nach Großbritannien und Südafrika unabhängig von der Freigepäckmenge nicht schwerer als 32 kg sein dürfen. Auf Flügen nach Ungarn darf das aufgegebene Gepäck ein Gewicht von 50 kg nicht überschreiten.
Auf Flügen in die USA und nach Kanada gilt das "two-piece-concept". Hier sind pro Person in der Economy Class 2 Gepäckstücke mit einem Gewicht von jeweils 23 kg erlaubt, in der Business Class 2 Gepäckstücke mit einem Gewicht von jeweils 32 kg. Bitte beachten Sie, dass das two-piece-concept nicht für Kinder unter 2 Jahren gilt.
Aus Gründen der Sicherheit sowie der Bequemlichkeit ist nur ein Handgepäckstück pro Person in der Kabine gestattet. Das Handgepäck darf maximal ein Gewicht von 6 kg (8 kg für Laptop) aufweisen und die Abmessungen dürfen die Maße 55 cm x 40 cm x 20 cm nicht überschreiten. -
Habe auch noch nichts davon gehört, dass jeder Koffer einzeln gewertet wird, denn beim Check-In liegen unsere Tickets (meist mappe von Reiseveranstalter) gemeinsam am Schalter und es wird gefragt wieviel Gepäckstücke beide Personen haben. Bisher wurden auch immer beide Koffer auf das Band zum Wiegen gestellt und wir sind wirklich schon sehr oft durch die Welt geflogen.
Also wenn ein Koffer nur 15 kg und der andere 25 kg hat gilt immer noch gemeinsam = 40 kg, und die sind zugelassen. Wir könnten ja auch mit einem großen Überseekoffer fliegen und müssten hier wiederrum nur die Gewichtsklasse 20 kg pro P. beachten.
Überhaupt finde ich die ganze Diskussion mit dem "zusätzlichen" Kerosinverbrauch bei Übergepäck nervig, was ist denn wenn ich 52 kg Lebendgewicht habe (was zufälligerweise auch stimmt), mein Koffer 23 kg wiegt und neben mir checkt eine Person mit mind. 100 kg Lebendgewicht ein + deren Koffer. Da müsste ich ja noch was rausbekommen ;). -
Eigentlich ist es ja auch etwas unsinnig über die Freigepäckgrenzen zu streiten. 20 Kg in der Eco und 30 kg in Business sind frei und Basta. Hat man zuviel dabei kostet es je nach der Tagesverfassung des Personals am Check-In oder je nach Vorgaben der Airlines zusätzlich oder gar nix.
Manche andere Bestimmungen und Beschränkungen stellen wir ja auch nicht immer in Frage. Glück und weniger Glück stehen hier nahe bei.
Gruss Markus
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fio wrote:
@jaykayham
Nie und nimmer kommen, wie du schreibst "Airlines häufig an die Grenzen ihres Startgewichts". Ein so unverantwortbares Handeln wird´s auch nicht geben. In dem Fall wo das maximale Startgewicht überschritten wird, würde ohnehin kein Pilot starten.
Ebenso widerspricht´s völlig dem gültigen Flugplan, einfach so mal, weil die Maschine zu schwer ist, irgendwo nachzutanken. Alle Piloten kennen ihr "MTOW" und fordern daher vor dem Start evtl. noch Kerosin an.
fioLeider nicht- es ist gängige, normale und alltägliche Praxis der Airlines!

Beispiele? Gerne! Die irische TransAer konnte von Lanzarote mit ihren A300 nicht voll betankt starten und hat regelmäßig in Faro aufgetankt. Ebenso die Nordic Leisure MD80 die auf die Kanaren flogen, haben regelmäßig in Faro, Sevilla oder Palma de Mallorca einen (ungeplanten) Tankstop eingelegt. und ab Mönchengladbach hat die debonair früher regelmäßig Passagiere und Koffer stehen lassen, da die Startbahn zu kurz ist. Auch AirBerlin war Stammgast in Faro zum nachtanken, da die B737-400 es von Hamburg nicht non-stop auf die Kanaren geschaftt hat. Heute lässt häufig Pegasus Koffer auf Gastarbeiterflügen stehen und die britische Palmair weist ihre Passagiere schon bei Buchung darauf hin, dass bei Bedarf ein Tankstop nötig ist, da die Maschinen es sonst nicht auf die Kanaren schaffen... Es ist regelmäßige Praxis, die jeder Pilot nur bestätigen kann. Und ein "an die Grenze des MTOW" gehen, ist kein überschreiten; das passiert nur in Afrika regelmäßig.

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Hallo,
"HeikeKG" wrote:
Habe auch noch nichts davon gehört, dass jeder Koffer einzeln gewertet wirdBei Iberia gilt (seit 06.05.08) z.B. folgendes:
Das zulässige Höchstgewicht pro Gepäckstück beträgt 23 kg, allerdings werden gegen Zahlung eines Aufpreises von 50 € bei Anwendung des Stück-Systems auch Gepäckstücke mit einem Gewicht zwischen 23 und 32 kg akzeptiert. Bei Anwendung des Gewicht-Systems werden Gepäckstücke mit einem Gewicht zwischen 23 und 32 kg akzeptiert, wobei für die die Freigepäckgrenze überschreitenden Kilogramm die Übergepäckrate erhoben wird.
Quelle: Airline News
chepri
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@jaykayham
Möchte das Thema nicht breittreten. Aber einiges ist mir wirklich schleierhaft. Wie kommt es dass eine B737-400, die eine Reichweite von über 5000 km hat es nicht mal von Hamburg auf Lanzarote, also runde 3600km, schafft?
Bei den "Nordic Airways " mag wohl ein Grund darinliegen, da die Flotte eine Basis auf Palma de Mallorca hält.
fio -
Sind vergangene Woche aus Bali zurückgekehrt und hatten pro Koffer 2kg Übergepäck. Während an den Nebenschaltern die Leute für die gleiche Menge Übergepäck die Kreditkarte zücken durften, hat man von uns nichts verlangt. Es dürfte vielleicht doch von der Laune des Schalterbeamten abhängig sein ob man zahlen muß oder nicht. Wir waren zuerst mit Thai und dann mit AUA unterwegs.
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das zulässige Startgewicht hängt von vielen Faktoren ab, Gewicht, Temperatur, Startbahnlänge, Winde etc.!

Die Reichweite einer B737-400 beträgt knapp 3800KM, aber abhängig von o.g. Faktoren auch weniger- und daran liegt es. Ganz einfach. Alternative wäre die Koffer (oder Passgiere) zurückzulassen, was regelmäßig passiert. Denn je leichter ein Flugzeug, um so besser die Steigleistung, um so schneller die Reiseflughöhe, umso weniger der Verbrauch.
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Dem kann ich nur zustimmen, die 737-400 hat keine 5000 km Reichweite. Aber selbst die angegebenen 3800 müssen nicht immer erreicht werden,ist halt auch Wetterabhängig. Und dazu kommt,das auch nicht immer der direkte Weg geflogen werden kann. Gerade in Mitteleuropa ist der Luftraum oft überfüllt, und somit sind Umwege an der Tagesordnung.
Optimal für Kanarenflüge wäre da sicher die 737-700 (mit Sicherheit ohne Tankstop) ,die hat eine Reichweite von ca.6000 km. Aber eben auch nur max. 144 Sitzplätze...