Dialekte
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Bisgurn und Zwiderwurzn sind bei uns grantige Weiber

Aber solche gibts ja kaum
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Gar keine gibts, bei uns auch nicht, das sind bloß Ammenmärchen welche sich Männer ausdenken

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Ja, da legst di nieda, hob i an Suri
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Was bitte is ein Suri

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So was hab ich niiiie! Höchstens ein Damenspitzerl

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Genau, aber nur ein gaaaanz kleines

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Der Ansturm deutscher Studenten macht unseren Medizinunis schwer zu
schaffen.Das Problem: Wir müssen deutsche Bewerber gleich behandeln wie die
ÖsterreicherDie Lösung: Der Numerus austriacus medicinalis.
Ein Eignungstest, der deutsche und österreichische Bewerber mit völlig
identischen Fragen aus dem praktischen medizinischen Alltag konfrontiert.
(Die dezente Heranziehung minimal identitätsstiftender Austriazismen muss
dabei erlaubt sein.)Die Eignungstestfragen:
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Ein wamperter Tschecherant steht blunznfett mit einer Eitrigen auf einem
Fensterbankl im Mezzanin.
Sind notfallmedizinische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht angezeigt? -
Darf raunzendes Pflegepersonal scheanglnden Tachinierern ein Jaukerl
geben, während diese büseln? -
Sie besuchen ein Wiener Kaffeehaus und geben sich als Medizinstudent(in)
im 1. Semester zu erkennen. Die korrekte Anrede durch den Ober lautet:
a. Herr/Frau Metzgerlehrling
b. Awezahrer & BAföG-Zutzler
c. Herr/Frau Doktor oder gleich Herr/Frau Medizinalrat. -
Ein Zniachtl von einem Patienten verkutzt sich:
Seine Birne sieht plötzlich aus wie ein Paradeiser.
Ist es korrekt, die Birne des Patienten einzufatschen, sollte man ihm ein
Pulverl geben oder reicht es, wenn er ein gutes Papperl bekommt? -
Wären die obgenannten Methoden geeigneter, wenn unser Patient statt dem
Friedhofsjodler ein Schlagerl gehabt hätte? -
Muss jemand mit marodem Beuschl, der fesch weitertschickt, den Löffel
abgeben? -
Ein schaasaugerter Patient reißt einen Stern. Nach dem Buserer hat er
einen Dippel. Er hat einen ziemlichen Fetzen. Er speibt sich in der
Notaufnahme an. Kann zum entfernen des Gespiebenen auch der Fetzen des
Patienten verwendet werden? Wenn nein - warum nicht? -
Ein verwoadaglter, nicht assekurierter Strassenmusiker kommt mit der
Quetschn am Arm ins Spital. Die Quetschn wird nicht behandelt. Kann er mit
der Quetschn am nächsten Tag wieder musizieren? -
Ein Chirurg darf nicht tramhappert sein, sondern muß bei seiner Hackn
aufpassen wie ein:
a. Schuhmacher(in)
b. Engelmacher(in)
c. Haftelmacher(in) -
Unterm Bett eines Patienten liegt ein Lurch. Was tun sie?
a. Lassen sie die Station evakuieren und verständigen das amphibische
Institut.
b. Sie versuchen mit Hilfe des Patienten den Lurch zu fangen.
c. Sie rufen den Reinigungsdienst und lassen auch gleich den Nachtscheam
ausleeren
Jetzt schaut mal ob´s bei uns studieren könnts

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Da hams was zum kiefeln, gelle

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Und hier noch ein paar-Wienerische Wendungen:
Gemma, kumm, des wiad a Hetz!
Los, komm, das wird lustig!Waun i amoi päule ge, wea ziagt mia daun in Hoizpidschama au?
Wenn ich einmal sterbe, wer legt mich dann in den Sarg?Hea auf ins lamentiern, Tschopperl!
Hör auf zu jammern, Dummchen!Wos is n scho wieda? Muasst du in aana Tua umanaunda motschgan?
Was ist denn jetzt schon wieder? Musst du dich ständig beklagen?Woin S mi papierln?
Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?Ge weida! Schmäoone?
Im Ernst? Kein Witz?Kruzitürkn! A Schwoazkappla! I muass ausse!
Verflixt! Ein Kontrolleur! Ich muss raus!I sog s, wia s is.
Ich sag die Wahrheit. -
Passt zum Witz des Tages und hierher,also hab ichs hier reingestellt
Alle Völkchen waren glücklich.
Der Berliner sagte: "Icke hab nenn wahnsinns Dialekt, WA?"
Der Hanseate sagte: "Moin Dialekt ist dufte, NE!"
Der Kölner sagte: "Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval!"
Der Hesse sagte: "Babbel net, di Hessa babbeln des best Hochdeutsch!"
Der Sachse sagte: "Ja nu freilisch is äs Sächsisch klosse!"Nur für den Wiener war kein Dialekt übrig. Da wurde der Wiener traurig! Irgendwann sagte dann Gott:
"Scheiss di ned au, Oida, dann redst hoid wia I!"
