Unsere Steuergelder für Freikäufe ??
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Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang ein Artikel aus dem Focus vom 21.02.2008:
Geiselnahmen
Opfer müssen Kosten selbst zahlen
Im Ausland entführte Deutsche können einer Gerichtsentscheidung zufolge an den Kosten für ihre Befreiung beteiligt werden. Für einen Hubschrauberflug etwa müssen sie zahlen.Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin-Brandenburg entschied am Donnerstag, dass eine heute 35 Jahre alte Physiotherapeutin 12 640 Euro für einen Hubschrauberflug zahlen muss, wie eine Sprecherin des Gerichts mitteilte. Die Richter gaben damit in zweiter Instanz dem Auswärtigen Amt recht. Das OVG ließ in seinem Urteil die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zu.
Das Verwaltungsgericht Berlin hatte in erster Instanz entschieden, dass es für einen mit einem Kostenbescheid geltend zu machenden Erstattungsanspruch keine Rechtsgrundlage gibt. Die Bundesrepublik Deutschland hatte gegen dieses Urteil Berufung eingelegt.
Mir ist nicht bekannt, ob das Bundesverwaltungsgericht schon entschieden hat.
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12 640 Euro für einen Hubschrauberflug

war das eine Weltreise?
Ich mein gut, dass die Leute für einen Heimflug selber aufkommen müssen, ist irgendwie logisch. Aber wenn ein Flug 12 640,- €uro kostet, dann fragt sich ein Normalsterblicher, wie hieß der Pilot und wem gehört dieser Hubschrauber 🤪

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Ich persönlich sehe die Kostenbeteiligung bei solchen Fällen sehr kritisch.
Schnell kommt da die Frage auf, ob uns Hilfe in der Wüste günstiger kommt als im Dschungel in Birma oder in Nigeria.
Desweiteren müsste eine konkrete Abrechnung der Einsätze erfolgen. Wer will das schon.
Nach dem Motto - Wer sucht der findet ( Bunderrechnungshof
)Also bitte alles beim alten lassen. Alles neue würft nur Fragen auf.
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Das aus der Geiselhaft somalischer Piraten befreite Seglerpaar ist wieder in Deutschland. Jürgen K. und Sabine M. kamen am Montagvormittag auf dem Stuttgarter Flughafen an. ...
... Sie wurden von Beamten des Bundeskriminalamtes empfangen und mit einem Auto vom Flugfeld gebracht....
Das Paar wurde vor der Öffentlichkeit abgeschirmt.Somalische Piraten hatten die Segler am 23. Juni entführt. Am Sonntag wurden sie gegen Lösegeld von einer Million Dollar (etwa 666.500 Euro) freigelassen. Ein Vermittler erklärte, die Seeräuber, die ursprünglich zwei Millionen Dollar forderten, hätten nur 600 000 Dollar erhalten. Den Rest hätten die Behörden von Puntland kassiert. Unklar ist, wer das Geld gezahlt hat.
aus der SD
Nachtrag: Bitte dazu auch meine Meinung vom 08.07. 19:12 Uhr lesen. Zu finden auf Seite drei.