legal mit Schulkindern 1 Tag früher in den Osterferien verreisen - möglich?
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was ist daran dreist?
Ich stelle den Klimaschutz nicht über die Schulpflicht, aber 400km fahren ist auch keine echte Altenative.
Fakt ist, es gibt eine legale Möglichkeit der Schulbefreiung - wonach gefragt wurde - und fakt ist aber auch, dass wir alle etwas für den Klimaschutz tun müssen.
Was andere moralisch davon halten, steht hier lt. EF nach wie vor nicht zur Debatte.
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holzwurm wrote:
Dann gehören diese Entscheidungsfreiräume halt unterbunden.LG
Super! Würde allerdings die Anfragesituation lediglich auf eine höhere Ebene verlagern. Dann hätten wir hier auch bald die Situation, wie in unseren Gerichten, wo jede noch so absurde Nachbarschaftsstreitigkeit bis in die letzte Instanz ausgefochten wird.
Und warum sollten Lehrer nicht diese Freiräume haben? Die können mit Sicherheit besser situationsabhängig beurteilen, als irgendwelche administrativ tätige Mitarbeiter, die wahrscheinlich nichteimal ein Gesicht zu dem Namen auf dem Papier haben.@lexilexi:
natürlich kann man auch im Nachhinein Fehler in einem Zeugnis korrigieren lassen. Ist ja belegbar. Dabei ist es unerheblich, ob der Einspruch bei Übergabe am letzten Tag passiert (ist auch im Nachhinein) oder drei Wochen später. Und wenn man sich den Tag im Vorfeld hat genehmigen lassen, wird er bei den aufgeführten Fehltagen bereits berücksichtigt sein.Wie verhält sich das eigentlich mit den aufgeführten Fehltagen, wenn ein Kind wirklich nach Zeugnissschreibung erkrankt
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@Bäumelchen
Das sollte nur ein Beispiel für einen kleineren Flughafen sein.
Ich hatte auch geschrieben, z.B.
LG
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Bäumelchen wrote:
Hatte mir mal rein interessehalber die NRW-Richtlinien angeschautDa steht halt "aus wichtigem Grund", ohne schlussendlich diese wichtigen Gründe abschliessend zu definieren. Somit verbleibt dem Lehrer die Entscheidung.
Grüsse
Heiko
Wo kann man das nachlesen ?
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weiss nicht, ob ich hier verlinken darf
google einfach mal unter ASchO NRW, da müsstest Du fündig werden.
Grüsse
Heiko
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sicher darfst du verlinken, ist ja keine werbung
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Das hatten wir auch schon, dass wird dann aber nicht mehr geändert.
Habe es bisher bei meinem Sohn selten erlebt, dass die entschuldigten Fehltage auf dem Zeugnis, mit den tatsächlichen entschuldigten Fehltagen übereingestimmt haben. Wurde dann auch nicht geändert. Weder in der Grundschule, der Gesamtschule, dem Gymnasium. Alle drei Schulen an verschiedenen Orten.
Unentschuldigt fehlte er noch nicht, da war korrekterweise immer ein Strich.
LG
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wiener-michl wrote:
sicher darfst du verlinken, ist ja keine werbunghier z.B.
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Sonnestrand,wenn "diese" Eltern solch vorbildliche Umweltschützer sind, hoffe ich aber auch, das deren Kinder zu Fuss zur Schule gehen und nicht mittels Transfer durch PKW und/oder Bus/Zug die Umwelt verpesten

...aber das ist ja selbstverständlich wieder etwas ganz anderes, ist nicht zumutbar und hat mit der Thema hier nichts mehr zu tun, oder?
Genau das meinte ich - das ist alles eine Doppelmoral - da biegt sich jeder seine Argumentation zurecht, wie er sie gerade braucht!
Die Entscheidung Kinder zu bekommen ist eine gute, aber auch eine Entscheidung, die Konsequenzen mit sich bringt...und ich bin mir nicht sicher, ob sich alle Eltern darüber wirklich im klaren sind!
Keine Frage, auch Eltern und deren Kinder müssen Urlaub machen können - und in dieser Richtung liegt noch einiges im argen - aber das darf im Umkehrschluß nicht heissen:
Wir sind Eltern, wir haben nun einmal Kinder und machen jetzt was wir wollen!Da gibt es deutliche Grenzen (ob die jetzt alle(!) richtig und angemessen sind ist wieder eine andere Frage - aber es gibt sie nunmal!) - und die sollten auch eingehalten werden.
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Holginho wrote:
Da gibt es deutliche Grenzen (ob die jetzt alle(!) richtig und angemessen sind ist wieder eine andere Frage - aber es gibt sie nunmal!) - und die sollten auch eingehalten werden.Werden Sie ja auch. Es gibt das Gesetz zur Schulpflicht, in dem festgehalten ist, dass Lehrer Ausnahmen erteilen dürfen. Wenn sie das nun aus eigener Entscheidung tun (was sie ja z.Zt. noch dürfen), ist dem Gesetz genüge getan, es liegt keine Ordnungwidrigkeit vor.
Weiterhin finde ich es etwas weit hergeholt, wenn mann seine Familienplanung danach ausrichten soll, ob man in den Jahren 6 - mind. 16 eventuell dann mal den Frevel begehen muss, sein Kind u.U. einen oder zwei Tage zusätzlich aus dem Unterricht zu nehmen.
Bitte mal die Kirche im Dorf lassen
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hanfhaken wrote:
Weiterhin finde ich es etwas weit hergeholt, wenn mann seine Familienplanung danach ausrichten soll, ob man in den Jahren 6 - mind. 16 eventuell dann mal den Frevel begehen muss, sein Kind u.U. einen oder zwei Tage zusätzlich aus dem Unterricht zu nehmen.
Bitte mal die Kirche im Dorf lassen
.Die Kirche im Dorf lassen heiß, daß sich die Eltern an die Schulpflicht zu halten haben und nicht aus Eigennutz wegen billiger Ferien die Freitage zu holen.
Wären die Freitage für eine Jugendveranstaltung in der Gemeinde, Kirche oder Verein nötig, dann hätte ich mehr Verständnis, denn dahinter steht ja kein Eigennutz sondern es ist sogar in gewisser Hinsicht für die Schule förderlich.
LG
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@Holginho
Diese Eltern gibt es sicherlich, aber wenn der Threaderöffner von dieser Spezie Eltern wäre, dann hättte er nicht nach dem legalen Weg gefragt, sondern hätte die Kinder einfach krank gemeldet.Und einen legalen Weg gibt es nun mal. Wie der allerdings zu verantworten ist, ist allein Sache der Eltern, da wir die Familienverhältnisse nicht näher kennen, sollten wir auch hier nicht alle über einen Kamm scheren.
LG
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Danke
Suche seit Tagen nach einer kurzen und verständlichen Antwort und Du hast sie gefunden. -
Sonnestrand,
ich weiß nicht, ob Du diverse Beiträge auch wirklich liest.
a)
Habe ich niemals die Entscheidung des TE kommentiert
und
b)
Habe ich mehrfach darauf hingewiesen, das es nach der aktuellen Lage dann auch ok ist, wenn sie fragen und der Lehrer dies genehmigt.Ich habe lediglich auf gewisse grundsätzlich mögliche Konsequenzen und eine ebenso häufige Doppelmoral einiger(! nicht aller!) Eltern hingewiesen.
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Püppi, das stimmt doch so gar nicht - da gibt es auch genügend Eltern die Initiativen und Gremien zur Abstellung dieses Mißstandes gründen und mit den Schulbehörden und "der Politik" zusammenarbeiten.
@Sonnestrand:
Interessant ist auch zu sehen, welche Beitragsteile Du von mir (und anderen) zitierst um gegen zu argumentieren. Die "unangenehmen" werden dabei wohl nur "zufällig"
nicht beantwortet?!?

