Condor - Der Thread
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Sachichdoch ... allerdings etwas kürzer!

Ohne Quatsch: Danke soweit, noki, sicherlich wird das die Passagiere beruhigen, die mutmaßten, die Condor dichte seit Neuestem ihre Türen mit Servietten ab.
Provokante Frage zur Verspätung bei 30°C : Kann einem zur Zeit was Erfreulicheres passieren? Ich friere mir jedenfalls hier alles ab, was im Forum nicht näher benannt werden sollte und wäre mal schön wieder in mein Hotelchen gegangen um einen entspannten Cocktail zu schlürfen ...
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Ein Schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen, als ich den Beitrag von Traumzeit,
der hier sehr viel Verständnis für Condor zeigte, in Verbindung mit seinem Motto
las:"Leben bedeutet unterwegs zu sein, nicht möglichst schnell anzukommen."
Irgendwie passt das derzeit zur Condor, man braucht nur das 1. Wort
Leben durch Fliegen ersetzen
Gruß privacy
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vonschmeling wrote:
Und seien wir ehrlich: Wenngleich unangenehm - wer eine 8stündige Wartezeit im Flieger als "Horror" bezeichnet, wie die Journaille, der hat noch keinen wirklichen Horror erlebt!Also für mich ist es schon Horror wenn ich eine Stunde beim Arzt im Wartezimmer sitze. Da wäre für mich acht Stunden erst recht Horror.
Aber mal im Ernst, ich denke, sogar die Bild meint nicht Horror in dem Sinne was wir unter Horror verstehen.
Aber was hier sonst noch so von einige von sich gegeben, das ist wahrer Horror, da gruselt es einen richtig beim lesen.
Gruss
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bernhard707 wrote:
Thema "Condor 8 Stunden Wartezeit"So "disorganized" sollte noch nicht mal Condor sein, obwohl ja schon seit einem Jahr heftig von Condor selbst daran gearbeitet wird, das Image ständig zu verschlechtern.
Die Nummer von gestern ist einfach ein Witz!
bernhard707,
ich habe keine Ahnung, was die Condor Dir getan hat, aber was Du da schreibst kann ich so nicht stehen lassen.
Die Türen sind zu, Boarding completed und dann gehts los über die Bahn gen Enteisungsmaschine. Da in FRA auch noch ein paar andere Flieger als die Condor fliegen muss man sich halt in eine Schlange einreihen. Soweit so gut und vollkommen normal. Das dann durch durch Verschulden der Fraport ( Warum hat man nicht mehr Maschinen ?) die vorgeschriebene Dienstzeit der Crew überschritten wurde, ist ein normaler Vorgang der bei jeder Airline vorkommt.
Was hättest Du denn erwartet ? Die Maschine wird ohne die Fluggäste enteist und dann kommt man zum Boarding zurück ? Das die ''armen'' Passagiere einfach mal austiegen dürfen zum rauchen und Beine vertreten auf dem Flugfeld ?
Das Condor einfach nen Crwebus in die Schlange zur Einteisungsmaschine schickt und dann einfach mal die komplette Crew getauscht wird ?Ich kann da irgendwie kein Verschulden der Condor sehen....
Gruß
Tom -
In Deutschland sind diverse Airlines zugelassen. Die wichtigsten Gesellschaften vorrangig auch für für Touristen sind:
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Blue Wings - 10 Maschinen
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XL - 7 Maschinen
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Hamburg I. - 8 Maschinen
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Germanwings - 27 Maschinen
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Condor - 34 Maschinen
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TUIfly - 46 Maschinen
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Air Berlin - ca. 120 Maschinen
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Lufthansa - ca. 340 Maschinen
(Die Angaben über die Anzahl der Flugzeuge der einzelnen Gesellschaften kann geringfügig nach oben oder unten abweichen, ist aber für die Betrachtung der Thematik hier nicht relevant.)
Die Zahlen oben zeigen in der ersten Betrachtung, eine ungefähre Größenordnung der Gesellschaften. Sie verdeutlichen auch, welche Kapazitäten zur Verfügung stehen und machen klar wie groß der Unterschied der beförderten Passagiere ist.
Wenn man sich nun hier bei HC anschaut, wie relativ oft Condor kritisiert wird (z.B. im Vergleich zu TUIfly) kann man die Vorkommnisse bei der Condor nicht einfach "wegargumentieren" mit Aussagen: "Kann überall passieren", "Sicherheit geht vor" oder "Alles nicht so schlimm". Das z.B. die TUIfly und Germanwings keine Langstreckenmaschinen besitzen (Condor 9 x Langstrecke) ist auch keine Entschuldigung.
Auch wenn es bei anderen Gesellschaften Verspätungen und Verzögerungen gibt, auch wenn andere Airlines "technische Ausfälle" haben, wenn auch die Lufthansa eher Business Passagiere befördert und weniger HC User, fällt eins auf.
Die Condor ist in den Medien und hier bei HC häufiger in der Kritik als andere deutsche Fluggesellschaften. Auch unter der Berücksichtigung der Flugkapazitäten und durchgeführten Flüge.Der Schreiber dieser Zeilen ist weder ein Luftfahrtexperte noch ein Spezialist der Tourismusbranche, aber ein "Schreiberling" der schon in diversen Branchen Besonderheiten untersucht und kommentiert hat.
Guten Flug
Hans
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Hallo Hans,
und was genau wirfst Du nun der Condor bezüglich der 8 Stunden Verspätung in FRA vor ?
Das mit den sehr häufigen technischen Defekten in der letzten Zeit und den dadurch ständigen Ausfall von Langstreckenmaschinen steht auf einem anderen Papier.
Da verstehe ich die Kritik uneingeschränkt, da scheint irgendwas nicht zu stimmen...
Aber der Vorfall in FRA ?Gruß
Tom -
UteEberhard wrote:
Das z.B. die TUIfly und Germanwings keine Langstreckenmaschinen besitzen (Condor 9 x Langstrecke) ist auch keine Entschuldigung.Nein? Darüber kann man nun diskutieren

Ich würde eher sagen "ein stückweit doch".
Wenn ein Langstreckenflieger ausfällt, dann fällt es wesentlich schwerer im Flugplan auf als wenn eine Kurzstreckenmaschine ausfällt.
X3 oder AB haben oftmals eine 737 kurzfristig in der Hinterhand, da man bei Bedarf eben mal einsetzen kann.Eine 767 bzw. allgemein ein Langstreckenflugzeug hat man nicht einfach mal in Reserve irgendwo stehen was kurzfristig eingesetzt werden kann...
HC darf man nun auch nicht als Referenz nehmen, welche Airline die meisten Postings hat.
Dennoch hast du natürlich nicht unrecht, leider ist DE öfter mal von Verspätungen betroffen (wobei nicht wirklich weitaus mehr wie andere Fluggesellschaften in diesem Segment, hatte dazu ja mal in dem Thread einige Zahlen gepostet).
Anyway, bei Condor fällt es etwas mehr ins Gewicht als bei anderen, da der Flugplan extrem eng gesetzt ist. Aus dem Grund ist Condor die 2. profitabelste Airline in Deutschland hinter der LH. Nur wenn dann mal ein Langstreckenflugzeug ausfällt, dann zieht sich das oftmals länger durch den Plan, dass ist halt (leider) die andere Seite der Medaille.. -
@TommyA Zunächst geht es nicht "um Frankfurt", "Kuba" oder "Dom.Rep."
Es geht um die Summe der Auffälligkeiten, die nicht mehr in der Relation zur Grösse der Airline stehen.
Thema Frankfurt:
An diesem Tag gab es für zahlreiche Maschinen nicht nur in F sondern auch in DUS auf Grund der Wetterlage vergleichbare Probleme. Auch in DUS mussten Passagiere stundenlange Wartezeiten erdulden. Allerdings mehrheitlich auf dem Airport, häufig mit F&B Service (Gutscheine) der Fluggesellschaften. Auch in Fliegern, aber keine 8 Stunden. Nicht nur der Condor Flieger musste enteist werden, sondern die Mehrzahl der Flieger an diesem Vormittag.Es geht auch nicht um den Sachverhalt (Enteisung/Crew-Wechsel/Dienstzeitüberschreitung). Es geht um den Umgang mit den Passagiern. Außergewöhnliche Umstände erfordern auch außergewöhnliche Maßnahmen.
Wenn es in der Vergangenheit nicht schon diverse negative Bericht über die Condor gegeben hätte, hätten die Medien den Vorfall in Frankfurt auch nicht so "breit getreten".
In anderen Foren werden ganz andere Vermutungen und Behauptungen ausgesprochen. An diesen Spekulationen und Mutmaßungen beteilige ich mich allerdings nicht.
Die Condor hat über Monate einen Imageverlust zu erleiden. Es bleibt die Frage, welche Konzepte und Maßnahmen in der Unternehmensleitung realisiert werden, damit das ehemalige sehr positive Image von Condor Flugdienst zurückkehrt.
Als Condor noch nicht zur TC/Arcandor Gruppe gehörte und noch eine Tocher der LH war, hatte die Condor das Image des besten Ferienfliegers in Deutschland.
Der seinerzeitige Claim: Condor - der Ferienfliger der Lufthansa.
Gruß
Hans
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UteEberhard wrote:
Als Condor noch nicht zur TC/Arcandor Gruppe gehörte und noch eine Tocher der LH war, hatte die Condor das Image des besten Ferienfliegers in Deutschland.Der seinerzeitige Claim: Condor - der Ferienfliger der Lufthansa.
Das waren tolle Zeiten - und die wünscht sich nahezu jeder auch bei DE zurück...
Verspätungen gab es damals auch, nur hatte man die LH halt, die diese oftmals auffangen konnte.
Mit deinem Posting hast du nun Nostalgie geweckt

Ein kleiner Schritt zu evtl. mehr Flexibilität ist die "neue" zusätzliche 767 von Belair die ab Mai / Juni kommen soll.
Ansonsten ist man sich bei Condor der Problematik - grad des vergangenen Sommers bewusst - und wird alles versuchen, dass sich sowas nicht wiederholt. Wie man das anstellt, hat Hr. Teckentrup leider nicht gesagt - zumindest im Nov. nicht, aber wie gesagt, man ist sich der Problematik schon bewusst und will diese auch ändern - und wird sie hoffentlich auch in den Griff kriegen. -
Hallo.
Dein Hinweis auf die Langstrecke ist mir natürlich bekannt. Und natürlich ist der Ausfall einer 767 in der Karibik schwieriger zu lösen als der Ausfall einer 737 "rund um das Mittelmeer".
Aber.....................................!
1.) Du schreibst selber, dass der Condor Flugplan sehr eng gesetzt ist. Also ist die Gefahr von Verzögerungen und Verspätungen "in Grenzen" kalkuliert. Auch wenn die Airline profitable ist, der Passagier ist auch ein zahlender Gast mit gewissen Ansprüchen in der Erfüllung der Dienstleistung. Wenn man aber über mehr als ein Jahrzehnt nicht mehr deutlich in die Langstreckenflotte investiert, kann der Profit schon mal grösser ausfallen. Aber Rücklagen für Investitionen hat man ja gebildet.
2.) Auch die air berlin/LTU führt Langstreckenflüge mit eine relativ kleinen Langstreckenflotte (13/14 Maschinen) durch. Die Häufung ähnlicher Vorgänge ist in dieser Dimension nicht vorhanden.
3.) Die Mehrzahl der aufgelisteten Gesellschaften befördert mehrheitlich Touristen. Natürlich nicht LH und Germanwings. Und AB auch nur teilweise. Insofern sollte man die HC Postings dazu schon beachten. Natürlich sind diese nicht repräsentativ, aber sie zeigen eine Richtung und Tendenz auf.
Wünschen wir der Condor gute Berater und wieder ein besseres Image.
Gruß
Hans
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Hallo Hans,
leider stimmt die Rechnung nicht ganz, die Du aufmachst.
Primär hat die Air Berlin/LTU natürlich schon einmal eine neuere Langstreckenflotte, was schon einmal die Häufigkeit der Defekte etwas reduziert. Viel wichtiger sind aber zwei andere Konponenten.
Die Langstreckenflotte der Gesellschaft ist nicht paraktisch ausschließlich auf der Langstrecke unterwegs. Die A330 werden öfters, als bei der Konkurrenz auch auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt. Somit wieder flexibler!
Weiterhin sind/waren mehr LTU / Air Berlin Ziele auch mit "normalen" Linienflügen der Konkurrenz erreichbar. Somit kann bei einem Ausfall auch etwas flexibler umgebucht werden. Hinzu kommen noch eine höhere gefühlte Zahl an Einzelchartern, beispielsweise für Kreuzfahrer. Auch hier werden die Maschinen meist nicht so eng geplant.
Das macht die Ausfälle der Condor zwar nicht besser, jedoch deren Häufigkeit und deren größere Auswirkungen verständlicher.
Außerdem macht bei der geringen Größe eine Differenz von 4 bis 5 Maschinen schon sehr viel aus. Zumal auch die Kurzstreckenflotte deutlich umfangreicher ist. Je nach Ziel und Auslastung kann ja auch dort einmal eine Maschine einspringen. Bei der LH würden 4 Maschinen nicht wesentlich auffallen. Bei unseren Chartern aber sehr wohl!
Gruß
Berthold
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Hallol Berthold,
ob die Langstreckenflieger der AB/LTU jünger sind als die der Condor, ob AB/LTU auch mal einen A 330 nach Tunesien einsetzt, ob die AB/LTU über 4-5 Langstreckenflieger mehr verfügt und ob AB/LTU auch Destinationen anfliegt die auch andere Gesellsachaften anfliegen, mag fallweise für eine "Pro Condor-Argumentation" hilfreich sein.
Aber deine Darstellung:
1.) Hilft dem Condor Passagier in keinster Weise weiter und ist dem Passagier auch ("zu Recht") egal.
2.) Ist für die Vorkommnisse keine akzeptable Entschuldigung.
3.) Zeigt die Stärken der AB/LTU und unterstreicht nochmals deutlich die Schwächen der Condor.
4.) Bestätigt, das andere deutsche Airlines weniger mit solchen Problemen zu kämpfen haben als der Condor Flugdienst.
So nun muß ich mich um andere Dinge kümmern.
Gruß in den Süden,
Hans
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Gut, es wurde jetzt auch langweilig. Ich wunder mich schon immer, warum hier noch nie ein Thread eröffnet wurde: "Stehe auf dem Runway mit Startfreigabe und stelle ein hydraulisches Problem fest ... was soll ich tun? Kapitän Sebastian Koch DE1426 "
Mehr Strategen findet der Mann nie wieder auf einem Haufen!

Frauen lösen das so:
Die AB kauft 51% Anteile der DE und alles wird gut, weil AB sind ja die Besten.
Und wenn sie nicht geflogen sind, dann parken sie noch heute!LG A.
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Hallo,
nur mal eine Bemerkung zum Problem der Enteisung großer Jets, und weil ihr euch alle so gut auf Condor als Generalsündenbock "eingeschossen" habt.
Ist eigentlich bekannt, dass eine gerade enteiste Maschine innerhalb weniger Minuten danach gestartet sein muß? Sonst war alles für die "Katz", und die Enteisung muß wiederholt werden. Somit gibt es auch noch einen Stau in der Reihenfolge der Starterlaubnisse, nicht der Startfreigaben! Läuft dabei das Zeitfenster ab innerhalb dessen eine Maschine zum Start rollen muß, dann kann es mitunter ziemlich lange in Brüssel dauern, bis auf Antrag der betroffenen Gesellschaft ein neues Timeslot für diesen Flug neu freigegeben wird, denn diese Freigabe zieht einen Rattenschwanz an Änderungsmaßnahmen aller Übergabe- und Ansteuerpunkte nach sich. Da oben ist es schon recht voll auf den Flugstraßen! Je nach Frequentierung in der zentralen europäischen Flugleitstelle mit Sitz in Brüssel nimmt das eben Zeit in Anspruch. Zur Zeit gibt es auf allen deutschen Flughäfen ähnliche Probleme und Zeitverzögerungen mit der Einordnung der Startvorgänge. Der Flughafenservice ist eine ganz andere "Behörde"!
Auch das ist unabhängig von den Fluggeräten und Gesellschaften!
Aus dem Gesagten zur Enteisung folgt auch, dass natürlich die Passagiere die Maschine nicht mehr verlassen dürfen, denn es ist noch nie das Wunder geschehen innerhalb ein paar Minuten das 'boarding completed' melden zu können, was alleine dazu berechtigt und erforderlich ist, die Genehmigung zum Schließen der Türen, zum Rollen und Anlassen der Triebwerke anzufordern. - Der unerfüllbare Wunschtraum einer jeden Crew! Mithin trifft uns alle auch eine gehörige Portion Mitschuld an diesen Umständen.Dieser missliche Zwischenfall, zufälligerweise bei der Condor, was ja gerade hier gut passt, denn alle anderen "Zielscheiben", wie z. B. Ryanair, Air Berlin, usw. sind ja hier schon im gleichen Stil abgearbeitet worden, war ganz sicherlich ein sehr unangenehmer Umstand auch für Condor!
Gruß Dieter
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Ein wenig OT - der letzte Satz ironisch -:
Ich habe die Info, Lufthansa-Mitarbeiter können ab 01.03.09 keine Condor-Flüge mehr mit Ermässigung machen.
Vielleicht möchte auch LH, dass ihr Personal pünktlich wieder zum Dienst erscheint.

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vonschmeling wrote:
Frauen lösen das so:
Die AB kauft 51% Anteile der DE und alles wird gut, weil AB sind ja die Besten.Oh gott, bloss nicht...

Du hättest den Jubel bei DE hören sollen als Teckentrup offiziell bekannt gab, dass die Fusion gescheitert ist.
Dem ist man grad nochmal gottseidank entkommen
(ich hab die Ironie in deinem Beitrag natürlich nicht übersehen, keine Sorge
)bernhard707 wrote:
Ein wenig OT - der letzte Satz ironisch -:Ich habe die Info, Lufthansa-Mitarbeiter können ab 01.03.09 keine Condor-Flüge mehr mit Ermässigung machen.
Vielleicht möchte auch LH, dass ihr Personal pünktlich wieder zum Dienst erscheint.


Die Info stimmt aber, aktuell sieht es so aus. Dann müssen auch die letzten DE-Mitarbeiter ihre gelben Ausweise abgeben

Auch das zonal agreement mit OS und DE ist ausgelaufen - darüber sind die Austrian Mitarbeiter ziemlich traurig -
Hallo,
Mein Posting sollte kein pro Condor Posting werden, sondern einfach die Situation schildern, warum sich bei unterschiedlichen Gesellschaften Ausfälle unterschiedlich auswirken können. Auch warum die AB/LT damit weniger Probleme zu haben scheint, als die DE.
Gruß
Berthold
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noki wrote:
Hallo,nur mal eine Bemerkung zum Problem der Enteisung großer Jets, und weil ihr euch alle so gut auf Condor als Generalsündenbock "eingeschossen" habt.
Ist eigentlich bekannt, dass eine gerade enteiste Maschine innerhalb weniger Minuten danach gestartet sein muß? Sonst war alles für die "Katz", und die Enteisung muß wiederholt werden.Hallo noki,
das müssten 30 Minuten, ist man drüber muss neu enteist werden.
Gruss
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Marco L.
Wenn du etwas mehr als die Hälfte der Zeit (innerhalb 20 min muß der Start erfolgt sein) nimmst, dann kommt das hin! Also bei einer Mischung von 50/49 % Glykol und Wasser, bei Frostwetter ohne Niederschlag, wird üblicherweise der Typ II genommen. Das fehlende % sind Verdicker bzw. Haftungszusätze. Die Entscheidung ob Typ II, III oder IV ist abhängig vom Wetter und die alleinige Entscheidung des Kapitäns. Eine Two-Step Enteisung wird nur in ganz besonderen Fällen benötigt, wenn diese Maschine schon sehr häufig enteist wurde, und zu befürchten ist, dass sich Ablagerungen und Rückstände der Zusatzmittel in die Gelenke gesetzt haben könnten.
Zum Start wird meistens auch die eigene thermische Enteisung (thermal anti ice) mit Heißluft aus den Turbinen aus Leistungsgründen abgeschaltet.Gruß Dieter