Wer rechnet heute noch von Euro zu DM-Preisen um u. warum?
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Ich habe mit "NIE" abgestimmt. Wir haben den Euro jetzt 8 Jahre, oder? Wie teuer wäre jetzt alles in DM? Bestimmt genauso teuer oder nur ganz geringfügig weniger.
Mensch Leute, nach so langer Zeit sollte man sich das schon mal abgewöhnen. Rechnet mal euren Verdienst 1990/2000 aus und stellt die Lebenshaltungskosten dagegen. Wieviel ist alles in diesem Zeitraum teurer geworden.
Ich möchte die ganze Welt billiger haben, krieg ich aber nicht. Pech gehabt
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@ Zicke58
Ich glaube nicht, hätten wir noch die DM, heute ganz so teuer wäre, als es jetzt ist.
Die Löhne wurden logischerweise halbiert, die Lebenshaltungskosten werden und wurden aber immer höher. Miete, Strom, Wasser usw, das steht zu keiner Relation mehr zu den Löhnen.Schon vor der Einführung des Euros stiegen ua die Lebensmittelpreise klammheimlich aber schnell. Als die DM dann ganz weg war, bezahlte man für ein Brot das selbe, wie zu Zeiten der DM. Das wurde einfach 1 zu 1 gemacht. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. In unserem Supermarkt kostete ein Leib Roggenbrot DM 1, 70. Gleich danach allerdings auch € 1, 70. So war es mit Fleisch, Wurst, Salat usw. Einfach die DM Preise übernommen. Die Leute bekamen aber in Euro nur die hälfte Lohn. Wenn das mal kein Beschiss war, dann weiß ich auch nicht

Urlaub ebenso. 2000 zahlten wir für 3 Wochen Dom. Rep. zu dritt 3.500 DM ( AI). 2004 fürs selbe Hotel 3500 Euro. -
@mabysc
sicherlich u. dies ist auch traurig. Egal woher die Preiserhöhungen in diesem Maße kommen, es ist einfach eine Frechheit. Aber der Euro hat es dazu noch leichter gemacht. Die überwiegenden Aufrundungen bei der Währungsübergabe waren gegeben. -
Ich gebe caribiangirl auch Recht. Mit der DM hätten sie sich nicht so leicht getan, alles um das Doppelte zu verteuern, Inflation hin oder her.
Das Schlimme daran, das die Löhne und Gehälter nicht mit aufgerundet oder genauso gegengerechnet wurden..
Es würde keinen Stress geben hätte man statt 2000 DM ...2000 Euro. Dann könnte man wie zuvor gewohnt seine Sachen einkaufen ohne zu mosern.Und wenn ich noch daran denke.. den Solidaritätszuschlag hats damals geheißen zahlen wir nicht lange, und??? der wird heute noch abgezogen..
also eine grosse Verar....#Kann mich auch noch nach dem Wechsel auf Euro daran errinnern, das wir in der Türkei waren, wie immer halt, und die Klamotten vom Vorjahr z. B. 20 DM auf 20 Euro standen. Ich hatte böse Diskussionen mit den Verkäufern, bin ich Krösus oder schaufelt mir Santa die Kohle zum Schornstein rein...
Kann mir vorstellen das sich in heutigen Eurozeiten keiner mehr so leicht einen Vorwerkstaubsauger kauft. Ich auf jeden Fall nicht mehr und wenn der Vertreter kommt, staub ich ihn.. Kein Geld mehr für solche Extraausgaben.
Fragt nicht wies den normalen Rentnern mit dem mistigen Euro geht..
Von 1200 DM konnte meine Mutter gut leben. Was sind heute 600 Euro wenn man Miete bezahlen muss. Nichts, rein gar nichts...Übrigens ist es auch eine Frecheit zu DM Zeiten ging man als Aushilfe bekam man zwischen 15 und 18 Dm. Fragt heute mal in den bekannten Ketten nach wie Ta... und Ki. da werden Stdlohn gerade mal was über 4 Euro gezahlt, Bei den grossen Supermärkten so um die 6 Euro nochwas.. grrrrrr 8 DM und 12 DM die Stunde, wie sich das schon anhört. Das bekam ich als Lehrling vor 25 Jahren schon..
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Seit den 90iger Jahren fliegen wir als Familie immer mal wieder in die gleichen Hotels/Region/Sterne und gerade bei Reisen kann man u.a. gut vergleichen
Familie 2 K/2 Erw. -- 1995 bis 2000 -- 2 Wochen Ägypten - AI
ca. 3500,-- DM ( durchschnittlich - zwei bis drei Mal Urlaub im Jahr)Familie 2K/2 Erw. -- 2002 bis 2009 -- 2 Wochen Ägypten - AI
ca. 3600,-- Euronen ( durchschnittlich - ein Mal Urlaub im Jahr)Das ist schon ein Unterschied - und es ist nicht der "Einzige" und da ich immer noch "DM" gehaltmäßig verdiene und auch mit DM groß geworden bin, rechne ich um. Das was ich mir mit meinem Gehalt in den 80 igern und 90 igern alles leisten konnte, geht heute nicht mehr. ( Eingerechnet aller MwSt Erhöhungen usw. innerhalb der letzten 30 Jahre) Wie man aber deutlich sehen kann, sind wir nicht die einzigen.
Gruß
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Hast auch Recht Markus... viele denken aber so wie ich...
Hauptsache die Regierungshenkel haben ihr Säckel schön voll, sitzen noch da und dort, im Aufsichtsrat mit dementsprechender Vergütung, Benzin auf Staatskosten, evt auch gleich mit Fahrer und egal wer dran ist....und aus lauter Langeweile mal dies und das Gesetz zusammenstöpseln, was wieder Steuern einbringt immer dasselbe..so schlecht, ist zwar falsch ausgedrückt aber umschreibt das momentane Dilemma, gings unseren Omas nach dem Krieg... ich meine Geld- Kaufkraft- Lebenserhaltungskosten..
bin gespannt wie lange das noch gutgeht... und weisst du Markus was der Witz bei der Sache ist
Putzfrauen, sage ich jetzt mal verdienen 10 bis 15 Euro die Stunde..das ist doch Idiotie und gabs auch noch nie..
lg
ingridbei dem Thema könnt ich ausrasten... leider..
der Euro war das Schlimmste was man uns hat antun können, aber wir wurden ja nicht gefragt, wie immer halt..
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Ich finde das gutes, zu Recht verdientes Geld, für einen sehr umstrittenen, für manche abwertenden Job.. PN ist unterwegs..

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Kurzer "Einwand resp. Gedanke" zur Schuldfrage der Regierung".
Ein paar Regierungen haben bestimmt, dass die Preise bis zu einem bestimmten Datum in €uro UND in der jeweiligen Landeswährung ausgezeichnet werden müssen. (u.a. in Österreich?)
In Deutschland leider nicht. Bei uns war die DM auf dem Preisschild am 1.Januar verschwunden. Manche Geschäfte zeichneten freiwillig in DM und €uro aus, damit die Kunden sahen, dass sie nicht besch****n werden. Aber die meisten, nutzten die "Gunst der Stunde" und die Gier, nach dem schnellen Geld trieb immer neuere Blüten.
Die "anständigen Geschäftsleute" merkten sehr schnell, dass die Kunden, bei Kritik, keinen Unterschied machten .... und wie das so ist .... warum soll man das nicht machen, deren man sowieso verdächtigt wird.Das hätte die Regierung vorhersehen müssen.
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mabysc wrote:
Das ist alles richtig Caribiangirl, hat aber nicht unbedingt mit dem Euro zu tun.
Es ist z.B. sehr unfair die Energiepreis dem Euro in die Schuhe zu schieben. Außerdem waren in den Supermärkten 1 Jahr lang (?) Euro und DM Preis ausgeschildert.
Bitte unterschlage nicht die Inflstionsrate von 2% (6 Jahre lang) und die 3% MwSt.-Erhöhung. Die mangelhaften Lohnerhöhungen sind mit Sicherheit auch nicht des Euros Schuld.Wenn Du heute das doppelte Geld ausgibst, muß Du ja zu DM-Zeiten unglaublich viel Geld auf die hohe Kante gelegt haben, oder ?
Ok, die Energiepreise wären auch mit der DM gestiegen. Das stimmt schon. Dass in den Supermärkten anfangs in € und DM ausgezeichnet war, ist mir auch bekannt. Da hats ja auch noch gestimmt. Allerdings wurden gerade wegen der Umstellung auf den Euro auch schon die DM Preise Monate davor schon erheblich gesteigert. Zwar in kleinen Schritten, dafür aber oft. Dem Vrebraucher fiel das nicht auf, weil es sich um Pfennigbeträge handelte. Ob ich jetzt 1. 49 DM zahl oder 1. 53 macht den Kohl ja nicht wirklich fett.
Als die DM Preise dann aber entfernt wurden, gings schon los mit klitzekleinen Preiserhöhungen, die dem Verbraucher auch nicht sofort auffielen. Ich glaube nicht, dass ein Laib Brot heute 5 DM kosten würde. Ebensowenig, dass der Eintritt in nen Freizeitpark heute 100 DM kosten würde. Das könnte sich ja fast keine Familie leisten. 50 € zahlt man aber locker in dementsprechenden Freizeitparks. Früher waren es eben 50 Mark.Zu DM Zeiten habe ich nichts oder nicht viel auf die hohe Kante gelegt. Ich oder wir haben einfach gut gelebt. Jedes Jahr war Urlaub drin und das nicht nur einmal im Jahr. Ohne nachzurechnen sind wir essen gegangen oder haben sonstwas gemacht.
Das alles ist leider heute nicht mehr so, obwohl mein Mann eigentlich nicht wenig verdient. Wenn schon gut 1500 Euro für Miete, Nebenkosten, Telefon, Internet usw drauf gehen, muss man eben etwas zurückstecken. Zu DM Zeiten waren es 1000 Mark. -
@caribiangirl
ich denke es ist einfacher für einen Liter Benzin 1,50 Euro zu verlangen, als 3 DM. Das fällt einem heute leichter so zu verlangen, als früher. Zumal man ja im Laufe der Zeit jetzt die Zielgruppen, die es betrifft, ohnehin nichts anderes gewohnt sind als den Euro. -
carstenW. wrote:
@caribiangirl
ich denke es ist einfacher für einen Liter Benzin 1,50 Euro zu verlangen, als 3 DM. Das fällt einem heute leichter so zu verlangen, als früher. Zumal man ja im Laufe der Zeit jetzt die Zielgruppen, die es betrifft, ohnehin nichts anderes gewohnt sind als den Euro.Die Benzinpreise wären bis heute sicher auch gestiegen. In DM natürlich. Trotzdem könnte man es eher verkraften, da man mehr Lohn hatte. Ende der 90 ger war doch der Liter auch schon auf 1.80 oder so. Ging zwar wieder runter, was ja auch gut war. Da haben wir zwar auch schon geschnauft, da saß das Geld aber noch lockerer und die Bürger kauften trotzdem weiterhin neue Autos.
Leider geht es aber jetzt der Autoindustrie schon so schlecht, dass ua bei Daimler, Bosch (Zulieferer) usw Kurzarbeit angesagt ist. Von Entlassungen mal ganz zu schweigen. Bei den Spritpreisen kauft man eben nicht mal ein neues Auto. Bei dem Gedanke an die Spritpreise braucht man ein Sauerstoffzelt und fährt den Alten eben, bis er zusammenfällt. Auch wenn der mittlerweile 8 oder 9 Liter braucht.
Mein Mann hat sich vor 2 Jahren nen Roller gekauft, mit dem er zur Arbeit fährt. Das macht sich in der Haushaltskasse schon bemerkbar. Damit kann er 4 Wochen für ca 5 Euro ins Geschäft und zurück. Mit dem Auto wären es 60 Euro -
@caribiangirl
mit dem Roller das haben wir auch so gemacht, wobei ich aber trotzdem an schönen Tagen nicht auf meinen Flitzer verzichten möchte. Trotzdem denke ich, daß auch in vielen anderen Bereichen die Preise bei der gebliebenen DM nicht so gestiegen wären wie jetzt. -
Natürlich nicht. Zu DM Zeiten ging es ALLEN finanziell besser, weil man eben das doppelte an Gehalt hatte.
Mir tun auch die Rentner leid, die ihr Leben lang geschuftet haben und jetzt mit 5 oder 600 Euro abgespeist werden.
Warum wurden wir Bürger damals nicht gefragt?
