Condor - Der Thread
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Hallo, Serramanna und Krabel,
nun überbewertet das ganze doch mal nicht so schlimm.

Matfritz hat von mir eine klare und nüchterne Erläuterung bekommen – ohne ihn so richtig "Abzuwatschen". Jedoch fand ich es nicht so passend, dass ich auf seinen Erstbeitrag – mit neun Ausrufezeichen – meine Erläuterung als "Liebesbrief" verfasse.
Dass der Bernhard ein paar Minuten schneller gepostet hatte als ich, habe ich erst später mitbekommen. Tut mir Leid!
PEACE!
Dylan
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@vonschmeling
Hallo die ewigen, sehr pauschalierten ******* Vorwürfe kann ich auch nicht mehr hören. Aber betrachten wir uns doch (sorry, völlig OT) mal einige Abzocker-Touristen.- Wenn Touristen das Alkoholangebot in einem AI Hotels vollstängig ausnutzen, ist das ********* !**
- Wenn Touristen um 05:30 Uhr Liegen reservieren, ist das ******* !
- Wenn sich Touristen in das vielleicht bessere AI Nachbarhotel schleichen und dort konsumieren,ist das ******* !
- Wenn sich Touristen die Getränke im Supermarkt kaufen und diese dann in das Hotel schmuggeln, ist das ******* !
- Wenn sich Touristen noch diverse "Kleinigkeiten" bei dem Frühstücksbuffet einpacken um das Mittagessen zu sparen,**ist das ******* !**Die angebliche ******* findet auch bei einigen Urlaubern statt.
Gruß
Hans
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serramanna wrote:
@
. Wie kann auch irgendein hergelaufener Neu-User sich erdreisten, hier den Mund aufzureißen, .....hi serramanna
dass der user seinen ersten beitrag geschrieben hat, ist mir unter gegangen. aus dem einfachen grund, weil ich nicht drauf achte, wer wie viele beiträge auf seinem zähler hat. das finde ich auch vollkommen unerheblich und macht in meinen augen eine aussage eines users auch weder besser noch schlechter.
worauf ich aber ein wenig allergisch reagiere ist, wenn man sich nicht hinreichend informiert hat. und das in einem zeitalter, in dem es wirklich sehr einfach ist, dank dem www informationen in sekundenschnelle zu erhalten.
wenn man dann aufgrund der unwissenheit dann alles auf den anderen schiebt und dann im zusammenhang noch von ******* spricht, dann sind das dinge, für die ich mich fremdschäme.
die regeln, nennen wir sie mal mindestanforderungen, sind ganz klar definiert.
alles, was man darüber hinaus erhält, ist erfreulich, aber kein muss.
in der heutigen gesellschaft wird gerne mal genommen. so nach dem motto : da habe ich für bezahlt, also nehme ich es auch mit.
aber umgekehrt mal ein posting zu erstellen, in dem man schreibt: "he, condor hat mir die 3 kg übergepäck "erlassen", ist das nicht toll von der airline" würdest du niemals hier lesen.
es ist doch eine verkehrte welt. -
Bzgl. 20 kg Grenze: Da ich mal (und ich hatte noch Glück, es hätten auch 25 $ pro Kilo sein können) 50 $ für 5 kg Mehrgewicht auf dem Rückflug von USA bezahlen mußte, habe ich mir bzw. uns neue Koffer gekauft, die von der Größe es kaum zu lassen, dass mehr als 20 kg reingehen. Vor einigen Jahren war das Gewicht auf den Flügen nach USA mit (erinnere ich mich richtig?) mit 32 kg pro Gepäckstück angegeben, dann ging es runter auf 25 kg, jetzt sind es 23 kg. Bei Delta zahlt man neuerdings auch für den 2. Koffer extra. Für mich gilt, dass ich mich vorher über das Gewicht informiere. Wenn ich dann zuviel drin habe, muß ich halt zähneknirschend dran glauben. Es gibt Regeln. Bei 1 kg sagt nicht unbedingt jemand was. Aber ich denke man muß auch an die denken, die die schweren Koffer aufs Band legen müssen. Ich habe da durchaus Verständnis.
Allerdings gebe ich zu, dass ich durchaus gerne mit AF und BA fliege. Ich sehe diese in keinster Weise schlechter als unsere LH.
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Lexilexi wrote:
die regeln, nennen wir sie mal mindestanforderungen, sind ganz klar definiert.Hallo Lexilexi,
das stimmt, es gibt Regeln, aber nochmal: die geübte Praxis ist of eine andere.
Stell Dir mal vor, alle auf dem Airport würden sich nach den "Regeln" richten und Dienst nach Vorschrift machen: Kein einziger Flug ginge mehr pünktlich raus, man müßte 3-4 Stunden vor Abflug am Counter und an der Sicherheitskontrolle anstehen, um seinen Flug noch zu bekommen. Jeder Koffer könnte erst nach Durchleuchtung zum Transport freigegeben werden- so lange muß der Passagier am Counter warten- usw. usw..
Nicht anders ist das mit dem Übergewicht: jahrzehntelang hat niemand am Check-In irgendetwas bei 2 oder 3 kg Übergewicht gesagt. Und jetzt kommen irgendwelche superschlauen Betriebswirte (wahrscheinlich MBAs) auf die Idee, in allen möglichen Bereichen zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen; Essen abzuschaffen, Getränke abzuschaffen, Zusatzgebühren aller Art einzuführen (s. Ryanair) etc. Und darüber regt sich malfitz auf. Ich kann das verstehen, wenn, wie in seinem Bericht dargelegt, das Verhalten der Groundcrew beim Hinflug anders als beim Heimflug ist, nämlich auf dem Hinflug nicht und auf dem Rückflug doch kassiert wird. Das sieht nicht wirklich nach "Regeln" aus, sondern nach Willkür.
Meine Meinung zur gesamten Kürzungsdebatte im Airline-Bereich: sparen ist die dämlichste Idee, zu versuchen eine Airline zu sanieren-hat auch noch nie gklappt, sondern nur die Insolvenz etwas verschleppt. Wer allen Ernstes glaubt, durch Einsparung von Essen und Kürzung von Leistungen eine Airline zu sanieren, hat m.E. keine Ahnung, wie eine Airline zu führen ist, damit sie wirtschaftlich erfolgreich ist.
Man könnte es ja auch mal mit guter Leistung versuchen
und Publikum ansprechen, was bereit ist, dafür etwas mehr zu bezahlen. Ob man für 40 Eus weniger nach Stanstedt fliegt und dann die britische Bahn subventioniert, indem man für den Zug nach London 30-40 Eus zusätzlich bezahlt oder gleich mit LH nach Heathrow für 40 Eus mehr fliegt und von dort mit der normalen UBahn-Fahrkarte ins Zentrum Londons fährt bleibt jedem selber überlassen- ich fliege da schon lieber mit der LH nach Heathrow und investiere das Geld in den Flug- was letzenmtdlch genausoviel kostet aber mehr Geld bei der Airline für bessere Leistung läßt. Das sind m.E. nach Modelle, die funktionieren. Die (Kaputt-)Sparerei ist jedenfall kein vitales Modell zur Sanierung.Gruß Serramanna
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@serramana
exakt, Du triffst vieles auf den Kopf. Ob der Umgang untereinander, der oftmals zu wünschen übrig läßt, oder die Berechnung im Bezug zum Übergepäck. Du weißt ja wie das hier ist, kaum ist eine kleine Horde an hetzenden Usern an einem, so muß freudig drauf gehackt werden. Hoffe nur das es entsprechende vieleicht selbst mal so ergeht.Zum einen muß sicherlich eine Grenze bzgl. des Gepäckgewichts gezogen werden, andererseits ist es einfach nur eine mögliche Umverteilung des Gewichts, was hier aufgerechnet wird. So werden z. B. 2-3 kg Übergewicht an manchen Orten berechnet, welche man sich hätte anziehen können oder im Handgepäck haben könnte u. dann ja auch nicht berechnet worden wäre. Ausschlaggebend waren jüngst sicherlich mal größere Fische, wobei man dann nach einiger Zeit gemerkt hat, auf diesem Wege gutes Geld zu machen.
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matfritz wrote:
CONDOR:
Ich hätte zumindest erwartet, daß man vorgewart wird, daß plötzlich die 20kg Grenze ganz ernst genommen werden, auf's Gramm genau!Er hat genau gewusst, wie hoch die Freigrenze ist! deswegen find ich den Begriff ******* fehl am Platz.
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Und damit hast Du es exakt auf den Punkt getroffen!
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gastwirt wrote:
matfritz wrote:
CONDOR:
Ich hätte zumindest erwartet, daß man vorgewart wird, daß plötzlich die 20kg Grenze ganz ernst genommen werden, auf's Gramm genau!Er hat genau gewusst, wie hoch die Freigrenze ist! deswegen find ich den Begriff ******* fehl am Platz.
das sehe ich genau so.
und daher ist es keine *******, wenn die airline bei überkilos kassiert, sondern nett und freundich, wenn sie nicht kassiert.
so rum wird ein schuh draus. -
Hallo
Fliege seit 2 Jahren im Dezember das ersten Mal wieder mit Condor. Bin vor 2 jahren nach heraklion geflogen wo ich mir damals mit meiner frau extra die xl Sitze reserviert habe.
Da wir im Dezember jetzt aber in die dom rep fliegen hat man mir im reisebüro heute gesagt es würde jetzt eine premium economy class geben und damit keine xl plätze mehr in der normalen economy class. Da die premium ausgebucht war haben wir jetzt normale plätze. Ich bin 1.90 und wollte mal wissen wie bequem bzw. unbequem die reise wird??????Und evt noch ein paar tips für den langen Flug.
Danke
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Meine Einschätzung? Sehr unbequem.
Tipps? Augen zu und durch, Gangplatz wählen, da kann man sich eher mit wenig Platz arrangieren. -
@Padde09
Ich muss Sunrise Sunset leider zustimmen - und ich bin ein Zwerg! :?@Serramanna
Ich habe ein Problem mit der Formulierung "überschlaue Betriebswirte" ... immerhin haben sie es vermocht, Flugreisen auch zu sehr ökonomischen Preisen möglich zu machen und dass diese Situation den Blick für die Wirtschaftlichkeit einer Airline schärft, ist meiner Ansicht nach nicht gerade sonderlich.
Alles dreht sich um Geben und Nehmen und wenn ich ein Ticket für 98€ (früher gewöhnlich ca. 3x so teuer!) nehme, gibt mir die Airline geringeren Komfort.
Damit muss man realistisch umgehen, denn die Tram ist auch preiswerter, als ein Taxi!
Hier kollidiert wohl die Sehnsucht nach der verblichenen Exklusivität von Flugreisen mit glasklaren ökonomischen Zwängen?!
Besonders einfach rechnet sich steigender Treibstoffverbrauch in Relation zum Gewicht. Kein Wunder, dass von Mensch bis Koffer hierin Potential gesucht wird - das ist nicht überschlau, sondern logisch! -
Sehr gute Einschätzung, Letzteres! So sieht es wohl aus, in diesem Forum allerdings eine wenig populäre Ansicht.
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Zitat vonschmeling
@Serramanna
Ich habe ein Problem mit der Formulierung "überschlaue Betriebswirte" ... immerhin haben sie es vermocht, Flugreisen auch zu sehr ökonomischen Preisen möglich zu machen und dass diese Situation den Blick für die Wirtschaftlichkeit einer Airline schärft, ist meiner Ansicht nach nicht gerade sonderlich..................... [/quote]@vonschmeling
ist zwar OT aber trotzdem eine ausführliche Antwort von meiner Seite:Ich will natürlich niemanden persönlich mit dieser Formulierung angreifen.
Mit deiner Erklärung fallender Flugpreise bin ich allerdings nicht einverstanden, sicherlich hat die Kaste der Betriebswirte hiermit nichts zu tun. Um das Billigflugkonzept durchzusetzen brauchte es Pioniere mit ***** in der Hose (wie z.B. O'Leary), die ein anderes Geschäftsmodell exact gegen die stetigen Bedenkenträger ihrer Betriebswirtschaft/ Finance- Abteilungen durchgesetzt haben. Und die anderen Airlines hatten dann keine andere Möglichkeit als zu folgen. So sehe ich das.
Für mich ist die Kaste der Finance-Abteilungen der Industrieunternhemen die eigentliche Seuche, die neben den Banken hinter der Wirtschaftskrise steckt: getrieben von übertriebenen börsenporientierten Rendite- und Karrierezielen sind diese Abteilungen der generelle Hemmschuh für Innovationen, unternehmerischen Mut und die Verwirklichung echter Visionen. Ich weiß wovon ich spreche: in dem Unternehmen, in dem ich seit 25 Jahren arbeite, einstmals weltweit führend, hat Finance vor Jahren das Regiment übernommen. Und seitdem wird unser Handeln nicht mehr durch Märkte, sondern durch Kosten getrieben- den m.E. nach unwichtigsten Faktor unternehmerischen Erfolges.
Und je mehr Finance-Leute das Unternehmen beschäftigt haben mit Kostenkürzungsprogrammen , endlosen Budgetdiskussionen, müßigen Return-of-Investment-Analysen etc, um so weniger erfolgreich wurde das Unternehmen. Zufall?- Wohl kaum.
Wenn man das richtige Produkt und richtige Konzept hat, und auch das Geld, dies im Unternehmen zu realisieren, DANN kann man erfolgreich sein. Aber in der Realität spart uns Finance jedes Jahr ein Stückchen mehr an die Wand, weil kurzfristige Gier und börsenorientierte Renditeziele technische und konzeptionelle Neuentwicklungen unterdrücken. Und die sensationellen Konzepte unserer Finance-Abteilung? Sparen, sparen sparen, sparen, sparen........... , wie brahnbrechend ...... .Dafür brauche ich nun wirklich kein Studium, das kann Lischen Müller auch.
Und ich habe es noch nie erlebt, daß Finance irgend etwas positiv bewegt hat, um ein Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu erhalten aber viele Firmen, die an dem ganzen phantasielosen Kostenwahn kaputt gegangen sind..Und von daher: Betriebswirte bewegen die Welt? Nein, oft hemmen sie Innovation und Erfolg (s. Chrysler, s. GM.......). Ist jedenfalls meine Meinung.
War jetzt reichlich OT. deshalb jetzt ENDE von meiner Seite aus.
Gruß Serramanna
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@serramanna
Ich kann dir in weiten Teile folgen.
Der Einsatzbereich von Ökonomen beschränkt sich allerdings nicht auf die Finance oder Buchhaltung und das Studium umfasst ein wenig mehr Lehrstoff, als Sparen.

Womit du auch Recht hast: Mehr Details wären hier nicht richtig aufgehoben, also wollen wir es dabei belassen.
mfg
Lisbeth Müller (
)Zum Topic:
Ich bedaure, so heftig reagiert zu haben und möchte gerne meinen Beitrag relativieren.
Wenn man zum x-ten Mal in einer Warteschlange mit Touristen steht, die dauernd maulen, dass die Griechen/Spanier/Türken usw. leider organisatorisch völlig unfähig seien, und doch weiß, es sind die teutonischen Power-Shopper, die mit Debatten über ihr Übergepäck den Laden lahmlegen, ist auch mal das Maß voll!
Mir zumindest erscheint eine klare Regelung derart kostenrelevanter Faktoren als wirtschaftlich sinnvoll und gerechtfertigt. -
@Lisbeth Müller
P E A C E !

Gruß Serramanna
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5!!<<

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vonschmeling wrote:
..... und möchte gerne meinen Beitrag relativieren.
Wenn man zum x-ten Mal in einer Warteschlange mit Touristen steht, die dauernd maulen, dass die Griechen/Spanier/Türken usw. leider organisatorisch völlig unfähig seien, und doch weiß, es sind die teutonischen Power-Shopper, die mit Debatten über ihr Übergepäck den Laden lahmlegen, ist auch mal das Maß voll!
Mir zumindest erscheint eine klare Regelung derart kostenrelevanter Faktoren als wirtschaftlich sinnvoll und gerechtfertigt.
Ich bin ganz Deiner Meinung.Beim Rückflug vor knapp 3 Wochen hatte ich fest damit gerechnet Übergepäck zahlen zu müssen, weil mich vor Ort das " Shopping Fieber " befallen hatte. (Keine Sorge ist nicht ansteckend.)
Da die Kofferwaage allerdings nur 22 kg anzeigte, lag ich vermutlich noch im Toleranzbereich und brauchte nicht zahlen. 
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Muß mich mal kurz über den sog. Flex-Tarif bei der Condor aufregen.
Dieses Ticket kostet 60 Euro mehr, damit ich es dann angeblich bis zu drei mal kostenlos umbuchen kann oder für 60 Euro stornieren.
Als ich es gebucht habe, habe ich noch gesagt, dass ich es evtl umbuchen will - zu einem späteren Zeitpunkt. Nun hab ich da angerufen und wollte das Ticket von Mitte Okt auf Mitte Nov umbuchen. Jetzt geht das nicht, weil man es vom Sommerflugplan in den Winterflugplan nicht umbuchen kann. Schön, dass mich darauf niemand hingewiesen hat.
Als ich es jetzt stonieren will, kamen die Kosten auf 148 Euro, statt auf die beschriebenen 60.
Auf Nachfrage, kam folg. Aufschlüsselung:- Bearbeitungsgebühr 60,00,-
- Kreditkartengebühr 06,00,-
- Basis Service Charge 05,00,-
- 25% vom Flugpreis 77,00,-
Gut, 60 Euro und Kreditkartengebühr und Service seh ich ein, aber wieso soll ich nun noch 25% vom Flugpreis zahlen???
Hat noch jemand Erfahrungen mit diesem Tarif gemacht.
Komm mir grad ein wenig verarscht vor.