Akte 08 Fluggäste werden am Flughafen Hurghada festgehalten
-
Hallo Jordan,
hier gehts nicht um billiger buchen, oder einen Tag früher heimfliegen.
Gebucht war der Abflugtermin 09.11
Am 5.11. erhielten ca. 160 Urlauber durch einen im Zimmer liegenden Brief, die Mitteilung, dass der Abflugtermin auf den 07.11. gelegt wurde, weil angeblich AB die Flüge von und nach Leipzig gecancelt hat. Zusätzlich kriegten sie (in Abwesenheit) eine neue Rechnung mit dem Heimflugtermin 07.11. nachhause geschickt.
Wer den Beitrag gesehen hat, der sollte auch das Vorlesen vom Fax das ETI an Sat1 geschickt hat mitgekriegt haben und die Rechtsauskunft, dass die Reisepreisminderung nicht mehr als 3 Tage des Hotelaufenthalts beträgt.
Grüßle
-
tobias1983 wrote:
Aber auch die Fluggesellschaft war ja nicht die Beste! CairoAir! Ich weiss warum ich lieber ein bishcne mehr ausgebe und über einen großen Reiseveranstalter und eine gute Fluggesellschaft wie AirBerlin oder Condor buche! Da passiert sowas nicht!Irrtum, lieber Tobias!
auch Air Berlin ist nicht das "nonplusultra" wenn es um schnelle Reaktionen und Hilfestellung geht.Grüssle
Lapis -
Wer so einen Mist mitmacht hat selber
Schuld!Nicht Vertragsgerechte vorzeitige Abreise
ignorieren und am vereinbarten Abreisetag an
den Flughafen.bei ETI melden und wenn die
keinen Flug rausrücken Kreditkarte zücken
selber einen Flug buchen und dann die Kosten
einklagen SO hat man weniger Stress und
bekommt sein Geld garantiert auch
wieder..........ansonsten gibt es 1 Tag
Entschädigung tolle Wurst €50 für diesen
Stress!LG
J -
jordan, das ist ein Witz!
Du glaubst doch nicht wirklich an das, was Du hier schreibst

Die Kreditkarte kannst Du gerne zücken... aber das man sein Geld "garantiert" wieder sieht, ist völliger Schwachsinn! Wunschtraum!
Mal abgesehen davon, dass sich Rechtsanwälte einen Spaß daraus machen, mit solchen "Kleinigkeiten" ihren Lebensunterhalt und Umsatz aufzubessern.
Den Stress kriegt man gratis dazu!

-
Ich habe die Sendung heute abend nebenbei als Wiederholung gesehen. Sicherlich - einen Rückflug um 2 Tage vorzuverlegen ist alles andere als ok und völlig zurecht regen sich die Betroffenen darüber auf. Auch die Wartezeit am in der Maschine und am Flughafen war nicht ok. Da scheint etwas ganz tief in die Hose gegangen zu sein und/oder es trafen mehrere sehr ungünstige Umstände aufeinander. Murphy's Law! Den betroffenen Urlaubers ist seitens des Veranstalters in jedem Fall die nicht genutzte Aufenthaltsleistung in den entsprechenden Hotels sowie Schadensersatz in Höhe x zu leisten, falls fristgerecht reklamiert wird.
Dennoch - wenn ich die Kommentare aus dem Off bei einem der ausgestrahlten Privatvideos nur höre ("Boah, ey...Mann, ey...eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeey...*******...blablabla"), dann denke ich mir auch meinen Teil. Gesprochene Bildzeitungsüberschriften. Sowas kann ich einfach nicht ernst nehmen und gelange so zu der Mutmaßung, daß in dem Beitrag mal wieder irgendwas grenzlos übertrieben dargestellt wurde.
-
jordan26 wrote:
PS: Kein Wunschtraum sondern der Vertrag wurde ja nicht eingehalten....also ist Selbstabhilfe immer OK!Selbsthilfe ist prinzipiell völlig korrekt

Aber bitte vermittel den Urlaubern hier nicht den Eindruck, dass sie wie selbstverständlich eine Entschädigung bekommen, nur weil ein Vertrag nicht eingehalten wurde...
denn das entspricht nicht den Tatsachen.
Grüssle
Lapis -
Richtig Sina, genau wie der eine in seinem unverständlichen Ost-Akzent den Flughafenmitarbeiter anmault, der für die ganze Sache am wenigsten kann und dieses unverschämte denken der deutschen Touristen das JEDER ihre Sprache versteht ist auch sowas....also mal wieder eindeutig übertrieben!
Klar, kein feiner Zug von ETI aber sonst ist das doch ein absolut seriöser Veranstalter und Bockmist baut jeder mal!
Noch dazu haben Sie sich entschuldigt....man muss auch mal fünfe grade sein lassen!!!!!!!!!!!! -
Eine Entschuldigung wird da wohl nicht reichen; persönlich würde ich zwei Entschuldigungen erwarten. 1 x weil ich am Vorvorletzten Tag "meines" Urlaubes für einen halben Tag zum Flughafen musste und das Ganze drum herum ... und 1 x weil Einer der bei dem Veranstalter angestellt ist die Unverschämtheit besitzt, "mir" eine erneute verfälschte Rechnung nach Hause zu schicken. Pfff!
Wenn ich bei der Öffentlichkeitsarbeit für den Veranstalter arbeiten würde, würde ich mich stark dafür einsetzen dass die Urlauber einen kostelosen Kurzurlaub irgendwo bekommen (neben der Entschuldigung
) -
Hallo,
mich hat der Beitrag einerseits überrascht, andererseits waren aber auch manche Leute so völlig daneben, daß ich nur mit dem Kopf schütteln kann.
Bisher habe ich ETI sehr gerne Verkauft und das bisher auch ohne jegliche Probleme. Auch ist der Veranstalter kein Billigveranstalter, sondern einfach Preiswert, weil fast alles aus einer Hand kommt. Probleme bezüglich der Visa Geschichte hatte ich noch keine. Diejenigen, die das Visum nicht bei ETI kauften hatten das dann aber auch meistens schon vorab mitgeteilt. Der Rest war dann halt auch der Meinung, daß der Veranstalter bei dem guten Preis die paar Euro auch verdienen soll.
Grundsätzlich ist Jordans Vorgehensweise schon die richtige, doch leider vergisst er, daß viele nicht den Nerv dazu haben und schon gar nicht die Mittel, um sich ein neues Ticket zu kaufen. (Halte ich persönlich für grob fahrlässig!) Ansonsten sehe ich keine Probleme, wenn er sich so verhalten würde, wie er angekündigt hat. Die einzige Variante, wie er sein Geld nicht wieder bekäme, wäre wohl eine Veranstalterinsolvenz.
Merkwürdig fand ich achon die Tatsache, daß die Air Cairo keine Einflugerlaubnis in die EU hat. Dies dürfte vermutlich falsch sein und hier auch mißverständlich ausgedrückt worden sein. Denn faktisch dürfte es sich nur um diesen einzelnen Flug gehandelt haben, der nicht angemeldet war. Denn die Airline fliegt schon seit Jahren nach Deutschland. Sicherheitstechnische Probleme dürften es auch nicht sein, da ja die Egypt Air nicht unwesentlich an der Gesellschaft beteiligt ist.
Was also hier schief gelaufen ist, kann man nicht sagen, außer, daß es eine ganze Menge gewesen sein muß. Überrascht haben mich zwei Dinge. Erstens das gezeigte, in meinen Augen völlig asoziale Verhalten eines Fluggastes. Wenn er seine Partnerin, oder wem auch immer, mit solchen Aktionen Imponieren muß, dann ist das in meinen Augen nur ein ganz armer Mensch. Denn was ist schon dabei die Bordkarte für einen eingecheckten Flug, die man ohnehin griffbereit haben sollte, für eine gratis Verpflegung auch vorzuzeigen.
Zweitens fand ich es erstaunlich, daß ein Reiserechtsexperte hier nur einen Tag als Entschädigung ansetzt. Für mich wären es hier deutlich mehr. Wenn die Aussage von ETI aber stimmt, dann werden die Gäste ja auch großzügiger entschädigt. So ist mir der Veranstalter auch bekannt. Denn die einzige, bisher aufgetretene Reklamation, ein nicht rechtzeitig fertiggestelltes Nilschiff, wurde vor einigen Jahren problemlos und kulant geregelt.
Daß sich der Veranstalter natürlich aktuell nicht gegenüber der Presse äußert ist auch verständlich. Denn jedes gesprochene Wort könnte ja auch eines zuviel sein. Daher ist keine Auskunft sicher die bessere. Ich schätze, und hoffe, daß dies ein einmaliger Ausrutscher war. Denn bisher war mir dieser Veranstlater von allen der Liebste.
Alles in Allem war die ganze Geschichte aber wesentlich weniger dramatisch, als es sich hier im Forum angehört hatte. Denn das Ganze war zwar für die Passagiere sehr unagenehm, letzten Endes aber auch nicht ganz so wild.
By the way, noch etwas ganz anderes. Ich weiß nicht, ob es noch aktuell ist, aber ich meine, daß es an ägyptischen Flughäfen einmal ein absolutes Film und Fotografierverbot gibt, oder gab. Wer kann hier eine genaue Auskunft geben? Sollte das noch aktuell sein, so wäre diese Information für die Filmer vor Ort sicher ganz interessant zu wissen.

Gruß
Berthold
-
Niedlich fand ich ja den einen Flughafen-/Zollmitarbeiter, der dem Filmenden mit den Worten "No good" vom Filmen abbringen wollte. "No good" war das Ganze wirklich - aber der arme Mann war einfach völlig überfordert mit der Situation (für die er nichts konnte) und konnte sich wohl wegen mangelnder Sprachkenntnisse nicht anders verständlich machen. Er hatte Anweisungen zu befolgen, nicht mehr und nicht weniger.
Man stelle sich vor: Ein ägyptischer Flughafenmitarbeiter mit rudimentären Englischkenntnissen (von deutsch ganz zu schweigen) wird mir einer ganzen Flugzeugladung Deutscher, die die Kamaras im Anschlag halten, konfrontiert. Völlig klar, daß der irgendwann panisch reagiert und in seiner Verzweiflung seine Autorität spielen lässt. Wie soll er sich denn sonst schützen, zumal er die Sache nicht verbockt hat und wahrscheinlich selbst noch nicht weiß, wie es weitergeht? -
kann ich mir irgendwo den bericht im netzt anschauen?
-
sentinel wrote:
Wenn ich bei der Öffentlichkeitsarbeit für den Veranstalter arbeiten würde, würde ich mich stark dafür einsetzen dass die Urlauber einen kostelosen Kurzurlaub irgendwo bekommen (neben der Entschuldigung
)Hallo,
das wird wohl nicht kommen denn zum Einen ist das mit dem Kurzurlaub so eine Sache, bei meist wöchentlichen Flügen und Ägypten als einzigem Ziel. Zum Anderen belohnt ETI Wiederholer ohnehin schon.
- Reise = kostenloses Update
- Reise = kostenloser Halbtagesausflug
- Reise = eine Woche gratis Aufenthalt
Somit würde der Vorschlag nur wenig bringen, zumal die Wiederholerzahl bei diesem Veranstalter sehr hoch ist.
Gruß
Berthold
-
sentinel wrote:
Wenn ich bei der Öffentlichkeitsarbeit für den Veranstalter arbeiten würde, würde ich mich stark dafür einsetzen dass die Urlauber einen kostelosen Kurzurlaub irgendwo bekommen (neben der Entschuldigung
)Hand aufs Herz - würdest Du eine Einladung zu einem kostenlosen Kurzurlaub als Entschuldigung annehmen, nachdem der Veranstalter oder die Fluggesellschaft (bislang ist für mich noch nicht ganz klar, wer eigentlich der Verursacher der Situation war) Dich schon arg geärgert hat? Wenn ja - gut. Eine zweite Chance hat m. E. jeder verdient. Letztendlich kann es nach einer solchen Bauchlandung ja nur besser werden

Ich vermute jedoch, daß diejenigen, die in dem Beitrag zu sehen waren, mit dem Thema "ETI" komplett abgeschlossen haben und dem Veranstalter gar nicht mehr die Chance geben wollen, sich entsprechend zu entschuldigen. Auch, wenn er vielleicht nichts für die Situation konnte. Denen könnte auch der komplette Reisepreis erstattet werden (was sicherlich nicht passieren wird und auch nicht der gängigen Rechtsprechung entspricht) plus Blumenstrauß, plus weitere Goodys... und sie würden immer noch schreien... -
Mir kam das mit der Air Cairo auch sehr komisch vor....nach Nürnberg und Frankfurt fliegt sie sicher, und ein Sprecher sagte ja das es keine "Einflugerlaubnis für den ostdeutschen Luftraum"....mir ist es gänzlich neu, das es da Unterschiede gibt....ansonsten wär die Maschine eben auf NUE oder FRA ausgewichen und die Leute wären mit dem Bus weitertransportiert worden....zumindest in NUE wär es sicher kein großes Problem gewesen eine Landegenehmigung + Slot zu kriegen, zudem Air Cairo eh Kunde von Airpart ist.....da stimmte irgendwas anderes nicht meiner Meinung nach!!!!!
-
stimmt, so etwas bindet. Hatte ja bisher nichts negatives über den veranstalter gehört, deswegen schreibe ich auch ständig von "einen" Angestellten.
Irgend was stimmt hier sicher nicht.
das mit der Landegenehmigung - dazu kann ich nichts sagen, bin nicht vom Fach und kann mir auch schlecht was vorstellen warum es wohl für Nürnberg reicht, aber für Leipzig nicht (?). Landebahn nicht lang genug etwa? Bäume im Weg?

-
Hallo,
es ist so, daß jeder Flug beantragt und genehmigt werden muß. Fluggesellschaften die nicht aus der EU stammen, oder aus Ländern mit denen kein Open Sky abkommen besteht müssen die Flüge erst genehmigt haben, damit Sie diese durchführen können. Denn sonst könnte ja jeder kommen.
Was also innerhlb Europas sehr schnell laufen kann, dauert halt bei anderen Gesellschaften etwas länger. Teilweise gibt es auch Flüge, bei denen die Genehmigungen erst dann eingeholt werden, wenn die Maschine längst schon in der Luft ist. Das betrifft aber nur in Ausnahmefällen normale Linien und Charterflüge, sondern vor allem Ambulanzflüge.
Somit hatte die Air Cairo einfach keine Freigabe für die beantragte Strecke. Warum auch immer. Das betrifft aber kein grundsätzliches Einflugverbot.
Nebenbei: Die Landebahn in Leipzig ist übrigens tauglich für Interkontinentalflüge.
Gruß
Berthold
p.s. Nette Anekdote dazu, wie es eigentlich kommt, daß die Emirates von Deutschland nach New York fliegen darf.
Es ist einige Jahre, nein besser Jahrzehnte her, daß unsere gute Lufthansa nach einem passenden Platz für eine Zwischenlandung für ihre Flüge nach Asien suchte. Man wurde damals in Dubai fündig. Dort erlaubt man die Landung und auch den Betrieb, Allerdings unter der Voraussetztung, daß natürlich auch gleiches Recht für beide gelten müsse. Gerne war man bereit dies zu akzeptieren, denn von Luftverkeht war damals in dieser Region kaum die Rede. Wie wir aber alle in der Zwischenzeit wissen, hat sich diesbezüglich einiges geändert. Und genau darum darf die Emirates auch von Deutschland aus Drittländer anfleigen. Eventuell dürfte Sie sogar innerdeutsche Strecken anbieten, doch da bin ich mir nicht ganz sicher. Klarer Fall von denkste!
-
Hi Berthold,
lieben Dank für Deine Ausführungen.
Ich, der ich mich in solchen Dingen zur Gruppe der Rudimentär-Wissenden zähle, frage mich natürlich, wer und was nun für dieses Hin-und Her verantwortlich gewesen sein könnte.
Insbesondere wundere ich mich innerhalb der Berichterstattung, dass am 09.11. dann doch eine Air-Berlin pünktlich auf die Piste rollte, während der Flug ja angeblich gecancelled war.Ich kann mir weder vorstellen, dass ETI der AirBerlin sagt, hey, wir brauchen Euch am 09.11. nicht, wir nehmen am 07.11. ne CairoAir.
Ebenso kann ich mir auch kaum vorstellen, dass AirBerlin ETI anruft, hey ETI, wir können am 09.11. vielleicht nicht, guckt mal, ob ihr nich was anderes findet. (um das mal laienhaft auszudrücken
)Hast Du für nen Laien zumindest ne Einschätzung, was da passiert sein könnte ?
Grüsse
Heiko
