Zur Forenübersicht

1611 Ergebnisse für Suchbegriff Trinidad

wer kennt Djoser-Reisen ?

Ich war mit Djoser auf Kuba (..in 18 Tagen). Empfohlen wurde mir dieser Reiseveranstalter von einer Freundin, die selbst mit diesem Veranstalter unterwegs war und zufrieden war (ich weiß ihr Ziel aber nicht mehr :-)).

 

Um es voranzustellen: Ich war mit der Reise sehr zufrieden!

 

Zunächst hatte ich Bedenken, da ich alleine reise und Sorge hatte, daß das Reisekonzept mit den vielen Freiheiten und dem Reisebegleiter anstatt eines Reiseleiters nichts für mich ist. Aber die Tour im Katalog gefiel mir, daß es keine ganzen 3 Wochen inanspruch nahm gefiel mir (also 18 Tage anstatt 21 Tage), der Preis gefiel mir und Versuch macht bekanntlich klug! Wenn ich mit Djoser telefoniert habe, hatte ich das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

 

Was am Anfang sehr ärgerlich war, ist, daß der Abreisetermin plötzlich um einen Tag nach hinten verschoben wurde (oder wars nach vorne? ich weiss es echt nicht mehr ;-)) Jedenfalls hatte ich bereits bei Buchung den Flugplan von Iberia gescheckt, und "meinen" Flug nicht gefunden. Warum sich das so spät zu Djoser durchgesprochen hat, kann ich nicht nachvollziehen. Man sagte mir jedoch zu, daß ich aufgrunddessen bei voller Preisrückzahlung hätte stornieren können.

Meinen Urlaub konnte ich jedoch um den gewünschten Tag verschieben und bin dann mitgeflogen, was ich auch nicht bereut habe.

Die Hotels waren ganz ok, jedoch sollte man nicht immer allzu genau hinschauen. Der Zimmer waren recht einfach, mal mehr oder weniger ramponiert aber im wesentlichen sauber und einmal hatte ich tatsächlich ein Zimmer ohne Fenster. Aber das alles war nunmal vorab so beschrieben, also habe ich es ganz gut akzeptieren können.

 

Der Bus war ein chinesisches Modell, es gab Platz genug für alle zum Ausbreiten. Wir haben über 3.000 km im Bus verbracht. Ich fand das OK, weil man unglaublich viel von dem Land gesehen hat, was auf einem Inlandsflug nicht möglich ist. Der kubanische Busfahrer war super, ein sehr umsichtiger Fahrer, er hat nie etwas riskiert und keinen Tropfen getrunken wenn er fahren musste. Vor einer sehr langen Tagesetappe hat er selbst am Abend zuvor keinen Alkohol getrunken!

 

Sowohl der Djoser-Reise(beg)leiter als auch der "Pflicht"-Kubanische Reisebegleiter waren sehr nett, bemüht und engagiert.

 

Meine Sorge alleine zu bleiben traf nicht zu. Die Gruppe war sehr nett und aufgeschlossen, da hatte ich richtiges Glück. Abendessen war i.d.R. nicht mit inbegriffen gewesen, dennoch habe ich so gut wie nie alleine gegessen, im Gegenteil, oft (eigentlich fast immer) hat der Reisebegleiter etwas angeboten, wo wir uns alle anschließen konnten. Manchmal gabs auch abends im Hotel etwas, auch wenn das laut Programm gar nicht inklusiv gewesen wäre.

 

Auch für Abends hat er uns gesagt, wo man noch weggehen kann und war dann zumeist selber mit dabei (z.B. in Trinidad und Santiago)!

 Durch das persönliche Engagement des Djoser- und des "Pflicht"reisebegleiters habe ich das Gefühl, mehr Leistung erhalten zu haben, als ich eigentlich gebucht hatte!

Mehr lesen

Kubarundreise - Hilfe, langsam werde ich panisch!

Hallo Leute,

Das Forum ist wirklich super, sehr informativ! Trotzdem hab ich noch ein paar Fragen, weil am 1. 2. geht es los und ich bekomme langsam Angst vor meinem eigenen Mut ...

Zuerst einmal unsere Eckdaten: Ich, weiblich, 25, fliege mit meinem Freund am 1. 2. nach Holguin und am 18. 2. von Havanna retour. Sonst ist noch nichts gebucht. Wir haben uns gegen ein Mietauto entschieden weil wir in Foren und verschiedenen Reiseführern gewarnt worden sind (von wegen schlechter Straßenzustand, fehlende Schilder und Tankstellen, Ausreiseverbot bei Unfällen mit Personenschaden etc.) und weil wir beide Autofahren eher als Übel als als Spaß ansehen und auch nicht wirklich geübt sind. Ich spreche fließend Spanisch, er überhaupt nicht.

Jetzt ist aber ein Bekannter vor ein paar Wochen zurückgekommen und meinte man kommt öffentlich ÜBERHAUPT NICHT MEHR WEITER - und er musste sich ein Mietauto nehmen. Stimmt das?

Eigentlich hätten wir geplant zuerst Holguin anzuschaun, dann mit dem Bus weiter nach Santiago, Baracoa, Trinidad, Cienfuegos, Vinales und zum Abschluss Havanna. Ausflüge in die Sierra Maestra, zu Zuckerplantagen, ein bisschen Regenwald und wenn es sich ausgeht am Schluss noch 1 Nachmittag am Strand (wir wollen was erleben, erholen können wir uns auch zu Hause ;)).

Geht das alles mit öffentlichen Bussen? Oder ist es doch besser eine Tour zu buchen? Kann man auch vor Ort Ausflüge zu vernünftigen Preisen buchen? In Ecuador habe ich 20-30 Doller für Ganztagesausflüge mit Führer und Verpflegung vor Ort gezahlt, buchbar bis zu 1, 2 Stunden vorher, funktioniert das auch in Cuba? Wenn man mit einem Bus reisen will, reicht es wenn ich am Tag zuvor das Ticket kaufe und kann dann fahren oder muss ich das schon von hier aus buchen?

Wie ist das mit Unterkünften? Wir möchten nicht zuviel zahlen, es soll nur einigermaßen sauber und sicher (weder Überfälle noch Polizei) und mit Dusche und WC evtl. auch am Gang mit max. 10 anderen Leuten und sauber sein, der Rest ist egal. Fenster wäre nett. Findet man die vor Ort? Gibt es in den einzelnen Orten Anlaufstellen die Unterkünfte vermitteln oder sollte man sich die voher schon reservieren?

Hab mittlerweile Angst dass wir in Holguin stehen und weder Bett noch Bus zur Weiterfahrt finden. Bitte um Tipps was ich schon von hier aus machen sollte und was ich wie und wo vor Ort erledigen kann! Wir sind ziemlich flexibel, die Reihenfolge der Orte ist uns ziemlich egal, hauptsache wir sehen viel und fahren nicht "im Kreis". Gibt es da noch einige Geheimtipps die wir dazunehmen sollten? Oder etwas was wir weglassen sollten?

Oder ist es besser wenn ich jetzt noch im Schnellverfahren bei einem Veranstalter ein oder zwei Rundreisen (einmal Ost, einmal West) buche? Oder sehen wir wenn wir auf eigene Faust herumdüsen mehr von Land und Leuten? Können wir wenn wir öffentlich fahren überhaupt alle interessanten Punkte sehen oder kommt man dann gar nicht hin?

Vielen lieben Dank im Voraus!

Mehr lesen

3 Wochen Kuba zwischen Mai und Oktober 2010

@gimik sagte:

Danke euch allen für die super Infos und Vorschläge für Bücher. Werde mir mal ein paar besorgen.

So jetzt weiss ich dass wir im Mitte Juni Anfangs Juli gehen werden. Juhuiiii. Da würde ja das Festival de la Musica in Santiago drin liegen. Weiss jemand wann es das nächstes Jahr stattfindet? Einfach die erste Juli Woche oder kann sich das auch verschieben? Wie lange dauert das?

Wie läuft das eigentlich mit der Touristenkarte wenn ich den Flug im Internet buche? Muss ich die dann bei der Botschaft oder dem Konsulat bestellen? z.b. wenn ich direkt über Iberia buche, die haben Flüge für 1292.- chf. Ist das ein guter Preis? ca. 860.- euros. 

Die route die wir etwa machen wollen ist: Havanna, Cienfuegos, Santa Clara, Trinidad, Camaguey, Nuevitas, Bayamo, Santiago de Cuba, Baracoa, Rückflug von Santiago de Cuba nach Havanna. Ich dachte dass wir in Santiago de Cuba ein Auto mieten und dann von dort aus in die Sierra Maestra fahren und nach Baracoa, Guantanamo etc. Den Rest möchten wir eigentlich mit den Övs machen. Meint ihr lohnt sich in dieser Gegend ein Auto zu mieten oder gäbe es Gegenden wo es mehr bringt?

Danke für eure Hilfe.

Grüssli

 

Glueckwunsch erstmal zu eurer Cubareise, ihr werdet sicher begeistert sein :)

Mit der Entscheidung, fuer Santiago-Baracoa ein Auto zu nehmen, seid ihr meiner Meinung nach goldrichtig. Denn gerade dort gibt es immens viel zu sehen. Die Strecke Santiago-Baracoa ist nicht mit wirklich tollen Strassen gesaet, aber dafuer umso abenteuerlicher. Gerade die Strecke zwischen Santiago und Guantanamo hat etwas eigenes, ganz andere Landschaft als sonst so in Cuba.

Die anderen Ziele koennt ihr superbequem mit Viazul machen, die sind recht puenktlich, guenstig und zuverlaessig. Ich bin 2006 von Havanna mit Viazul nach Camaguey gefahren, war kein Problem, die Sitze sind sehr bequem und natuerlich sind die Busse klimatisiert. Wir haben den Nachtbus genommen, und sind - leider! - erst um 3 Uhr frueh oder so in Sancti Spiritus angekommen. Dort haben wir leider kein Hotel reserviert, welch ein Fehler...........aber wir haben dann mit Hilfe von netten Cubanern doch noch was bekommen, und die Stadt am naechsten Tag angeschaut. Sehr schoen!

Camaguey ist aber noch schoener, und lohnt sich auf jeden Fall, einen ganzen TAg dort zu verbringen. Die haben auch die Innenstadt damals gerade renoviert, mit Fussgaengerzone, waere mal gespannt wie das mittlerweile aussieht.

Bayamo ist ein Schmuckstueck!!!! Unbedingt in einer Casa uebernachten, wie ueberhaupt in all diesen Staedten. Hotels sind meist heruntergekommen, der Service grottenschlecht, die Angestellen total unmotiviert. Baracoa ist sowieso meine Lieblingsstadt, haengt aber wahrscheinlich damit zusammen, dass ich dort bei der Familie meines cubanischen Freundes gewohnt habe, und die haben wirklich alles in ihrer Macht stehende getan, um es mir komfortabel zu machen. War aber eine bescheidene Holzhuette mit Erdfussboden und Vorhaengen statt Tueren. Trotzdem war es toll, mit selbergeroestetem Kaffee am Morgen und selbergebackenen Broetchen etc. Unbedingt in eine Casa!!!

Wuensche euch viel Spass in Cuba!!!!!!

Mehr lesen

kuba im frühjahr 2011

hallo liebes forum,

 

abschlussbericht:

meine kuba-rundreise wurde am donnerstag letzter woche erfolgreich beendet :)

 

zuerst noch ein großes danke an openwater - danke für die zahlreichen tips und deine großzügige hilfe.

danke an juanito - deine tollen beiträge haben mich hier immer erheitert.

auch danke an die anderen vielen user mit ihren tollen informationen.

 

rundreise west - ost: sehr anstrengend, jedoch informativ und einfach sehenswert

nette leute in der gruppe (klasse, dass es sowas noch gibt) top-reiseleiter, der mit seinem wissen, charme und witz die ganze gruppe begeistern konnte. leider wurden div sehenswürdigkeiten im ruck-zuck-tempo erledigt.... vieles hätte man weglassen können zb diese wallfahrtskirche....

durch die teilw. hohe temperatur ist man leider auch nicht mehr so aufnahmefähig...

 

playa pesquero -hotel costa verde: super hotel, super strand und meer- was will man mehr?

 

meine persönlichen erfahrungen:

 

vorletzter tag der rundreise - einige hatten durchfall, ich hatte leider durchfall und über nacht dann dauerhaftes erbrechen- entweder kam es vom essen oder von der durchfalltablette am vortag (2 stück lt anleitung) dank einer netten ärztin bekam ich eine wirksame spritze und ich konnte die 3 stunden busfahrt ins anschluss-hotel gut ertragen.

 

bei einer 2. kuba-reise würde ich einige details der reise ändern. ich hätte zb eher gerne 2 oder 3 tage gemütliches havanna. für mich glichen sich einige ortschaften ab trinidad, aber das ist geschmacksache. ohne rundreise hätten wir zb nie über 2000 fotos machen können.

 

witzigerweise haben wir erst am vorletzten tag der abreise mitbekommen, dass eine abreise durch die aschewolke evt verhindert wird *lach* es war mir egal.....außerdem war es an diesem tag sehr bewölkt, ab nachmittag regen - durchgehend bis in die frühen morgenstunden *lach*

für die touristen nicht so toll, aber die einheimischen hatten natürlich ihre freude!

 

kugelschreiber und seife : würde ich auf alle fälle nächstes mal mehr mitnehmen. auch wenn es dort verkauft wird. ich habe immer meine hotel-seife eingepackt und sie verschenkt. sollen die armen auch eine freude haben.

 

eine situation spukt mir noch immer im kopf rum: einer hat den fehler gemacht und ca 3 kulis an eine kindergruppe verschenken wollen- die kinder wurden derart agressiv und ein richtiger kampf um die kulis entstand. polizei hat mal sirene eingeschalten, dann fuhren sie alle auseinander. das haben einige aus der gruppe noch am rande mitbekommen. wir waren alle sehr bestürzt.....reiseleiter hat uns nachher aufgeklärt, wie wir was verschenken sollen. so jedenfalls nicht, sondern einzelnen etwas zustecken und fertig....

 

zigarren: diese billigstorfer-zigarren kann man nicht rauchen, riechen schrecklich und schmecken auch so :), trotzdem war die zigarrenfabrik sehr interessant anzusehen (besichtigung erfolgte dort, wo sie eben den abfall der teuren marken für diese günstigen zigarren verwenden)

 

original-zigarren haben wir in einem hinterhofladen gekauft *haha* reiseleiter bekommt sicher eine saftige provision und wir günstige zigarren

 

es war jedenfalls eine unvergessliche reise und ich bin froh, kuba erlebt haben zu dürfen :)

lg

halma

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr lesen

Varadero?

Zu diesem Thema habe ich einen Beitrag in einem anderen Forum gefunden:

Cuba 2006

Nach langem Flug in einer Sardinenbüchse (Boeing 767), besch...ener Verpflegung und in Gesellschaft von zwei schlecht gelaunten Flugbegleiterinnen landeten wir fast pünktlich auf dem Aeroporto Juan G. Gomez in Varadero. Relativ schnell ging es in Richtung Varadero, andere Touris wurden bei ihrem gebuchten Hotel abgeliefert und endlich nach ca. 40 Minuten konnten auch wir ein- checken. Dies geschah im Iberostar Tainos. Ein sehr schönes und gepflegtes **** Hotel, welches ca. 8 Km außerhalb von Varadero liegt. Dieses Hotel kann ich nur weiter empfehlen, sehr schöne und saubere Anlage, gute Zimmer, sehr großes Angebot an Animation, tolles Frühstück- Mittag- und Abendbuffet. Zwei Spezialitäten Restaurants sind ebenfalls inklusive. Viel passierte nicht mehr an diesem Tag, ein paar Drinks in der Lobby, eine Montecristo No4. So schlugen wir ziemlich müde die Zeit tot um mit deren Umstellung klar zu kommen.

Am nächsten Morgen

Angriff auf das Frühstücksbuffet und anschließend wurden die Ausflüge geplant. Habana, Katamarantour mit Schnorcheln und Delfinschwimmen.

Drei- Städtetour (Cienfuegos, Trinidad, Santa Clara) fanden Interesse. Gebucht war schnell.

Mit dem Taxi ging es dann nach „Plaza America“ dem Einkaufszentrum vor Ort. Schließlich brauchte ich Puros für den Urlaub zum smoken und wollte mir auch über die Preissituation ein Bild machen. Die Puros zum smoken waren schnell gefunden: Romeo & Julieta (R&J) Exibition No 3 (5,80 CUC), Trinidad Robusto (13,80 CUC), Saint Louis Rey Serie A (5,60 CUC), Cohiba Esplendido (18,40) und Montecristo No 2 (6,80 CUC). Von jeder 2 – 3 Stück und dem Urlaubssmoke stand nichts mehr im Wege. Beim Preis-check fielen mir die Diplomaticos „No 2“ zu 137,50 CUC (!), und R & J „Cazadores“ 107,- CUC auf. Beide wanderten in Richtung Hotelzimmer. Bei der weiteren Durchsicht des Sortimentes stach eine Kiste Cuaba mit mir unbekannten Format in das Auge. Auf Nachfrage bei einer sehr freundlichen Senora erklärte sie mir: This are a Format you dont get in Alemania. It is called „ Destinguitos“. Aha, hatte ich wirklich noch nie gesehen oder gehört. Da ich ein wenig Cuaba-Fan bin (Salomones), trat auch diese 10er Kiste (66,- CUC) zusammen mit einer Kiste Selectiones Pyramide (57,- CUC) die Reise zum Hotel an. San Christobal de la Habana „La Punta“ war nicht im Programm, aber die „La Fuerzza“ waren vorrätig (165,- CUC). Auch „bemerkte" ich die Bolivar Corona Royal zu 130,- CUC. Diese Beiden kaufte ich später nach. Jede von mir erkorene Kiste wurde von der Senora geöffnet, sogar eine zweite oder dritte um die Puros auf Farbe und Qualität zu überprüfen.

Hier möchte ich mich zum Thema Cigarrenkauf auf Cuba äußern. Der Cigarrenkauf auf Cuba ist immer noch interessant, wenn man nicht gerade auf die Marken geht welche die Touris wie von Sinnen kaufen. Wie z. B. Cohiba, manche Bolivars, und die RASS. Ich persönlich interessierte mich für die Siglo IV, aber die Kiste für 387,- CUC fand ich nicht gerade günstig. Dies sind zwar über 100 Euro weniger als in Deutschland, aber dafür bekam ich drei Kisten anderer, ebenfalls guter Cigarren! Alles in allem sparte ich durch den Cigarrenkauf auf Cuba so um die 455,- Euro(!)

So erfolgreich wieder im „Tainos“ angekommen machte ich mich auf den Weg zum Strand wo ich dann um 11:00 Uhr Ortszeit meine erste Puro auf Cuba 2006 smokte: R & J Exibition No3. Sehr fein, kräftige Würze und wunderbarer Abbrand. Die zwei Cuba Libre waren zwar nicht die optimalen Begleiter, aber es war ja noch früh am Tage. Des Abends wurde dann in der Lobby Trinidad Robusto gesmoked, dazu ein schönes Gläschen „Ron Santiago de Cuba“. Dies wurde zum Ritual für den ganzen Urlaub, abends in der Lobby Rum & Cigarre. (Von irgendwelchen Einschränkungen zum Thema Rauchverbot auf Cuba spürte ich nichts, ich konnte überall ungehindert smoken).Da wir schon im Flugzeug Leute kennen gelernt hatten, welche im gleichen Hotel untergebracht waren, wurde dies immer sehr kurzweilig und entwickelte sich zu einer schönen Urlaubsbekanntschaft. Am nächsten Abend waren wir schon zu Acht, dies blieb so über den ganzen Urlaub.

Varadero

Am 2. Urlaubstag machten wir die obligatorische Halbinsel- Rundfahrt mit dem oben offenen Doppeldecker Bus. Das Tagesticket kostete vor zwei Jahren 5,- US $, kostet nun 5,- CUC. Die CUC´s sind ja dem Dollarkurs angepasst. Varadero hat sich in den letzten zwei Jahren fast nicht verändert, außer dass der große Markt für Kunsthandwerk und den üblichen Souvenirartikel nun weiter hinten in Richtung Marina verlegt wurde. Natürlich muss man als ordentlicher Tourist auch diesen besuchen. Dabei wurde ich fündig: Ein lederbezogener Humidor, sehr schön verarbeite, mit ordentlichen Scharnieren und aus Zedernholz. 60,- CUC wollte der unaufdringliche Mann haben. Da ich mich noch für zwei Leder Etuis mit Markenemblem entschied, korrigierte sich der Gesamtpreis nach unten: Die Etuis mit Humi für 55,- CUC. Dabei hatte ich ein Schnäppchen gemacht, weil ich so etwas in Alemania gar nicht oder teuer bekomme, er hatte mich wahrscheinlich trotzdem über den Tisch gezogen, weil die Handelspanne nicht unerheblich ist. Aber leben und leben lassen ist meine Devise. Diese 55,- CUC machen mich nicht ärmer. Auf dem Rückweg schaute ich auf Empfehlung meines Spezis noch in der Casa del Habano am Ortseingang vorbei. Dies war eine große Enttäuschung. Die Casa machte zwar einen guten Eindruck, aber sie war sehr schlecht sortiert, die Puros waren stellenweise trocken, bröselten bei der Druckprobe unter den Augen der entsetzten Senora. Somit war dies Thema erledigt. Schade eigentlich, machte sie doch einen wirklich guten Eindruck.

Die Ausflüge

La Habana

Wir charterten einen Kleinbus mit einer deutschsprachigen Reisebegleiterin. (38,- CUC p.P.) Somit waren wir an kein festes Programm gebunden und konnte bestimmen was wir sehen wollten. Die Altstadt ist sehenswert, der Zerfall scheint aber unaufhaltbar zu sein. La Habana ist eine Faszination aus Schönheit, Elend und Dreck. Zu krass sind die Gegensätze um eine andere Beschreibung zu finden. Menschen leben in eingestürzten Häusern, schlafen zwischen Trümmerteilen derselben. Die Menschen in der Hauptstadt versuchen alles, aber wirklich alles zu verkaufen was man nur verkaufen kann. Die Not und das Elend sind so groß, dass die Aufdringlichkeit fast keine Grenzen mehr kennt. Als Touri sollte man natürlich die Altstadt besuchen, Mojito in einer der unzähligen „original“ Hemingway Bars trinken, die Floridita Bar besuchen und den sündhaft teuren Daiquiri drinken. Das Capitol und die ausgestellte „Granma“ nicht zu vergessen. Der Columbus Friedhof ist sehenswert, sowie die Festung „La Cabana“. Die Partagas Fabrik war wieder geöffnet (zuvor Wasserschaden), wir entschieden uns aber für Upmann.

Sehr sehenswert. Dort wurden während unseres Besuches gerade Montecristo No 2, Cohiba Robusto, Romeo y Julieta Churchills und Magnum 46 produziert. Den Tagesausstoß bezifferte der Guide auf ca. 16000 Stück. Fotografieren war verboten, auf Nachfrage bezüglich des Grundes wurde uns erklärt, dass die Arbeiterinnen sich dabei andauernd in Pose brächten und somit die Produktionszahlen sänken.(?!) Für einen kleinen „Aufruhr“ sorgte mein Cheguevara Tattoo, feierten sie mich wie einen Heiligen (das war mir etwas peinlich). Fast jeder wollte mich/das Tattoo genau sehen oder berühren. Der Guide beendete den „Aufstand der Massen“ und geleitete uns in einen anderen Bereich der Fabrik. (Anmerkung: Aufgrund dieses Tattoo´s bin ich um fünf 3 Peso Scheine (Che´s Abbild) und ca. 7 Münzen „reicher“. Diese schenkten mir wildfremde Menschen auf der Straße oder in Geschäften, oder im Hotel)

Der anschließende Besuch der z. Zt. nicht produktiven Rumfabrik war außer der Verkostung nichts besonderes. Leider hatten wir keine Zeit mehr das Hostal del Habano Conde de Villanueva zu besuchen.

Die Drei- Städtetour

Mit einem komfortablen, klimatisierten Reisebus ging es um 6:20 Uhr Richtung Ciebfuegos los. Cienfuegos finde ich persönlich schöner als La Habana. Einen sehr schön restaurierter und gepflegter Stadtkern begrüßte uns. Da waren das Theater, das Kino, das „kleine Capitol“ wie die Einheimischen den Prachtbau nennen.

Die Flaniermeile von Cienfuegos mit zahlreichen Geschäften ist sauber, aber wenn man in die Seitenstraßen schaut bietet sich das gleiche Bild wie überall im Lande: Zerfall pur! An der Ecke zwischen dem kleinen Capitol und Eingang zur Einkaufsmeile fand ich eine kleine Cigarrencasa. Sehr schön mit alten Kolonialmöbel eingerichtet. Beim Stöbern fand ich zwei Kisten Monte No2 BD 04. sehr schön verarbeitete Cigarren, dunkle, speckige Deckblätter, mmmmh, so wie ich es mag. Diese sollten natürlich in meinen Besitz überwechseln. Nun ratet mal wer mit Entsetzen feststellen musste, dass er des Morgens seine Mastercard im Hotel vergessen hatte???? Und niemand im Bus welchen ich kannte und „anpumpen“ konnte! Ich könnte mir heute noch in den Hintern beißen!!!

Weiter ging es nach Trinidad. Eine alte und sehr geschichtsträchtige Hafenstadt. Dort wurde ein sehr schön restauriertes Kolonialhaus besichtigt. Schöne Säulenhalle- und Innenhof. Mann konnte das Flachdach, bzw. den Turm des Hauses besteigen und hatte somit einen Blick über die Stadt. Auch hier Zerfall pur. Nach einer kleinen Stadttour über sehr alte, mit Ballaststeinen der Sklavenschiffe gepflasterten Gassen ging es zum mittelmäßigen Mittagsmahl. Zuvor wurde man mit einem Einheimischen Getränk, dessen Namen ich vergessen habe, „verwöhnt“. Dieses Getränk besteht aus Wasser, Honig und Rum. Seltsam im Geschmack, aber eiskalt serviert war es sehr erfrischend. Rasch wurden noch Souveniers gekauft (ca. nur 1/3 des Preises wie in Varadero) dann ging es weiter nach Santa Clara.

In Santa Clara gibt es nicht zu sehen außer dem Cheguevara Monument und dem dazugehörigen Mausoleum mit Museum. Im Museum und im Mausoleum ist das Fotografieren streng verboten, zu groß sei die Angst vor Anschlägen meinte unser Reisebegleiter. Im Stadtkern ist ein relativ gut restaurierter Platz, dort zeigt man stolz auf die erhaltenen Einschusslöcher an einem Gebäude aus der Zeit der Revolution.

In Santa Clara fand eine der Entscheidungsschlachten gegen die Batistatruppen statt. Nach dieser Erweiterung des Wissens über die junge kubanische Geschichte ging es mit dem Bus zurück nach Varadero. Mit dem Eindruck des Gesehenen , der sehr guten Information des Reisebegleiters und mit über zurückgelegten 700 Km, schmeckte die R & J Exibition No3 und der Ron Santiago de Cuba in dem bequemen Rattanmöbel der Hotellobby doppelt so gut!

Ausflug mit dem Katamaran

Ein sehr schöner und empfehlenswerter Ausflug! Morgens um 9:00 Uhr ging es los zur Marina und von dort ab mit einem 15 m Katamaran auf die offene See zum Schnorcheln. Eine bunte Unterwasserwelt lud zum ausgiebigen Schnorcheln, was auch gerne angenommen wurde. Weiter ging es zum Delfinschwimmen. Dabei konnte man mit zwei Tieren ca. 15-20 Minuten lang schwimmen, bzw. Kontakt haben. Das Ganze geschah in zwei Gruppen a´ 20 Personen.

Danach nahmen wir Kurs auf Cayo Blanco, eine von vielen wunderschönen Inseln um Cuba. Puderzuckerartiger, weißer Sand und Krabben welche über diesen liefen warteten auf uns. Ein anständiges Mittagsmahl (Fisch oder Hähnchen) rundete den Tag ab. Die Heimfahrt versüßten wir uns mit einer kleinen Bordparty.

Auch fanden wir Kontakt zu Einheimischen welche in Matanzas leben. Diese luden uns alle ein und gaben uns zu Ehren eine nette Hausparty. Dabei kamen sehr leckere kreolische Gerichte auf den Tisch. Sägefisch, Reis mit schwarzen Bohnen, Grüne Bohnen mit Zwiebel, Malanga, Mangosauce und als Dessert eine Fruchtplatte. Der von uns mitgebrachte Wein und Rum fand guten Zuspruch und somit war die Stimmung entsprechend gut. Diese Menschen haben eine mitreisende Art zu feiern, es wurde gesungen und getanzt.

Somit entwickelte sich diese Einladung zu einem schönen und unvergesslichen Erlebnis. Am späten Abend machten wir uns Bett(rum)schwer auf den Weg zu dem gecharterten Bus welcher uns nach Hause brachte.

Die restlichen drei Urlaubstage verbrachten wir zur „Erholung“ am Strand. Am Tage unseres Abfluges kamen unsere neuen kubanischen Freunde extra angereist um uns zu verabschieden, was auch tränenreich geschah. Mit Wehmut bestiegen wir die Sardinenbüchse um einen schönen Urlaub und neue Freunde zurück zu lassen.

Das Hotel

Iberostar "Los Tainos"

DZ, Bungalow, zwei Betten 140 x 200 cm, Kühlschrank, Bad zweckmäßig mit großen Ablageflächen. Wandschrank mit Safe.

Anlage sehr gepflegt, übersichtlich, Animation am Strand wie z.B. Wassergymanastik, Stretching, Volleyball, Luftgewehrschießen, Bogenschießen (in einer eigens dafür vorgesehenen Anlage), Galashows des Abends, Musikgruppen die gelegentlich in den verschiedenen Spezialitätenrestaurants oder im Buffetrestaurant auftreten. besonders die Gruppe "Genuina Música Cubana" (GMC) fällt durch ihre liebliche aber trotzdem stimmgewaltige Sängerin Jamila auf! Das Personal ist freundlich und ragiert nicht erst auf "Pesowinken". Besonders der Barkeeper Aturo ist ein sehr freundlicher Mann. Die Mädchen an der Rezeption sind freundlich und hilfsbereit, auch hier fiel eine auf: Yamaris.

Das Essensangebot war großzügig, sehr feine landstypische Speisen sowie internationale Gerichte boten jedem Geschmack etwas. Abends gab es zusätzlich eine täglich wechselnde Spezialität wie z.B. Kalbskeule, Lammrücken, geschmorter Fisch (ca. 8 Pfund), Rinderkeule, ganze Pute. Das Frucht sowie das Dessertbuffet ließen keine Wünsche offen.

Sehr gepflegter Strand, ausreichende Anzahl von Sonnenschutz sowie Liegestühle, Gute Strandbar. Nur die Musik wird ab und an zu laut gespielt. Aber ein kleiner Hinweis genügt und man dreht wieder auf eine allgemein verträgliche Lautstärke.

Einkaufen von Souvenirs ist in Varadero auf dem großen Markt möglich. Vor allem das hölzerne Kunsthandwerk begeistert. Ansonsten ist da das Plaza America, ein sehr teures Einkaufszentrum ca. 3 Km vom Tainos entfernt. Nur die dortige Zigarencasa (Casa del Habano) ist empfehlenswert für ihr Sortiment und die Preisgestaltung. Ansonsten ist in und um Varadero "tote Hose"!

Kurz und bündig: Wir waren zwar schon zweimal da, aber das Hotel, der Urlaub und die Menschen waren so toll, wir buchen im Frühjahr wieder. Nur empfehlenswert! Waren vor zwei Jahren im Melia Varadero, im Vergleich zum Tainos kommt es nicht mit.

Mehr lesen

Kubarundreise - Hilfe, langsam werde ich panisch!

@'Belinda' sagte:

Hallo Ute,

Viazul Busse sind ganz moderne und zuverlässige Überlandbusse in Cuba. Die fahren alle grösseren STädte Cubas an, von Havanna aus zb. nach Vinales oder Trinidad, sowie Santa Clara, Sancti Spiritus, Camaguey, weiter nach Holguin, Santiago und auch Baracoa. Die aktuellen Fahrpläne und Preise findest du hier: www.viazul.com

Mit den Bussen kommt man superbequem und vor allem pünktlich (in Cuba ansonsten eher ein Fremdwort) von A nach B. Ist auf jeden Fall eine günstige Alternative zum Mietwagen.

Casas (particulares) sind Privatzimmer. D.h. Cubaner vermieten meist Teile ihrer Wohnung an Ausländer. Die ZImmer sind im grossen und ganzen sauber und zweckmässig eingerichtet, luxuriös sind wohl die wenigsten, aber man hat meist Familienanschluss und ausserdem sind die Zimmer auch recht günstig. Kosten zw. 15 und 30 CUC pro Zimmer. So günstig bekommt man erstens kein Hotel und zweitens ist es in den casas viel netter. Vor allem die staatlichen (cub.) Hotels sind mit Vorsicht zu geniessen (mit Ausnahme einiger weniger Strandhotels), ich habe dort leider die unfreundlichsten Cubaner erlebt. In den casas hingegen die nettesten. Das Essen dort ist meist auch sehr viel besser als in den Hotels (natürlich ausgenommen die 4- u. 5-Stern-all-inclusive-Hotels!!!). Das ist zwar nicht so günstig, aber dafür wirklich sehr gut zubereitet.

Ich habe jedenfalls mit den casas und den Viazul-Bussen nur gute Erfahrung gemacht, jedoch sollte man sich vorab eine Reiseroute zusammenstellen und casas in best. Orten vorab übers Internet buchen. Wenn man erstmal im Viazul-Terminal steht, wird man zwar meist von casa-Vermietern belagert, aber man hat dann meist nicht mehr den Nerv, sich mehrere davon anzusehen. Im Internet gibts Bilder und man kann sich so vorab schonmal ein Bild machen. Und ggflls. auch über den Preis verhandeln.

So kann man auch den Preisaufschlag von bis zu 10 CUC pro Zimmer vermeiden, wenn man am Terminal von einem "jinetero" angequatscht wird, der einem unbedingt die beste casa am Platz vermitteln kann. Diese bekommen PRovision von den Vermietern, und um diese erhöht sich dann der Zimmerpreis.......also lieber vorher selbst reservieren.

Tipps zu casas gerne per Email!

Von Guardalavaca aus werdet ihr wohl oder übel über Santiago nach Baracoa fahren müssen. D.h. erstmal mit dem Taxi nach Holguin, von dort könnt ihr mit Viazul erst nach Santiago und von dort weiter (Umsteigen) nach Baracoa. Baracoa ist übrigens meine Lieblingsstadt in Cuba, wunderschön!! Unbedingt zum El Yunque (Tafelberg)und dort eine Wanderung machen!! Oder zur Playa Maguana, ein sehr schöner abgelegener Strand nahe Baracoa.

Wenn ihr in die Sierra Maestra wollt, würde ich euch vorschlagen, dass ihr euch in Santiago eine casa nehmt, dort evtl. ein Mietauto und dann ab in die Berge. Anders wird das schwierig, ausser ihr findet einen Cubaner der euch illegal dorthin bringt bzw. ihr macht eine Tour mit einem Touroperator vor Ort. Hierfür geht zB. einfach ins Melia Santiago (5-Stern-Hotel) und schaut euch dort um, hier sollten in der Regel mehrere Anbieter zu finden sein.

Hallo Belinda,

vielen Dank für die wirklich guten Tipps. Ich werde Dir später noch mal schreiben. Muss meine Reiseroute noch mal durchdenken.

Gruss von Ute ;)

Mehr lesen

Reiseführer Torremolinos

Torremolinos ist wesentlich besser als sein Ruf. Sicherlich ist es nicht mehr das Fischerdörfchen mit Hippy-Character der 70er, auch stimmt, dass Neubauten Überhand genommen haben, aber der Strand ist toll (abgesehen von Juli und August ist er auch nicht überlaufen), vor allem eine km-lange schöne Strandpromenade mit Dutzenden von Strandlokalen: Boutiquen, Fischrestaurants, Eisdielen, Cafés. Eine gute Infrastruktur (Liegen, Sonneschirme, Dienstleistungen aller Art), perfekt auf den modernen Tourismus abgestimmt, die allerdings teilweise Ursprünglichkeit nimmt.

Der Yachthafen von Benalmádena ist gut zu Fuss über die Strandpromenade zu erreichen: tolle Architektur mit Wohn-Inseln, viele Geschäfte, Souvenirländen, ein sehenswertes Aqurium, u.v.m. Hier kann man eine Bimmelbahn oder einen Touristik-Doppeldecker nehmen und eine interessante Sight-Seeing-Tour durch Benalmádena machen.

Ich stimme zu, dass ein Leihwagen sinnvoll ist (nur ca. 100 Eu/Woche am Flughafen, über Internet oder auch vor-Ort buchbar), da das andalusische Umland herrlich ist und absolut sehenwert! Ronda ist ein MUSS, allerdings ca. 90 min entfernt (besser über die Küstenstrasse Richtung Marbella fahren, statt Autobahn: es gibt mehr zu sehen). Ojen (kleines Prominenten-Bergdorf 7 km nördlich von Marbella) ist auch schön anzushen. Weitere schöne Bergdörfer sind im Westen: Mijas, Benalmádena Pueblo oder Istán (bei Puerto Banús), Casares, und im Osten Frigiliana (bei Nerja) und Macharavaiya sowie Tolox und das Berghinterland die Alpujarra. FANTASTISCH.

Gestern waren wir noch im Luxus-Yachthafen Marbellas "Puerto Banús", der in den letzten Jahren etwas verfallen war, und nun erneut in vollem Glanz erscheint.

Auch Málaga ist eine Reise Wert: kulturell und historisch (über 3500 Jahre alt). Die Katedrale, die Maurenfestung "Gibralfaro", das erst vor kurzem erschlossene Amphietheater, die Altstadt, der Hafen mit seinem empfehlenswerten Restaurantschiff (eine alte spanische Galeone) "Trinidad", das Picasso- sowie das CAC-Museum (Centro de Arte Contemporaneo), demnächst auch ein Thyssen-Museum, verschiedene Wanderausstellungen in der Hauptfussgängerzone "Calle Larios" mit seinen Luxusgeschäften, und sehr, sehr viel mehr ...

Hat man dann immer noch Zeit und Energie mehr zu unternehmen, dann ab nach Granada zur Alhambra (130 km), in die Sierra Nevada auf 3700 m Höhe (150 km), nach Cordoba zur Mezquita (auch ca. 150 km), nach Sevilla (ca. 220 km) oder nach Cadíz (ca. 240 km). Diese grossen, interesanten Städte verdienen jedoch wesentlich mehr, als nur einen Tagesausflug.

Gibraltar hingegen kann man sich nach meiner Ansicht sparen: ein paar Fotos aus der Ferne auf den Felsen und Afrika von den Bergen aus, und fertig. Unter Umständen, je nach Laune der Zöllner (hier gilt nicht das Schengener Abkommen - Ausweis nicht vergessen!) verliert man am Grenzübergang sehr viel Zeit. Dann schon lieber einen Ausflug nach Marokko (Fähre nach Tanger von Algeciras oder Tarifa aus: ca 45-90 Minuten; Achtung Reisepass nötig!).

Sucht man Naturdünen, breite und einsame Strände, kleine Fischerdörfer, Pinienwälder sollte man an die ca. ab 120 km entfernte Atlantikküste in der Gegend um Tarifa (viel Wind = Surferparadies), Barbate, Vejer, ... reisen.

Ich hoffe, dass ich als absoluter Andalusien-Fan, einen kleinen Eindruck vermitteln konnte. Lasst euch umhüllen von diesem mediterranen Flair aus Ruhe, Unbeschwertheit, Sonne, Genuss, Tradition und Moderne sowie Orientalischem und Feurigem. VIEL SPASS :laughing:

Mehr lesen
Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!