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1611 Ergebnisse für Suchbegriff Trinidad

Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread

Einkaufen ist ein wichtiges Thema, egal ob für Urlauber oder für jemanden wie mich, der dauerhaft hier lebt. In der ersten Zeit hier auf der Insel habe ich viel bei Lidl gekauft, einfach weil ich es von Deutschland so gewohnt war. Aber der spanische Lidl hat ein anderes Sortiment und ich habe dann nach und nach auch andere Supermärkte ausprobiert. Mittlerweile kaufe ich fast alles bei Mercadona, da stimmen Preis und Qualität. Es gibt hier in der Nähe zwei Filialen, eine in San Fernando und eine in Meloneras. Beide haben eine Tiefgarage, in San Fernando gibt es direkt vor dem Laden einen Taxistand, in Meloneras eine Bushaltestelle. 

Es handelt sich um ein Familienunternehmen, das zu den größten seiner Art in Spanien gehört. Gegründet wurde es 1977 innerhalb der Cárnicas Roig-Gruppe. Francisco Roig Balleste und seine Frau Trinidad Alfonso Mocholi wollten ihre Metzgereien erweitern und wandelten sie in Lebensmittelgeschäfte um. Ihr Sohn kaufte ihnen 1981 das Unternehmen mit Unterstützung seiner Frau und seiner Brüder ab. Es gab 8 Filialen und Juan Roig übernahm die Leitung des Unternehmens. Die Expansion schritt fort und im Jahr 1991 begann der elektronische Datenaustausch mit den Lieferanten. Ein Jahr später waren es 150 Filialen mit rund 10.000 Mitarbeitern. Es folgten Betriebsvereinbarungen und Verträge mit Gewerkschaften. 2001 hatte Mercadona 500 Filialen, das Logistikzentrum in Barcelona erhielt für die Kinder der Angestellten ein kostenloses Bildungszentrum. Weitere folgten in den nächsten Jahren, außerdem wurde beschlossen, die Supermärkte sonntags nicht zu öffnen. Das 25jährige Firmenjubiläum wurde 2006 mit der Eröffnung der 1.000 Filiale in Alicante gefeiert. 2008 erhält Gran Canaria einen Logistikblock in Ingenio. Weitere Stationen sind 2014 die Inbetriebnahme eines neuen EDV-Zentrums in Valencia und in Santander die Eröffnung der 1.500 Filiale. 2019 begann die internationale Expansion mit der Eröffnung des ersten Supermarktes in Portugal. Mittlerweile sind es mehr als 1.617 Geschäfte in Spanien und 50 in Portugal. Insgesamt werden 104.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Warum kaufe ich so gerne bei Mercadona? Das Sortiment ist sehr breit gefächert, die große Auswahl bei den Lebensmitteln gefällt mir. Eine Besonderheit ist die Theke mit Schinken, der dort frisch aufgeschnitten wird. Neben preiswerten Produkten des täglichen Bedarfs wie z.B. Körnerbrötchen zu 0,35€ finde ich die Auswahl beim Fleisch sehr gut, es ist abgepackt. Die Qualität finde ich ausgezeichnet, aber es handelt sich schließlich um ein Unternehmen, das aus Metzgereien entstanden ist. Es gibt auch sehr viel mariniertes Fleisch, das kaufe ich gerne zum Grillen. Dazu gibt es leckeren Tzatziki, ebenfalls von Mercadona. Meine Empfehlung für Selbstversorger im Apartment, schaut euch mal in den Kühlregalen dort um. Es gibt frische Pizza zum Aufbacken, Lasagne, Tortilla, Salate und vieles mehr. Außerdem gibt es bei Mercadona eine Imbisstheke mit verschiedenen Gerichten zum Mitnehmen. Da habe ich auch schon einiges probiert wie z.B. Grillhähnchen und war sehr zufrieden. Wer lieber selbst kocht, findet neben der Fleischabteilung auch eine gut bestückte Fischtheke. Ansonsten gibt es natürlich viele andere Produkte wie Putz- und Waschmittel, diverse Drogerieartikel, besonders gut gefällt mir die Kosmetikabteilung. Das Personal ist freundlich, an den Kassen geht es meisten zügig voran und man bekommt auch schon mal Hilfe bei schweren Sachen. Wer kein Fahrzeug hat, kann die Ware auch nach Hause liefern lassen. Das klappt sehr gut, habe ich auch schon gemacht. 

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Roller mieten mit 19. !?

Hallo Florian,

die Idee mit dem Roller ist gut. Ich mache das schon seit Jahren so. Ich leihe mir den Roller regelmäßig in Varadero aus. Man kennt mich dort bereits und weiß, dass ich ein gut funktionierendes Fahrzeug mit Beleuchtung, Blinkern, Spiegeln usw. benötige und das klappt gut. Zuletzt hatte ich den Roller im April/Mai 2012 für 14 Tage für 16 CUC/Tag. Der Roller fährt ca. 50 - 60 kmh und ich bin schon mehrfach damit von Varadero nach Havanna gefahren, auch an einem Tag, also 300 km bei ca. 6 Stunden Fahrzeit. Viazul legt auf der Strecke VRA-Hav immer eine ziemlich lange Pause ein, sodass ich mit dem Roller kaum langsamer bin. Schade ist in Havanna nur, dass man mit dem Roller nicht durch den Tunnel fahren darf und ich somit stets den Umweg über Regla in Kauf nehmen muss. Aber bitte, es geht und da ich in Havanna immer an diversen Stellen etwas zu erledigen habe, bin ich mit dem Roller sehr flexibel. Mir wird regelmäßig eine Flasche Moteröl mitgegeben und es empfielt sich auch, dieses nachzufüllen. Es ist auch sinnvoll, nach jeweils en paar hundert Kilometern den Roller checken zu lassen. Das läuft regelmäßig unproblematisch ab. Meine längste Strecke war von Varadero nach Pinar del Rio an einem Tag in ca. 6 Stunden. Es besteht Helmpflicht, wobei sich mein Radhelm dank guter Belüftung als sehr angenehm erwiesen hat. Es ist halt ziemlich laut und windig aber trotzdem macht es Spaß und man bekommt sehr viel von der Gegend mit, Gerüche, Geräusche usw. Für meinen mehrtägigen Trip nach Pinar habe ich mir damals in Deutschland in einem Motorradgeschäft einen absolut wasserdichten Bekleidungssack gekauft, was sich bei diversen heftigen Regengüssen als sehr hilfreich erwiesen hat. Wie gesagt, für mich ist der Roller auf Kuba seit Jahren Routine und natürlich hatte ich auch schon mal einen Platten, das ist fast unvermeidlich aber allein das Flicken des Reifens ist für den Kuba-Neuling eine Show. Lass dich einfach überraschen! Man muss natürlich auch sagen, dass es bei den Rollervermietern auch echte Schlitzohren gibt, um strafrechtliche Begriffe zu vermeiden. Ich hatte mir mal einen Roller nur für ein paar Tage ausgeliehen und das war eine echte Frechheit. Ich lege bei längerer Ausleihe immer großen Wert auf gute Beleuchtung, auch das ist möglich. "Mein" Vermieter weiß schon, wann ich komme und was ich benötige. Innerhalb eines 14-tägigen Urlaubs kannst du mit dem Roller von Varadero aus leicht die Strecken z.B. über Havanna nach Pinar, sowie nach Cienfuegos und Trinidad bereisen. Wie gesagt, immer wieder Öl nachfüllen und zwischendurch checken lassen. Übernachtungen außer in VRA in casas particulares und so kriegst du eine Menge interessanter Eindrücke, bist sehr flexibel und es ist recht preiswert, denn ich denke mehr als 10 - 14 CUC/Tag sollte der Roller nicht kosten. Die Tankstellen sind übrigens angewiesen, an die Rollerfahrer ausschließlich Super zu verkaufen, der natürlich teurer und technisch überhaupt nicht erforderlich ist. Du wirst jedoch schnell Möglichkeiten finden, auch preiswerteres Normalbenzin zu tanken. Wenn du noch spezielle Fragen hast, bitte gerne.

Du bist noch jung, sicherlich nicht dumm und wenn du es nicht ohnehin schon gelernt hast, empfehle ich dir dringend, spanisch zu lernen, dann hast du deutlich mehr Freude an deinem Individualurlaub, kommst bei evtl. Problemen besser klar und Sprachen sind immer und überall Schlüsselqualifikationen für dein weiteres Leben.

Saludos

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Kuba Norden oder Süden? Wo ist es schöner?

Hallo, lange hat es gedauert, jetzt kann ich selber ein Update zum Thema geben. Wir waren Ende letzten Jahres in Kuba und haben beides erleben können :-)

Eins vorneweg, Kuba mega empfehlenswert. Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal dort.

Wir haben es genau so gemacht wie es @kohle1 empfohlen hat und haben eine Rundreise auf eigene Faust geplant.

Wegen einem gesundheitlichen Zwischenfall mussten wir umplanen und sind nicht in Havanna gelandet, sondern in Varadero.

Eigentlich hatten wir einen Direktflug mit Edelweiss (2x Woche) gebucht, welcher auch wirklich sehr zu empfehlen ist und welchen wir beim Rückflug auch geflogen sind, Hinweg ging jetzt über Kanada nach Varadero.

Station 1: Varadero

Über Varadero muss ich persönlich sagen, hätten wir uns sparen können. War uns zu künstlich/touristisch. Keinesfalls falsch verstehen, aber wir wollten etwas von Land und Leuten sehen und das kam rückblickend hier deutlich zu kurz.

Station 2: Trinidad

Super charmante Stadt im Kolonialstil. Überall Kopfsteinpflaster, an jeder Ecke typische Bars mit Live-Musik, nicht weit entfernt (10min mit dem Taxi) gibt es den Playa Ancon, welche oft als schönster Strand Kubas bezeichnet wird, was ich etwas übertrieben finde, aber ideal um ein paar Stunden zu verbringen. Ebenfalls in der Nähe sind Wasserfälle und Wanderwege, wenn man mal etwas aktiv sein möchte.

Station 3: Cayo Coco

Leider eine Enttäuschung für uns. Wir sind in einem "******" gelandet zwischen Russen und Kanadiern mit Spring Break Atmosphäre. Laute Musik, so viel trinken wie möglich und sich dazu den Sonnenbrand des Lebens holen. Cayo Coco ansich bietet super schöne Strände, allerdings können wir das Hotel (Memories Caribe Beach Resort) absolut nicht empfelen. Hotelbewerung folgt. Cayo Coco ist allerdings ideal zum abhängen am Strand und einfach mal nichts tu außer essen, trinken und entspannen.

Station 4: Havanna

Tolle Stadt, tolle Geschichte, über Havanna braucht man glaube ich nicht viel zu sagen.

Thema Transport

Wir haben alles mit einem Taxi Colectivo gemacht.

Taxi Colectivo bedeutet nichts anderes wie ein Taxi, welches mit unterschiedlichen Fahrgästen voll gemacht wird.

Die Strecken sind teilweise schon weit (bis zu 7 Stunden), aber es war absolut aushaltbar. Für die letzte Strecke von Cayo Coco, nach Havanna haben wir mit dem Fahrer ausgehandelt, dass wir das Taxi für uns haben wollen. Kosten für die Fahrt sind immer pro Taxi. Ist das Taxi voll besetzt, wirds günstiger, will man es für sich, muss man die Kosten alleine tragen.

Thema Unterkunft

Für die erste Nacht hatten wir uns in Varadero eine Unterkunft bei HolidayCheck gebucht, welche bereits in den Bewertungen darauf schließen ließ, dass es sich um ein Casa Particular handelt. Casa Particular bedeutet nichts anderes als, privat geführte Gästezimmer manchmal auch Ferienwohnungen, je nach Budget. Einmal in einem Casa Particular untergekommen, kennen die Gastfamilien immer jemand, egal wo man hin möchte und so haben wir von Tag zu Tag gelebt und auch ebenfalls die Unterkunften auf Empfehlung der Hausherren gebucht und wurden nicht enttäuscht.

Um nun aber abschließend endlich auf die Frage zu kommen ob Nord oder Süd, am Ende glaube ich Geschmackssache. Der Norden liegt halt deutlich komfortabler in der Nähe der Flughäfen und ist deswegen auch beliebter, touristischer und voller. Stände gibt es auf beiden Seiten super schöne. Der Norden kam mir noch etwas authentischer und originaler vor. Alles in allem würde ich jedem zu einer Rundreise raten. Selbst die langen Taxifahrten lassen einen so viel sehen und erleben, dass wir froh sind die Strapazen auf uns genommen zu haben. Allerdings würden wir das nächste mal noch den Westen mitnehmen, welcher ebenfalls ein paar nette Orte und Strände zu bieten hat.

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