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William aus Kolumbien stellt sich vor.....

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Südamerika
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  • WilliamFW Offline
    WilliamFW Offline
    WilliamF
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo Leute 😄
    mein Name ist William, habe mich heute hier registriert und möchte mich vorstellen.
    Ich bin Deutscher,verheiratet mit einer Kolumbianerin und lebe mit ihr in Barranquilla, an der Karibikküste Kolumbiens.
    In zwei Fundaciones arbeite ich als Arzt und habe als 2. Standbein mit meiner Frau ein Online-Reisebüro für Colombia eröffnet.
    Ich freue mich, mehr Lateinamerika - Interessierte in diesem Forum zu treffen.
    Bis zum nächsten Beitrag,
    euer William 😆

    Kolumbien ist " chevere "

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    • BelindaB Offline
      BelindaB Offline
      Belinda
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo William!

      Herzlich Willkommen im Forum, ich finde es super dass jemand von dort hier mitliest und hoffentlich auch viele Tipps gibt.
      Hab gleich eine Frage: wie wuerdest Du Kolumbien als Reiseziel generell einschaetzen, hinsichtlich Sicherheit?? Kann man getrost zB. nach Santa Marta oder Cartagena reisen, ohne dauernd Angst haben zu muessen?
      Ich lebe in Grenada, Kolumbien waere also ein recht nahes Ziel, und ich hab mich schon immer dafuer interessiert. Bin aber nie hin, weil mir schon ziemlich die "Muffe" gegangen ist 😉 Aber wer weiss, vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, bzw. nur in bestimmten Regionen? Freue mich jedenfalls schon auf Deine Antwort!

      Mouth open, story jump out.
      (Grenadian Proverb)

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      • manduM Offline
        manduM Offline
        mandu
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Hallo William,
        Willkommen im Forum. Bin auch Ärztin und lebe in Heidelberg. Ich habe zwei Töchter, die nächstes Jahr Abitur machen und dann für 1 Jahr nach Mittel- oder Südamerika reisen bzw ein soziales Jahr machen wollen. Ist so etwas in Kolumbien möglich?
        Viele Dank

        IchHabeMalEineFrageI 1 Antwort Letzte Antwort
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        • fernweh2005F Offline
          fernweh2005F Offline
          fernweh2005
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          ist ja wirklich sehr interessant,ein online reisebüro für kolumbien zu eröffnen.
          bei den vielen negativberichten hierzulande(entführungen,schiessereien,drogenkrieg und mieseste sichheitslage) über kolumbien dürfte das wohl nur ein paar recht hartgesottene traveller ansprechen.hier kriegen die leute doch schon die krise,wenn der airport von bkk mal für ein paar tage lahmgelegt wird. 😉
          da sollte man dann gleich nie wieder nach thailand,dabei ist thailand im verhältnis zu südamerika ein sonst eher sicheres reiseland.
          wir waren vor einigen jahren mal in bogota und umgebung unterwegs.war sehr interessant,aber so richtig wohl habe ich mich dabei nicht wirklich gefühlt,besonders,als ich die kaputten ohrläppchen unserer einheimischen reiseführerin gesehen hatte.der hatte man mitten auf der strasse bei einem überfall die ohrringe brutal entrissen 😞
          aber vielleicht erzählt uns william hier ja auch mal ein paar positve reisenews über seine neue heimat,und vor allem,was man wo sicher bereisen kann.wäre bestimmt nicht nur für mich interessant.
          beste grüsse
          ramona

          Achte auf deine Gedanken-sie sind der Anfang deiner Taten (chin.Sprichwort)
          Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,welche sich die Welt nicht angeschaut haben.
          (Alexander v.Humboldt 1769-1859)

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          • barca11B Offline
            barca11B Offline
            barca11
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Hallo,

            da sich WilliamF nicht meldet, versuche ich Eure fragen zu beantworten.
            Ich war im Februrar für 3,5 Wochen mit einem Freund in Kolumbien unterwegs.
            Hier meine Persönlichen Erfahrungen/Gefühle zu den Städten:

            Bogota: Hier hat man versucht sich als Fremdenpolizist auszugeben und wollte mit mir (ich war da alleine unterwegs) in "ihr Büro". Bin natürlich nicht mit gegangen.

            Barranquilla: Hier waren wir während des Karnevals und am Aschermittwoch wurden uns K.O Tropfen verabreicht und wir wurden ausgeraubt (Handy gestohle und um 700€ telefoniert bervor ich es sperren konnte :-()
            Aber selber Schuld wenn man mit fremden trinkt...

            Medellin: Sehr touristisch, hier hatte man nie das Gefühl in Südamerika zu sein.

            Cartagena (+Playa Blanca = Halbinsel mit dem Boot erreichbar)
            Wunderschöne touristische Altstadt. Ausserhalb die dunklen Gassen meiden....

            Cali: Überhaupt nicht gefährlich, hatten nie das Gefühl das hier etwas passieren könnte.

            Generell ist vorsicht geboten! Habe auch von einem Tiroler gehört der mit einem Taxi mitgefahren ist und der Taxifahrer wollte noch jemand abholen. Dort wurde er auch zu einem Drink überredet. Ebenfalls mit KO Tropfen.
            Also nie Getränke annehmen!!!!

            Aber mir hat Kolumbien so gut gefallen, das ich meinen Job gekündigt habe und vom 29.6 bis zum 30.9 2009 wieder hin fliege. Das sind dann 91 Tage und das Touristenvisum gilt nur 90 Tage. Also heisst es entweder Panama, Venezuela oder Ecuador zu besuchen um sich einen neuen Stempel zu holen.

            Hasta luego!!

            Klaus

            Einmal um die ganze Welt!

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            • Anto83A Offline
              Anto83A Offline
              Anto83
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hallo!
              Ich bin auch halb Kolumbianerin und möchte nächstes Jahr nach Kolumbien. Ich werde zwei Wochen in San Andres gehen und eine Woche in Bogotà verbringen. Ich glaube überall kann es gefährlich sein, vor allem wenn die Einheimische merken, dass man Tourist ist. Aber wenn man nicht zu naiv und die Sprache vom Land etwas kennt, dann ist es nicht so schlimm.
              Antonella

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              • CarlosMedellinC Offline
                CarlosMedellinC Offline
                CarlosMedellin
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                barca11 wrote:
                Das sind dann 91 Tage und das Touristenvisum gilt nur 90 Tage. Also heisst es entweder Panama, Venezuela oder Ecuador zu besuchen um sich einen neuen Stempel zu holen.
                Die Beitraege sind schon etwas aelter. Dennoch moechte ich gern auf das Touristenvisum eingehen.
                Das Touristenvisumist 180 Tage gueltig! 180 Tage pro Kalenderjahr.
                Bei der Einreise werden 60 oder 90 Tage in den Reisepass "gedruckt" welche man vor Ablauf bei der Auslaenderbehoerde DAS um weitere 30 Tage verlaengern kann. Dafuer wird jedesmal eine Gebuehr verlangt.

                saludos
                Carlos desde Medellin 😉

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                • PescheP Offline
                  PescheP Offline
                  Pesche
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Hallo

                  Sollte William aus dem NIRWANA wieder auftauchen, habe ich auch noch eine Frage. Obwohl ich berufsbedingt einige lateinamerikanische Länder bereist und in einigen auch längere Zeit gearbeitet habe, möchte ich, heute im “Grufti” Alter, aber noch einigermaßen fitt, einmal auf eigene Faust von Venezuela nach Kolumbien, mit einem Pkw über die Küstenstrasse reisen. Via Maracaibo, Maicao, Riohacha, Santa Marta und Barranquilla, sollte es dann weiter gehen nach Bogotá . Venezolanische Freunde raten mir von dieser Fahrt dringend ab. Tägliche Scharmützel zwischen Drogendealern und der Polizei sind auf der Küstenstrasse die Norm, wird mir gesagt. Deshalb würde mich die Meinung eines Mannes, der in Barranquilla lebt und arbeitet schon interessieren. Auf meinen, manchmal etwas abenteuerlichen Reisen achte ich immer auf ein kalkulierbares Risiko. Auch Caracas, eine sogenannt “kriminell heiße” Stadt, ist auch Nachts besuchbar, wenn man einige Vorsichtsmassnahmen berücksichtigt. Und ein Restrisiko ist leider nie ganz ausgeschlossen. Das gilt aber auch in unseren Breitengraden!  😉

                  Gruß
                  Pesche

                  Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

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                  • CarlosMedellinC Offline
                    CarlosMedellinC Offline
                    CarlosMedellin
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    @Pesche

                    Vielleicht interessiert dich auch die Meinung eines Kolumbianers der in Medellin wohnt 😉
                    Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich positiv verbessert.
                    Von Caracas bis nach Kolumbien wuerde ich den Bus bevorzugen. Es gibt eine Kolumbianische Gesellschaft die bis Cartagena/Kolumbien in 24 Stunden faehrt.
                    Mit Ausnahme der auch auf der Webseite des Auswaertigen Amtes erwaehnten Regionen ist Kolumbien im Auto oder Bus bereisbar.
                    Du solltest am Tag fahren.
                    Zu Venezuela kann ich leider auch nur das sagen was ich von anderen hoere.

                    Saludos desde Medellin
                    Carlos

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                    • PescheP Offline
                      PescheP Offline
                      Pesche
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Hallo Carlos
                      Danke für deine Antwort. Dass sich die Sicherheitslage in Kolumbien positiv verbessert hat, habe ich auch schon gehört. Laut EDA (CH), wird von Reisen in die Grenzgebiete von Venezuela und Ecuador abgeraten. Zu gegebener Zeit werde ich deinen Tipp: “Caracas - Cartagena mit dem Bus” etwas näher unter die Lupe nehmen obwohl ich lieber mit einem Pkw unterwegs bin und Zwischenhalte einlegen kann wo es mir gefällt. Aber auch eine längere Busreise inmitten von Einheimischen hat seinen speziellen Reiz. Und Venezuela, das ich schon kreuz und quer bereist habe, ist bedingt durch meine ehemaligen beruflichen Tätigkeiten fast zu meiner zweiten Heimat geworden.
                       
                      Saludos desde Bern (CH)
                      Pesche (Pedro)

                      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

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                      • CarlosMedellinC Offline
                        CarlosMedellinC Offline
                        CarlosMedellin
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Leider wird hier im Forum zensiert dennoch poste ich einmal einen Link zum Thema MIT DEM BUS von Venezuela nach Kolumbien: **lt. Forenregeln entfernt ! ** diese Reise dauert 24 Stunden und ist recht preiswert.
                        Mit dem Auto geht das auch, dann muesstest Du Dir in Caracas einen Wagen mieten und abklaeren ob damit der Grenzueberschritt erlaubt ist.
                        Es gibt zwei klassische Routen einmal immer an der Kueste lang oder ueber San Antonio nach Cucuta.

                        saludos
                        Carlos

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • tuaregger98T Offline
                          tuaregger98T Offline
                          tuaregger98
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Ich habe die Strecke Cartagena-Maicao schon ein paar mal mit dem Bus gemacht und hatte nie irgendwelche Probleme, am besten man fragt vor Ort im Hotel, welche Buslinie am empfehlenswertesten ist. In Maracaibo war ich mit einem Auto unterweges, auch keine Probleme. Am unsichersten habe ich mich in Caracas gefühlt, ich finde auch die Behörden in Venezuela unfreundlicher als in Kolumbien. Wenn du die Strecke mit dem Auto machst, tanke noch mal in Venezuela, da das Benzin dort fast nichts kostet. In Kolumbien kannst du in der Guajira billig an der Straße tanken - einfach anhalten, wenn du jemanden mit einem großen Kanister siehst und nach dem Preis fragen. Dieser Benzin wird von Venezuela geschmugelt und ist völlig in Ordnung, sogar die ortsansässige Polizei tankt dort von den Straßenverkäufern. Ich bezweifle, dass du mit einem Leihauto aus Venezuela nach Kolumbien fahren kannst. Busse und Taxis sind relativ günstig und eine gute Alternative zu einem Leihauto.
                          Zur Sicherheit. Cartagen bis Santa Marta ist ziemlich sicher, sehr touristisch und für den "Normaltouristen" zu empfehlen. Östlich von Santa Marta, Riohacha und Guajira sind dann eher was für Indivdualreisende und Abenteurer, in diesen Gebieten kommt es noch manchmal zu Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen. Als Tourist ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass man sich in Gegenden aufhält, wo diese Gruppen operieren. Touristische Ziele sind meist sicher.
                          Zu den KO Tropfen. Habe davon gehört, aber noch keinen getroffen, der Erfahrung damit gemacht hat. Wird eher in den Städten bzw. im Süden von Kolumbien verwendent. Sie können in Form von Tropfen in Geränken verabreicht werden, oder in Pulverform in Zigarreten oder durch vor die Nase blasen - einfach Burundanga googlen.
                          Viel Spaß

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • PescheP Offline
                            PescheP Offline
                            Pesche
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Hallo tuaregger98

                            Danke für die interessanten Infos und die Tipps für die Beschaffung von geschmuggeltem Benzin. Wie ich schon erwähnt habe, werde ich zu gegebener Zeit entscheiden, ob ich einen Bus oder einen Pkw benutze. Übrigens, ich bin stolzer Besitzer eines venezolanischen Führerausweises. Ich kann es nicht verklemmen, das “Episödchen” in diesen Thread zu stellen.

                            Im Auftrag meiner Arbeitgeberfirma verbringe ich längere Zeit in Venezuela. Ein venezolanischer Führerausweis ist deshalb obligatorisch. Profis informieren mich, dass ohne einheimische Prüfungshelfer, die vor dem Prüfungsgebäude in Caracas ihre Dienste anbieten, nichts gehe. Mein Prüfungshelfer begleitet mich in das Theoriezimmer und stellt mir den Experten vor. Nach dem Zufallsprinzip kreuze ich auf den Prüfungsunterlagen die Antworten an. Bedingt durch meine damaligen minimalen Spanischkenntnisse verstehe ich von den Prüfungsfragen mehrheitlich nur "Bahnhof'!“ Der Experte prüft stirnrunzelnd meine Arbeit und sagt kurz und bündig: "DURCHGEFALLEN!". Jetzt folgt der große Auftritt meines Prüfungshelfers. Gemeinsam mit dem Experten begeben wir uns in ein Hinterzimmer. Einige Geldscheine wechseln den Besitzer und oh Wunder, der Experte teilt mir freundlich lächelnd mit: "SIE HABEN DIE THEORETISCHE PRUEFUNG BESTANDEN!". Dann sagt er: "Jetzt müssen sie nur noch die praktische Prüfung absolvieren. Wo haben sie ihren Wagen parkiert?". Meine schüchterne Antwort: "Ich besitze noch keinen Wagen, aber meine Firma wird mir einen besorgen" -- beantwortet er wiederum kurz und bündig: "DANN SIND SIE DURCHGEFALLEN!". Nun folgte das bekannte Prozedere. Hinterzimmer, Besitzerwechsel von Geldscheinen und die freudige Information: "SIE HABEN AUCH DIE PRAKTISCHE PRUEFUNG BESTANDEN!"

                            Glücklich und zufrieden verlasse ich mit meinem Prüfungshelfer das Gebäude und bei einem Drink in seinem Büro, respektive in einer nahegelegenen Kneipe, wechseln wiederum einige Geldscheine den Besitzer. Den venezolanischen Führerausweis, bestückt mit wunderschönen Stempeln und noch schöneren Unterschriften, inklusive einer grauenhaften Foto mit Nummer (vergleichbar mit Aufnahmen von Verbrechern!) besitze ich heute noch und ist jeden Franken, respektive jeden Bolivar wert!

                            Gruß
                            Pesche

                            Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • tuaregger98T Offline
                              tuaregger98T Offline
                              tuaregger98
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              Hallo Pesche,
                              gratuliere erstmal zu deinem ven. Führerschein 😉 .
                              Kenne eine ähnliche Geschichte von einer Kolumbianerin, die anfangsbrav ihren Fahrkurs gemacht hatte, aber beim Fahren zu nervös war unddas Projekt Führerschein dann abgebroche hat. Zwei Jahre später, alssie für einen neue Arbeitstelle einen Führerschein vorweisen musste,bekam sie innerhalb ein paar Tage, ein paar Geldscheine einenFührerschein. Keinen gefälschten sondern eine originalen, eingetragenin das örtliche Verzeichniss und mit all den Stempeln. Autofahren kannsie bis heute nicht, besitzt aber einen Führerschein. Möchte nichtwissen, wie viele dort auf diesem Wege zu ihrem Schein kommen.
                              Venezuela scheint aber in Sachen Korruption schlimmer zu sein, alsKolumbien. Hatte dort schon einige Erlebnisse, speziell mit Behördenund Ministerien. Kann von Vorteil sein, aber genauso schnell einNachteil werden, wenn alles mit ein paar Scheinen geregelt wird. InKolumbien wird Korruption entweder im großen Stil gemacht, oder siespielt sich in den ärmern Schichten ab. Die Alltagskorruption für dieMittelschicht, wie ich sie in Venezuela vorgefunden habe, sieht man inKolumbien nicht so oft, oder sie wird dort nicht so offensichtlichbetrieben.

                              Wenn du dich für die Autofahrt entscheiden solltest und von Cartagena weiter nach Bogotá fahren möchtest. Würde ich diese Strecke in verschiedenen Etappen machen und über Medellin und die Kaffee-Zone fahren. Ist zwar nicht die kürzeste und direkteste Strecke, aber du siehst ein paar sehr schöne Ecken von Kolumbien, bevor du in die kalte, oft regnerische Hauptstadt kommst. Medellin gefällt mir am besten von den Städten, könntest es mit einen Abstecher nach Santa Fe de Antioquia oder nach Penol/Gutape verbinden. Die Kaffezone (Manizales-Pereira-Armenia) hat wunderschöne Landschaften (zB. Valle de Cocora) und kolonial Städtchen (zB. Salamina) und bevor du in Bogota ankommst, kannst du noch mal ein Päusschen in Giradot oder Melgar machen und die tropische Sonne genießen.

                              Direkter geht's nach Bogota über Bucaramanga. Landschaftlich nicht so aufregend, außer der Canon del Chicamocha und die Gegend um San Gil/Barichara. Auf dieser Strecke könntest du einen Abstecher nach Villa de Leyva machen.

                              Ich möchte selber in ein/zwei Jahren mit einem Jeep durch Kolumbien fahren. Wäre also dankbar, wenn du deine Erfahrungen hier im Forum mitteilst.

                              Suerte!

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                              • PescheP Offline
                                PescheP Offline
                                Pesche
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                Hallo tuaregger98

                                Danke für die ausführlichen Tipps für individuelles Reisen mit Pkw in Kolumbien. Wenn es soweit ist, werde ich meine Erfahrungen in dieses Forum stellen. Und noch etwas. Du hast dich in Caracas am unsichersten gefühlt. Nun, auch hier habe ich noch ein weiteres kleines “Episödchen”:
                                 
                                In größeren Städten und speziell in Caracas treiben Autogangster ihr Unwesen. Die Polizei ist machtlos. Nebst dem Klau von Luxuswagen wie Mercedes & Co von Profis, sind einige Lehrlinge in der Branche spezialisiert auf das entwenden von Raddeckeln, Rückspiegeln, Autoantennen und Innenausrüstungen wie Radios etc. Dieses Zubehör taucht dann in den unzähligen Autoshops entlang der Überlandstrassen wieder auf. Zerknirscht muss ich allerdings gestehen, auch ich habe meine permanent entwendeten Raddeckel hin und wieder durch selbstgeklaute wieder ersetzt. Das nennt man praktizierte Selbsthilfe! Meine diversen Ford-Geschäftswagen entsprachen nicht der Klasse "Oberer Luxus" und wurden deshalb auch nicht entwendet. Ein befreundeter deutscher Brückenbauingenieur musste leider Lehrgeld bezahlen. Er beschaffte sich das neuste Mercedes Modell und ließ sich eine akustische Diebstahlausrüstung einbauen: “Diese ******** sollen nur kommen, die werden noch staunen!”, erzählte er im Freundeskreis. Und die ******** kamen. Eines Tages ertönte der ohrenbetäubende Lärm der Alarmanlage und unser Ingenieur konnte befriedigend nur noch die flüchtenden Diebe von hinten erblicken. Das kann man mit Profi-Autodieben nicht machen. Es gibt in diesen Kreisen so etwas wie eine Berufsehre. Und sie kamen wieder. Die Scheiben wurden eingeschlagen, der Wagen mit Benzin überschüttet und dann angezündet. Totalschaden!!
                                 
                                Unser guter Ingenieur kaufte sich auf den Rat von Freunden eine Occasions-Karosse "Modell Mittelklasse" und wurde nicht mehr *********. Ausgenommen entwendete Raddeckel, die er hin und wieder auf meinen Rat durch selbstgeklaute wieder ersetzte!
                                 
                                Sorry, ich hoffe nur, dass ich mit diesem Beitrag keine HC Forenteilnehmer verunsichert habe und sie deshalb von einem Besuch in diesem “niedlichen” Städtchen absehen! 😉
                                 
                                Gruß
                                Pesche

                                Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Anto83A Offline
                                  Anto83A Offline
                                  Anto83
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  Toll! Endlich wird auch in diesem Forum über Kolumbien geschrieben! Ich werde bald nach Kolumbien fliegen und zwei Wochen zwischen Santa Marta und Cartagena verbringen. Wer kann mir Tipps gehen in bezug auf Sehenswürdigkeiten, Strände, Hotels?
                                  Danke
                                  Antonella

                                  1 Antwort Letzte Antwort
                                  Antworten Zitieren
                                  • Karlheinz und EdithK Offline
                                    Karlheinz und EdithK Offline
                                    Karlheinz und Edith
                                    Experte Uruguay Experte Paraguay
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    Wir sind gerade von einer Reise durch Kolumbien zurückgekehrt und überzeugt, dass dieses mit einer abwechslungsreichen Natur, gut erhaltenen Kolonialstädten und archäologischen Fundstätten gesegnete Land auf der Weltkarte des Tourismus zukünftig eine wachsende Bedeutung einnehmen wird. Lt. offiziellen Angaben können derzeit 85% des Landes bedenkenlos bereist werden.
                                    Bei unserer Tour, die uns von Bogotá über Villa de Leyva, die Kaffeezone und San Agustin nach Cartagena führte, hatten wir niemals ein Gefühl der Unsicherheit oder Angst - allerdings ist die Polizei auch allgegenwärtig. Wir waren auch in Gegenden, die früher einmal zum Stammgebiet der Guerilla gehörten und von der Staatsmacht "zurückerobert" wurden. Wie in allen lateinamerikanischen Ländern sollte man natürlich überaus vorsichtig sein, dunkle oder menschenleere Straßen und Gassen meiden, sich nicht auffällig kleiden und Wertgegenstände nie offen zur Schau tragen.
                                    Wir können den HC-Nutzern, die sich schon einmal mit einer Reise nach Kolumbien beschäftigt haben, nur raten, dies bald zu tun - ehe die negativen Seiten des Tourismus auch dieses Land erreichen.
                                    Im Zuge der Nachbereitung dieser Reise werden wir in den nächsten Wochen bei HC einige Hotelbewertungen, Reisetipps und Bilder einstellen.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    Antworten Zitieren
                                    • PescheP Offline
                                      PescheP Offline
                                      Pesche
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      Hallo Karlheinz und Edith
                                       
                                      Schmunzelnd stelle ich fest, dass wir nicht mehr ganz taufrische Reisende sind. Aber immer noch fit genug, interessante Länder, trotz den obligaten, in der Regel stark aufgebauschten Schauergeschichten betreffend die Kriminalität zu bereisen. Wenn ich auf Reisen junge Weltreisende antreffe, die stolz die Länder aufzählen, die sie in jungen Jahren schon besucht haben, habe ich manchmal den Eindruck, dass einige dieser lieben Mädels und Jungs schon als Greise zur Welt gekommen sind und hinter jedem Busch böse “Buben” vermuten. Also bleibt man in den Hotelkomplexen und nimmt schaudernd die Erlebnisberichte aus zweiter, dritter und weiterer Hand zur Kenntnis, die von Überfällen und Raub mit Waffengewalt handeln! Und das ist gut so. Unterwegs liebenswürdige Einheimische anzutreffen und mit ihnen über Gott und die Welt zu diskutieren ist um einiges interessanter, als sich mit ängstlichen “Touris” zu unterhalten!
                                       
                                      Gruß
                                      Pesche

                                      Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      Antworten Zitieren
                                      • manduM mandu

                                        Hallo William,
                                        Willkommen im Forum. Bin auch Ärztin und lebe in Heidelberg. Ich habe zwei Töchter, die nächstes Jahr Abitur machen und dann für 1 Jahr nach Mittel- oder Südamerika reisen bzw ein soziales Jahr machen wollen. Ist so etwas in Kolumbien möglich?
                                        Viele Dank

                                        IchHabeMalEineFrageI Offline
                                        IchHabeMalEineFrageI Offline
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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        Hallo,

                                        Ich weiß, dass die Einträge hier schon etwas älter sind, aber ich habe gerade den Beitrag von @mandu gelesen:

                                        Ich habe zwei Töchter, die nächstes Jahr Abitur machen und dann für 1 Jahr nach Mittel- oder Südamerika reisen (...) wollen.

                                        Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema?

                                        schonmal Danke im vorraus 😀

                                        PescheP 1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • IchHabeMalEineFrageI IchHabeMalEineFrage

                                          Hallo,

                                          Ich weiß, dass die Einträge hier schon etwas älter sind, aber ich habe gerade den Beitrag von @mandu gelesen:

                                          Ich habe zwei Töchter, die nächstes Jahr Abitur machen und dann für 1 Jahr nach Mittel- oder Südamerika reisen (...) wollen.

                                          Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema?

                                          schonmal Danke im vorraus 😀

                                          PescheP Offline
                                          PescheP Offline
                                          Pesche
                                          schrieb am zuletzt editiert von Pesche
                                          #20

                                          Hallo

                                          Ein grosses Chapeau zum Entschluss deiner Töchter, während einem Jahr Mittel und oder Südamerika zu bereisen. Die beste Lebensschule zwischen Abitur und Studium oder Berufseintritt! Sämtliche südamerikanische Staaten sind in jeder Beziehung immer wieder eine Reise wert. Unterwegs in Traveller-Hostels oder öffentlichen Transportunternehmen trifft man so sicher wie das Amen in der Kirche gleichgesinnte Weltenbummler aus heimischen oder weiter entfernten Breitengraden, mit denen man vieles während Tagen bis Wochen gemeinsam unternehmen kann. Nebst einer gewissen Flexibilität sollte man über Englisch und unbedingt über gute Spanischkenntnisse verfügen.

                                          Leider ist das aus meiner Perspektive schönste und abwechslungsreichste Land Lateinamerikas „VENEZUELA“, von den schneebedeckten Anden via die tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet bis zu den traumhaften Karibikregionen nicht zu empfehlen, vorausgesetzt man ist nicht Lebensmüde! Zurzeit sieht es in diesem an Bodenschätzen reichen Land nicht gut aus. Das einst so reiche Land versinkt unter dem sozialistischen Präsidenten „Nicolás Maduro“ zunehmend in Chaos und Anarchie. Die schwere Wirtschaftskrise verursacht Versorgungsschwierigkeiten und Engpässe**.** Güter des täglichen Bedarfs und Medikamente sind oft über längere Zeiträume nicht verfügbar.

                                          Noch etwas zur Sicherheit. Überfälle auf Touristen werden meistens von den Medien aufgebauscht. Anlässlich Fiestas mit Speis, Musik & Tanz bis in die frühen Morgenstunden mitten unter aufgestellten Einheimischen, habe ich auch einige “Mini-Ganoven“ kennengelernt und festgestellt, dass diese Jungs nicht grundsätzlich schlecht sind. Und „Touris“, die mit Geld nur so um sich werfen und als wandelnde Schmuck- und Videosäulen in der Gegend “rumlatschen”, fordern diese, nicht auf der Sonnenseite des Lebens Geborenen geradezu heraus!

                                          Abschliessend noch ein kleiner Tipp, den ich schon mehrmals in entsprechende Foren gestellt habe. In den meisten grösseren Städten Lateinamerikas findet man Zweigniederlassungen von Unternehmen wie VW, ABB, Nestlé & Co. Man meldet sich unverbindlich beim Empfang. Mit Sicherheit kommt man mit Landsleuten in Kontakt, die mit Rat und Tat beistehen. Das war vor Jahren zu meinen Zeiten als Projektingenieur in einigen lateinamerikanischen Staaten so und ist heute nicht anders.

                                          Gruss Pesche

                                          Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

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                                          Hotel Holiday Inn Santiago Airport
                                          Miramar Hotel by Windsor
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