Internet in den USA
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Hallo ihr Urlauber!
Diese Jahr geht es wieder nach Amerika und wir werden eine Rundreise machen. Da wir unsere "Freiheit" bewaren wollen, buchen wir keine Hotels im vorhinein, sondern erst wenn wir dort sind! Jetzt hab ich mir überlegt, ob ich mir nicht so ein kleines Notbook (ca. 8,9 oder 10") zulege, um damit dann vorort die Hotels über das Internet buche und auch aussuche.
Habt ihr irgentwelche Erfahrung damit, ist das empfehlenswert und wenn ja, wie bekomm ich in den USA eigentlich Internet (und zu welchem Preis)???

GLG Hugo
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Hallo Hugo,
die Anschaffung eines kleinen Laptops kann ich nur empfehlen! Es nimmt kaum Platz weg und Du kannst Dich vort Ort immer noch informieren, z.B. über Öffnungszeiten, weitere Unterkunftsmöglichkeiten usw.
Das tolle: in den meisten Unterkünften auch völlig kostenfrei! Internet ist absoluter Standart in US-Unterkünften, und selbst einfache Motels (zumindest die Motelketten) bieten dies meistens kostenlos an, fast überall klappt es auch problemlos und recht schnell. Wlan ist übrigens fast immer vorhanden, ansonsten liegt ein Kabel bereit oder ist ausleihbar.
Nicht kostenlos ist es dagegen fast immer in den 5-Sterne-Unterkünften wie z.B. Hyatt usw. oder z.B. auch in Las Vegas, dort kostet es pro Tag etwa 10-15$. -
Was meinst Du mit "unterwegs"? Im Auto abseits der Ortschaften? Tut mir leid, damit bin ich überfragt, stelle ich mir aber eher teuer vor und das habe ich auch noch nie als notwendig empfunden.
Ansonsten kann man, glaube ich, auch z.B. bei Starbucks und in anderen Coffee Shops per Wlan ins Netz. An vielen US-Flughäfen ist es meines Wissens nach auch kostenlos möglich.Aber damit kann Dir sicherlich jemand, der sich mit technischen Details besser auskennt als ich, weiterhelfen

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Das erledige ich immer am Vorabend oder morgens am Tag der Abreise, denn dann weiß man ja in etwa, an welchem Ort man am nächsten Abend sein wird (im Westen der USA gibt's ja vielfach nur wenige Orte, die überhaupt für den nächsten Stop in Frage kommen).
Ich hab's z.B. bei den letzten Reisen dann manchmal so gemacht, dass ich dann (wenn ich keine Vorreservierung hatte) entweder einen Tag vorher bereits gebucht habe, oder mir meine favorisierten Hotels aufgeschrieben habe.
Auch habe ich ab und zu auf der Homepage der Nationalparkbehörde nachgelesen bzw. Öffnungszeiten der Sehenswürdigkeiten usw. Vor der Reise informiert man sich ja in der Regel schon, welche Sehenswürdigkeiten auf der Strecke liegen. -
Stimmt, um Öffnungszeiten und so nachzusehen ist es wirklich ideal! Vorallem weil sich die ja immer ändern können und der Reisführer nicht immer "up-TO-Date" ist!
Im Westen war ich noch nie, deswegen kann ich es z.B nur von Florida sagen. Da war es manchmal so, das wir in eine Stadt kamen und dort eigentlich übernachten wollten. Aber dann hat es uns doch nicht so gefallen und wir sind weiter gefahren! Für solch einen Fall bräuchte man dan Mobiles Internet oder eine Imbissbude in der man Surfen kann!Sind solche "Hotspots" in den Fastfoodrestaurants genauso verbreitet wie an der Ostküste? Kann man damit rechnen das man in größeren Städten auf sowas trifft?
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Hallo KataNaas,
try this
In allen besseren Motels oder Hotels ist auch ein Computer mit Internetanschluß.
Diese sind zumindest in den Hotels und auch in einigen Motels kostenpflichtig.
Wer nur mal seine Mails checken will, für den reicht das aber aus.
Die Gebühren sind wohl saftig. ca. 3 - 5 $ für 10 Minuten.Gruß Delaware
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Hatten im letzten Florida Urlaub sechs verschiedene Hotels. In vier davon konnte ich mit meinem Wlan Handy ins Internet.
Habe mir jetzt für den nächsten Urlaub ein kleines Netbook gekauft. Das Teil ist echt top. Der Akku hält fast vier Stunden im Wlan betrieb.
Andreas -
Hallo,
etwas ist mir noch eingefallen: in Bibliotheken kann man in der Regel an dortigen PCs kostenlos surfen (meist zeitbegrenzt, etwa 30min, aber auch länger, wenn niemand wartet), ist vielleicht in kleineren Orten, wo man nicht lange nach einer Bibliothek suchen, muß, eine Alternative für Dich oder auch für Urlauber ohne eigenen Laptop. -
Hallo,
ich hatte mir auch für unsere Westküsten-Rundreise mit dem Wohnmobil im
Oktober des vergangenen Jahres ein Netbook gekauft. Aber leider war es mit WLan unterwegs nicht so einfach wie gedacht. Bei Mc Donald gibt es keinen kostenlosen Zugang. Einige Campgrounds verfügten über WLan, aber die Staatlichen meistens nicht.
Um den einstündigen kostenlosen Internetzugang bei Starbucks nutzen zu können muss man sich- eine der ausliegenden Starbuckskarten mitnehmen und schon an der Theke gleich freischalten lassen
- sich bei Starbucks auf der Website (bin extra mehrmals in eine Bibliothek gegangen )mit irgendeiner Adresse in den USA registrieren (unter eigenem Namen aber evtl. mit Hoteladresse wegen Postleitzahl und Telefonnummer)
- sich bei At&T registrieren (Anweisungen auf der Starbucks Website folgen)
- die mitgebrachte Starbuckskarte anmelden mit Nummer von der Rückseite und freizurubbelnder Pin ebenfalls auf der Rückseite
Nach dieser etwas umständlichen Prozedur kann man an jedem Starbucks in Kalifornien für 1 Stunde wireless ins Internet - ich nehme mal an auch in den anderen Staaten der USA.
Ich war mehrmals bei At&T und auch in mehreren Telekom Shops, aber es gibt definitiv keinen Stick (Web`n Walk mässig) für nur einen Monat Zugang - also nur Jahresverträge, was sich natürlich nicht rechnet.
Allerdings habe ich nach meiner Rückkehr den Customer Support der Telekom
kontaktiert, mit dem Vorschlag, ob es nicht Sinn macht, einen Monatszugang oder eine Prepaid Karte für Touristen anzubieten worauf man mir schrieb, dass man so etwas evtl in Erwägung ziehen könne.Gruss Petra24
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Naja, jetzt weis ich nicht was ich glauben soll

Gibt es jetzt Möglichkeiten oder nicht? Wenn nicht, dann mach ich mir garnicht die Umstände ein Netbook mitzunehmen! Ist ja auch ein bisschen kompliziert elektronische Geräte in die USA ein- und wieder auszuführen! -
Hallo KaTaNaas,
Ein- und Ausfuhr des Netbboks war völlig unproblematisch, sicherheitshalber hatte ich aber auch die Rechnung dabei. Bereut habe ich es nicht, da ich ja hin- und wieder schon WLan hatte, zum Beispiel ist der gesamte Union Square in San Francisco ein Hotspot und wie hier schon erwähnt wurde, die meisten Hotels haben auch Internetzugang - das Problem ist nur unterwegs - sozusagen auf der grünen Wiese. Ich hatte mir das alles einfacher vorgestellt -
Viele Grüsse Petra24
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Hallo,
die Frage hatte ich doch oben schon beantwortet...Aber nochmal

In den meisten Fällen kostenlos (v.a. in den gängigen Motelketten), Ausnahmen beispielsweise: Hotels in Las Vegas oder auch 5-Sterne-Hotels oft kostenpflichtig, dann etwa 10-15$ pro Tag. -
In den Hotels ist WLan oder der Internet Zugang meistens ein kostenloser Service - aber in den 5* Hotels darf dann auch durchaus darfür noch extra bezahlen. Und wenn man die etwas umständliche Anmeldungsarie wie oben beschrieben hinter sich bringt, kann man natürlich auch bei jedem Starbucks für 1 oder 2 Stunden kostenlos surfen. Man muss noch nicht einmal reingehen, das geht auch von aussen.
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Vor etwa 10 Jahren habe ich erstmals einen Acer-Laptop 313T von der Grösse gekauft, die man heute als "Webbook" bezeichnet. Das Modell wurde damals nicht lange verkauft, fast niemand wollte offenbar damals einen so kleinen Bildschirm. Mein Laptop hat dann leider in Patagonien die Rüttelstrassen nicht überlebt. Seit 2005 nehme ich einen Fujitsu-Siemens Lifebook P 7010 mit auf meine Reisen. Auch dieser Laptop entspricht mit einem Breitbildschirm von 10.6" einem aktuellen "Webbook", allerdings war der Preis damals einiges höher. Ich will hier zwei Aspekte erwähnen, welche man bei der Auswahl des "Webbook" berücksichtigen sollte:
Ich benutze den Rechner auch fürs ablegen der Bilder von der Digital-Kamera. Die Bildgrössen werden immer grösser. Es lohnt sich, einmal zu überschlagen, wie viel (Disk-) Speicherplatz für ein einfaches Bildverarbeitungsprogramm und für die Bilder benötigt wird.
Mein Lifebook hat einen eingebauten DVD-Brenner, damit kann ich jede Woche einmal die Bilder auf eine DVD brennen. Man weiss ja nie – siehe oben! Wenn im Webbook kein Brenner vorhanden ist, könnte eben so gut eine portable USB-Disk als Backup-Medium dienen.Zum Lifebook habe ich mir vor zwei Jahren ein USB-Modem zugelegt. Damit habe ich in der Schweiz "unterwegs" die Möglichkeit, mit einer günstigen "Flat rate" aufs Internet zuzugreifen. Das funktioniert übers Handy-Netz recht schnell, teilweise mit UMTS-Speed. In den USA wird durch meinen Telecom-Anbieter ein "Roaming" angeboten. Das wird mit happigen Preisen verrechnet, abhängig von der übertragenen Datenmenge. Ich habe das USB-Modem in den USA einmal mit dem Lifebook getestet. Es funktioniert, da sind aber auch schnell mal 20 $ an Roaming-Gebühr fällig für ein E-Mail mit einigen Bildern im Anhang. Informiere dich mal darüber, welche Datenmengen bei den üblichen Tätigkeiten durchrauschen.
Für einzelne Handys kann man auch ein Modem bekommen. Aber auch da gelten die gleichen horrenden Preise fürs Roaming in den USA.
Zumindest für die "Geschichtsschreibung" sei hier noch erwähnt, wie der Internet-Zugang im Ausland funktioniert hat, bevor "überall" WLAN vorhanden war: An jedem Hotel-Telefon in den USA hat es noch heute einen Modem-Anschluss. Man hat den Modem-Anschluss vom LapTop mit dem Modem-Stecker des Telefons verbunden. Auf dem Laptop aktivierte man dann die Ipass-Software (Jahre zuvor war es die Compuserve-Software). Die Software wählte sich dann auf eine lokale Einwahl-Nummer ein, eventuell auch auf eine 0800 Gratisnummer. Die Internetverbindung wurde so aufgebaut, wie das alle kennen, welche schon vor den ADSL-Zeiten im Internet aktiv waren. Die Abrechnung erfolgte pro Zeiteinheiten. Noch vor wenigen Jahren konnte ich mich über meinen Telecom-Anbieter bei Ipass anmelden, die Verrechnung erfolgte über die normale Gebührenrechnung meines Providers. Ipass existiert immer noch, es existieren nur noch viel mehr Einwahl-Varianten. Suche bitte im Internet oder auch beim Telecom-Provider!
Wie das schon Susanne beschrieben hat, habe auch ich in den USA immer das kostenfreie WLAN in den Unterkünften benutzt, auch in Motels, wo das in den Unterlagen nirgends erwähnt war. Das hat nur einmal nicht funktioniert: Im Yellowstone Nationalpark hat es kein WLAN im Hotel Old Faithful Inn.
Zuletzt wollte ich aber noch erwähnen, dass es "unterwegs" neben den "Free Hotspotst" immer noch eine zweite gute Chance gibt, via WLAN ins Internet zu kommen: Alle die Privaten und Geschäfte, welche ihren WLAN-Zugang nicht verschlüsselt haben (ob zufällig oder mit Absicht). Im letzten Herbst war ich in den USA mit Amtrak unterwegs. Da war der Zug in Denver mal ein paar Minuten im Rangierbahnhof abgestellt, und ich hatte genügend Zeit, um einige E-Mails über einen "offenen" Anschluss abzusetzen. Da ich mit meinem privaten Laptop arbeitete, habe ich das gewagt - mit einem Geschäfts-Rechner würden da aber alle Lichter auf Rot stehen. Ich habe während der Zugsreise in der Nähe von Ortschaften immer wieder mögliche Zugänge festgestellt, die aber bald wieder weg waren.
Viel Spass beim Reisen und beim Surfen!
Walter
