Finanzkrise
-
..., eigentlich bist du auch einer von denen, deren Meinung ist oft akzeptiere. Warum bringst du jetzt eine Statistik, die gar nicht allgemein gelten kann (und wohl auch nicht will). Statistiken muß man für Landstriche sehen und nicht einfach so mal herholen, um sagen zu können, na Klasse, alles prima. Das war wohl nicht die richtige Wahl, um etwas erklären zu wollen. Damit geh ich nicht einig
-
Für einzelne Landstriche ... das dürfte hier für viele zu diversifiziert sein. Klar hat die Region Düsseldorf nicht mit den gleichen Umsätzen zu kämpfen wie Erfurt oder Zweibrücken.
Aber die meisten dürften sich für das "Gesamtbild" interessieren und nicht für Teilbereiche.VG
-
..., es ist immer schlecht zu sagen: die "meisten" - wer sind denn die? Es geht ja auch gar nicht um das Gesamtbild, sondern darum, wie die RBs in den verschiedenen Regionen ihre Kunden halten oder evtl. noch finden können.
Wir hier für uns sind gut davor, und es gibt noch viele viele mehr, die mit guten Kenntnissen, individuellen Erkenntnissen über den jeweiligen Kunden punkten können. Und solange es diese guten RBs gibt, sehe ich die Finanzkrise von mir entfernt und Statistiken machen dem Menschen eh nur was vor. Der eine liest daraus das positive, der andere das negative. -
...., @chepri, was da so passiert, würde ich auch gerne für mich erklärt wissen. Ich kann mir nur denken, dass da wieder ein Management am wirken ist, dass mal einen Schüttelwecker braucht, denn nur mit Streichungen kann mal kein Unternehmen führen
-
Chepri ... wer hat denn die meisten Flugverbindungen gestrichen? Doch wohl ein englischer Konzern namens TUI, welcher sich wohl aufgrund von gravierenden Managementfehlern in den letzten Monaten völlig verkalkuliert hat und nun sogar medienwirksam Kurzarbeit plant.
Wenn der Marktführer knapp 20% im Minus liegt, der Gesamtmarkt aber nicht ... tja, da hat wohl jemand was falschgemacht.
( Und ich freue mich diebisch drüber! )gutenmorgen ... Du hast ja recht, auch in kann mich mit der Statistik nicht wirklich identifizieren, unsere Zahlen sind bedeutend besser. Aber wir bilden wohl auch nicht wirklich repräsentativ den Gesamtmarkt ab.
Ich bleibe dabei, auch für mich ist die Finanzkrise lediglich ein Thema in den Medien. Weder privat noch in Job spüre ich auch nur einen Hauch davon ... und das ist auch gut so!VG.
-
Ich bleibe dabei, auch für mich ist die Finanzkrise lediglich ein Thema in den Medien
Das kann ich so nicht sehen. Der weltweite Zurückgang der Beschäftigungszahlen beispielweise ist eine Tatsache, die nicht nur in den Medien steht. Man muß auch über seinen eigenen Tellerrand hinausgucken. ich glaube aber auch, dass die Auswirkungen der Finanzkrise hierzulande noch nicht sehr spürbar in den privaten Haushalten angekommen ist. Was die Zukunft uns noch bringt, wird sich erst in einigen Monaten zeigen. -
@gastwirt, ??diese Krise ist längst keine Finanzkrise mehr?? Hab lange darüber nachdenken müssen, leider ohne Erfolg
deine Aussage, ich habe geredet frei nach Polikermanier, habe ich glaube ich, widerlegen können.
Wo bleibt deine Versicherung -hab ich ja gar nicht so gemeint-?? -
Hallo Zusammen,
also für mich ist die Finanzkrise absolut nicht nur Thema in den Medien. Ich weiss nicht, wie es in Eurer Region ist, aber bei uns in BaWü und im Grossraum Stuttgart ist auf jeden Fall die Kurzarbeit in Massen angekommen. Also, das Einkommen sinkt seit geraumer Zeit und es werden jetzt immer mehr Leute, die davon betroffen sind. Habe zwar für dieses Jahr im Herbst noch Urlaub gebucht (gebucht bereits Anfang November 08), aber wenn ich gewusst hätte, dass Kurzarbeit kommt, hätte ich mich sicher doch noch zurückgehalten. In meinem Bekanntenkreis sind auch Daimlerarbeiter, hier geht es teilweise schon um eine Einkommenseinbuse von bis zu EUR 600,00/monatlich. Also meiner Meinung nach tut das schon sehr weh.
LG
Eva -
Hallo an alle vom zwilling!
ich verstehe euch alle manchmal nicht, wir sind doch in einem Reiseforum und alle, die hier sind, verreisen gerne!! ich muss hart arbeiten, für 6,00 die Stunde an einem Rasthof an der Autobahn, mein Mann ist seit 5 Jahren TOD, egal, was die Zukunft noch bringt, ich liebe diese Welt und und werde noch so viel verreisen wie ich erarbeiten kann
viele liebe Grüße zwilling -
Hi,
also wenn bei Daimler Arbeitnehmer jemand jammert dann aber auf hohem Niveau.
Der Arbeitgeber stockt stockt das Kurzarbeitergeld noch auf. Nicht jede Firma die kurzarbeitet kann dieses ihren Arbeitnehmern bieten. Also, ich kann von dieser Seite, ähnlich wie bei VW, das jammern nicht mehr hören.
Da sollte sich ein Daimler Mitarbeiter mal den Gehaltszettel aus dem Einzelhandel, der Gastronomie oder Großhandel zeigen lassen. Für das netto würden die beim Daimler nicht mal morgens aufstehen. -
@woelfi: Ich glaube, es bringt nichts zu vergleichen, wer besser verdient. Vorstellen könnte ich mir jedenfalls, dass Daimler-Mitarbeiter ihre Lebensplanung ("Häuslebauer", Beiträge zur privaten Altersvorsorge etc.) auf ihr Einkommen abgestimmt haben. Viele haben sicher auch ihre Sonderzahlungen (Zusatzschichten, Samstagsarbeit) in ihrem Finanzplan als reguläre Einkommen verbucht. Wenn hier plötzlich ein Einschnitt erfolgt, ist das sicherlich ein Problem, auch wenn das tatsächliche Einkommen noch höher ist, als bei vielen anderen Beschäftigten
-
Hi woelfi! danke für die schützenhilfel, mein Motto ist diese Welt erleben, denn sie ist wirklich schön!! wenn man nicht überheblich ist wird man auch überall geachtet! ich habe das wirklich in allen Ländern erlebt und ich war schon in vielen Ländern. Ich spare nicht für meine Pflegeversicherung, ich lebe!!
liebe grüße zwilling -
Hi gastwirt
Finanzkrise hin Finanzkrise her ich verreise trotzdem!! plane Nilreise wer kann helfen? nicht zu ärgern fällt manchmal schwer, zu wundern hat auch seine guten Seiten
viele liebe Grüße zwilling -
Nochmal zu den Zahlen die CJ uns mitgeteilt hat.
1.) Die GfK in Nürnberg ist nicht nur in Deutschland das anerkannteste Institut für Konsumforschung. Wenn hier fallweise die Zahlen angezweifelt werden, zeigen die zweifelden User dass sie im Bereich der Marktforschung keine Ahnung haben.
Natürlich kann ich die Zahlen anzweifeln. Aber es gibt keine besser aufbereiteten und recherchierten Daten als die der GfK.2.) Die Daten hier zeigen das Ergebnis einer Umfrage bei 1.200 repräsentativ ausgewählten Reisebüros in Deutschland. Somit handelt es sich nicht um die Summe der Absatzzahlen der Reiseveranstalter. Das bedeutet, die Zahlen spiegeln (nur) den Absatz der Reisebüros, stellen aber nicht das vollständige Marktvolumen dar.
Dies soll und ist keine Kritik, da ich selber die Marktdaten und das Handelspanel der Gfk sehr schätze (Die Daten der GfK erhält man nicht kostenlos, man muß sie kaufen, mit Ausnahme der Daten die die GfK selber veröffentlicht). Man muß nur die Kennziffern der Marktforschung jeweils richtig zuordnen.
Danke CJ für diese fundierten Fakten. Viel besser als einige diverse Vermutungen hier und dann noch die Forderung nach landesspezifischen Strukturdaten.

Gruß
Hans
-
Angesichts der Wirtschaftskrise zögern viele Bundesbürger nach Branchenangaben noch mit Urlaubsbuchungen. Nach Umsatzverlusten im Januar spürten Veranstalter und Reisebüros seit einem Monat jedoch eine deutliche Belebung der Buchungen für den Sommer, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag vor Beginn der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin mit.
Eine Prognose für 2009 sei noch nicht möglich. Schon jetzt sei aber klar, dass
die Deutschen nicht generell aufs Verreisen verzichteten. Im Reisejahr 2007/2008
erzielten die deutschen Veranstalter den Angaben zufolge eine Umsatzsteigerung
von rund 5,5 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro.Quelle: dpa-AFX
Eine Prognose für 2009 sei noch nicht möglich.
Seltsam, ich lese aber seit einigen Wochen hier im Forum durchaus positive Prognosen.
Besonders von RB`s allerdings regionalbezogen. 
lg
fraenni -
UteEberhard wrote:
Somit handelt es sich nicht um die Summe der Absatzzahlen der Reiseveranstalter. Das bedeutet, die Zahlen spiegeln (nur) den Absatz der Reisebüros, stellen aber nicht das vollständige Marktvolumen dar.Die Zahlen der Reisebüros dürften den nachgefragten Zahlen der Reiseveranstalter aber relativ nahe kommen. Der weitaus größte Anteil aller Buchungen von Veranstalterreisen wird von Reisebüros gemacht. Zur Verdeutlichung: Der Marktführer TUI hat gerade einmal einen Eigenvertriebsanteil von ca. 4-5 % ( ! ).
Viele Grüße.