Warum soviel Side?
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Ungeachtet der geographischen Lage ist die Küste "lyKisch" und nicht "lyRisch" ...

Mein Hinweis bezog sich auf diesen überaus charmanten Tippfehler! -
@koechin58: Du meinst sicher Berg Mütze...äh ich meine Tahtali Dag. Berg Mütze haben wir ihn bei unserem 1. Urlaub in der Region Kemer getauft, weil er sehr oft eine Wolkenmütze aufhatte

Landschaftlich ist Kemer sicher reizvoller als Side, mit den Bergen direkt im Hintergrund. Aber Side hat eben auch was. Wir lieben besonders die Ostseite, also Sorgun und Titreyengöl, wegen des vielen Grüns. Den Kumköy-Rummel müssen wir nicht unbedingt haben.
LG
Marianne -
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ich hab die Beiträge vorher nicht gelesen und möchte nur meine/unsere Erfahrungen weitergeben.
Kemer kommt für und nicht mehr in Frage, weil zu viele große Steine am Strand und die Sonne am Nachmittag in den Wolken (die an den Bergen hängen) verschwindet und ab und zu sogar einen kleinen Schauer erzeugt. Wenn man dann in Richtung Side schaut kann man alles noch in Sonne sehen.
Belek und Lara sind total künstlich entstanden und sind nur Hotelanlagen. Auch der Strand ist uns dort zu grobkörnig.
Ab Colakli hat man dann feinere Sandstrände (OK, die Qualität ist an manchen Hotelanlagen unterschiedlich).
Mit diesen persönlichen Erlebnissen kommt für uns in der Region türk. Riviera, nur der Raum Side in Frage.

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@Fipz
Mit den Steinen gebe ich dir recht odwohl sie mich nicht stören da ich lieber schnorcheln gehe als am Strand spazieren aber mit dem Wetter sollte man dies noch einschränken das es im Sommer sogut wie keine Wolken dort gibt und Niederschläge sind einem im Sommer auch fremd.
Im Herbst ist auf jeden Fall Regen zu rechnen mit den dazu gehörenden Wolken aber auch da wage ich zu behaupten das sowas auch mal auf der anderen Seite vorkommt.
Wer aber im Urlaub feinen Sandstrand braucht ist wirklich auf der Sideseite am besten aufgehoben, wenn man die nicht Massentouri - Gebiete wegläßt. Alleine vom Strand her wäre Patara besser aber da fehlen glücklicherweise die großen AI-******.
Gruß Rainer -
Hi Fipz
Dein Elefant von Castelsardo hatte mal nen längeren Rüssel.
Zum Thema. Nicht auf Fipz gemünzt.
Die Region um Kemer (Kemer ist für mich schon mit zuviel Trubel behaftet) ist traumhaft. Am Strand laufen ist schön, aber mal ins Landesinnere in Täler mit urwaldähnlichen Gegenden, mit einer blühenden Landschaft (zumindest im Frühjahr) bietet doch viel mehr. Vor allem die kleinen Orte südlich von Kemer entwickeln sich immer mehr zu kleinen touristischen Sehenswürdigkeiten und aufdringliche Verkäufer sind in der Minderheit.
Ich bin Frühjahrtourist in der Türkei, wenn das Grün noch Grün ist und die angeblich so ungeliebten Osteuropäer noch in der Unterzahl sind.Die Aussage vieler Gäste zum 20ten, zum 18ten, zum 12ten mal hier in dieser Region spricht für sich. Ende April kann ich dann sagen: auch schon zum 8ten mal hier.
Aus einem andere Forum kenn ich eine Deutsche die in Alanya lebt und in Kas Urlaub macht, und in diese Region verliebt ist.
Gruß
leobibi -
@leobibi
Es ist sehr leicht, sich in Kas zu verlieben ... !
Eine Betroffene ...
Die Anreise erfordert jedoch viel Geduld oder/und einen Mietwagen, zum Flughafen Dalaman sind es immerhin ca. 130 km.Wir sind aber noch beim Vergleich Kemer/ Side und da fällt mir zu deinem Posting ein:
Offenbar kennst du auch Sardinen mit seiner baumarmen Kargheit, besonders im Hochsommer - Wasserknappheit, Versteppung, das ganze Programm (und doch ein Paradies meiner Kindheit).Ich staunte vor Jahren Bauklötze, als ich im August nach Camyuva (ca. 12km westlich von Kemer) kam:
Grün, üppig blühend, schattenspendende Bäume und das bei 45°C!
Im 28°C warmen Meer schnorcheln ohne Algenpest oder Quallenplage, kühlende Brise am Strand, ein Hochsommertraum der Superlative!@hoddlmaier
Rechne eher mit erbittertem Widerstand deiner Tochter und hab Verständnis:
Die Kletterpartien über kindskopfgroße Steine und die recht steilen Strände erfordern wirklich Gewöhnung!
(bitte entschulidge, sollte ich dich falsch geschrieben haben, aber ich mag jetzt nicht suchen ...) -
OK, meine schlechten Wettererfahrungen in Kemer war zweimal Ende September und es war tatsächlich an jedem Tag mit weggehender Sonne in Richtung Belek/Side (was man von Kemer aus sehen kann) weiterhin sonnig bis zu deren Untergang. Ich bin halt ein Sonnenanbeter und dies hat mich gestört, speziell weil es dann auch jeden Tag etwas geregnet hatte (wenn auch wenig).Landschaftlich ist die Region Kemer schöner als die Region Side. Aber wenn ich die Landschaft will, dann bin ich mit unserem Roadster in verschiedenen Regionen Europas unterwegs. Türkei ist für uns reiner Badeurlaub und da hab ich von der Region Side mehr davon. Außerdem kann ich in Colakli/Side bessere Strandspaziergänge mache als in Kemer. Zumindest, war/ist dies unsere Erfahrung.

Übrigens, Sardinien ist nicht nur verbrannt und hat wie Kemer reizvolles und grünes Hinterland und ist eine Reise wert, speziell mit einem Cabrio oder Roadster.

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@Fipz
Kein Wunder ist es das ganze Jahr grün in der Gegend ...
Klar, im Rückstau des Gebirges ist Regen westlich von AYT deutlich häufiger!
Dennoch waren im Herbst die versiegelten Flächen um Kümköy überschwemmt ...
Aus der Sicht eines Badeurlaubers hast du aber völlig Recht:
Östlich von AYT findet man auf dem wesentlich breiteren Küstenabschnitt grade im Frühling oder Herbst das zweckmäßigere Wetter! -
vonschmeling wrote:
Dennoch waren im Herbst die versiegelten Flächen um Kümköy überschwemmt ...
falls Du den Herbat 2008 meinst, da war ich in Colakli und hab das Unwetter erlebt, es waren nur 30 Minuten, aber es stand alles unter Wasser (ich hab sowas am Mittelmeer noch nicht erlebt). Nach 1 Stunde waren wir wieder am Strand ... :?
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vonschmeling wrote:
Dennoch waren im Herbst die versiegelten Flächen um Kümköy überschwemmt ...
falls Du den Herbat 2008 meinst, da war ich in Colakli und hab das Unwetter erlebt, es waren nur 30 Minuten, aber es stand alles unter Wasser (ich hab sowas am Mittelmeer noch nicht erlebt). Nach 1 Stunde waren wir wieder am Strand ... :?
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@vonSchmeling
Ich hoffe nur das dieses Jahr nicht wieder so viele Waldbrände in der Türkei sind sonst ist bald alles schöne Grün weg. Wir waren letztes Jahr gerade in Adrasan als der Waldbrand in Olympos los ging und durften erleben wie die Brandbekämpfer aus der Luft sich abrackerten um den Flammen Herr zu werden.
Ich kann nur sagen das sie Hubschrauber- und Flugzeugbesatzungen meine vollste Hochachtung haben.
Gruß Rainer -
@Xiok
Ich kenne diese Brandbekämpfung auch aus Sardinien ... beiendruckend, aber es bleiben katastrophale Folgen!Als ich im September auf der D400 nach Sorgun unterwegs war, sah ich die grauenvollen Verwüstungen der Brände ... kaum zu fassen, dass sie vor den Baumwollfeldern aufgehalten werden konnten.
Unglaublich, dass kalifornische oder australische Flora und Fauna solche Katastrophen Jahr für Jahr verschmerzen???
Bleibt nur zu hoffen, dass die Selbstheilungskräfte an der türkischen Küste ähnlich hoch sind ...@Fipz
Ja, das meinte ich ...
Na gut, an den Strand zu gehen ist sicher die ferienadäquate Option ... über die Bedenklichkeit der Eingriffe in die Natur sagt dies aber nicht viel aus.Whatsoever ... führt uns diese Diskussion wieder vom Themenpfad und sollte hiermit auch Geschichte sein.
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Kurze Bemerkung zu den Überschwemmungen".
In Antalya sagte unser Reiseführer im November. "Um diese Zeit rum regnet es bei uns oftmals ganz extrem, darum sind die Flußbette auch so breit. Worüber sie sich bestimmt schon gewundert haben, ähnlich wie im Gebirge. Da wird dann aus diesen Rinnsalen ein reißenden Fluß".
Wir hatten wirklich eine Woche lang extremsten Sonnenschein und konnten uns das, was er uns beschrieb gar nicht vorstellen. Wir waren noch nicht richtig zu Hause, da kam ein Bericht im Fernsehen über Antalya. Ein, zwei Tage hat´s geschüttet und die Innenstadt von Antalya war überflütet. Da kommt dann von den Bergen zusätzlich unwahrscheinlich viel Wasser.
Die Türken wissen aber mit diesen Gegebenheiten umzugehen. Ein paar Wochen später kann man sich das, dann wieder gar nicht mehr vorstellen.
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Nur noch einen Satz zu diesem Unwetter. Es kam als kleiner dunkler Fleck aus Richtung Meer/Kemer und wurde immer größer und hatte auch ständig ringsum noch helles Licht und innerhalb von wenigen Sekunden hatte es sich entladen und ist an den Bergen vor Colakli/Kumköy hängen geblieben.
Man muss immer wieder staunen wie sich die Natur erholt und ich habs selbst schon mehrfach erlebt nach Bränden in diesen Regionen 1 Jahr später zu sein.
Was mir an Kemer auch sehr gut gefallen hat, war das glasklare Wasser an der Küste (wegen den Steinen).