Tourismus in der Krise...?
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Günter/HolidayCheck wrote:
Also muss man eben stark auf die Destinationenachten.
Und es ist eine Frage der Qualitätder Häuser. Gute Hotels in der Türkei und in Ägypten sind zB. schneller ausgebucht.....und auch in Griechenland.

Nicht nur schneller ausgebucht, sondern jetzt auch wesentlich teurer und das trotz "Krise" !
z.B. Im Calypso Beach war Mitte Nov. ein DZ/MB nur noch auf Nachfrage (TC) für Mitte Sept. 2009 buchbar.
z.Zt. nur noch bei FTI DZ o. MB buchbar + 377 € je Pers. f. 14 Tg. gegenüber Frühbucher (kein Reinfall
)
Vll. ist auch der HC Award 2008 nicht ganz "unschuldig" daran, also damit wir HC-User selber.

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Was heißt hier "Eure Sorgen", Captain-- ich hab damit keine

Im Ernst: Für die Urlaubszeit ist das mit AI kein hochpreisiges Angebot.
Da geb ich Captain Recht! -
ja also 2 Wochen Hurghada habe ich im November schon für 2 Personen 2 Wochen H-P für 1400.-Euro gebucht in einem 5 Sterne Hotel

da bin ich ja ne Runde froh das mein 2. Sohn noch gratis mit darf im 2009.
1600 Euro ne Woche 3 1/2 Sterne na ein Schnäpchen ist es ja sicher auch nicht,ich wollte ja auch nur andeuten das Spanien eine höheres Preis Niveau hat wie zb. Türkei Ägypten oder Thunesien oder liege ich da falsch ?
das nächste mal soll mein kleiner Bruder @curi um Rat fragen da erhält er sicher noch Geld zurück

LG
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1600 € für eine Woche? Normal? in einem normalen Hotel?
Dass Reiseverkäufer damit kein Problem haben, verstehe ich.
Aber die Käufer?

Ich kenne keinen in unserem Bekanntenkreis, der nur eine Woche Urlaub macht.
Und wenn dann die Medien berichten, wie dramatisch die Altersarmut in Deutschland steigt - ganz zu schweigen von der gefühlten Armut!!
dann passt doch alles nicht zusammen.
1600 € für eine Woche? Normal?
Auch bei AI fallen noch zusätzliche Kosten an oder?
Tourismus ist oder kommt in die Krise!!!
Gruß
hema2812 -
Also 1600,- EUR inkl. Flügen, Transfers, Unterkunft, Verpflegung ... und das in der Höchstsaison für 3 Personen!!!
Also ich denke schon, dass dieser Reisepreis für ein 3 Sterne Superior Haus mehr als angemessen ist!
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Der Preis ist für Mallorca schon angemessen. Aber im Bewußtsein eingeprägt hat sich auch, dass man für diese Summe locker ein 4-5*Haus in Hurghada buchen kann. Spanien ist nunmal teurer als Ägypten oder Tunesien, wo z.B die Lohn/Lebenshaltungskosten ganz andere sind.
Nebenbei: Im Parador von Santiago de Compostela kostet eine Übernachtung mit VP für zwei Personen im Juli 409€. Und dann gibt es dort nicht mal einen Aquapark
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Stimmt, 1600 Euro hört sich nicht sooo viel an, aber wer hätte früher schon 3000 DM für ne Woche Mallorca bezahlt.

Ich finde auch , mit den Preisen schiessen die sich in ihre eigene Krise, denn irgendwann sieht man (ich) es einfach nicht mehr ein. -
Sag ich doch! Verkäufer haben mit dem Preis kein Problem.
Welcher Autoverkäufer findet den Preis seiner angebotenen Autos zu teueroder nicht angemessen?
Probleme mit dem "Normalpreis" haben die Käufer.
Wenn es stimmt, dass jeder Siebte in Deutschland arm ist, wenn immer mehr zur "Tafel" gehen müssen, weil es "hinten und vorne" nicht reicht, einige, wie medienwirksam berichtet wird, sogar hungern müssen,
dann sind solche Normalpreise kontraproduktiv.
Die Autobranche hat es schon gemerkt. -
chepri wrote:
Nebenbei: Im Parador von Santiago de Compostela kostet eine Übernachtung mit VP für zwei Personen im Juli 409€. Und dann gibt es dort nicht mal einen Aquapark
Sind die "Staatsbeamten" wieder obenauf?
Vor 13 Jahren wurden Zimmer mit Frühstück für 130 Dm verramscht, weil immer weniger Gäste - und das zurecht- in den Paradores Urlaub machen wollte.Hochmut kommt vor dem Fall.
Hoffentlich hat das Personal das gelernt und bietet in einem 5Sterne Hotel auch 5Sterne Service.
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plackerer wrote:
Stimmt, 1600 Euro hört sich nicht sooo viel an, aber wer hätte früher schon 3000 DM für ne Woche Mallorca bezahlt.
Ich finde auch , mit den Preisen schiessen die sich in ihre eigene Krise, denn irgendwann sieht man (ich) es einfach nicht mehr ein.Ich kann das Gejammere und diese Milchmädchenrechnungen mit "früher" nicht mehr hören!!!
Gehen wir mal davon aus, dass die "gute alte Zeit", das "früher" mit der alten DM zehn Jahre her ist, ok? Und gehen wir einfach mal davon aus der in den beiden beteiligten Volkswirtschaften eine durchschnittliche Inflation von 3% bestanden hat ( das dürfte unter Berücksichtung der spanischen VW noch ein sehr moderater Wert sein! ). Dann hätte die gleiche Reise vor 10 Jahren nicht 3000 DM, sondern knapp 2200,- DM gekostet.Will mir hier einer erzählen, dass er vor 10 Jahren auf Malle mit 2 Erw. + Kind weniger als 2200,- DM gezahlt hat?! Bei AI Verpflegung? Da lache ich mich tot. Nie im Leben!

VG
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"CJ" wrote:
Ich kann das Gejammere und diese Milchmädchenrechnungen mit "früher" nicht mehr hören!!!Fast schon unheimlich, aber heute muß ich dem Captain laufend zustimmen.
@hema: Es wird zwar jetzt OT, aber was vor 13Jahren war, kann ich nicht beurteilen (130DM für Ü/F vor 13 Jahren war eine Menge Geld, von "verramschen würde ich da nicht sprechen). Seit 5 Jahren bin ich regelmäßig Gast in den Paradores und wurde (neben allem anderen) auch in puncto Service noch nie enttäuscht. Die Art und Weise des Service ist jedenfalls eine ganz andere, als die, die ich "früher" in der Türkei oder Ägypten kennenlernte und da waren es noch nicht mal AI-****** am Roten Meer.
Und von einem "Fall" kann ich nichts feststellen, im Gegenteil weisen die Geschäftsberichte sehr zufriedenstellende Zahlen aus.
Fakt ist aber, und jetzt paßt es auch wieder zum Thema, dass seit Beginn der "Krise" verstärkt und häufiger Sonderaktionen durchgeführt werden, um den Buchungsanreiz zu erhöhen. Den Buchungsrückgang ganz allgemein in Spanien merkt man auch bei den "Staatsbeamten". Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass in Granada (vom Preis ja absolute Oberklasse) für Juli keine Zimmer mehr zu bekommen sind. -
Entschuldigung, wenn ich mich als Reisefan, aber keineswegs als Experte, in diese Diskussion einschalte.
Ich habe heute auf den Seiten vieler Fluggesellschaften gestöbert und hatte den Eindruck, dass diese auf ihren Konditonen beharren.
Flugzuschäge und Gebühren für Übergepäck sind immer noch mit hohen Beträgen an der Ordnung.
25 Euro Flugzuschlag ab HH nach Dalaman und 8 Euro für ein Kilo Übergepäck kann man bei C.... z. B., buchen. Das ist doch schon lange so und man hält diese Preise beharrlich.
Und das, obwohl schon lange die Treibstoffpreise gesunken sind.
Muss das sein?
Die RV versuchen natürlich, die Zimmerpreise in den Hotels weiter zu drücken, dagegen machen die FG den dicken Reibach.
Das finde ich nicht ok.
Wie seht Ihr das?
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Das die Fluggesellschaften nicht viel an ihren Preisen machen kann ich verstehen.
Im Vergleich zu DM Zeiten ist das fliegen günstiger geworden.
Früher musste man glück haben das man einen Oneway Flug mit Lufthansa nach Spanien für 200 DM ergattert hat und jetzt kann man dank dem großen Angebot an Billigflügen für 99 € mit Lufthansa hin und zurück fliegen.
Und zu den Pauschalreisepreisen muss ich auch sagen, dass ich für 2 Wochen Dominikanische Republik im selben Hotel Last Minute zur selben Zeit jetzt immer noch ungefähr das selbe zahle wie 1999.
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Krise?
"Mein" Flugtag ist inzwischen schlappe 80€/p.P. teurer und das Hotel komplett ausgebucht ...Verallgemeinern lässt sich das Thema also eher nicht ...

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Dazu passt ein Artikel in der Nr.1 der Branchen-Postillen, der FVW -aktuelles Heft.
Auszug: "..Die Großen kappen ihre Risiko-Kontingente um Überkapazitäten und damit einen Preisverfall zu vermeiden.. im Flugbereich kommen auf diese Weise traumhafte Auslastungsraten zustande: Bei TUIfly waren es zuletzt 95 % Condor und Air Berlin fahren den gleichen ertragsschonenden Kurs.
Aber der Artikel zeigt auch auf, dass das Problem nicht überall gleich vorhanden ist:
so melde.. FTI etwa ein Umsatzplus. Die Branchenführer TUI und Neckermann lägen zweistellig hinter den Vorjahreswerten zurück!...
Dazu passt ein weiterer Satz aus dem Artikel der FVW "Wenig Luft für Preiskämpfe":
"....gerade die beiden führenden Veranstalter ticken mittlerweile anders. "Ertrag geht vor Umsatz sagt "TUI Deutschland Chef Volker Böttcher klipp und klar...Ich bleib dabei: Das wird ein Spätbucherjahr. Es gibt ein Überangebot an Hotels, die lieber bis an die Schmerzgrenze mit ihren Preisen gehen werden, als ein völlig kaputtes Jahr in Kauf zu nehmen!Die Veranstalter werden es aber sicher nicht bezahlen!
Das haben sie bislang auch bei Frühbucher-Aktionen nie getan, auch da mussten die Hotels mit kräftigen Abschlägen in der Kalkulation, für diese Aktionen ran! -
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Preisgünstige (Umgangssprache: Billig-Veranstalter) Anbieter legen zu. Eine vollkommen normale Entwicklung, wenn sich die Konsumenten immer mehr am Preis orientieren.
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Reiseveranstalter im Premium Segement bis runter zur "gehobenen Mittelklasse" leiden deutlich stärker unter dem Verhalten der Verbraucher/Touristen.
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"Ertrag geht vor Umsatz." Vollkommen richtige unternehmerische Entscheidung. Sichert den gesunden Fortbestand des Unternehmens und Arbeitsplätze. Leider verhalten sich nicht alle Unternehmen so. Umsatzzuwachs muss nicht immer das Unternehmen fördern. Die Konzentration auf den Ertrag hat zunächst Priorität.
Gruß
Hans
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Und etliche Kunden verhalten sich auch anders. Die verzichten auf eine teure Hotelbuchung über Reiseveranstalter und buchen vormals teure Hotels direkt.
Mit erheblichen Preisabschlägen und nutzen somit den Preisvorteil, die Hotels derzeit bieten. Eine win-win Situation für den Reisegast und das Hotel. Denn die erzielen so immer noch offenbar bessere Margen durch das Direktgeschäft mit dem Kunden
und erhalten gleichzeitig ihre Liquidität. Das Geld erhalten sie direkt und ohne
zeitliche Verzögerung.Preisbeispiel für Nur-Hotel-Preise:
*****-Sterne Hotel Mallorca, günstigster Preis für das Doppelzimmer mit Frühstück
Zeitraum 11 Tage Ende Mai / Anfang Juni
über RV (buchbar bei Glauch, TUI, Dertours) pro Tag ab 192 Euro
direkt gebucht 80 EuroEs ist also nicht schwierig, viel Leistung für weniger Geld zu bekommen
und selbst die Krise ohne Abstriche an der Qualität für sich zu nutzen. Ein wenig Flexibilität und schon gehts.Gruß privacy