Schweinegrippe/ -pest in Mexico
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ja...zu spät gesehen...geschah fast zeitgleich, habe meins nun alles gelöscht

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11.30 Uhr: Schweizer Pharmakonzern Roche will Produktion von Tamiflu ankurbeln
Quelle : dernewsticker.de
was sagt uns das?
Tamiflu sollte helfen;-)
Also gleich in die Arztpraxis -
Mal wieder zum Thema:
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Gibt es schon auskünfte über die Inkubationszeit? Soweit ich weiss ist man bereits 24 Stunden vor Krankheitsausbruch ein Wirt, aber wie lange dauert es von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit?
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Ausserdem würde ich gerne wissen, woran die bisherigen Opfer gestorben sind. Lungenentzündung?
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Also nach meinem derzeitigen Kenntnisstand verhält es sich bei einer Erkrankung mit diesem mutierten H1N1-Virus nicht anders als bei jeder anderen schwereren Grippeerkrankung. Nach neusten Erkenntnissen helfen normale Grippemittel gut gegen die Schweinegrippe. Weiter kann bei einem möglichen Verdacht auf diese Grippe, das Präparat Tamiflu oder Regenza eingenommen werden. Welches die Symptome der Grippe deutlich entschärfen soll.
Ist also die ärztliche Versorgung mit ensprechenden Mitteln gegen die Grippe und eventuellen antibiotischen Präparaten gegen mögliche Folgeerkrankungen gegeben, ist der Krankheitsverlauf der Schweinegrippe mehr oder weniger eine normale Grippeerkrankung.
Die vereinzelten Todesfälle erkläre ich mir ganz einfach so. Wer schon mal für längere Zeit in Mittelamerika gereist, bzw. gelebt hat, weiss was es bedeutet als einfacher Bürger ohne Geld auch nur an ein Mindestmass an medizinischer Versorgung zu kommen.
Die bestätigten Fälle von Schweinegrippe ausserhalb von Mexiko, zeigen aber deutlich, dass bei einer richtigen Behandlung bereits alle wieder auf dem Weg der Besserung oder bereits wieder gesund sind. Mittlerweile wird dies auch in Mexiko der Fall sein und jeder mit Grippesymptomen wird eine entsprechende Behandlung bekommen.
Natürlich sollte man eine Influenza niemals unterschätzen, denn auch in unseren Gefilden gibt es jedes Jahr etliche Todesfälle zu verzeichnen.
Allerdings glaube ich mittlerweile, dass man dieses böse Virus in den Griff bekommen wird, auch wenn es sicherlich auf der ganzen Welt zu Erkrankungen kommen wird. Es sieht mittlerweile so aus als wäre es nicht das agressive Killervirus, welches man uns seit Freitag in den Medien verkaufen wollte.PS: Dies soll mehr oder weniger eine Zusammenfassung sein, über meinen derzeitigen Kenntnisstand. Ich wäre froh wenn man grobe Fehleinschätzungen und Fehlinformationen berichtigen würde...

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boddha wrote:
Also nach meinem derzeitigen Kenntnisstand verhält es sich bei einer Erkrankung mit diesem mutierten H1N1-Virus nicht anders als bei jeder anderen schwereren Grippeerkrankung...PS: Dies soll mehr oder weniger eine Zusammenfassung sein, über meinen derzeitigen Kenntnisstand. Ich wäre froh wenn man grobe Fehleinschätzungen und Fehlinformationen berichtigen würde...

Danke. Das erklärt auch wieso es in den USA keine Todesfälle gab. Du solltest Berichterstatter werden

Dennoch stellt sich die Frage, an welchen Folgen die Patienten gestorben sind. Ich vermute das es eine Lungenentzündung war, habe aber hierzu noch nichts finden können.
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Das Gefährliche an der Influenza sind oftmals nicht die Viren selbst, sondern die bakterielle Sekundärinfektion, die auf eine Grippeerkrankung folgt. Da der Organismus aufgrund der Bekämpfung der Influenza-Viren bereits geschwächt ist, können Bakterien leichter in den Körper eindringen, sich vermehren und dort zu weiteren Krankheiten führen.
In ihrer schwersten Verlaufsform führt eine Influenza bei vorerkrankten, immungeschwächten oder ohne jeden Impfschutz versehenen Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen zu einer primären grippebedingten Lungenentzündung (Influenzapneumonie) oder auch innerhalb weniger Stunden (perakut) zum Tod.
Als weitere Komplikationen, hervorgerufen durch eine Superinfektion durch Bakterien, kommen Gehirnentzündungen (Enzephalitiden) und Herzmuskelentzündungen (Myokarditiden) in Betracht. Diese Komplikationen können zwar in jedem Lebensalter auftreten, doch treten sie in erster Linie bei Menschen mit schwerwiegenden Grunderkrankungen wie chronischen Herz-Lungen-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Immundefekten und anderen in Erscheinung.
Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wie Du vermutest, stirbt man in der Regel nicht am Grippe-Virus, sondern an sekundär Infektionen, eben z.B. einer Lungenentzündung.
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@All was kostet denn Tamiflu? nur 5 Euro Rezeptgebühr oder wird das teurer.
Will ja auch gut vorbereitet sein auf den Traumurlaub
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Berlin (Reuters) - Forschungsinstitute rechnen mit einem Auftreten der für Menschen gefährlichen Schweinegrippe auch in Deutschland.
Sie stufen die Bedrohung als ernst ein, warnten am Montag aber zugleich vor unbegründeter Panikmache.
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin, Jörg Hacker, sprach im Rundfunk Berlin-Brandenburg von einer "ernsten und Besorgnis erregenden" Situation. Mit einem nationalen Pandemie-Plan und entsprechenden Vorkehrungen in den Ländern sei Deutschland aber gut vorbereitet. "Für alle diese Fälle gibt es Vorkehrungen, und wir sind in Deutschland insgesamt gut gerüstet", sagte Hacker weiter.
Der Virologe Michael Pfleiderer vom Paul-Ehrlich-Institut sagte im Bayerischen Rundfunk: "Ich denke, wir können davon ausgehen, dass wir das Virus auch bei uns bald sehen werden." Man habe es zwar mit einer weltweiten gesundheitlichen Bedrohungslage zu tun. "Das heißt aber nicht, dass wir das Ganze in dunklen bis schwarzen Farben malen sollen", sagte Pfleiderer nach Mitteilung des Senders. Normale Hygienemaßnahmen reichten zur Vorbeugung aus. Zudem seien "die Gesundheitsbehörden bis auf die kleinste Region vorbereitet". Impfstoffe gebe es noch nicht. Es werde nun untersucht, inwieweit vorhandene saisonale Grippeimpfstoffe helfen könnten.
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Mein Hausarzt sagt, dass er das auf Privatrezept verschreibt, das kostet dann 37 €.
"Relenza" soll aber besser wirken.
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@ PinataKati
Privatrezept? Wieso das?
Für Mexicoreisende ist das doch ein Muss, kommt den Krankenkassen doch auch eher zugute, ich denk so ein Medikament ist für die billiger als wenn man am End mit Grippe in einem KH liegt.... verstehe ich nicht. -
Keine Ahnung...frage nachher nochmal nach und werde berichten!
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Relenza wird auch unter dem Namen "Zanamivir" vertrieben, die Anwendung ist aber nicht so einfach:
Anwendung Da Zanamivir nur zu ca. 2 % aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird, muss der Arzneistoff als Pulver mit Hilfe des Inhaliergerätes Diskhaler inhaliert werden.
Aber unsere liebe PinataKati hat ja dann dieses Gerät sicher dabei.
Und wenn es auch nur ein leichter, normaler Urlaubsschnupfen ist: Es wird dann halt schnell so eine Chemie-Keule eingeworfen, diese Medikamente haben ja auch gaaaaaar keine Nebenwirkungen!
Ach ja, und fall es dann doch die böse Schweingrippe ist, wirkt Relenza folgendermassen:
Die ersten klinischen Untersuchungen mit Zanamivir zur Behandlung von Infektionen mit Influenzaviren wurden 1994/1995 durchgeführt.
Bei jungen Patienten mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren samt nachgewiesener Influenza-Infektion kam es dabei zu einer Reduktion der Fieberdauer von 6,8 Tagen bei Placebo-Gabe auf 5,2 Tage bei Verabreichung von Zanamivir, sofern dieses innerhalb von 30 Stunden nach Auftreten der Symptome eingenommen wurde. Die Dauer bis zur klinischen Besserung/Symptomfreiheit betrug in der Placebogruppe 6,3 Tage gegenüber 5,4 Tagen in der Zanamivirgruppe.
Andere Studien bestätigten diese Ergebnisse weitgehend und bescheinigen Zanamivir eine Reduktion der Fieberdauer von 6 Tagen unter Placebo auf 4,5 Tage bzw. eine Verkürzung der Dauer bis zur Symptomfreiheit um einen Tag.
D.h. eigentlich gar nicht, und der deutsche Ärzteverband erachtet Relenza als ein unnötiges Medikament
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steel77 wrote:
boddha wrote:
Dennoch stellt sich die Frage, an welchen Folgen die Patienten gestorben sind. Ich vermute das es eine Lungenentzündung war, habe aber hierzu noch nichts finden können.Dieses H1N1-Virus grassiert nach Angaben des mexikanischen Gesundheitsministerium seit mitte April (offiziell seit dem 13. April) und so wie ich die Regierungen in diesen Breitengraden kenne, schon vorher. Es ist also anzunehmen, dass man schlicht und ergreifend zuwenig unternohmen hat. Und erst jetzt wo sich etliche Studenten durch den Springbreak in Mexiko gesoffen haben und einige das Virus in die Staaten geschleppt haben, sind die Medien darauf aufmerksam geworden.
Die Todesfälle erkläre ich mir so wie ich mir jeden anderen Todesfall durch Grippe erkläre. Entweder wie durchaus üblich in solchen Ländern wegen mangelnder medizinischer Versorgung, oder einer zu spät eingeleitende Versorgung mit ensprechenden Mitteln. Welche dann auch in jedem westlichen Land durchaus zum Tode führen kann.
Ich will jetzt natürlich nichts verharmlosen, da es durch diesen einzigartigen, neuen Virus-Stamm durchaus zu einer weitreichenden Epidemie kommen kann. Welche durchaus, wegen mangelhaften medizinischer Versorgung, zu einem grossen Problem in ganz Zentral- und Südamerika werden kann.
Allerdings hoffe ich nun, dass sich die internationale Gemeinschaft diesem Problem annimmt und entsprechend handeln wird.