Kanaren...mein Gott wie hasde dir verändert...
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Wenn maximax sein Geld nicht vor allem benutzen würde, sich im asiatischen oder brasilianischen oder karibischen Raum "den Reizen hinzugeben", wie er schreibt und nicht jammern würde, dass er für seine Seezunge in La Palma im gehobenen Restaurant 16,- EUR bezahlt, dann gäbe es sicherlich wieder mehr für den deutschen Touristen ansprechende Lokale.
Wenn jemand soviel Geld hat, dass er jedes Jahr Fernreisen macht, aber nicht bereit ist, auf den Kanaren angemessene Preise zu bezahlen und von den Einheimischen sehen will, dass sie so zerlumpt umher laufen wie in den Slums von Brasilien, dann gibt es im Kanaren-Tourismus ein Problem. Es ist ein europäisches Land!Der Deutsche ist selber schuld, dass diese Touristen-Ortschaften so verkommen. Es sucht sich einen allincl. ****** und ist nicht mal bereit, dass er für 1,- EUR- Bier das Hotel verlässt. Gesehen habe ich das in Playa de americas in Teneriffa. 1 Pint (0,6 Liter) Bier kostete dort 1,- EUR. Die Lokale waren aber trotzdem fast leer. Dieser Pseudo-Luxus, den viele brauchen, machen diese Orte kaputt. Hauptsache das schönste Zimmer mit dem allerbesten allinclusiv. Wenn jemand wirklich wenig Geld hat kann ich das ja verstehen, aber grade die Gutbetuchten springen nur allzu gerne auf den Zug auf. Dass ihnen eine kanarische Straßenkapelle den Tanzbären an der Promenade macht, würde man aber doch gerne sehen.
Sich noch zu beschweren, weil es immer noch diese altmodischen papas arrugadas gibt, passt aber nicht ganz zu der Aussage, dass man die Kanaren wieder wie früher haben will, oder? -
Natürlich hat sich in dieser Zeit auf den Kanaren eine Menge verändert. Das gilt aber für alle Urlaubsgebiete weltweit. Kein Mensch kann verhindern, dass Urlaubsregionen zwar erschlossen, sich aber nicht verändern werden.
Ich erinnere mich noch gut an einen Aufenthalt 1990 in Mexico, Playa del Carmen. Himmlisch. 1997 waren wir nochmals dort. Zum letzten Mal. Furchtbar was da alles zerbaut wurde.
Und ob die Kanaren überhaupt touristisch aufgewertet worden wären ohne die infrastrukturell bedingten Notwendigkeiten? Nie und nimmer. Ich bin auch ein Gegner von hässlichen Hotel/Bungalowanlagen. Aber das "Postkutschenzeitalter" gleich wo möchte ich, ehrlich gesagt, auch nicht mehr haben.
Eine Entwicklung, einmal in Gang gesetzt, birgt eine Eigendynamik, die nicht mehr aufzuhalten ist. Sie aber gänzlich (Entwicklung) den Canarios zu verbieten? Schlicht unmöglich.
fio -
@ gabriel: Aha , wir Deutschen machen die Touristenorte kaputt .

Interessante These .
Tja, dann bleiben wir halt zu Hause wird den Kanaren und der Einheimischen Bevölkerung bestimmt mehr helfen.
Viele Deutsche tun das ja auch , siehe den Besucherrückgang .
Apropos Besucherrückgang:
Dieses wird schon (wie immer) einen Grund haben.
-Überzogene Preise vor Ort - schlechtere Hotelqualität - schlechterer Service -
-Unfreundlichkeit .
Genau dieses ist uns vor einigen Jahren passiert , und deshalb nie mehr wieder .
Kann ja jeder so wie er will , wir nicht mehr !
Gruß
Waltraud -
Hier 2 Erlebnisse vom kürzlichen GC.-Urlaub (12 Tage im Appartement, mit Mietwagen zwecks Insel-Erkundung), über die wir uns köstlich amüsiert haben:
- Im chinesischen Restaurant serviert ein freundlicher Kellner am Nachbartisch Sauerkraut mit Bratwurst und aus dem Lautsprecher dröhnt bayrische Jodlermusik.
- An einem anderen Tag erklingen beim cafe con leche, serviert von einer sehr genervt wirkenden Kellnerin, auf englisch Weihnachtslieder (im Mai).
Von der Bohrinsel, die irgendwann am Strand von P.d.I. vorbeischipperte, mal nicht zu reden.
Wir haben uns, wie gesagt, köstlich amüsiert und einen abwechslungsreichen Urlaub verbracht. Aber wir haben uns auch gefragt, ob die Touristen das wirklich so wollen oder ob sich die Canarios irgendetwas dabei denken.
Wir wollen es jedenfalls nicht und planen unseren nächsten Urlaub auf El Hierro.
Gruß besiwi
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ja die kanaren haben sich verändert dem kann ich zustimmen!
aber so ist das halt!?..... -
Einige User geben einen schon machmal Rätsel auf...
Jeder Urlauber enscheidet doch selbst wo er hin möchte,oder? Die heutigen Medien klären einen ja schon vor einem Urlaub über bestimmte Turihochburgen auf.Warum fährt mandann nach Playa de las Ameicas oder Playa del Ingles ,um dann zu schreiben,wie schlimm das doch alles war und ist???Die Kanaren aben schon noch einige schöne Plätzchen für Urlauber.Man sollte sich halt vorneweg eingehend informieren.Und warum teuer?Wer kann da eine Definition dazu geben?
Wenn ich 4h fliege,kann ich keinen Mallorca Preis erwarten...
Komischerweise wollen aber alle ein 5hotel zu einem 2Preis
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plackerer,
wenn Du Kanaren-Fan bist und unbedingt dort weiter urlauben willst, empfehle ich Dir die Anmietung von Ferienwohnungen incl. Selberkochen. Wir haben festgestellt, daß die Lebensmittel dort wesentlich billiger sind als bei uns, zumindest auf La Palma ist das so.
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Hi wassermannduo,
meine Berichte stammen nicht aus den Touristenhochburgen, sondern von abseits gelegenen Gegenden auf den Kanaren. Auch die Unterkünfte waren eher hochpreislich als billig.
UND ich spreche ein wenig Spanisch, bzw. ich bin dabei es zu lernen. Doch folgendes passierte: In acht Wochen auf den Kanaren kam ich kaum einmal dazu, mich etwas auf Spanisch mit den Leuten zu "unterhalten" um zu üben und zu lernen. Die Einheimischen hatten überwiegend überhaupt kein Interesse daran. Auch nicht in den Bergen und abseits der Touristenorte.
Ganz im Gegenteil in der Türkei. Ca. 4 Wochen später waren wir in der Türkei. Ich kann auch etwas türkisch, gerade ausreichend für Globetrotters. In diesen paar Tagen konnte ich mehr türkisch mit den Menschen reden, als in den acht Wochen zuvor auf den Kanaren. Und diese türkischen Einheimischen haben sich immer und jedesmal herzlich und sehr gefreut. Das ist mir auf den Kanaren nicht ein einziges Mal passiert. diese waren eher gleichgültig und desinteressiert.
Und noch eins: Uns wurde vielfach angeraten, zum Essen in eher entlegenden Gegenden zu fahren, weil es dort besser und viiieeeel preisgünstiger sei, als nahe der Städte. Wir waren diesem Rat mehrfach gefolgt und mussten leider immer wieder feststellen, dass wir als Touristen dort noch mehr abgezockt wurden als in den Touristenhochburgen.
Schade für diese wunderbaren Landschaften.
Grüße -
Naja , ich denke so schlimm ist wohl nicht, auf meine Kanaren Urlauben bin ich immer nett und freundlich behandelt worden, einzig die Preise stören mich ein wenig, der tip mit den Ferienwohnungen ist schon OK, habe ich auch schon überlegt, aber das Problem sind wohl nocht nichtmal die Unterkünfte, sondern in Ferien sind alleine die Flüge dorthin schon recht teuer, und erst recht wenn man noch 2 kleine Kinder dabei hat, irgendwann ist eben ein Punkt ereicht wo man (ich ) es einfach nicht mehr einsieht , soviel zu bezahlen.
Viele Grüße noch
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sealord wrote:
.... In acht Wochen auf den Kanaren kam ich kaum einmal dazu, mich etwas auf Spanisch mit den Leuten zu "unterhalten" um zu üben und zu lernen. Die Einheimischen hatten überwiegend überhaupt kein Interesse daran. Auch nicht in den Bergen und abseits der Touristenorte. .....Also bei allem Respekt. Wer bei achtwöchigem Aufenthalt erzählt, er hätte kaum Möglichkeiten gehabt, spanisch zu sprechen oder zu üben, kommt mir das mehr als "spanisch" vor. Entweder du warst als Eremit irgendwo in völlig unzugänglichem Gebiet oder du bist kein einziges Mal richtig rausgekommen. Gerade in den Bergen ist die Freundlichkeit ob nun in Cafes, Bars oder Restaurants bei den Einheimischen sprichwörtlich. Es hängt natürlich auch davon ab, wer die Initiative zu einem Gespräch sucht. Wenn die Gäste oder der Geschäftsinhaber kein Gespräch beginnt, fange ich damit an. Erkundige mich über die Gegend, sprech von sportlichen Angelegenheiten, übers Wetter, die Bautätigkeiten, was auch immer. Üben brauche ich die Sprache nicht mehr. Aber selbst wenn, steht es mir stets frei, eine spanische Zeitung zu kaufen um sie dann in aller Ruhe lesen zu können.
sealord wrote:
..... Uns wurde vielfach angeraten, zum Essen in eher entlegenden Gegenden zu fahren, weil es dort besser und viiieeeel preisgünstiger sei, als nahe der Städte. Wir waren diesem Rat mehrfach gefolgt und mussten leider immer wieder feststellen, dass wir als Touristen dort noch mehr abgezockt wurden als in den Touristenhochburgen. ...Mich würde ehrlich interessieren, auf welcher Insel diese "entlegenen" Gegenden mit den "abzockenden Leuten" zu finden sind. Ich persönlich kenne eine solche Situation nicht. Obwohl wir auch im Jahr mehrere Monate auf Gran Canaria verbringen und längere Ausflüge auf die Nachbarinseln unternehmen ist uns das noch nie passiert. Dass es diese Situation im Einzelfall geben kann, bestreite ich nicht. Sie aber einfach zu pauschalieren geht doch zuweit.
Und der Vergleich Türkei - Kanaren? Was soll der hier bringen. Dass es vieeeel billiger in der Türkei ist, weiß heute jeder Mensch. Was nützt mir aber all das, wenn ich mir die Frage stelle, ob ich auch noch im Januar bis März dort wettermäßig einen schönen Urlaub verbringen kann. Und noch deutlicher, was passiert, wenn ich dort plötzlich schwer erkranke, gar einen schlimmen Unfall habe? Wegen der Antworten brauche ich mich auf den Kanaren nicht fürchten. Weil die eben eine Infrastruktur, auch im gesundheitlichen Bereich besitzen, wovon andere Länder nur träumen können.
fio -
fio
da stimme ich dir voll und ganz zu.
Die Aussagen von sealord irritieren mich ein wenig.
So kenne ich die Kanaren nicht. In den Hochburgen - O.K., aber auf dem Land??Auf unseren Touren durchs Land, hier speziell Teneriffa, haben wir fast nur nette "Einheimische" getroffen, die uns teilweise in Hinterhöfen, zwischen Schafen und Hühnern bewirtet haben, oder mit uns auf einer Bank saßen und mit Händen und Füßen (wegen unserer eher schlechten Spanischkenntnisse)ein Gespräch führten. Die uns nett wieder auf den richtigen Weg brachten, wenn wir uns verlaufen hatten.
Die Kanaren mit der Türkei zu vergleichen...Äpfel und Birnen geht ja wohl auch nicht

Sicher gibt es auch hier "schwarze Schafe". Aber denen kann doch aus dem Weg gehen. Die Inseln sind groß genug dafür.
LG
Gia -
Mit welchem Recht erwarten wir eigentlich, dass eine Kanaren-Reise für eine Familie erschwinglich sein muss? Es gibt in und um Deutschland doch auch jede Menge schöne Gegenden zum Urlaub machen.
Es ist schon wahr, mit unserem Anspruch an billigen Urlaub in weiter Ferne, der nun mal nur als Massenveranstaltung möglich ist, haben wir den Einheimischen einen Teil ihrer Identität genommen und müssen uns nicht wundern, wenn sie uns daher nicht lieben.
Nach meiner Auffassung besteht der Sinn von Reisen darin, sich als Gast in das Leben anderer Länder einzufügen, und nicht Zielgruppe zu sein.
Minerva
P.S.: Ich habe selbst drei Kinder - eine Flugreise werden wir mit ihnen maximal einmal in ihrer ganzen Jugendzeit machen können. Ich finde das aber überhaupt nicht tragisch.
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Eine Kollegin war ihrem Schwiegervater zuliebe im April zweimal auf Gran Canaria. Einmal und nie wieder. Preis-Leistungsverhältnis total überzogen.
Appartement ohne Verpflegung, weil Papa das von früher mit Mama gewohnt war.Die Vergleichsmöglichkeiten "von früher" fehlen meiner Kollegin. Aber sie fragt sich: was hat denen dort so gut gefallen?
Schon allein das Essen gehen, vom Preis-Leistungsverhältnis ganz zu schweigen, war ihr zuwider. An jeder Ecke wurden sie "angehauen", sie bekamen die Speisekarten unter die Nase gehalten - viele Lokale befanden sich in den Einkaufszentren - Spießrutenlaufen an den Geschäften vorbei - "Nur mal Looki Looki machen".Die Preise für Selbstversorger in den Supermärkten, naja...
Wie hat sie die Leute beneidet, die HP gebucht haben (bezüglich der abwechslungsreichen Buffets ohne aufdringliche "Nebenerscheinungen"). -
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@frische luft
Für eine andere Kollegin mit Mann und kleinem Kind steht auf jeden Fall fest: nie wieder ein Appartement ohne Verpflegung (jetzt zwar nicht auf den Kanaren, sondern Formentera). Sie hatten sich von anderen beschwatzen lassen, daß dies doch das beste fürs Kind wäre. Hahaha, Langeweile fürs Kind wars... Und für Mama: Arbeit, Arbeit, Arbeit, denn ihr blieb bei den teuren Restaurantpreisen nichts anderes übrig als selbst kochen für 3 Erwachsene plus Kind (Oma war auch mit)
Die Geschäftsleute sind ja nicht blöd, sondern reiben sich die Hände über all die "Individualtouristen", die ihren Urlaub mehr als teuer bezahlen sollen/müssen. Die Touristen, die sich in einem touristischen Ort im Appartement ohne Verpflegung einquartieren, sind nichts anderes als "Individualmassentouristen", die es auszunehmen gilt.Für ein Paar, das morgens Reißaus aus dem Hotel nimmt, und den lieben langen Tag mit dem Auto rumkurvt, ist ein Appartement OV interessant.
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@ metrostar.
Das verstehe noch einer. Im Vergleich zum Hotel ist ein Aufenthalt in einer FeWo um einiges günstiger, noch dazu mit drei Erwachsenen und ´nem Kind. Einen Bungalow mit zwei Schlafzimmer und einer guten Ausstattung findet man bspw. auf Gran Canaria schon ab 50.-€. Komplett incl. Wasser und Strom. Es gibt genügend Privatvermieter die ihre Bleibe in der Zeit in der sie nicht von ihnen bewohnt wird, vermieten. Die weiteren Vorteile einer FeWo brauche ich hier gar nicht aufzuschreiben. Die müssten jedem bekannt sein. Und was der Satz mit den "Individualmassentouristen ausnehmenden Geschäftsleuten" soll, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Ich kenne jedenfalls keinen solchen. Im Gegenteil. Bei all den Einkäufen ob nun in den Supermärkten oder kleineren tiendas wurden wir stets zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit bedient. Dazu kommt, dass fast alle Geschäfte die eingekauften Waren meist kostenlos oder für runde 5.-€ direkt ins Haus liefern. "Händereibende Geschäftemacher" die nur drauf aus sind die Touristen "auszunehmen"? Würde mich interessieren wo du die gesehen hast?
fio -
@fio
Von wegen 50 €!
Im Bungalow oder Fewo mit Schwiegervater geht gar nicht!
Also: 1 Doppel-Appartement + 1 Doppel-Appartement zur Alleinbenutzung
Den Preis für 2 Leute weiß ich nicht, bin aber fast umgekippt, was Schwiegerpapa für das Einzelappartement zahlen musste: über 1.900 € für 2 Wochen
Zu den 1.900 € kommen dann noch VerpflegungskostenDie "Arbeit" fing dann morgens: Frau wurde zum Brötchenholen geschickt, Frau musste auftischen und servieren, der ganze Kram gespült werden, zackzack, schnell zum Einkaufen, der halbe Vormittag ist hin mit Arbeit, die beiden "Buden" mussten schließlich auch noch aufgeräumt werden...
