Gap Year - und dann ?
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Hallo LIEBE Reisefans
wir ( mein Partner 26 und ich 24 )träumen davon mal längerdurch die Welt zu reisen als die üblich 3 Wochen Sommerurlaub die man sobekommt. Ich wollte daher mal hören ob jemand von euch Erfahrungen mit einemSogenannten Gap Year gemacht hat, ich meine damit nicht ein Aupair Jahr oderein Jahr nach dem Studium ins Ausland.
Sondern wirklich ein Jahr aus seinem „festen Leben“ausbrechen, d.h. seine „sichere“ Arbeit kündigen, seine eigene Wohnung aufgebenoder Zwischenvermieten und dann ein Jahr durch die Weltgeschichte Reisen. Hatdas jemand von euch schon mal gemacht ?
Mein Partner hat in seinem Job die Möglichkeit auf einSabbatical Year d.h er kann ein Jahr seine Arbeit aussetzen und kann dannwieder in der Firma anfangen, so ein glück hab ich leider nicht ich müsstemeine Arbeit aufgeben.
Meine Sorge gilt nicht der Finanzierung der Reise, da wirdiese (wenn es denn soweit kommt) erst in ca. 2 Jahren machen möchten, dableibt genug zeit zum sparen. Sondern ehr der Zeit nach der Reise, das man dannkeinen neuen Job findet...und völlig aus der bahn geworfen wird.
Wie seit Ihr an die Sache herangegangen ?
Ich bin der Meinung das Reisen Bildet und jedem mehrLebenserfahrungen bietet.... trotzdem bin ich der Meinung das man daran denkenmuss wie es nach so einem Jahr weitergeht.
Konntet Ihr das für euch Planen ?
Falls es so einen Beitrag schon gibt, bitte ich Verschiebungoder Schließung , ich hatte bei der such leider nix passendes gefunden.
LG
Die Jeany -
dieJeany wrote:
Meine Sorge gilt nicht der Finanzierung der Reise ... Sondern ehr der Zeit nach der Reise, das man dannkeinen neuen Job findet...und völlig aus der bahn geworfen wird.
Das ist eine Mentalitätsfrage. Wenn die Sorgen überwiegen, dann wird man's sein lassen. Ich würde mir eher "Sorgen" machen, dass ich nach einem Jahr gar nicht mehr in meinen Job zurück will. Vielleicht komm ich drauf, dass es sich auf einer Straussenfarm in Portugal oder als Schwammtaucher in der Südsee auch gut leben lässt.Ich hätte es ganz leicht. Bei uns gibt's die Möglichkeit 3 Jahre lang auf 25% vom Gehalt zu verzichten. Im 4. Jahr kann man dann dem "Bergwerk" fern bleiben und bekommt den angesparten Teil vom Gehalt ausbezahlt.
Nur hab ich eine gewisse Vorstellung, welchen Standard ich gerne im Urlaub haben möchte. Mit 75% meines Gehalts wird sich das nur schwer finanzieren lassen.
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Hallo die Jeany, In 2 Jahren gibt es in Deutschland,vieleicht schon Hartz 5 oder 6 oder Arbeit ohne Ende.2 Jahre ist doch noch etwas hin.Sparen,Sparen,Sparen.PS Ich bin so an die Sache herangegangen,meine ( Ex ) Frau die Wohnung.Koffer packen und los, ab auf die Canaren.Das war am 10.Mai 1994. seit dem lebe ich auf Lanzarote.Es gibt so viele schöne Orte auf der Welt,vieleicht ist ja auch einer für Euch dabei.Viele Grüße aus Puerto del Carmen Jameos
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Jameos wrote:
Ich bin so an die Sache herangegangen,meine ( Ex ) Frau die Wohnung.Koffer packen und los, ab auf die Canaren.Das war am 10.Mai 1994. seit dem lebe ich auf Lanzarote.
Schön, dass das bei Dir so gut geklappt hat. Wenn Du allerdings seit 15 Jahren auf den Kanaren lebst, hast Du sicherlich schon viele gescheiterte Existenzen kennen gelernt. Hab mal ein Statement gelesen von jemandem, der sich auf Mallorca etabliert hat und dort erfolgreich ist: "Bei Neuankömmlingen lohnt sich erst nach 1 od. 2 Jahren, dass man sich die Namen merkt und sich näher mit ihnen befasst. Das ist der Zeitraum, in dem die meisten scheitern." -
chriwi wrote:
Das ist eine Mentalitätsfrage. Wenn die Sorgen überwiegen, dann wird man's sein lassen. Ich würde mir eher "Sorgen" machen, dass ich nach einem Jahr gar nicht mehr in meinen Job zurück will. Vielleicht komm ich drauf, dass es sich auf einer Straussenfarm in Portugal oder als Schwammtaucher in der Südsee auch gut leben lässt.Ich hätte es ganz leicht. Bei uns gibt's die Möglichkeit 3 Jahre lang auf 25% vom Gehalt zu verzichten. Im 4. Jahr kann man dann dem "Bergwerk" fern bleiben und bekommt den angesparten Teil vom Gehalt ausbezahlt.
Ja, natürlich es kann passieren das man nicht mehr zurück will, aber dann weiss man vielleicht wenigens was man wirklich will. Vielleicht merkt man aber auch wie schön es zu Hause bei Freunden und Familie ist...NEID wenn ich die Möglichkeit hätte die du geschildert hast würde ich jetzt schon im Flieger sitzen :-)))
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Ich habe sowas vor, also viele Erfahrungen kann ich dir noch nicht mitteilen bei uns gehts in ca 2 Monaten los. Aber kein ganzes Jahr sonder nur 7 Monate.
Soetwas machen wollte ich schon lange nur kam immer was dazwischen. Mein Freund hat bereits gekündigt und ich Kündige ende Juli.
Gespart hab ich jetzt nicht so lange weil ich noch Geld aus meinem Bausparer hatte, mein Auto verkauft habe.
Anfang des Jahres habe ich mal wieder genervt und meinem Freund gesagt komm lass und doch sowas machen und er hat dann auch gesagt ja machen wir das. Wenn nicht jetzt mit (26,27) dann wird das nixmehr. Weil dann kommen vielleicht bald Kind(er) dann wird da draus nixmehr so schnell.
Am Job hängen tu ich auch nicht unbedingt und mein Freund hatte sowieso vor sich beruflich zu verändern.Meine Mutter hat auch so ein sabatical Jahr gemacht ist auch schon 3 Jahre wieder her und sie hat sich schon fürs nächste wieder angemeldet. Sie war zwar nicht dauer unterwegs aber sie war 3 monate auf Ibiza, 4 Monate Italien, 1 Monat Mexico, in Deutschland und Schweden. Is natürlich praktisch wenn man weiß man hat fix wieder einen Arbeitsplatz wenn man zurück kommt und man kriegt in dem Jahr auch immer Gehalt zwar weniger aber trotzdem.