Mietwagen in den USA
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Oh, ich finde den Thread jetzt auch nicht mehr. Er war aus dem Februar, wahrscheinlich bereits untergegangen. Aber ich kann noch auf meinen damaligen Hinweis zugreifen:
"Den Mietwagen würde ich hier in Deutschland buchen! (bzw. Schweiz ;-))
In der preiswerten Midsize/Intermediate gibt es z. B. einen Chevrolet Malibu (in dessen Kofferraum drei große Koffer und ein paar Taschen passen), Oldsmobile Alero (ich habe ihn geliebt, ein Auto mit eingebauter Lichtorgel im Armaturenbrett), Pontiac Grand Am. Durchweg Autos, in die drei erwachsene Personen mit viel Gepäck abgenehm Platz finden. Diese Wagen haben moderne Motoren und der Verbrauch ist moderat. Das wäre die "sachliche, wirtschaftliche" Lösung. Mehr Spaß macht ein SUV. Cabrios sind natürlich auch nett, aber in Kalifornien bruzzelt einem die Sonne ziemlich aufs Haupt.Man bekommt für sein Geld sehr schöne, fast nagelneue Autos (meist weniger als ein Jahr alt, meist unter 10. 000 Meilen auf dem Tacho), die gut ausgestattet sind (CD-Player, Tempomat etc. sind Standard).
Benzin kostet weniger als die Hälfte des deutschen Preises (es gibt einen eigenen Thread hier).
Zu den Vermietern:
Mit Avis als Vermieter und Dertour als Veranstalter haben wir Flops erlebt. Beschummelt wird man fast immer.
Bei der Übernahme des Wagens versuchen eigentlich alle, zusätzliche Versicherungen aufzudrängen oder größere Wagen etc. (einfach alles ablehnen, nicht überrumpeln lassen: Nein, du brauchst diese extrem wichtige Versicherung nicht!). Es ist wirklich sehr schwierig, standhaft zu bleiben, besonders wenn man erschöpft ist. Der Autovermieter sagt: „Ihnen fehlt diese Versicherung. Ich habe sie selbst. Ohne würde ich hier nicht fahren. Ihre Kinder und Ihre Frau sind von dem bisherigen Versicherungsschutz nicht erfasst. Die Kosten können sehr hoch werden. Sie tragen das volle Risiko, wenn Sie ablehnen.“ Du sagst: „No! I don´t want it!” (was wirklich jedes Mal wieder sehr schwer ist).Tipp: Unbedingt fragen, welche Kraftstoffart getankt werden muss. Es ist praktisch immer „regular“.
Hin und wieder wird man genötigt, die erste Tankfüllung zu kaufen. Falls man es nicht will, bekommt man das Auto nicht.
Ich hatte letztes Mal Paket B, das die erste Tankfüllung und ALLE Versicherungen bereits enthält. Dennoch wollte mir der Vermieter (National) eine weitere Versicherung aufschwatzen. Ich blieb standhaft. Deshalb lies er mich unterschreiben, dass ich 70 $ zahlen muss, wenn ich den Kindersitz nicht zurückgebe. Allerdings reiste mit uns gar kein Kleinkind! Ich sagte, dass ich weder einen Kindersitz benötige noch einen haben will. Er antwortete, er wisse, dass ich keinen Kindersitz bekomme. Wenn ich den unsinnigen Zusatz nicht unterschreibe, erhalte ich allerdings das Auto nicht. Ich probte einen ziemlichen Aufstand, bevor ich unterschrieb; beim Abgeben des Wagens musste ich den nicht vorhandenen Kindersitz zu meiner Überraschung nicht bezahlen.
Insgesamt noch empfehlenswert ist Hertz, weil Hertz Marktführer in den USA ist (wir haben es mit Hertz, Alamo, National und Avis versucht; Finger weg von Avis!).
Die Rückgabe am Flughafen geht extrem schnell und ist unkompliziert. Die Nummer des Wagens wird mit einem Scanner erfasst, man bekommt eine Quittung, das war es. Dauert höchstens solange, wie man benötigt, um die Koffer auszuladen. Der Shuttle-Bus bringt einen dann zum Terminal."
Aktualisierung August 2009:
Hertz hat wieder gut geklappt. Keine Beschwatzen, schnelle Abwicklung, problemlose Rückgabe, neues Auto (7100 Meilen auf dem Tacho, Baujahr 2009). -
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Dann werde ich mal Hertz im Auge behalten!
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Hi,
wir hatten letztes Jahr einen SUV von Alamo in LA.
Abwicklung hat prima geklappt, Auto war einwandfrei. Wir konnten uns bei der Abholung ein beliebiges Fahrzeug aus unserer Kategorie auswählen. Es standen ca. 20 Fahrzeuge verschiedener Typen zur Auswahl.Allerdings haben auch wir uns eine zusätzliche Versicherung aufschwatzen lassen. Da waren wir noch zu unerfahren.
Ich kann im Nachhinein gar nicht mehr sagen, gegen was die uns abgesichert hat.
Ich glaube für den Falls dass wir von Aliens gekidnappt werden und das Fahrzeug nicht rechtzeitig zurückgeben können
Gruß
W.
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Hallo
Gunnar.... hat ja schon alles richtig geschrieben . Wie gesagt das wichtigste ist von hier aus buchen und sich nichts aufschwätzen lassen . Das hört sich einfach an ist es aber nach einem langen Flug manchmal nicht . Lese dir den Vertrag auch noch einmal durch , ich habe schon erlebt das eine Versicherung einfach draufgeschrieben wurde ohne gefragt zu haben .
Ob du Herzt , Alamo oder Dollar nimmst spielt aber denke ich keine Rolle . Ich habe schon mit allen gute Erfahrungen gemacht .
Meines Wissens bekommt mann Fahrzeuge bei Abholung an Flughafen Stationen nur noch Vollgetankt .
Und diese Geschichte wo mann sein Auto aussuchen kann nennt sich Choice Line . Wenn du da willst kannst du im Netzt schauen welcher Anbieter an welcher Station das anbietet . Das setzt sich aber immer mehr durch und ist meiner Meinung ganz Praktisch.
Viel Spass
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Eine aktuelle Masche scheint derzeit eine zusätzliche Pannenversicherung zu sein, die es bei verschiedenen Anbietern unter ähnlich klingenden Namen zu geben scheint:
http://www.flyertalk.com/forum/dollar/865331-roadsafe-latest-rental-car-scam.htmlalso, auch das Kleingedruckte in Ruhe durchlesen, auch wenn man nach 12 Std. Flug etwas unkonzentriert ist.
tourri
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Hallo Boppalein,
da Du ja das Auto für einen sehr langen Zeitraum anmieten möchtest, ist es für Dich relevant, welche Vermieter dies überhaupt anbieten. Bei meinen letzten längeren Aufenthalten hatte ich ein Auto von Hertz, dort sind zumindest ca. 2 Monate am Stück, evtl. auch länger, möglich - das ist aber nicht bei allen so.
Manchmal erhält man auch 2 Voucher für 2 aufeinanderfolgende Mietzeiten, was zu Problemen führen kann. Mir wurde einmal der komplette 2. Mietzeitraum von meiner Kreditkarte als "überschrittene Mietzeit" abgebucht und es hat nach meiner Rückkehr recht lange gedauert, bis ich endlich das Geld wieder hatte (war, glaube ich, bei Dollar).
Auch bei Alamo kann man meiner Erinnerung nach kein Auto für einen so langen Zeitraum mieten, aber darüber muß man sich dann halt vorher genau informieren. Hab auch schon gesehen, dass einige Vermieter das zwar machen, aber nur mit der Auflage, nach dem Ende der 1. Vermietzeit eine Station anzufahren und das Auto zu tauschen, was ganz schön umständlich sein kann, je nachdem, wo man sich gerade befindet... -
Hallo
ich glaube die Mitarbeiter bei der Fahrzeug ausgabe bekommen Provision wenn sie zusätzlich was aufschwatzen. Im Frühjahr in Atlanta bei Avis, die Lady hat geredet, Versicherungen, Navi, einen PT Cruiser ... die Schlange hinter uns wurde immer länger, wir immer wieder, no thank you, es war schon unangenehm. Aber wir sind standhaft geblieben.
Gila -
Wir werden das Auto unter 2x mieten! Zuerst eine Rundreise von New York aus, dann fliegen wir in den Westen und machen da noch eine Rundreise! Wo im Westen startet man am besten? Oder besser wo braucht man das Auto eigentli nicht so dass wir zuerst ein paar Tage da verbringen und den für den Start der Rundreise das Auto mieten? Ab wievielen Tagen lohnt es sich? Wir würden noch gerne für eine Woche nach Florida als Zwischenstopp mit dem Flugzeug und in die verschiedenen Parks, da wird man ja ein Auto brauchen oder?
Vielen Dank!
PS: habe gerade das ok vom Chef gekriegt, jetzt steht der Reise eigentlich nichts mehr im Weg...
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Hallo
Also im Westen brauchst du für San Francisco nicht unbedingt ein Auto . da geht alles mit den öffentlichen und bietet sich damit auch als Start an .
In Orlando bei den Theme Parks ist es nicht schlecht eins zu haben . Wenn du allerdings ein Hotel hast welches Shuttle zu den Parks hat . ( was viele haben ) dann brauchst du es nicht unbedingt . Wenn du nur zu Disney willst und auch in Disney Hotels wohnst dann brauchst du es nicht , weil das Disney Transport System dich überall hinbringt .
Viel Spass
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Uns wurde noch nie etwas bei der Auotvermietung aufegeschwatzt. Man hat uns informiert und ein höfliches Nein - Danke wurde anstandslos und sofort akzeptiert. Einmal mußte ich schmunzeln, da wollte man uns ein größeres Auto anbieten. Wir hatten schon den Van (waren nur Familie mit insges. 4 P), da habe ich schmunzelnd zurück gefragt, was sie den noch anbieten könnte.... Also, es war immer sehr angenehm.
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Wo braucht man kein Auto in den USA?
Ich war schon oft dort, und es gibt nur eine Gegend, wo das Auto nicht benötigt wird: Manhattan, New York. Und auch da springt man hin und wieder in eine Taxe, wenn die Füße zu sehr qualmen.
Ansonsten gilt aus meiner Sicht (auch für Orlando und insbesondere San Franciso):
Kein Auto = Kein Spaß!
Man muss es so deutlich sagen. Und wer da war, weiß dann auch, warum (okay, bis auf wenige Ausnahmen). -
Ich denke, wenn gunnarfriedrich keinen Spass hat sich in SFO ohne Auto sich zu bewegen gilt das womöglich für ihn persönlich. Das kann ihm niemand verbieten.
Das stimmt sicher nicht für viele SFO Besucher : man kann sicher auch ohne Auto Spass haben!
Ich meine, in SFO braucht sich niemand an ein Auto zu klammern.
Ist einfach eine Einstellungssache.Gruss
Yukonhampi
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Also einen USA-Urlaub ohne Auto kann ich mir auch nicht vorstellen.
Außer eben in Manhattan, da ist ein Auto sicherlich ein Klotz am Bein.
In SFO sind wir den ersten halben Tag den Scenic-Drive abgefahren, über die Golden-Gate-Bridge etc. und haben natürlich "Anfahren am Berg" geübt. Das gehört zu SFO für mich schon dazu.
Die weiteren 1,5 Tage sind wir SFO allerdings abgelaufen, da man in der Stadt eh nur im Stau steht und nix sieht.
Sollte eben jeder so handhaben, wie es ihm gefällt.
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Also dann werden wir unsere Rundreise im Westen wahrscheinlich von SFO aus starten und das Auto einen Tag vorher beziehen damit wir dann noch einige Sachen mit dem Auto anschauen können.
Vielen Dank!
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Ich benötige euren Ratschlag. Wir sind zu viert mit 4 mittelgroßen Koffern (für 15 Tage).
Würdet ihr wegen dem ganzen Gepäck einen Mini Van nehmen? (7 - Sitzer)
Chevrolet Uplander...
Oder reicht auch ein SUV? z.B. Ford escape
Ich kann auf den Fotos im Internet leider nicht erkennen, ob das passen könnte
Vielleicht hat jemand von euch erfahrungen.
Der Chevrolet Uplander ist ja so ein großes "Schlachtschiff". Damit in der Stadt zurecht zu kommen ist bestimmt nicht einfach.Liebe Grüße
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Hallo,
also in einen mittelgroßen SUV passen 2 mittelgroße Koffer nebeneinanderliegend in den Kofferraum. Daher denke ich, dass Ihr bei 4 Koffern mittlerer Größe noch keine Probleme hättet, die unterzubringen, da die beiden anderen ja dann obendrauf gestapelt werden könnten. -
BoppaleinCH wrote:
Ich habe beim durchstöbern des Forum einen Beitrag über die verschiedenen Mietwagen Firmen in den USA gesehen, leider kann ich den nun nicht mehr finden. Kann mir Jemand helfen? Hab es auch schon über die Suchfunktion probiert...Vielen Dank!
Ich hatte auf meinen Amerika-Trips immer Alamo oder Dollar! Hertz ist zwar auch super aber teurer. Wenn man hier in Deutschland bucht sind alle Versicherungen die man braucht (Vollkasko)inklusive d,h, das man absolut keine Zusatzversicherung vor Ort abschließen muss. Bei Alamo und National sind die Mietverträge sogar auf deutsch übersetzt.
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@Jasmin
Im Zweifel würd ich immer den größeren Wagen nehmen! Wenn Ihr zu Viert da jeden Tag zum genau reinstapeln anfangen müsst ... und man kauft ja auch noch das eine oder andere ein und bringt vielleicht noch einen Koffer mehr mit nach Hause! Und keine Angst, in USA ist auch ein "Schlachtschiff" in der Stadt kein Problem, alle Parkplätze sind riesengroß und die Fahrspuren sind auch breiter als in Germany. Und ich denk mal, preislich wird kein sooo großer Unterschied sein.
Ich wünsch Euch viel Spaß
Gruss Ulla