Bali bleibt ein Pulverfass
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- Bei zwei Explosionen auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind mehrere Menschen verletzt worden. Bei einer Detonation vor einem Restaurant in der Region Jimbaran seien mindestens drei Ausländer verletzt worden, berichtete der lokale Radiosender El Shinta. Eine weitere Explosion habe sich in der Touristenhochburg Kuta ereignet.
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Touristen bei Explosionen auf Bali verletzt
Bei mehreren Explosionen auf der Ferieninsel Bali sind am Samstag mindestens drei ausländische Touristen verletzt worden, wie ein indonesischer Radiosender berichtete. Mindestens drei Detonationen hätten sich am Strand von Jimbaran ereignet, meldete der private Sender 'El Shinta'. Augenzeugen sahen demnach, dass mindestens drei Urlauber Verletzungen erlitten und bluteten. Eine weitere Explosion erschütterte dem Sender zufolge fast zeitgleich ein Einkaufszentrum in der rund 30 Kilometer entfernten Ortschaft Kuta. Polizeisprecher Antonius Reniban bestätigte, dass sich mehrere Explosionen ereigneten, nannte zunächst aber keine weiteren Einzelheiten. Im Oktober 2002 wurden bei Bombenanschlägen in Kuta 202 Menschen getötet.(N24.de, AP)
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Ja, das ist wirklich nicht so toll..
Fliegen in drei Wochen auch nach Bali, zumindest ist es geplant..Kann man nur hoffen, daß man einfach Glück hat!
Schade, wir haben uns schon so auf Bali gefreut, und jetzt muß man immer Angst haben.
Echt blöd!! -
Berlin - Auf der Ferieninsel Bali sind bei mehreren Explosionen mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Dutzende seien verletzt worden, berichtete ein Radiosender vor Ort. Nach unterschiedlichen Meldungen ereigneten sich die Detonationen am Strand von Kumbaran. Andere Quellen melden, es hätte eine Detonation im Hotel "Vier Jahreszeiten" in Jimbaran gegeben.
Fast zeitgleiche Explosionen
Augenzeugen berichten, dass mindestens drei Urlauber Verletzungen erlitten und bluteten. Eine weitere Explosion erschütterte dem Sender zufolge fast zeitgleich ein Einkaufszentrum in der rund 30 Kilometer entfernten Ortschaft Kuta. Polizeisprecher Antonius Reniban bestätigte, dass sich mehrere Explosionen ereigneten, nannte zunächst aber keine weiteren Einzelheiten.
Terrorwarnung bereits im August
Noch ist unklar, ob es sich um Anschläge handelt. Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hatte Ende August vor einem terroristischen Angriff innerhalb von zwei Monaten gewarnt. Im Oktober 2002 waren bei mehreren Anschlägen in Kuta auf Bali 202 Menschen getötet worden, die meisten davon westliche Urlauber.Quelle (ha/AP/AFP/dpa
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Jakarta - Bei mehreren Explosionen auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind am Samstag zahlreiche Menschen getötet worden. Dutzende seien verletzt worden, berichten Augenzeugen in den örtlichen TV- und Radiosendern. Unter den Opfern seien Touristen. Die Art der Verwüstungen deuten daraufhin, dass es sich um terroristische Anschläge handelt.
Restaurant eines Deutschen betroffen
Zwei der Explosionen ereigneten sich innerhalb von zehn Minuten gegen 19 Uhr Ortszeit - die eine in der Nähe des Hotels "Vier Jahreszeiten" in Jimbran an der Südküste, die andere in einem von einem Deutschen betriebenen Restaurant im Zentrum des Touristenortes Kuta. Ein Sprecher des Aussenministeriums sprach im Fernsehsender CNN von insgesamt mindestens drei bestätigten Explosionen. Er hoffe, dass es sich nicht um den Auftakt einer Anschlagsserie gehandelt habe.
Vier Touristen getötet?
Offizielle Angaben über Opfer und den Hintergrund der Tat gibt es bisher nicht. Ein Augenzeugen berichtet im privaten Rundfunksender El Shinta, er habe acht Leiche gesehen, davon vier Ausländer. Nach Berichten anderer Augenzeugen lagen in den Trümmern in Kuta leblose Körper und Leichenteile.
Warnungen im August
Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono hatte Ende August vor einem terroristischen Angriff innerhalb von zwei Monaten gewarnt. Auf Bali haben in den vergangenen Jahren Terroristen der radikalislamistischen Gruppe Jemaah Islamiya mehrere Anschläge verübt. Im Oktober 2002 waren in Kuta mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, meist Touristen, darunter sechs Deutsche. Quelle (fw/dpa/AP/AFP)
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einige OnlineDienste melden:
Urlauber , die eine BaliReise gebucht und noch nicht angetreten haben, sollen sich
laut dem Reisebüro-und Reiseveranstalter Verband sofort
mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen.Das Ausw.Amt zählt Bali neben Krisenregionen, z.Bsp. Aceh
zu den potenziellen gefährdesten Regionen der Welt. Besonders
gefährdet sind Orte , die bevorzugt von Ausländern frequentiert werden (Hotels, Einkaufszentren , touristische Einrichtungen)gruss jürgen
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Bin endlos erschüttert.
Bisher sollen es 32 Tote sein. Fliege in 3 Wochen nach Bali. Lasse mich aber auch nicht davon abbringen. Das wollen diese ****** doch bloß ,das niemand mehr hinfliegt. Die Balinesen sind ein wirklich liebes Volk (Hindus), die eigentlichen ****** sind bestimmt keine Balinesen. Vermutlich radikale Moslems von der Insel Jarkarta.
Vielleicht soll es jetzt die Rache sein für die Todesurteile der ****** von Kuta 2002. Jetzt werden bestimmt wieder viele Hotels in der nächsten Zeit schließen müssen da keine Touris mehr kommen. Habe das schon einmal erlebt nach dem ersten Bombenanschlag. Ganze Hotels waren damals zu danach. Mir tun die Einheimischen sehr leid. Ich kenne viele persönlich und weiß wie schwer sie es haben. Man kann nur hoffen das diese ****** nicht ihr Ziel erreichen das niemand mehr nach Bali kommt. Ich Jedenfalls fliege am 21 . 10. !!!!!!!!!!!! -
@ Balifan
Auch wir waren auf Bali und können Deinen Bericht nur unterstreichen. Deine Einstellung, jetzt gerade dort Urlaub machen zu wollen, verdient Respekt!
Die Terroristen treffen natürlich durch ihre abscheulichen Verbrechen unmittelbar die Touristen dort hart, indirekt entziehen Sie den Balinesen dazu noch die Lebensgrundlage. Dieses liebe Volk hat das nicht verdient!
Man steht wirklich nur hilflos und voller Abscheu vor diesen Mördern!
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....ich will hier nicht politisch werden, aber all das sind die Früchte der Bush-Politik und die Auswirkungen der Taktik Australien im Ost-Timor-Konflikt.
Alles bei Scholl-Latour nachzulesen, der sich bestens in dieser Ecke der Welt auskennt. -
@ Fury
Du hast völlig recht!
Unabhängig von der Tatsache, daß es überhaupt keine Rechtfertigung für die Taten dieser ****** gibt, ist es trotzdem richtig, sich Gedanken über deren Motivationen zu machen. Und indem man das tut, sucht man keineswegs nach Entschuldigungen, sondern es ist ganz einfach notwendig, die Beweggründe der Täter zu kennen, um geeignete Prävention betreiben zu können. Damit beschäftigen sich ganze Heerscharen von Kriminalisten, Psychologen, Geheimdienstlern, Profilern und nicht zuletzt auch Politikern.
@ all
Die Zusammenhänge der Terroraktivitäten mit der aktuellen Politik wurden anläßlich des Threads "Explosionen in London" im Forum "Allgemein" schon einmal ausführlich diskutiert. Der letzte Beitrag dazu stammt von Blues, 02.08.05,8.33h.
Es wäre interessant, zu erfahren, ob es seitens der Userschaft inzwischen neue Erkenntnisse gibt.
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Leider weinen die meisten Urlauber nur dem Urlaubsparadies nach, aus dem sie nun vertrieben wurden.
Die wenigsten interessieren sich für die politischen Hintergründe, und haben meist auch keine Ahnung von den Zusammenhängen. Diese Ignoranz könnte gefährlich werden.
Am schlimmsten finde ich diejenigen, die nach einem Anschlag sagen: JETZT ist der Urlaub sicher, gleich nach dem Anschlag wird schon nichts mehr passieren....... -
bei spiegel.de: Australien warnt vor weiteren Anschlägen
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Bin am montag aus Bali zurückgekommen.
Wohnte in legian im Hotel ( ca. 1,5 km )und hab Gott sei dank nichts davon mitgekriegt, da ich schon beim Koffer packen war.
Hab nur zufällig TV laufen gehabt und es dort gesehen. War total schockiert. bin dann sofort auf die Strasse um ein Internetplatz zu suchen, um nach hause zu schreiben. Waren alle belegt.
Auf der strasse war sehr viel los. die geschäfte machten alle schon um 20.30 Uhr zu statt 22 Uhr.
Das haben die Leute da einfach nicht verdient. Die sind so nett. haben sehr viele geweint von denen, da sie wissen, dass es ihnen jetzt wahrscheinlich wieder schlechter geht.
Und das Denkmal für den Anschlag von 2002 ist erst letzte Woche fertiggeworden.
Ich würde glaub ich trotzdem hinfliegen, wenn ich jetzt vor der wahl stände. -
Wir fliegen am 3.11. nach Bali. Wir können ja auch gar nicht stornieren oder umbuchen, weil das die Fluggesellschaften nicht anbieten und die Hotelanbieter dies nur bis zum Abflug bis zum 9.10. anbieten, was auch immer hinter dieser schwachsinnigen Logik stecken soll, da wir schließlich schon vor 4 Monaten gebucht haben. Tjo, und wenn wir jetzt stornieren würden, würde uns das 600 EUR kosten und wir sind schon jetzt Pleite. Zum Glück ist das Leben auf Bali nicht so teuer, woanders könnten wir jetzt auch gar nicht hin, weil wir uns das Leben da nicht leisten könnten. Tja und genau jetzt passiert so ein Anschlag und es sollen ja scheinbar noch weitere geplant sein. Aber wie es aussieht fliegen wir trotzdem... aber wirklich entspannen kann man dann auch nicht. Ist aber natürlich sehr ärgerlich, da die Reise wirklich sehr teuer war und das für uns schon schwer genug war das Geld aufzubringen. Wir haben schon Panik vor dem Flug und jetzt auch noch vor Terror...

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@ Fatalis
Wo fliegt Ihr denn hin auf Bali? Die Orte sind nicht gleichermaßen gefährdet, zum Beispiel Candidasa, Ubud und die Orte im Norden sind meines Erachtens weit weniger gefährdet, weil nicht so viele Urlauber dort sind.