Flugzeiten von Ost nach West länger - Warum ?
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Hallo,
eine Frage an alle Flugexperten über die auch einigen Foren controvers diskutiert wird.
Flüge von Ost nach West dauern in der Regel deutlich länger als umgekehrt. Dies ist sogar schon in den Flugplänen angegeben.
Bsp: Muc - Bkk 10h50min, Bkk-Muc 11h25Warum ist das so ?
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Vielleicht hat es mit dem vorherrschenden Westwind über dem Atlantik zu tun. Denn bekanntlich sind auch die Flugzeiten von Amerika nach Europa kürzer als umgekehrt, weil der Rückenwind ausgenutzt wird.
Somit denke ich mir, dass dies sicherlich auch der Grund ist, warum die Flüge von Osten nach Westen länger dauern - es herrscht eben vornehmlich Westwind
Gruß
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Hmmm, die Erde hat einen Umfang von irgendwas um die 40 000 km und sie dreht sich einmal am Tag (24 Stunden) um die eigene Achse. Damit bewegt sich jeder Punkt auf der Oberflaeche mit 40 000 km / 24 Stunden = 1666km/h pro Stunde.
Wenn in einer Richtung das Ziel mit 1666 km/h entgegen kommt, warum lassen die Fluggesellschaften dann ihre Flieger nicht einfach nur mit 300km/h kreisen. Da koennen die doch jede Menge Sprit sparen.

OK, in die andere Richtung ist es etwas anderes, denn da haette dann selbst die Concord leichte Probleme.

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In der Höhe in der flugzeuge fliegen gibt es dauerhaft einen Starken Westwind (Also einen Wind von West nach Ost^^)
Dieser Wind auch "jetstream" genannt entsteht durch die Corioliskraft und andere äußere Einflüsse! Heißt auf dem Weg nach Osten hat man Rücken- auf dem Weg nach Osten Gegenwind!
Hier noch der Link zum Thema in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Jetstream -
McMonnie wrote:
Vielleicht hat es mit dem vorherrschenden Westwind über dem Atlantik zu tun. Denn bekanntlich sind auch die Flugzeiten von Amerika nach Europa kürzer als umgekehrt, weil der Rückenwind ausgenutzt wird.
Somit denke ich mir, dass dies sicherlich auch der Grund ist, warum die Flüge von Osten nach Westen länger dauern - es herrscht eben vornehmlich Westwind
Gruß
Ja der Wind über dem Atlantik, wenn man von München nach Bangkok fliegt...

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Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet (im Übrigen: die Gleichen, die aufgeckt haben, daß das 9/11-Attentat in Wahrheit eine CIA-Verschwörung war), ist dieses Phänomen ein bisher nicht bewältigtes Relikt der damaligen Ostblockstaaten zur Zeit des Kalten Kriges.
Durch finstere Machenschaften sollten durch einen künstlich erschaffenen Trägheitsfaktor Fluchtversuche von Ost nach West verhindert werden. Da man aus diesen Staaten in Richtung Osten nur immer weiter nach Osten kommt, wurde dieser Trägheitsfaktor nur in Richtung Westen aktiviert.
Dieser Trägheitsfaktor kann jedoch durch eine gehörige Portion blanken Stuss nicht nur aufgehoben, sondern sogar in sein Gegenteil verkehrt werden, was dadurch bewiesen wird, daß vor allem mit Politikern besetzte Flugzeuge wesentlich flotter gen Westen flögeln als andere. Insbesondere zu Wahlkampfzeiten wurde beobachtet, daß der betagte A310 der Bundesregierung mit mindestens Mach3 bei lediglich Standschub in Richtung Okzident über den Atlantik segelte.
Wie oben genannte Kreise weiter verlautbaren, wurde seinerzeit mehrfach von Concorde-Kapitänen der British Airways auf der Route London-Barbados-London berichtet, die beobachtet hatten, daß relativ betagte Jets karibischer Fluggesellschaften auf der Route Jamaica-Amsterdam-Jamaica, welche komplett mit Rastafaris bestzt waren, ihre Maschine insbesondere in Ost-West-Richtung überholten und ihnen dann sogar auf einem erneuten Umlauf entgegen kamen, bevor die Concorde überhaupt gelandet war. Übereinstimmende Zeugenaussagen berichten von einem "Kerosingeruch mit leicht süsslichen Beimischungen", der bei diesen Maschinen am Boden wahrgenommen wurde.
Insofern wird dieses Phänomen wohl nie gänzlich geklärt werden können, doch doriangrey hat es m.M. schon ganz gut erklärt- wenn er denn auch mal in Richtung Westen fliegen würde...
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Wohl eher nicht, weil sich die Hoch- und Tiefdruckgebiete meist unterhalb von 10.000 m austoben (mit Ausnahme ausgewachsener Wirbelstürme und sehr kompakter Gewitterzellen). Der Jetstream selbst könnte höchstens durch die absoluten Hochlagen des Himalaya und vielleicht der Anden beeinflußt werden, doch diese könnten den Ost-West-Effekt eher abschwächen denn verstärken.
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wauzih wrote:
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet (im Übrigen: die Gleichen, die aufgeckt haben, daß das 9/11-Attentat in Wahrheit eine CIA-Verschwörung war), ist dieses Phänomen ein bisher nicht bewältigtes Relikt der damaligen Ostblockstaaten zur Zeit des Kalten Kriges.
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Insofern wird dieses Phänomen wohl nie gänzlich geklärt werden können, doch doriangrey hat es m.M. schon ganz gut erklärt- wenn er denn auch mal in Richtung Westen fliegen würde...
Ich hab ja mit vielen möglichen Antworten gerechnet, aber wauzih schießt den Vogel ab.
Kompliment, sehr witzig -
Und ich dachte immer das liegt an den unterwegs in der Luft auftretenden Kombulenzen!
Scheint aber nicht zu stimmen wenn man den Beitrag von wauzih gelesen hat!
Klasse Beitrag, ich habe mich selten so amüsiert!

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Schnuckelhase wrote:
Und ich dachte immer das liegt an den unterwegs in der Luft auftretenden Kombulenzen!
Na, zu den Kombulenzen gibt es neue Erkenntnisse. meienreiner hat das mal im Wissenschaftsforum gepostet, um hier nicht unnötig Platz zu verschwenden
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noeler wrote:
Zusaetzlich die Erdrotation. In die eine Richtung kommt Dir das Ziel entgegen, in die andere haut es vor Dir ab.Auf den Punkt genau getroffen.
Alles was von der Erde abhebt trotzt der Gravitation.Meinen Berechnungen zufolge (voraus gesetzt es wäre nichts im Weg^^), könnte ich von Deutschland nach New York springen. Geil^^
Warum brauchen wir eigentlich noch Flugzeuge??? Springt doch alle einfach mal in die Luft.
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noeler wrote:
Zusaetzlich die Erdrotation. In die eine Richtung kommt Dir das Ziel entgegen, in die andere haut es vor Dir ab.Nach dieser Theorie muss man bei einem Sprung im Freibad vom 10-Meter-Turm (dauert ca. 1 Sekunde) aufpassen, dass man nicht knapp 460 Meter neben dem Becken aufschlägt.

