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Griechenland: Erfahrungsberichte von Usern

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  • KleefeldK Offline
    KleefeldK Offline
    Kleefeld
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    SANTORINIeinige Ergänzungen:
     
    diese Bilder gefallen mir ganz besonders gut.

    Santorini - Slideshow  und  diese Bilder  
     
    Santorini besteht nicht nur aus:
    **Fira, Oia, Imerovigli, Kamari, Perissa,**es gibt auf der Vulkan Insel ursprüngliche,
    griechische Orte in ländlichen Gegenden,
    in denen man kaum Tourismus findet.
     
    Die Orte mit * befinden sich direkt am Meer.

    *Akrotiri 
     Emporio
     Finikia
     Karterados
     Megalochori
     Messaria 
     *Monolithos
     Perivolos 
    *Pori
     Pyrgos
    *Vlychada
     Vourvoulous

    Sandstrand
    Es hat auch einen schönen    Sandstrand,
    wenn er auch nicht weiss ist, ist es dort herrlich
    unter einem Schirm zu liegen,
    im herrlichen Meer zu schwimmen oder zwischendurch,
    in einer der guten griechischen Tavernen in der Nähe, zu Essen.

    Taverne Skaramangas  oder in der  Taverna Panos

    Allure of the seas

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    • Nestor08N Offline
      Nestor08N Offline
      Nestor08
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Das ist ja höchst interessant.
      Vielen Dank für die Zusammenfassungen und die tollen Bilder.

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • Floh30F Offline
        Floh30F Offline
        Floh30
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        LESBOS
         
        Die drittgrößte Insel Griechenlands ist grün und gebirgig. Sie ist landschaftlich sehr vielfältig und gilt als bevorzugtes Reiseziel für Individualisten und Freunde schöner Landschaften. Mit Englisch kommt man überall weiter, deutsch wird nur sehr selten gesprochen.
         
         
        Wohin auf Lesbos ? (allgemeine Beschreibung)

        Mytilini (Hauptstadt) und Umgebung:
        Die Skala reicht hier von der orientalisch anmutenden Bazarstraße über Reste antiker Bauten bis hin zu außergewöhnlichen Museen. Gleichzeitig ist Mytilini als Zentrum des Busverkehrs ein Ausgangspunkt für Erkundungen. Reizvolle Strände allerdings sind im Umfeld rar.
         
        Nordostküste:
        Dieser Küstenstrich ist meist nur Durchgangsstation – die hiesigen Strände sind auch tatsächlich nicht gerade die besten der Insel. Ganz oben im Norden jedoch findet sich ein bezauberndes Hafendörfchen, das es durchaus wert ist, gesehen zu werden – Skala Sikamineas, beliebtes Ziel von Bootsausflügen ab Molivos.
         
        Süden:
        Eine der landschaftlich reizvollsten Regionen der Insel. Als Basis für Erkundungen im Süden kommen vor allem Agios Idodoros und das lebendige Städtchen Plomari in Betracht. Die Feriensiedlung Vatera verfügt nicht über diese authentische Atmosphäre und wirkt außerhalb der Saison fast ausgestorben. Im Sommer zieht der längste Strand der Insel viele griechische Gäste an.
         
        Inselmitte:
        Um die stillen Wasser des Golfs von Kalloni liegen eine Reihe von Baudenkmälern, die ihren reiz vor allem aus dem Zusammenklang mit der umgebenden Landschaft beziehen und deshalb schöne Wanderziele abgeben. Für einen längeren Aufenthalt kommt wohl nur Skala Kallonis in Frage, eine Küstensiedlung, die sich wegen ihres flach abfallenden Strandes und der ruhigen See besonders für Familien mit Kindern eignet. Wegen der zahlreichen, hier heimischen Vogelarten ist die Gegend auch bei „Birdwatchern“ beliebt.
         
        Norden:
        Hier in Molyvos und Petra sind die mit Abstand meisten Touristen. Molivos besitzt das malerischste Ortsbild von Lesbos. Das angenehme Ambiente, die reizvolle Lage und die guten Möglichkeiten für Wanderer machen die Anziehungskraft dieser beiden Orte verständlich. Die Strände sind durchaus in Ordnung, die besseren befinden sich aber im Süden und Westen.
         
        Westen:
        Sehr entlegen, herb und windgepeitscht ist die wildromantische Gegend um Sigri. Skala Eressos mit seinem schöne Strand wurde früher hauptsächlich von „lila“ orientierten Frauen besucht. Heute jedoch hat auch hier der Tourismus Einzug gehalten, die Dimensionen des Dorfes aber sind noch bescheiden geblieben. Hauptattraktion – der versteinerte Wald.

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        • Floh30F Offline
          Floh30F Offline
          Floh30
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Hier folgen die einzelnen Orte, die wir besucht haben.

          **Mytilini:**Die Hauptstadt rund um den Hafen ist laut und viel befahren, aber trotzdem einen Besuch wert. Sie ist nicht so reizvoll wie Rhodos- oder Korfu – Stadt. Wir machten unseren Erkundungsgang vom Kastro aus über die 8. Noemvriou runter zum Hafen. Entlang der Kountouriotou und Prokymaia spielt es sich ziemlich ab und man versteht teilweise sein eigenes Wort nicht und es gibt sogar Fußgängerampeln.
           
          Am Ende der Straße gibt es einige Tavernen, wo man dem Treiben in sicherer Entfernung zusehen und gut essen kann.
          Zurück gingen wir durch die Einkaufsstraße Ermou, die jedoch keine Fußgängerzone ist, also gilt auch hier – aufpassen auf die vielen Fahrzeuge.
           
          **Römisches Aquädukt in Moria:**Zum Glück gut beschriftet durch den Ort Moria zu finden. Teilweise hat man das Gefühl durch die engen Gassen gleich in einen privaten Hinterhof zu fahren, aber man gelangt wirklich zum Aquädukt aus dem 2. Jh. Dieser dreistöckige Bau ist mit seiner Länge von 170 m und der Höhe von 26 m sehr beeindruckend.
           
          Römisches Aquädukt in Lambou Mili:
          Hier muss man schon ein Stück zu Fuß gehen, um es zu sehen. Auch dies ist noch ein Stück der alten, 26 km langen Wasserleitung, die Mytilini aus dem Gebiet von Agiassos mit Wasser versorgte. Dieser Teil ist zwar kleiner, liegt aber ganz schön versteckt im Wald.
           
          **Agia Paraskevi:**Hier leben die Menschen in erster Linie von Viehzucht und Landwirtschaft. Trotzdem findet man urige Tavernen und Kafenia. Auch befindet sich hier das „Museum of industrial Olive Oil Production“, das mit Hilfe von EU-Geldern ganz toll restauriert wurde. Ein Besuch lohnt sich auch für Museumsmuffel.
          Außerdem kann man in der Umgebung gut wandern – zu sehen gibt es zB.: Kremasti Brücke, Moni Taxiarches, Apollon Tempel, Basilika Chalinadou.
           
          **Molivos:**Für mich das schönste Dorf der Insel. Die verwinkelten Gässchen führen hinauf zum Kastro oder hinunter zum kleinen Hafen. Entweder hier oder in den vielen Tavernen in den Straßen findet man kühle Getränke und gutes Essen. Wir besuchten ein Lokal, das über 3 Stockwerke verteilt war und aßen unseren leckeren Fisch auf einen, der kleinen Holzbalkone, die die Häuser hier auszeichnen.
          An der Strandpromenade liegt das Restaurant der Olivenpresse mit schöner Terrasse am Meer – leider hatten wir nicht mehr die Gelegenheit dort zu essen, aber wir bekamen beim Vorbeigehen einen Ouzo zu kosten und der war wirklich hervorragend. Mein erster Versuch eines Ouzos vor Jahren, hat mich immer rätseln lassen, wer dieses Gesöff bloß trinken kann, jetzt bin ich anderer Meinung – man muss nur den richtigen bekommen.
           
          **Petra:**Auch dieser Ort, auf deutsch „Felsen“, ist einen Besuch wert. Mitten im, am Meer langgezogenem Ort ragt der 35 m hohe Felsen mit der Kirche „Panagia Glykoilousa“ empor. Im Straßengewirr findet man den Aufgang über 114 Stufen. Oben angekommen hat man einen schönen Ausblick und eine schöne Kirche.
          Die Fußgängerzone des Ortes beherbergt viele Geschäfte und Tavernen. Am Platz an der Hafenstraße befindet sich sogar eine Konditorei mit selbstgemachtem, offenem Eis, das jedoch im Vergleich zu Österreich und Deutschland ziemlich teuer ist. Schmecken tut’s aber herrlich.
           
          Zu unserer Reisezeit war es noch angenehm ruhig, sowohl in Petra als auch in Molyvos.
           
          **Anaxos:**Ist eine am Meer entlang gezogene Siedlung mit einem langen Sandstrand. Direkt am Strand entlang gibt es einige, gemütliche Tavernen.
           
          Avlaki Beach:
          Zwischen Petra und Anaxos, beim Hotel Alma Beach – der Strand ist zwar sehr klein, aber die Taverne „Avlaki“ dort sehr empfehlenswert. Nebenan ist noch eine, die zu unserem Zeitpunkt der Reise jedoch noch nicht geöffnet hatte.
           
          **Kalloni und Skala Kalloni:**Hier gibt es frei lebende Flamingos – einzigartig in Europa. An den Salzseen rund um den Golf von Kalloni gibt es auch noch viele andere Vögel zu beobachten. Dafür stehen teilweise sogar eigene Hütten bereit.
          Kalloni ist Verkehrsknotenpunkt, hat einen für griechische Verhältnisse großen, einheimischen Supermarkt (also kein Lidl oder ähnliches) und das war’s dann auch schon. An der Kreuzung von Petra, Richtung Mytilini oder Skala gibt es regelmäßiges Chaos.
          Die Strandsiedlung Skala Kalloni ist mit den Lokalen am Strand recht nett, aber hat nicht viel mit einem griechischen Dorf zu tun. 
           
          Der versteinerte Wald:
          Auch der ist einzigartig in Europa und soll schöner sein, als der Petrified Forest in Arizona/ USA. Wir waren 2009 zwar dort, nur ging ein solches Hagelgewitter hernieder, dass wir keinen einzigen versteinerten Baum sahen. Da das Gebiet in den USA jedoch sehr weitläufig ist, kann ich mir gut vorstellen, dass es hier auf Lesbos besser ist. Man kann zwischen 2 unterschiedlich langen Runden wählen und sieht sehr viele, interessante Exemplare.
           
          **Sigri:**Wir waren Anfang Juni dort – der Strand wurde gerade erst für die Saison gerichtet, die wenigen Geschäfte und Tavernen lagen noch im Winterschlaf. In einer kleinen Taverne am Hafen, wo auch die Einheimischen zu Mittag aßen, fanden wir gutes, preiswertes Essen. Der Ort selbst ist so ruhig, dass man schon meinen könnte, allein auf der Welt zu sein.
           
          **Skala Eressou:**Der Strand ist 2 km lang und eine Mischung aus Sand und Kies. Hier findet man viele Unterkünfte, aber typisch griechisch empfand ich hier nichts. Es ist alles auf den Tourismus ausgerichtet. Trotzdem – der kleine Platz umgeben von Tavernen und auch die Lokale am Meer entlang sind gemütlich und laden zum Verweilen ein.
           
          Wasserfall von Pesa:
          Wir haben freilich schon beeindruckendere Wasserfälle gesehen, aber die schöne Umgebung bei der Wanderung durch Wälder ist es allein schon wert, dorthin zu gehen.
           
          **Vaterá:**Auch der Ort mit dem längsten Strand der Insel, lag Anfang Juni noch verschlafen vor uns. Gerade mal eine Taverne hatte geöffnet - "Zougas". Dort gingen wir preiswert und gut essen und bekamen noch frische, selbst gepflückte Marillen geschenkt.
          Bei den anderen Restaurants, Bars und Geschäften wurde bereits fleißig geputzt und „entwintert“, aber geöffnet hatte sonst nichts. Der Ort selbst ist eigentlich nichts weiter als eine aufgelockerte Ansammlung vereinzelt stehender Häuser. Hier gibt es auch keine gemütliche Platia oder einen gewachsenen Ortskern.
          Hauptbetrieb ist im Juli und August, wenn hauptsächlich Griechen hier Urlaub machen. 
           
            
          Bilder bzw. den vollen Reisebericht von unserer Reise 2008 findet Ihr natürlich auf meiner Homepage: www.evas-reisen.at/lesbos.htm

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          • KleefeldK Offline
            KleefeldK Offline
            Kleefeld
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Liebe Eva - Maria - Floh

            Herzlichen Dank für den guten ausführlichen Bericht.
            Da bekommt man gleich Lust auf der Insel Lesbos Urlaub zu machen.
            Ich war schon einmal auf der Insel, aber nur ein paar Tage,
            damals habe ich nicht sehr viel gesehen, erlebt.

            Aber an die gefüllten Zucchiniblüten, die es in einer urigen Taverne gab, 
            an die erinnere ich mich noch heute, die waren extrem lecker!

            Lieben Gruss von ALICE

            Allure of the seas

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            • ChereteC Offline
              ChereteC Offline
              Cherete
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Sie sind es, Alice, Du hast Recht.
               
              Deine Santorini-Bilder... Ich war gerade wieder auf Hochzeitsreise... 15 Jahre jünger, das Flair, alles wieder da.
              LG
              Charlotte

              Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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              • Floh30F Offline
                Floh30F Offline
                Floh30
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                KORFU
                 
                Die mit Millionen von Olivenbäumen bewaldete Insel sieht im Anflug wie ein grüner Farbklecks aus. Sie ist die nördlichste der Ionischen Inseln und eine faszinierende Kombination aus griechischer und italienischer Lebensart.
                 
                 
                Wohin auf Korfu ?
                 
                Korfu Stadt – Kerkyra:
                Der Einfluss der Venezianer, Engländer und Franzosen ist nicht zu übersehen. Leider nagt an der Altstadt der Zahn der Zeit, doch ein Gang über die Esplanade ist wie das Blättern im Geschichtsbuch. In engen, verwinkelten Gassen und Gässchen findet man Arkadenhäuser, Boutiquen, Cafes und Tavernen. Die Stadt hat Flair und zeigt Charakter. In den Sommermonaten quillt Korfu Stadt vor Besuchern über.
                 
                Der Norden:
                In den letzten Jahren hat sich hier das Zentrum des Badetourismus entwickelt. Der lange Sandstrand von Roda bis zum Kap Ekaterinis ist wunderschön. Im Gegensatz zum lauten Sidári (Hochburg des britischen Pauschaltourismus) mit seinen außergewöhnlichen Buchten (Canal d’Amour) geht es in Roda und Acharavi noch etwas gemächlicher zu.
                Hier befindet sich auch das Bergmassiv des Pantokrator mit verschlafenen Bergdörfern. Rund um den Gipfel sieht es einer kargen Mondlandschaft gleich.
                 
                Der Nordosten von Korfu bis Pirgi:
                Hier begann der Massentourismus und hier stehen auch die meisten Hotels. Jeder noch so kleine Strand wird hier genutzt. Dieser Inselabschnitt ist in der Hauptsaison ziemlich überfüllt.
                 
                Der Nordwesten:
                Die raue Seite der Insel – oft peitscht das Meer gegen die steilen Klippen. Viele Strände sind an der steil abfallenden Küste nur mühsam zu erreichen. Deshalb fühlen sich besonders Individualisten mit einer Vorliebe für romantische Sonnenuntergänge wohl.
                 
                Der Süden:
                Lefkimi ist der wichtigste Ort. Von hier führen verschiedene Straßen zu ruhigen Stränden. Man findet kilometerlange Sandstrände, die selbst in der Hochsaison nicht überlaufen sind.
                 
                Meiden sollte man „Fun Village“ KAVOS. Die Nächte in dem ehemaligen Bauerndörfchen sind lang und laut, seit es von den jungen Briten als Urlauber-Hochburg besetzt wird.
                 
                Der Südwesten:
                Die Westseite im Süden der Insel ist nicht so erschlossen wie die Ostküste, doch in den letzten Jahren wurde das Verkehrsnetz ausgebaut. Touristisches Zentrum ist Ermones mit Bungalow- und Appartmentanlagen. Aber auch die attraktiven Sandstrände bei Pelekas oder Agios Georgios (Süd) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
                 
                Der Südosten:
                Einst war sie mit ihrem reizvollen Blick auf das griechische Festland das bevorzugte Reiseziel der Reichen und Schönen. Prominentestes Beispiel ist das Achilleion der österreichischen Kaiserin Sisi. Die von den Winden geschützte Ostseite ist heute nicht zuletzt wegen der Nähe zum Flughafen eines der touristischen Zentren der Insel.
                Die reizvolle, in der Hauptsaison allerdings völlig überlastete Küstenstraße führt durch eine touristisch sehr erschlossene Gegend bis Messongi.
                Fast spurlos jedoch ging der Tourismus an den Orten im Inselinneren vorüber.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • Floh30F Offline
                  Floh30F Offline
                  Floh30
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Hier folgen die einzelnen Orte, die wir besucht haben.
                  Korfu – Stadt oder auch Kerkyra:
                  Von den von mir besuchten griechischen Hauptstädten die zweitschönste nach Rhodos. Das alte Fort ist beeindruckend, die Esplanade schön angelegt und mit den Arkadenhäuser im französischen Empirestil einmalig.
                  Das Rathaus liegt an einem der schönsten Plätze in der Altstadt (Voulgareos Straße) und wurde von den Venezianern gebaut. In den Lokalen am Platz sitzt man herrlich ruhig und genießt sein Mahl mit Blick auf das Rathaus.
                  Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gässchen mit den hübschen, kleinen Boutiquen ist ein MUSS, nur sollte man zeitig kommen, damit die Stadt nicht von Besuchern der anlegenden Kreuzfahrtschiffe überschwemmt wird.
                   
                  **Dassia:**Hier waren wir im Hotel Corfu Chandris in einem Bungalow untergebracht. Der Ort selbst ist nicht recht prickelnd, aber als Ausgangspunkt für unsere Ausflüge passte es hervorragend. Der Strand ist nicht schlecht, man hat auch alles, was man so braucht, nur fehlt eine Platia oder das typisch griechische Dorfleben. Statt dessen führt die Inselhauptstraße direkt vor dem Hotel vorbei, dass man aufpassen muss, wenn man auf die andere Seite will, da ziemlich viel Verkehr ist. Deshalb sollte man auch ein Zimmer mit Meerblick oder einen Bungalow buchen, da bekommt man vom Straßenlärm nichts mit.
                   
                  Ipsos:
                  Dieser Ort ist ein lang gezogenes Sammelsurium von Häusern, Lokalen und Unterkünften, die sich am Meer entlang säumen, wobei sich dazwischen auch die Hauptstraße befindet. Unter der Woche, wenn die LKW entlang brettern, kann es schon ziemlich laut werden hier am Strand.
                   
                  **Kassiopi:**Ist ein netter Ort, liegt direkt am Meer und die Küstenstraße muss „draußen“ bleiben. In den Lokalen sitzt man gemütlich, Albanien scheint zum greifen nahe und man beobachtet das Treiben am kleinen Hafen. Auch die Hafenmole mit einem Obelisk und Kanonen ist hübsch angelegt. Die schönen Strände in nordöstlicher Richtung (Batania-, Pipitos- und Kanoni Beach) haben wir nicht besucht.
                   
                  Paleo Perithia:
                  Das seit 1975 verlassene Bergdorf am Pantokrator Massiv lebt wieder auf – zumindest in den Sommermonaten. Dank der Ausflügler gibt es mittlerweile sogar wieder 2 Tavernen. Das Auto lässt man am besten gleich am Ortsrand stehen und geht zu Fuß die historische Gasse des venezianischen Dorfes weiter. Ein Besuch lohnt sich.
                   
                  Roda:
                  Der Sandstrand hier ist kilometerlang und wunderschön, nur der Wind geht ziemlich. Das Dorf ist in den Sommermonaten fest in touristischer Hand. Tavernen, Bars, Minimärkte und Fahrzeugvermieter reihen sich entlang der Stichstraße zum Meer. Die Urlauber sind größtenteils aus Deutschland und England. Ideal ist es hier für anspruchsvolle Windsurfer. Außerdem gibt es noch Möglichkeiten für Paragliding, Wasserski, Tennis, Minigolf und Reiten und abends beherrschen die Jogger den Strand.
                   
                  Klosterinsel Vlacherna:
                  Von hier aus kann man per Boot zur Mäuseinsel übersetzen. Wir sahen uns die kleine Kirche an, davor lagen ein paar Katzenbabys mit Mama. Man kann über einen Damm nach Perama gehen und genau darüber ist die Einflugschneise des Flughafens. Ein grandioses Schauspiel – nur haltet eure Kopfbedeckungen fest, wenn ein Flieger kommt.
                  Wenn man ein paar Stufen den Berg hinauf geht, kann man dieses Treiben auch aus sicherer Entfernung von einem der Restaurants aus beobachten.
                   
                  Achilleion:
                  Dieses Anwesen im Neorenaissancestil mit einer wunderschönen Parkanlage wurde 1890 für die österreichische Kaiserin Elisabeth (Sisi) erbaut. Dies ist die Hauptattraktion der Insel, was man leider auch an der Besucherzahl merkt. Also – früh aufstehen, wenn Ihr alles in Ruhe ansehen wollt.
                  Nach Sisis Tod erwarb 1907 Kaiser Wilhelm II. dieses Grundstück, der ein paar Kleinigkeiten an Statuen usw. ändern ließ.
                   
                  Bei unserem Besuch nieselte es etwas, aber der Garten ist einsame spitze. Die Statuen des „siegenden“ (von Wilhelm) und „sterbenden“ (von Sisi) Achill, die zahlreichen Skulpturen, der Ausblick, die subtropischen Pflanzen und dann noch dazu die Villa – es ist halt wirklich einen Besuch wert.
                  Ursprünglich verband eine Marmortreppe den Garten mit der Schiffsanlegestelle (Kaiser’s Bridge), dieser Teil ist aber nicht mehr für Besucher zugänglich.
                   
                   
                  Canal d’Amour:
                  Wichtigste Attraktion – die verwinkelten Lehmklippen bei Sidarí. Der Sage nach wird jedem Mädchen ein Herzenswunsch erfüllt, wenn es das Wasser durchschwimmt, solange es noch im Schatten der Felsen liegt. Die genaue Lokalisierung desselbigen bereitet jedoch etwas Probleme und so meinen die Einheimischen, jede Einbuchtung sei ein eigener „Liebeskanal“.
                   
                  Es ist ja ganz nett, da drauf rumzulaufen, aber so richtig vom Hocker hat’s mich nicht gerissen.
                   
                  **Angelokastro:**Der Marsch vom Parkplatz bis zur Ruine dauert nur etwa eine ¼ Stunde. Die Burgruine selbst ist größtenteils zerstört, aber allein die Aussicht von hier ist den Fußmarsch wert. Oben muss man aber aufpassen, da es bei steilen Hängen keine Absperrungen gibt.
                   
                  Paleokastritsa:
                  Ein malerisch gelegener Ort, aber restlos überlaufen. Wir besuchten das Männerkloster – es gibt im Ort vor der Auffahrt zum Kloster einen großen Parkplatz, der war gebührenpflichtig. Die Straße rauf ist durch eine Ampel geregelt, die den Verkehr abwechselnd rauf- bzw. runter lässt. Auf der liefen wir dann hoch zu Kloster. Oben gibt es noch einmal einen schönen Parkplatz, der nichts kostet - FAZIT: rauffahren ist hier günstiger.
                  Das Kloster selbst ist schön anzusehen, wenn nicht gerade eine wild herumgröhlende Autobusgruppe im Innenhof steht.
                   
                  **Myrtiotissa – Bucht:**Wird immer wieder als Traumbucht beschrieben – ich weiß nicht, mir haben einige Buchten auf Kefallonia besser gefallen – aber die Geschmäcker sind halt verschieden.
                  Es ist ein kleiner von Felsen eingerahmter Sandabschnitt, zu dem man über eine steile Schotterpiste kommt. Wir machten eine Wanderung daran vorbei weiter beim Kloster vorbei über den Agios Georgios nach Vatos (ja nicht zu spät loslaufen, da es auf den Berg rauf nur wenig Schatten gibt).
                   
                  Agios Gordis:
                  Obwohl auch dieser Ort schon sehr vom Tourismus geprägt ist, hat es mir hier sehr gut gefallen. Der Strand hier ist einer der bekanntesten an der Westküste und das besondere hier sind die vorgelagerten, felsigen Inseln (Ortholithi). Man sitzt hier herrlich in den Lokalen am Strand und genießt den Ausblick auf’s Meer – ohne Straßenverkehr.
                   
                   
                  Bilder bzw. den vollen Reisebericht von unserer Reise 2006 findet Ihr natürlich wieder auf meiner Homepage: www.evas-reisen.at/corfu.htm

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                  • KleefeldK Offline
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                    Kleefeld
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    @floh30

                    Super, dieser ausführliche Bericht über die **Insel Korfu,**die Du selbst gesehen, erlebt hast.

                    Dein Bericht hilft sicher vielen bei der Entscheidung,
                    in welchem Ort Sie den Urlaub verbringen wollen.

                    LG ALICE

                    Allure of the seas

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                    • KleefeldK Offline
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                      Kleefeld
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Hallo Marcus

                      konstruktive Erfahrungen sind selbstverständlich Willkommen.
                      Es soll Usern helfen, die auf einer griechischen Insel
                      den Urlaub verbringen wollen, sich zu entscheiden.

                      Von Dir erwarte ich natürlich schon lange einen
                      Bericht über die griechische Insel NAXOS! (egal ob positiv oder negativ)

                      Gruss von ALICE

                      Allure of the seas

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                      • KleefeldK Offline
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                        Kleefeld
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Kopie: Bericht von Cherete
                        Thema Lieblingsinsel in Griechenland?

                        Ich war bisher 13-mal in Griechenland, wenn man Zypern mitzählt. Aber eigentlich zählt es für mich nicht mit. Ich fühlte mich eher wie in einer britischen Kolonie, was die Insel ja auch mal war.

                        Meine Ziele waren die Kassandra (Erster Finger der Chalkidiki), Samos, Kos, Rhodos, Kastellorizo, Kreta, Santorin, Paros, Antiparos, Mykonos mit Delos, Naxos, Epano Koufonissi, Kato Koufonissi und Zypern.

                        Jedes Fleckchen Erde hat was, was es als Ziel reizvoll macht! Zählt man die Finger auch als Insel, war das Schönste auf der Kassandra das Örtchen Afitos. Das war es aber dann auch schon. Die Sithonia (zweiter Finger) gefiel mir generell viel besser! Und Ouranoupoli auf Athos war auch schön.
                        Auf Samos gefiel mir Kokkari, wo ich auch wohnte. Ein bezaubernder Ort. Außerdem die reizvollen Dörfer Manolates und Vourliotes.
                        Auf Kos habe ich meinen ersten Griechenlandurlaub verbracht. Somit war die Insel im Ganzen schon sehr eindrucksvoll, wenn man nichts anderes kennt… Im Nachhinein würde ich sagen, eine schöne Insel um Griechenland kennenzulernen, aber Highlights fallen mir jetzt nicht mehr dazu ein.
                        Auf Rhodos gefielen mir Lindos und die Hauptstadt, und Kallithea ist mir noch in guter Erinnerung. Damals aber noch nicht renoviert…
                        Kastellorizo ist auf jeden Fall bezaubernd! Dorthin sind wir von Kas in der Türkei rüber geschippert. Da die Insel so abgelegen liegt, ist dort wenig Tourismus. Und das hat natürlich was. Sie ähnelt übrigens Symi.
                        Kreta habe ich fünfmal bereist, und wer da keine Ecken findet, wo ihm das Herz aufgeht, dem ist nicht zu helfen. Interessante Orte (Rethymnon, Chania, Agios Nicolaos&hellip 😉 , schöne Strände (Preveli, Elafonisssi&hellip 😉 ,etliche Sehenswürdigkeiten, u.a. fünf minoische Paläste z. B. Festos, herrliche Landschaften, z. B. bei Elos, Spili, Elounda oder Mirtos. Das viel gerühmte Knossos hat mir allerdings nicht zugesagt, hatte was von einem Vergnügungspark.
                        Unsere Hochzeitsreise ging nach Santorin. Bei dem Anlass ist es eh überall schön!!! Aber die Insel ist traumhaft, leider waren wir nur eine Woche dort und haben lange nicht alles gesehen. Letztes Jahr sind wir dort gelandet, als wir die Kykladen bereisten, der Zauber fing mich direkt wieder ein! Vielleicht kommen wir zu unserer Silberhochzeit nochmal dorthin…
                        Paros war auch eine schöne Erfahrung, insbesondere Naoussa. Wir hatten dort ein schnuckeliges Hotel mit Frühstück gebucht. Ansonsten waren wir freie Menschen und liebten den Bummel in diesem wunderschönen Örtchen (Markus freut sich schon, wie ich lesen kann).
                        Zu Antiparos habe ich oben schon was geschrieben, will mich hier nicht wiederholen. Mykonos ist natürlich auch beeindruckend, Klein Venedig (Trägt zu Recht diesen Namen, klein und wie Venedig), der Windmühlenberg (eher ein Hügel), die schönen Gassen, aber es war mir nicht heimelig genug, nicht wie auf Paros. Aber den Rest der Insel kenne ich leider nicht. Delos ist was Besonderes für Kulturinteressierte! Naxos ist schön, hat mich aber nicht so stark berührt wie Paros. Die Insel ist sehenswert, ist aber nicht „meine“ Insel.
                        Die Erimonissia ist schon wieder ganz was anderes. Bei Kato Koufonissi sind wir an Land geschwommen und haben in diversen Buchten gebadet, einfach herrlich! Epano Koufonissi ist ein verschlafenes Dorf, zumindest in der Vorsaison, es ist geeignet für einen wirklich ruhigen Urlaub! Der Aufenthalt im Örtchen war schön! Und 😄 Zypern - für mich die Insel der weiten Wege! Von Larnaca aus konnte man die Insel gut erkunden, musste aber schon mächtig Kilometer abreißen, wenn man was sehen wollte… Aber Zypern bietet herrliche Strände, interessante Klöster und vieles mehr. Nur das griechische Flair bleibt häufig auf der Strecke.
                        Es ist schwer zu sagen, was am Schönsten war. Jede Insel ist eine Facette Griechenlands. Letztendlich ist es doch egal, wohin. Wichtig ist, wie man den Urlaub gestaltet.
                        Ich persönlich fühle mich am wohlsten, wenn ich ein nettes Hotel habe, vielleicht noch das Frühstück, und dann möchte ich ein freier Mensch sein! Den Sonnenuntergang genießen, und nicht pünktlich zum Abendessen erscheinen müssen. Kein Kleiderzwang. Da einkehren und die griechische Küche kosten, wo es mir gefällt. Das kann man doch überall, oder?
                        Ich freue mich auf Lesbos!
                        LG
                        Charlotte

                        Allure of the seas

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                        • ChereteC Offline
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                          Cherete
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Das war berechtigt, Lesbos ist klasse.
                          Und Kefalonia auch. Und Ithaka...
                          Kurze Einblicke von Nidri, Scorpio und Meganisi, herrlich!!!!
                          Hellas ist absolut mein Ding! Jetzt interessiere ich mich für Korfu.
                          LG
                          Charlotte

                          Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele.

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                          • Eleftheria77E Offline
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                            Eleftheria77
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Habe mal kurz die gesamte Übersicht angeklickt. Wow, die haben ja ganz schön oft die Noten eins und zwei vergeben- Respekt 😉

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            Antworten Zitieren
                            • KleefeldK Offline
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                              Kleefeld
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              Danke Marcus

                              das ist interessant!

                              Santorini:"Illegale Bauvorhaben auf dem Land werden das Ökosystem der Insel verändern"
                              Diese Luxus - Windmühlen - Ferienwohnungen sind schon gebaut,
                              sie gehören nicht nach Santorini, sind nicht ursprünglich, sagen Experten.

                              http://www.windmill.gr/

                              Die habe ich gesehen, da braucht man unbedingt ein Fahrzeug,
                              total abgelegen, keine Shops, Tavernen. Ein langer, steiler Weg bis OIA.
                              Nur das Meer (ohne Blick auf die Caldera) und der kleine Fischerboots-Hafen Pori,
                              mit der Fischtaverne sind in der Nähe.
                              Wer absolute Ruhe sucht, ist da am richtigen Ort.
                              Die Windmühlen stehen sehr weit auseinander.
                              Also hat man keine Nachbarn in der Nähe.

                              LG
                              A.

                              Allure of the seas

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                              • Eleftheria77E Offline
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                                Eleftheria77
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                Die sind ja echt schön. Kannte ich noch gar nicht- danke.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  Feuermännin
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  Einfach traumhaft !!
                                  Wir haben sie im Vorbeifahren dieses Jahr gesehen, wußten aber nicht, daß es Ferienwohnungen sind !!

                                  Ein Grund, wieder mal nach Santorini zu fliegen !! 😄

                                  Es gibt zwei Dinge, die sind unendlich.
                                  Das Universum und die Dummheit der Menschen.
                                  Wobei ich mir bei Ersterem nicht sicher bin.

                                  Albert Einstein

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • KleefeldK Offline
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                                    Kleefeld
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    Kos

                                    ist eine kleine Insel in der Ägäis.
                                    Sie ist die drittgrößte Insel des Dodekanes.
                                             
                                    Bevor wir das erste Mal auf dieser Insel Urlaub machten, hatten wir Vorurteile!Schon nach dem 1.Tag auf der schönen Insel, sind unsere Vorurteile in die Tiefen des Meeres versunken! Wir waren sehr überrascht, wie abwechslungsreich diese kleine Insel ist und werden Kos bestimmt wieder einmal besuchen.
                                     
                                    AltstadtEin Einkaufsbummel durch die schmalen, winkeligen Gässchen ist ein absolutes MUSS! Dicht nebeneinander hat es unzählige, kleine Geschäfte, Boutiquen, Restaurants, Bars das muss man einfach gesehen, erlebt haben.
                                             
                                    ARAPdieses Restaurant mit Tradition in Kos Stadt (Platani) mit griechisch-türkischem Essen ist etwas vom Besten, das man haben kann. Mitten im Verkehrstrubel eine Oase unter den schattenspendenden Bäumen. Es wird alles frisch, sehr gut, inkl. freundlicher Bedienung serviert.
                                    Hoffentlich existiert dieses Restaurant noch!
                                             
                                    Hafen, ein schöner Hafen mit einer Promenade mit vielen Sitzbänken, von denen man die kleinen Fischerboote neben den pompösen Yachten bewundern kann. Wir haben auf einem festgetackerten Schiff ein Restaurant mit Life Musik gesehen.
                                             
                                    Hippokrates, der berühmte Arzte der Antike, lebte und wirkte auf KOS. In der Hauptstadt kann man die riesige, uralte, natur- und denkmalgeschützte Platane bewundern, die der Arzt dazumal selbst gepflanzt haben soll.

                                    ASKLEPEION war ein Tempel und antiker Kurort die Wirkungsstätte des Hippokrates, liegt etwas ausserhalb der Stadt auf einem kleinen Hügel, von dem man eine fantastische Sicht auf Kos- Stadt, das Meer bis hin zum Festland der Türkei hat.
                                     
                                    JOHANNITER- KASTELL ist eine schöne Burg, sie befindet sich direkt neben dem Hafen, von der Ruine hat man eine schöne Aussicht auf das Meer und die gegenüberliegende türkische Küste.
                                     
                                    KEFALOS Auf einem Hügel gelegen, ein Stückchen echtes, unverdorbenes Griechenland, verwinkelte Gassen, urige Kafenions und ganz oben auf dem Hügel eine Windmühle.
                                     
                                    LAMBI ist mit Kos-Stadt zusammengewachsen, so dass man eigentlich von einem Ausläufer oder Vorort der Stadt sprechen kann.
                                     
                                    LIMNIONAS da haben wir den teuersten Fisch unseres Lebens gegessen, immerhin war er wenigstens frisch und die Bedienung freundlich!
                                     
                                    MARMARI entlang des schönen langen Sandstrandes wurden einige Luxus-Hotels, Geschäfte, Tavernen, Bars und Restaurants gebaut. Marmari ist ein typischer Touristen-Badeort.
                                    Wir haben jeweils in der sehr guten Taverne Dimitri gegessen (mit in der Küche auswählen) Nach dem tragischen Unfalltod seines Sohnes hat der Wirt das Restaurant geschlossen! Durch einen Freund, der auf Kos lebt, habe ich erfahren, dass es wieder geöffnet ist, mit einem andern Wirt.
                                     
                                    MASTICHARIhat das Flair eines Fischerdorfes nicht verloren, mit einer Fussgängerzone, vielen guten Tavernen und einigen Shops. 
                                    Vom kleinen Hafen in Mastichari kann man mit der Fähre auf die Schwammtaucherinsel Kalymnosübersetzen. 
                                     
                                    OLD PILLY der Weg führt steil und kurvenreich, zur guten Taverne, auf der grossen Terrasse unter den Lauben genossen wir herrlich Gegrilltes (Lammchops) und die phänomenale Weitsicht!
                                     
                                    PARADISE-BEACH oft sind wir zu diesem herrlichen Sandstrand gefahren. Wir mussten ihn nur mit sehr wenigen Leuten teilen, weil wir schon am Morgen da waren. Nach dem Essen in der naheliegenden Taverne, war es uns dann jeweils zu heiss und wir traten den Rückzug an. Vorbei an Horden von Touris die gerade angekommen sind um sich Sardinenmässig rösten zu lassen.
                                     
                                    PSALIDI ist ein Badeort mit Kiesstrand und vielen Hotels, liegt etwas ausserhalb Kos- Stadt. Von da kann man die Stadt gut zu Fuss erreichen.
                                     
                                    TIGAKI ist ein lebhafter Ort, da hat es einen langen, flach abfallenden Sandstrand. Diverse Wassersport- und Unterhaltungsmöglichkeiten sind hier ebenfalls gegeben. Gerne haben wir in diesem Ort gegessen, Abend’s ist da auch immer viel los, wir haben uns hier öfters sehr gut amüsiert, es ist keinesfalls langweilig.
                                     
                                    ZIA ist das höchstgelegene und bekannteste Bergdorf, da verkaufen die Frauen handgestickte Decken, Tücher, selbstgemachte Tonkrüge, Kräuter und Gewürze.
                                    Es hat auch etliche Tavernen mit guter griechischer Küche, leider bezahlt man da auch für den traumhaften Ausblick.
                                    In der Hochsaison ist dieses Dorf total „überschwemmt“ von Touristenbussen und deren Inhalt!

                                    Es würde noch sehr viel zu erzählen geben, mein Bericht ist absolut nicht vollständig ich hoffe, dass noch viele etwas zu KOS schreiben werden.

                                    Alle Angaben sind ohne Gewähr!

                                    Gruss von ALICE

                                    Allure of the seas

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                                    • carsten79C Offline
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                                      carsten79
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Nicht zu vergessen die Ausgrabungen in Kos-Stadt:

                                      Zum einen die Agora, die direkt an der Platane des Hippokrates am Hafen beginnt.

                                      Außerdem, einen kleinen Fußmarsch entfernt, das Gymnasion, das Nymphäonund das Haus der Europa.

                                      Auf der anderen Straßenseite wiederum das sehr gut erhaltene (da erst vor 80 Jahren wiederentdeckt) Odeon= kleines Amphittheater.

                                      Unbedingt sollte man auf Kos ein Fahrradmieten!!!

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • KleefeldK Offline
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                                        Kleefeld
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        Danke Carsten

                                        das Fahrrad, etwas vom wichtigsten, gut hast Du es erwähnt,
                                        man kann damit problemlos und bequem fast die ganze Insel umrunden,
                                        weil es fast überall flach ist.

                                        Gruss von ALICE

                                        Allure of the seas

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                                        • carsten79C Offline
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                                          carsten79
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #40

                                          Und, glatt vergessen: Ein Super-Erlebnis für einem Kos-Urlaub ist natürlich auch der Ausflug nach Nissyros, der Vulkaninsel! Ich fand es sehr beeindruckend, in dem Vulkan herumzulaufen. Schön auch anschliessend das Schlendern durch Mandraki.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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