Wunderbare Welt der Spiegelreflexkamera ... oder kleine Tipps für nen Laien
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Ich konnte zum Beispiel meine alten analogen Nikkor-Objektive nur bedingt an meiner neuen Digitalkamera von Nikon verwenden. Mit den Ergebnissen war ich nicht zufrieden (z.B. zu starke Vignettierung).
Wenn Du aber schon einige Versuche unternommen hast und Du bist mit den Ergebnissen zufrieden, dann ist das voll in Ordnung. Und du sparst noch ne Menge Geld, da Du Dir keine neuen Objektive kaufen musst.

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Hallo Dylan!
Ich habe gestern nochmal eine "Fototour" gemacht um ganz sicher zu gehen ob auch alles zusammen passt. Ich hab mir die fotos dann gleich am Computer angesehen und die sind alle schön geworden - ohne Vignettierung!
Hab ich noch mal Glück gehabt...
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Manni84 wrote:
Ja das passt schon zusammen, ich habe eine Canon DSRL und das Teleobjektiv ist auch von Canon! Der einzige Nachteil ist halt, dass ich auf den Bildstabilisator verzichten muss, da der bei Canon im Objektiv eingebaut ist und das analoge hat keinen. Aber ansonsten funktioniert alles...
habe auch schon einige Fotos gemacht damitDer Stabilisator wär nicht so wichtig, wenn das Objektiv lichtstark wär, lichtstarke Objektive kosten aber eben richtig Knete.
Aber so tipp ich bei dem Objektiv mal auf 5,6 Offenblende bei 300mm und dann wirds auf einer Safari (sind eben am frühen Morgen und am späten Nachmittag) schon ganz schön eng. Denn bei 300mm brauchst schon mindestens 1/300 Belichtungszeit um die Viecher halbwegs scharf zu bekommen während mit Stabilisator vielleicht schon 1/100 reichen könnte. Abgesehen, wie gut die Linse bei Offenblende wirklich ist, bei den Billigobjektiven heißts dann noch einmal eine Blende abblenden.
Ein Stativ (oder Bohnensack) gleicht da einiges aus, aber nur, solang sich das Tier nicht bewegt (gleiches gilt auch für den Stabilisator). -
Der Weissabgleich wurde Dir früher im Labor abgenommen, wenn Du den Farbabzug von Deinen Negativen gemacht hast. Bei der digitalen musst Du das selber tun, dazu muss man nur wissen das Kunstlicht einen anderen Farbstich erzeugt als Tageslicht. Kunstlicht rotstichig, Tageslicht blaustichig.
Der Vorteil Deiner Kamera liegt jedoch darin, das Du mit ihr Rohdaten(RAW) speichern kannst. Diese sind im 16Bit Format während JPG immer nur in 8Bit gespeichert werden, das heisst wenn man RAW mittels spezieller Software ausdruckt, haben die Bilder eine viel feinere Abstufung als JPG. Beim manuellen Weissabgleich im JPG hat man immer zu grosse Dynamikverluste.
ISO/ASA bestimmt lediglich die Lichtempfindlichkeit des Sensor, je niedriger dieser ist desto weniger findet man die Schwächen der digitalen Fotografie nämlich das Bildrauschen das bei Grossformatigen Vergrösserungen sehr störend sein kann.
Gegenlichtblenden bei Zoom Objektiven sind immer ein Kompromiss, besser sind Polarisations Filter auf der Optik mit diesen kann ich Streulicht ganz ausschalten und verbessere noch die Farbsättigung. -
...bei HC gibt es ja für fast alles ein Thread

und zufällig habe ich diesen hier gefunden. Seit ein paar Tagen bin ich auch stolzer Besitzer einer Canon EOS 550D (ich denke mal, dass bei der Vielzahl der hier genannten Kameras der Name keine Werbung ist) und ich muss ehrlich sagen, es ist ein Quantensprung in jeder Hinsicht gegenüber herkömmlicher digitaler Fotographie (und meine Digicam war nun wirklich nicht schlecht), zu vergleichen in der Qualität vielleicht mit dem Unterschied zwischen digitalen TV und HD-TV, was ich auch empfangen kann.
Und ich kann nur bestätigen, was hier geschrieben wurde, lesen, üben, ausprobieren in allen Situationen, ob bei Tag oder Nacht, Zimmerlicht, etc. löschen und wieder von vorne anfangen, bis man mit den Funktionen vertraut ist und nicht erst im Urlaub damit anfangen. Zwar nimmt einem das Automatikprogramm bei Bedarf einiges ab, aber man verschenkt so viele Möglichkeiten beim aufnehmen. Ganz begeistert bin ich von den vielen Programmen, vom super scharfen 3 Zoll Display, den schnellen Serienaufnahmen - 3 Bilder pro Sekunde, der sensationellen Auflösung und alles ohne Bilderrauschen, der einfachen Bedienung, der hohen Lichtempfindlichkeit usw. usf.. Bis vor kurzem war für mich ein SD-Card eine SD-Card, dass es dabei auch unterschiedliche Geschwingigkeitsklassen gibt, wusste ich nicht, jetzt habe 2 recht schnelle 4GB SD-Card´s im Einsatz. An Zubehör habe ich mir inzwischen ein Stativ, eine Funkfernbedienung mit Sofort u.-Verzögerungsauslösung, 2 Ersatzaccus, eine Gegenlichtblende, 2 Kamerataschen (davon eine kleinere für mal kurz unterwegs) zugelegt, mit dem Kauf eines zusätzlichen Blitzes will ich erstmal etwas abwarten.Eine Frage habe ich noch an die Experten hier: Gibt es eine maximale Beschränkung bei der SD-Card in der GB- Zahl? Könnte ich auch ggf. eine 32GB-Card benutzen? In der Literatur habe ich darüber nichts gefunden oder vielleicht auch nur übersehen.
Gruß Peter
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hi peter, eine canon musste das sein

ja ich selbst verwende nur 32gb karten sd-hc und gebe hierbei etwas mehr aus wegen der geschwindigkeit gg.deinen prozessor.das mit der tasche etc. hätte ich vorab bleiben lassen, was wirklich von nutzen ist das wäre hierbei der blitz, achte drauf dass dieser digital ist und serienfunktion unterstützt, ich verwende diesen bei jeder situation evtl.mit diffusor.
wenn du ein objektiv 18x55 hast, so sehe nach, ob es für deine 18x300 gibt, somit ersparst du dir das ewige wechseln dessen, aber nur original mit sigma oder tamron musst du testen.
lg adrian
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Hallo Adrian,
ja, es musste Canon sein! Es soll ja ein großer "Glaubenskrieg" zwischen den Nikon und Canon Fans herrschen, aber nach reichlich theoretischem Studium und vielen Fragen bei Benutzern beider Hersteller, habe ich mich dafür entschieden. Beide Marken haben sicherlich ihre Vor-u. Nachteile und Pixelzahlen sind nicht alles, doch gekauft ist gekauft und ich bin mehr als zufrieden mit der Wahl.
In meine Fototasche passt die Camera mit aufgesetztem 18x55 Objektiv. Auch für dieses Objektiv habe ich mich bewusst entschieden. Bei 18x300 braucht man eigentlich fast immer ein Stativ und es soll auch auf Kosten der Lichtstärke gehen, doch nachrüsten kann ich ja immer noch und von Tamron habe ich nur Gutes gehört, schaun wir mal, ebenso wie beim zusätzlichen Blitz, dennoch vielen Dank für Deine Tipps.
Eigentlich bin ich auch mehr der Hobbyknipser, freue mich dabei aber über eine gute Qualität der Bilder. Letztendlich entscheidet immer noch das Auge des Betrachters über das Motiv, da nützt die beste Kamera nichts.
Doch zu meiner Frage, Du meinst also, ich kann problemlos eine 32 GB class 10 SD-Card verwenden und die Camera kommt damit zurecht? So eine Karte ist ja nicht gerade günstig, auch nicht im www beim größten weltweiten Onlinekaufhaus, darum wollte ich vor dem Kauf mal Eure Meinungen dazu hören,bis hierhin erstmal vielen Dank (mich ruft jetzt die Pflicht),
Gruß Peter
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habe keine von beiden

objektiv: nein hast du nicht, du hast zwei stabilisatoren (kamera+objektiv) verwende es zwei jahre bereits ohne.. meine zwei objektive habe ich zurückgegeben und wurde in zahlung genommen.
wenn du diese zwei firmen verwendest, erlischt die garantie sofort, daran denken, da du nach einiger zeit auch die firmware updaten musst.
zum auswerten der bilder/pix/raw hat man heute die peripheriegeräte hierfür noch nicht (außer der led-fs) somit.. und eine sehr gute pc-sw wie adobe fehlt ja auch noch

sd-karten, diese werden auf jedenfall unterstützt, du kannst ja auch die 16gb kaufen, aber wenn man so ein ding hat, du knipst wie ein de..
ist einfach so.fotogrüsse

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Hallo Peter,
gratuliere zur neuen Kamera. Auch wenn ich noch keine Canon hatte, die 550D ist eine gute Wahl, so viel habe ich schon mitbekommen, da ich mich ja ziemlich umfassend mit diesem Thema beschäftige.
Womit ich mich allerdings noch nie umfassend beschäftigt habe ist die Speicherkarte. Aber ich verwende keine großen Karten, sondern lieber mehrere kleine - 8 GB reichen völlig, evtl. auch 16 GB, falls du viel im RAW-Format fotografierst oder filmst.Wovon ich abraten möchte ist ein sog. Superzoom-Objektiv, das den gesamten Brennweitenbereich abdeckt. Damit verschenkst du unglaublich viel Bildqualität und es ist ja gerade der Sinn einer DSLR, je nach Aufnahmesituation das passende und optimale Objektiv verwenden zu können.
Wenn du mit der Kamera etwas vertrauter bist, wirst du selber merken, was dir evtl. noch fehlt. Mehr Tele, mehr Weitwinkel, mehr Lichtstärke oder ein Makro-Obkjektiv. Ich hatte auch einmal so ein Superzoom, inzwischen habe ich Qualität von z.B. lichtstarken Festbrennweiten kennen- und schätzen gelernt.
Viel Spaß mit deiner Kamera und viele schöne Motive.
Gruß Conny
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für deine aufzählungen gibt es bestimmt was von ratiopharm

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vielen Dank für Deine Tipps. In etwa genauso hat mich auch ein guter Bekannter beraten, der mit seinen Bildern mittlerweile auch schon in Ausstellungen zu sehen war und das Fotografieren schon bald nicht mehr als Hobby betreibt, sondern richtig ernsthaft bei der Sache ist und seit Jahren auf Canon schwört. Auch er verwendet lieber kleinere Speicherkarten zw. 6-8 GB und nutzt die Camera eigentlich nie zum Filmen, sondern nur für Fotos.
Nun mache ich im kommenden Jahr eine Reise über den großen Teich und da werde ich mit Sicherheit, so wie Adrian auch angemerkt hat, neben gezielt gemachten Fotos, auch öfter mal den Auslöser drücken ohne nachzudenken, Hauptsache von 10 Bildern ist ein brauchbares dabei, aussortieren kann ich dann in Ruhe wieder zuhause. Auch das war ein Grund mit für meine Frage nach 32GB SD-Karten, denn viele andere technische Geräte unterstützen soviel Speicher nicht, ich glaube, z.B. mein mobiles Navigationsgerät hat da auch Beschränkungen. Und mit so einer riesigen Speicherkarte hat man einfach genug Reserven und braucht nicht so oft zu wechseln (wobei oft sicherlich auch relativ ist, es passen eigentlich genug Bilder in der höchsten Auflösung auf eine "normale" SD-Card), aber wenn ich doch mal ein paar Videosequenzen drehen möchte, dann sollte die Karte schnell sein und genug Speicher haben....Also dann, vielen Dank für Eure Informationen und wirklich kein Grund zu streiten, es ist doch ziemlich egal, mit welchem Hersteller man fotografiert, Hauptsache man ist mit der Spiegelreflexkamera seiner Wahl und dem Zubehör zufrieden und glücklich.
Gruß Peter
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@ Peter
Ich bin halt manchmal etwas übervorsichtig, und nachdem mir schon 2 Speicherkarten kaputtgegangen sind, verteile ich die Aufnahmen lieber auf mehrere Karten und nehme auch noch ein kleines Netbook mit auf Reisen, auf dem ich abends die Bilder speichere...
Wer streitet denn?
Klingt fürchterlich abgedroschen, ist aber trotzdem nicht weniger wahr: Gute Bilder macht der Fotograf und nicht die Kamera, da ist es - zumindest im Hobbybereich - völlig wurscht, was da für ein Name draufsteht...
LG Conny
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conny danke, streit gibt und wird es nie geben
wir hobbymaster.aber warum verteilen wenn du netbook hast? mit zwei billigware bin ich auch reingefallen, seitdem nur noch die besten (klar der preis). pro urlaub etc. mache ich damit 5-6000 bilder und nur raw - format, wie schon peter schreibt die besten bleiben übrig und da kommt man mit 4gb nicht weit.
lg an euch adrian