Mosesberg u. Katharienkloster außerhalb der Besucherströme ?
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Hallo da draußen,
kennt jemand eine Möglichkeit, den Mosesberg und das Katharienkloster außerhalb der Besucherströme (Mitte Febr.2010) ab Sharm el Sheikh zu bereisen ?
Vorab herzlichen Dank.
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Das Katharinenkloster definitiv nicht. Die Mönche haben strikte Öffnungszeiten, da gibt's keine Ausnahmen.
Den Mosesberg kannst Du theoretisch jederzeit besteigen, allein oder mit einem privaten Guide. Die meisten gehen halt zum Sonnenaufgang, da strömen die Massen, d.h. auch wenn Du allein losgehst, läufst Du trotzdem mehr oder weniger in einer Menschenmenge. -
Hallo,
wie Alexa schon schrieb, das Katharinenkloster hat feste Besichtigungszeiten, um den Klosterbetrieb nicht zu stören. Zu besichtigen sind das Gebeinehaus, die Basilika, die Räumlichkeiten im Kloster. Die Bibliothek ist nicht zugänglich für Besucher.
Die Öffnungszeiten sind täglich ab 9.00 Uhr bis 12 Uhr (außer Freitags, Sonn- u. Feiertage).Auf dem Mosesberg sind immer Menschenmassen. Ob zum Sonnenaufgang/Sonnenuntergang. Viele nächtigen auch auf dem Gipfel.
Es sind halt beliebte Besucherziele für Touristen aus aller Welt.Sabine
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ganz wichtig!!!
warme Sachen mitnehmen wenn ihr Nachts rauf wollt.
Gruss Ingo
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den Aufstieg haben bei unserer Escurion alle geschafft.
Auch die Älteren.Aber Euch muss klar sein es ist kein Spaziergang.
es waren viele dabei da dachte ich mir das kann es nicht sein - unglaublich.Am anfang würde ich kein Kamel nehmen wegen der kälte.
Und wenn ihr nicht mehr könnt gibt es in jeder Kehre eins zu Mieten.Aber die letzten 750 Stufen geht es zu Fuss.
und selbst hier wird Hilfe für Bakschisch angeboten.Gruss Ingo
Geht Frühzeitig los und lasst euch Zeit
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Ich kann Ingo nur Recht geben, wir waren im Okt. auf dem Mosesberg und obwohl wir viel wandern z.B. in der Schweiz oder Eifel- und Rheinsteig und verschiedene Klettersteige, waren wir über den Aufstieg zum Mosesberg schon sehr überrascht. Wir dachten auch immer nur das kann nicht sein, dass wir DA noch hoch müssen. Und dann noch die über 700 Stufen zum Schluß, ich habe micht wirklich über die Menschenmassen gewundert, die diese Leistung auf sich genommen und es geschafft haben (..zum Teil in Flip-Flops
)
Ich glaube, dass beim Abstieg im Hellen viele (auch wir) sehr stolz über die Leistung waren - denn im Hellen sah alles noch viel schlimmer bzw. beeindruckender aus
Ich wünsche euch viel SpaßBine
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@Ingo
Das hört sich gut an, dass man unterwegs auch noch Kamele mieten kann. Ich möchte es doch auch schaffen, um meinen Mann mache ich mir keine Gedanken, er ist sehr sportlich (Rennradfahrer) seit 10 Jahren. Wenn man so etwas nicht macht, ärgert man sich im nachhinein. Spreche aus Erfahrung von Sri Lanka (Sigirija Felsen). Bin dort auch nur bis zur Hälfte hochgegangen, dann hatte ich keine Lust mehr.
Freuen uns schon auf den Urlaub, sind im GG.Gruß
Hannelore -
Hallo,
stimmt, nur der letzte Rest, also die natürlichen, ausgelatschten Stufen und Erhebungen im Fels, sind etwas anstrengend. Festes Schuhwerk, Jacke und eine Taschenlampe sind Pflicht. Denn es ist stockdunkel, der Weg zum Schluß sehr schmal (auch für die Kamele inmitten der Menschenmassen).
Wer körperlich fit ist, sollte auf dem Rückweg mal den Weg der Mönche nehmen. Hier sind es nur in den Fels gelaufene Stufen und Erhebungen bis nach unten. Aber dafür ein einmaliges Erlebnis.Und über die Kleiderwahl so mancher Touristen, kann man sich dort oben nur wundern.
Ballerinas oder Flip Flops, incl. wunder aufgeratschter Füße und Beinen, bibbernd vor Kälte, da nur im T-Shirt oder Strickjäckchen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich spaßig ist, von den Beduinen verletzt bis nach unten transportiert zu werden.Sabine
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@Ahotep
Der letzte Rest ist Anstrengend - da hast Du recht.
Ich wohne im Allgäu und geh viel Wandern, für mich war alles ein Spaziergang.
Aber ich finde für ungeübte 8 Leute die fast nie laufen )ist der ganze Weg eine Herausforderung.
ich wollte niemand Angst machen.
Gruss Ingo
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ich gehe sonst auch viel Wandenrn in unsseren schönen Alpen,aber diese Wanderung hat schon was in sich ich war k.o.Nehmt ein T-schirt zum umziehen ,man ist wirklich sehr verschwizt und man ist dankbar wenn man was trokenes dabei hat.Trotzdem war es ein wunderschöne Ausflug den ich nicht missen möchte
Gruß
Christina -
Für mich war es halt was anderes mich an vielen "Mitläufern" orientieren zu müssen. Der enge Weg, die vielen Kamele die sich dazwischen einfach ihren Weg bahnten und die nächtliche Uhrzeit nach einer doch ziemlich langen Anfahrt. Zumal wir sehr spät ankamen, da unser Bus noch nach Dahab fuhr Mitreisende abholen. Wir gut 1,5 Std. später auf dem Parkplatz an als es geplant war. Um den Sonnenaufgang noch oben zu erleben mußten wir "ganz schön Gas geben" und dass mit einer recht unterschiedlichen Truppe mit Zwangsstopp und vorgeschriebenen Pausen des Beduinenführers.
Aber alles in allem war es ein tolles Erlebnis - freut euch drauf und genießt den grandiosen Ausblick.
...zum Abstieg über die kompletten Treppen, würde ich doch eher den gelenkschoneren leichteren Weg wählen. Aber auch das bleibt jedem selbst überlassen.
LG
Bine -
...es geht am "Basislager" dann wieder zurück. Der gleiche Punkt, bei dem beim Aufstieg der Kamelritt zuende ist. Am besten gleich beim Aufstieg mit einem Treiber abklären, er wartet dann.

Ich habe einige gesehen, die sich auch wieder runter bringen ließen bzw. wollten und da i.d.R. die Treiber nach dem Aufstieg und kurzer Pause wieder zurückgehen herrscht oben oft ein Mangel an (tierischen) Kamelen...

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Mit einer schweren Knie-Arthrose sollte man auf den Mosesberg verzichten. Von der Kamel-Bergstation bis zum Gipfel sind es ca. 700 Stufen, schon das ist für wenig Trainierte ein Fitnessproblem und für Knielädierte eine kaum lösbare Herausforderung. Diese 700 Stufen wieder runtergehen dürfte mit solcher Arthrose unmöglich sein, aber die Beduinen haben eine Menge Erfahrung, für viel Geld wie auch immer diverse Opfer ins Tal zurückzubringen.