Haiti
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Hallo,
habe gestern in einem Beitrag über Spenden für Haiti folgenden Vorschlag gehört:
In der Dominikanischen Rep- gibt es genügend Unterkümpfte.
Schickt die Urlauber , die zu Hause ja ein Dach überm Kopf haben, heim, und verfrachtet die Bevölkerung von Haiti in die Hotels. Das Personal zahlt Ihr mit den Spenden.
Was ist euere Meinung dazu?
Wolfgang -
Hallo,
wer soll das gesagt haben ?
Weltfremd, wie viele Meinungen in dieser Zeit...
Man könnte auch allen Kreuzfahrtschiffsreisenden ohne Reisekostenausgleich absagen und dafür alle obdachlosen Haitianern in die Länder bringen, aus denen die Touris gekommen wären...
Im Ernst: Diesem Land kann eigentlich nicht mehr (auch nicht mit Milliarden) geholfen werden. Jahrelange, von Korruption geleitete Wirtschaft hat das Land schon vor dem Erdbeben ruiniert. Der einzige Ausweg wäre, als 51. Bundesstaat weiter zu leben. Darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen. Auch wenn das Land, außer schönen Stränden kaum etwas bietet, aber man hat einen schönen Platz rechts von... wie heißt diese Insel, die ich so mag ?
LG -
Toller Gedanke, klingt wie die Logik in der ...."Zeitung" mit den Großbuchstaben. Ich hab´s nicht gelesen.
Haiti helfen die Spenden nicht, das war schon vor dem Beben am Ende. Vielleicht helfen die Spenden den Menschen - wenn sie denn jemals dort ankommen. Im Land und letztendlich bei den Menschen.
Ich unterstütze die Ärzte, die ohne Grenzen arbeiten. Die tun das unentgeltlich während ihres Urlaubs. Und das kommt den Menschen entgegen, die ja zunächst eigentlich nur am Leben bleiben wollen. Das Spendengeld bleibt nicht jahrelang auf irgendwelchen zinsbringenden Konten liegen - das aber nur am Rande. -
mcgee wrote:
Hallo,
wer soll das gesagt haben ?
Weltfremd, wie viele Meinungen in dieser Zeit...
Man könnte auch allen Kreuzfahrtschiffsreisenden ohne Reisekostenausgleich absagen und dafür alle obdachlosen Haitianern in die Länder bringen, aus denen die Touris gekommen wären...
Im Ernst: Diesem Land kann eigentlich nicht mehr (auch nicht mit Milliarden) geholfen werden. Jahrelange, von Korruption geleitete Wirtschaft hat das Land schon vor dem Erdbeben ruiniert. Der einzige Ausweg wäre, als 51. Bundesstaat weiter zu leben. Darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen. Auch wenn das Land, außer schönen Stränden kaum etwas bietet, aber man hat einen schönen Platz rechts von... wie heißt diese Insel, die ich so mag ?
LG@ mcgee

..die Hoffnung stirbt zuletzt...vielleicht ensteht ja ein Neuanfang,was wir soo hoffen
wie heißt diese Insel, die ich so magst" die Insel nennt sich Hispanola" den Teil den Du so liebst Dominikanische Republik,gelle?
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Provokativ und sehr, sehr brutal (ich weiss, aber man muss auch sowas schreiben können) - natürlich die enormen menschlichen Leiden jetzt mal total ausgeklammert - muss man vielleicht sogar sagen:
Zum Glück gab es dieses schlimmen Beben !!
Denn erst jetzt hat die übrige Welt - allen voran die USA - erstmal richtig mitbekommen, dass diesem Gebilde Staat = Haiti mit einer normalen zwischenstaatlichen Unterstützungswelle nicht zu helfen ist.
Jahrzentelang wurde runtergewirtschaftet, rein in die Taschen korrupter Politiker, Beamter und deren Clans - und natürlich in die Kassen der internationalen Konzerne.Vielleicht entsteht jetzt - aus diesem schlimmen Elend heraus - endlich einmal die Erkenntnis, dass es einen "Staat Haiti" - so, wie er war - nicht mehr weitergeben kann und darf !!
Und das kann keine UNO, keine EU, kein Nachbar Kuba oder Venezuela (denn die engagieren aussergewöhnlich intensiv) un erst recht nicht die Menschen in Haiti ändern, sondern letzlich nur die Vereinigten Staaten von Amerika !!!So, meinetwegen steinigt mich jetzt für diese brutale Äusserung !
Gute Nacht !
Erwin
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Hallo Holzmichel
Ich steinige dich nicht. Als Realist stelle ich noch folgenden Auszug aus meinem Posting im DR Forum in diesen Thread:
Langsam laufen jetzt die internationalen Hilfeleistungen an. Es vergeht kein Tag, an dem nicht medienwirksam dokumentiert wird, was da alles abläuft. In einigen Wochen, wenn die Fernsehteams aus aller Welt wieder abgereist sind, wird das Interesse abnehmen und neue Umweltkatastrophen irgendwo auf unserem Planeten werden die Weltöffentlichkeit wieder bewegen. Die internationale Aufbauarbeit in Haiti wird im Hintergrund weitergehen. Erfahrungsgemäss wird einiges schief laufen und ein Kompetenzgerangel nicht ganz zu vermeiden sein. Man muss jedoch realistisch sein, es wird viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte brauchen, bis ein einigermaßen funktionierender Staat auf die Beine gestellt werden kann. Was bis heute versäumt wurde, kann nicht auf die Schnelle aufgebaut werden. Dabei muss auch beachtet werden, ob es aus geologischer Sicht nicht sinnvoller ist, einige Städte andernorts wieder aufzubauen. Port-au-Prince z.B., liegt laut Geologen auf einer extrem gefärderten Fläche.
Gruß
Pesche -
soosi:
mcgee: Auch wenn das Land, außer schönen Stränden kaum etwas bietet, aber man hat einen schönen Platz rechts von... wie heißt diese Insel, die ich so mag ?
LG@ mcgee

..die Hoffnung stirbt zuletzt...vielleicht ensteht ja ein Neuanfang,was wir soo hoffen
wie heißt diese Insel, die ich so magst" die Insel nennt sich Hispanola" den Teil den Du so liebst Dominikanische Republik,gelle?
Haiti ist aber links von der Dom. Rep.

LG -
Erika1 wrote:
Klingt nach DDR, allerdings ohne Erdbeben.
Nachbarn: Venezuela und Kuba: hast Du da mal in einem Atlas nachgeschaut???Keinesfalls, liebe Erika!
Ein System, wie es über 40 Jahre im Osten deutschlands gegeben hat, will wohl kaum jemand haben. kann man auch garnicht mit der Situation in Haiti vergleichen.nein, ich habe das schon so gemeint, wie geschrieben.
Nur durch massiven Einfluss der USA kann man Haiti mittelfristig zu einem funktionierenden Staat aufbauen.Und Kuba ist natürlich ein Nachbar von Haiti !!
Und venezuela natürlich nicht, sollte aber auch nur den gegenwärtigen, von dort fliessenden (finanziellen) Einfluss verdeutlichen, der normalerweise so nicht üblich war ! - Warum ist das jetzt wohl so ? - nur wegem der erdbebenopfer ?? -
"Holzmichel" wrote:
Provokativ und sehr, sehr brutal (ich weiss, aber man muss auch sowas schreiben können) - natürlich die enormen menschlichen Leiden jetzt mal total ausgeklammert - muss man vielleicht sogar sagen:
Zum Glück gab es dieses schlimmen Beben !!
Denn erst jetzt hat die übrige Welt - allen voran die USA - erstmal richtig mitbekommen, dass diesem Gebilde Staat = Haiti mit einer normalen zwischenstaatlichen Unterstützungswelle nicht zu helfen ist.
Jahrzentelang wurde runtergewirtschaftet, rein in die Taschen korrupter Politiker, Beamter und deren Clans - und natürlich in die Kassen der internationalen Konzerne.Vielleicht entsteht jetzt - aus diesem schlimmen Elend heraus - endlich einmal die Erkenntnis, dass es einen "Staat Haiti" - so, wie er war - nicht mehr weitergeben kann und darf !!
Und das kann keine UNO, keine EU, kein Nachbar Kuba oder Venezuela (denn die engagieren aussergewöhnlich intensiv) un erst recht nicht die Menschen in Haiti ändern, sondern letzlich nur die Vereinigten Staaten von Amerika !!!So, meinetwegen steinigt mich jetzt für diese brutale Äusserung !
Gute Nacht !
Erwin
Hallo Erwin,
auch wenn das hart klingt, Du hast im Grunde recht! Aber auch Frankreich, das so viele Jahre profitiert hat, sollte in die Aktion verstärkt eingebunden werden!
Gruß Anke -
wolfseyd wrote:
Hallo,
habe gestern in einem Beitrag über Spenden für Haiti folgenden Vorschlag gehört:
In der Dominikanischen Rep- gibt es genügend Unterkümpfte.
Schickt die Urlauber , die zu Hause ja ein Dach überm Kopf haben, heim, und verfrachtet die Bevölkerung von Haiti in die Hotels. Das Personal zahlt Ihr mit den Spenden.
Was ist euere Meinung dazu?
Hallo zusammen...Und was passiert wenn die Spenden aufgebraucht sind? Ist dann irgendetwas poitives passiert?Haben die Menschen Irgendwas neues erfahren oder dazugelernt? Können Sie sich dann selbst helfen?Die durchschnittliche Temperatur in Haiti liegt bei 25-30 Grad - keiner muss frieren und für die Spenden gibts Nahrung, Medikamente und Hilfe zur Selbsthilfe