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Urlaub in Bambushütten, oder Zelten?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Allgemeine Fragen
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  • SiegfriedS Offline
    SiegfriedS Offline
    Siegfried
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Wollte dieses Thema nicht in "Bettdecken und Wolldecken" behandeln.
    Wer hat schon in Afrika, oder Übersee in Bambushütten, Zelten oder Negerkrals gewohnt?
    Habe das schon alles mitgemacht.
    Unter anderem, vor vielen Jahren, gab es mal eine" Organisation für internationale Kontakte" OIK. in Bonn-Bad Godesberg.
    Meine Frau und ich waren damit öfter unterwegs. In Afrika und Jamaica.
    Haben dort unter Einheimischen gelebt. Ebend in Bambushütten, mit nur Decken vor der Tür und Bambusfenster. Oder in Kenia (bei einer Rundreise) in einem Zeltcamp, mitten im Busch, zwischen wilden Tieren.
    Unsere Zelte sollten eigentlich ein Bambusdach haben (wegen der Hitze) waren aber noch nicht fertig. Wasser gab es auch nicht. Haben unsere Zähne, bzw. Mund mit Whiskey ausgespült.
    Dusche sollte draußen am Zelt mit einem Eimer sein, war auch nicht fertig. Wurden dann am nächsten Tag mal zu einem Hotel gefahren, konnten dort im Pool uns abkühlen und duschen.
    Es war abends trotzdem Lustig. Über die Teller, nach dem Essen, hatte der Massai etwas Wasser geschüttet und dann mit dem Ärmel abgewischt und in die Hecke zum trocknen gelegt.
    Deshalb stören mich auch keine Wolldecken.
    Gruß
    Siegi

    s.w.

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    • Alexa33A Offline
      Alexa33A Offline
      Alexa33
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      also, mal davon abgesehen, dass ich das Wort "Negerkral" zuletzt in einem Kinder-Abenteuerbuch von 1928 gelesen habe, wage ich mal die Voraussage, dass dieses durchaus interessante Thema hier wenig Beteiligung finden wird.

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      • BaikalB Offline
        BaikalB Offline
        Baikal
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Dieser "Wolldeckentread" bezog sich wohl weniger auf Reisen wie Du sie aufgeführt hast, sondern wohl mehr auf Pauschalurlaube in "normalen" Torismusgebieten oder Hotels.

        Ich war einmal in meinem Leben in einem Negerkral, das hat mir gereicht. Aber das sind ohnehin nicht meine Urlaubsregionen, weil einfach zu warm und meist auch feucht.

        Allerdings sieht es, was Hygiene angeht, anderswo auch nicht besse aus. Meine erste Fahrt mit der Trannsib war schon recht eindrucksvoll. Die Decken die man auf der Fahrt bekommthabe ich schon recht skeptisch betrachtet.  Bei dem Treffen vor der Abreise hat niemand uns darauf hingewiesen. Aber die Zugtoiletten waren der absolute Knaller. Man hat es ja versucht zu vermeiden, selbst Sitzpinkler wurden da sehr schnell zu Stehpinklern. Aber was solls, innerhalb von drei Tagen und vier Nächten führt irgendwann kein Weg am Äußersten vorbei. 😞 Ganz zu Anfang meiner Mitgliedschaft hier wurde mir mal mitgeteilt dass ich, wenn ich es denn eben möchte, gerne in einem Ziegenstall wohnen kann. Aber ich möchte diese Leute nicht hören wenn sie "unrasiert und fern der Heimat" sind.
        Das aber nur als einige Beispiele.

        Ich bin auf meinen Touren immer wieder auf Leute gestossen für die gewisse Reisen eine Tortour waren. Das liegt wohl oft daran dass sie sich kaum Gedanken darum machen dass es eben Gegenden auf der Welt gibt in denen eben ganz andere Lebensweisen vorherrschen. Die Menschen dort sind an Dinge gewöhnt die einen normalen Mitteleuröpäer eine Woche umwerfen. ... Dabei fällt mir immer der im Net herumgeisternde Fred "Wir waren Helden" ein, denn auch bei uns gab es ganz andere Zeiten. Nur kennen viele Menschen diese Zeiten nicht mehr, oder haben sie schlicht und einfach verdrängt.

        Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wer auch versteht was er liest, ist ganz weit vorne.

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        • ericmuE Offline
          ericmuE Offline
          ericmu
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hallo,
          junge Bekannte haben schon in einer Strandhütte am Meer auf Bali gewohnt,
          hatten gute Kontakte zu den Einheimischen, die sehr gastfreundlich waren,
          was so in einem Tourihotel nicht erlebt hätte.
          Auf meine alten Tage wäre das nichts mehr für mich !

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • HolzmichelH Offline
            HolzmichelH Offline
            Holzmichel
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            @Baikal:  , (Zitatkasten entfernt, da entbehrlich)

            Dieser "Wolldeckentread" bezog sich wohl weniger auf Reisen wie Du sie aufgeführt hast, sondern wohl mehr auf Pauschalurlaube in "normalen" Torismusgebieten oder Hotels.
             Die Decken die man auf der Fahrt bekommthabe ich schon recht skeptisch betrachtet.  Bei dem Treffen vor der Abreise hat niemand uns darauf hingewiesen. Aber die Zugtoiletten waren der absolute Knaller. Man hat es ja versucht zu vermeiden, selbst Sitzpinkler wurden da sehr schnell zu Stehpinklern. Aber was solls, innerhalb von drei Tagen und vier Nächten führt irgendwann kein Weg am Äußersten vorbei. 😞
            @Siegfried(Zitatkasten enfernt, da entbehrlich )
            Hallo !

            nein Siegfried, solche Reisen habe ich noch nicht erlebt - wie denn auch !
            Zu heutiger Zeit möchte ich Sie auch nicht mehr haben.
            Und ich stehe voll zu meiner Meinung, die ich im Wolldeckenthread ganz offen und ehrlich geäussert habe.

            Aber solche Zustände - und teils noch extremere - habe ich natürlich bei meinen früheren Reisen oder auch Touren öfters erlebt.
            Vielleicht will ich auch deshalb meinen heutigen Komfort mit Bettdecke und Co. nicht mehr missen !!!!!

            Um mit dem letzten Zitatsabsatz anzufangen - verdrängen will und muss ich nichts.
            Im Gegenteil, wenn die Kinder mal zu Besuch sind, erzähle ich gerne etwas aus diesen Zeiten.
            Und man lacht, wenn ich sage, dass unser Klo ein einfacher, langer Balken war mit dahinter etwas ausgehobener Rinne und natürlich im Freien (ratet mal den Namen 😆 ), wo acht Är.....-sorry Hintern dort gleichzeitig draufpassten !!

            Zum zweiten Zitatsabschnitt kann ich nur sagen - dass waren "Menschen = Schweine", die daneben gezielt hatten - passierte uns auf dem Balken nie!!
            Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass es in der ehemailgen SU auch sehr viele "Orte" gab, die blitzeblank waren und sogar die Zigarettenkippen hinter einem sofort aufgesammelt wurden !!

            Nee, nee - ich lasse mir von Niemanden sagen, dass ich Zeiten verdrängen will!
            Es soll mir erstmal einer nachmachen, nur mit den Sachen am Leib, einer Zahnbürste, 90 Ostmark, 3 Schachteln Juwel und einem Pack Erich-Kästner-Kondome fast 2 Wochen nach Polen zu trampen !

            Und ich könnte noch so viel erzählen - klar, es waren andere Zeiten.
            Mit heute nie vergleichbar.
            Und deshalb mag ich auch ein ordentliches Bett !!

            Gute Nacht
            Erwin

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            • gastwirtG Offline
              gastwirtG Offline
              gastwirt
              Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Mit den Kondomen übertreibst du doch? 😘 😛

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • SiegfriedS Offline
                SiegfriedS Offline
                Siegfried
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Hallo, Alexa 33. Dachte es mir schon, daß sich jemand über das Wort aufregt (will es nicht nochmal wiederholen), damit hier kein Streit ausbricht. Aber in der Ausschreibung von damals, aus dem Ministerium stand es so. Möchte darüber auch nicht weiter diskutieren.
                Klar, ich möchte heute auch nicht mehr (einfach ausgedrückt) so wohnen, oder urlauben,oder Abenteuerurlaub machen. Wohne gerne in 4-5* Hotels. Habe auch gerne saubere Bettdecken.

                Mich interessiert nur, was andere so an einfachen Reisen und Abenteuerurlauben mitgemacht haben. Hatte in jungen Jahren auch im DED (Deutscher Entwicklungsdienst) in Afrika gearbeitet und gelebt.  Ich kenne die Leute da und diskriminiere auch keinen.
                Gruß
                Siegi

                s.w.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • HolzmichelH Offline
                  HolzmichelH Offline
                  Holzmichel
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  gastwirt wrote:
                  Mit den Kondomen übertreibst du doch? 😘 😛

                  Nicht ganz, lieber Marcel!
                  Wir hatten uns tatsächlich damals im Studentenwohnheim von Erich Kästner Dresden so`n anonym gestyltes Paket mit Kondomen schicken lassen.
                  Und da wir auf dieser Polen-Tour auch 4 Leute waren (männlich) und eben keiner richtiges Gebäck dabei hatte, wurden solche Sachen etwas aufgeteilt - und ich hatte noch einen kleinen Studentenrucksack für meine Kutte mit, da wurde dann diese Dinger und etliche Zigarettenschachteln noch mit verstaut.

                  Also so gesehen hast Du recht, die Kondomepackung war nicht für mich allein - sollte für 4 Studenten reichen 😆

                  Und um kein Missverständnis aufkommen zu lassen - meine Frau kannte ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht - alles vorher erlebt! 😘

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • chriwiC Offline
                    chriwiC Offline
                    chriwi
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Ich liebe die Natur. Aber ich bin für eine klare Trennung: Natur draussen, ich drinnen. Das ist weder in einem Zelt noch in einer Bambushütte gegeben.
                     
                    Ich bin tagsüber gerne unter Einheimischen, aber abends mag ich mich in mein klimatisiertes Zimmer zurückziehen, aus dem "Pillow Menu" eine geeignete Kopfunterlage wählen und mich auf ein High-End-Boxspringbett zurückziehen. 😛

                    Forenregeln... <--- Das war ich nicht, das war ein Admin!!!
                    Vorher hatte ich da meine Homepage stehen und den Hinweis auf eine sehr coole Vietnam-Gruppe, die ich leite.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • HolzmichelH Offline
                      HolzmichelH Offline
                      Holzmichel
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      chriwi wrote:
                      und mich auf ein High-End-Boxspringbett zurückziehen. 😛

                      Schöner Name, so habe ich das auch noch nicht gehört ! 😆

                      lieben Gruss dem Opernball 😘
                      Erwin

                      P.S. habe mir sagen lassen, dass die Erfurter Pullmann-Betten unverschämt gut sein sollen......!

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • gastwirtG Offline
                        gastwirtG Offline
                        gastwirt
                        Gesperrt
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Jetzt wär noch interessant, wieviele Gummis du zurückgebracht hast 😛 und natürlich die Packungsgrösse 😆 Aus meiner Studentenzeit kenne ich solche Teile im übrigen nur vom Hörensagen!

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        Antworten Zitieren
                        • HolzmichelH Offline
                          HolzmichelH Offline
                          Holzmichel
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Klar gab`s damals keinen AIDS und es wurde auch auf solche Dinge nicht geachtet.

                          Nur wir hatten uns diese Kiste Mondos eben mal ins Wohnheim schicken lassen.
                          Und da wir ja nach Polen wollten und auch hingekommen sind, dort natürlich was "Erleben" wollten, bot sich an, welche mitzunehmen.
                          Und warum, war auch klar - nicht wegen AIDS - aber wegen ...........!
                          Einer von uns - ich war es diesmal nicht 😛 - hatte sowas schon mal kennenlernen "dürfen" (passiert nach einer Disko am Studienort) und recht oft beim Hautarzt zu Gast.
                          Darauf hatten wir natürlich keine Lust, zumal wir auch unsicher waren, wie wir mit polnischen Mädeln zurechtkamen.

                          Und ganz ehrlich - so richtig gebraucht haben wir sie nicht, es kam nicht dazu - soweit mir bekannt! 😆
                          Ohnehin hatten wir mehr Rabbel damit, die polnischen Jungs von uns fernzuhalten, denn das passte ihnen garnicht!

                          Somit ist anzunehmen, dass wir die Packungen wieder mitgebracht hatten.
                          Eigenartigerweise hatten wir auch an der Grenze deshalb keine Probleme bekommen!

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • PescheP Offline
                            PescheP Offline
                            Pesche
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Hallo Siegfried

                            Mal losgelöst von diesen schon in grauer Vorzeit ganz nützlichen Dingern aus Gummi, interessiert dich ja, was andere so an einfachen Reisen und Abenteuerurlauben mitgemacht haben? Nun, ich könnte locker ein Buch mit meinen Reisen füllen. Ob das allerdings interessiert, sei dahingestellt. Gleichwohl stelle ich mal einen Auszug aus dem holen Bauch in diesen Thread.

                            Nachdem ich mich von meinen Eltern abgenabelt hatte, unternahm ich meine ersten Trips während meiner Ausbildung mit Studienkollegen kreuz und quer durch Europa, mit einem uralten nicht ganz wasserdichten Zelt. Bedingt durch meine alles andere als prall gefüllte Geldbörse, waren wir anfangs mit dem Fahrrad unterwegs. Während einem Trip durch Frankreich trafen wir auf einen Autostopper, der nur ein mitleidiges Lächeln für uns schwitzende “Strampler” übrig hatte. Wir waren lernfähig. Aufgabe der Drahtesel am nächsten Bahnhof mit Zielort Heimatbahnhof in der Schweiz und weiter per Autostopp. Funktionierte super. Und die Mädchen in Frankreich -- oh, la, la!! 😉

                            Nun, auch die Ausbildung ging mal zu Ende. Ich hatte Glück, ein größeres Unternehmen fand, man könnte mich mal in Südamerika beschäftigen und mich beim Aufbau von landesweiten Kommunikations-Projekten mitarbeiten zu lassen. In der Freizeit und in den Ferien bereiste ich mit Arbeitskollegen einige interessante Länder von den Anden bis in den Urwald. Immer in Begleitung meiner obligaten Hängematte für Übernachtungen unter freiem Himmel, irgendwo an einem menschenleeren Karibikstrand, in einer Lehmhütte bei Einheimischen abseits der Zivilisation und Abenteuer pur, unter einem Palmenwedelunterstand bei Indios im Amazonasgebiet. Nur möglich dank Missionaren, die uns einen Einblick in eine völlig andere Welt gestatteten.

                            Die Lust auf abenteuerliche Reisen ohne Luxus und abseits der ausgetretenen Tourirouten ist auch nach meiner Heirat geblieben. Gemeinsam mit meiner Frau waren wir mit fahrplanmäßigen Transsibzügen in 4- Bett Abteilen inmitten von Einheimischen unterwegs, in chinesischen Zügen in der harten Klasse, auf rostigen Fähren, in klapprigen Bussen, Modell Abbruch! und immer wieder abenteuerliche Trips mit 4- Rad Mietwagen kreuz und quer durch unzählige Länder, mit zugegeben etwas chaotischem Straßenverkehr. Hin und wieder blieben wir im Sand stecken oder bei Flussüberquerungen mussten wir feststellen, dass unser Vehikel für Flussfahrten nicht so geeignet war. Aber hilfsbereite Einheimische halfen uns immer wieder aus der Patsche. Übernachtungen in Guesthous, einfachen Hotels oder Pensionen und hin und wieder auch Privat. Zugegeben, nicht immer ein 5- Sterne Komfort. Aber man kann sich anstelle einer Dusche auch mit einem Kübel Wasser aus einem Trog begießen und fühlt sich anschließend wie neugeboren. Anstelle eines Pools, und sei er noch so schön, bevorzuge ich immer noch das Meer, einen See oder einen Fluss. Und einen Decken- oder Standventilator ziehe ich einem klimatisierten Zimmer vor.

                            Der Ehrlichkeitshalber muss ich allerdings gestehen, während meinen Geschäftsreisen in ferne Länder, manchmal in Begleitung meiner Frau, logierten wir in Häusern der oberen Luxusklasse. Das wollte mein Arbeitgeber so und ich musste das akzeptieren. Business hatte Vorrang. Und heute stelle ich zerknirscht fest, meine Frau und ich ziehen ein sauberes Bett einer Hängematte oder einem Zelt vor. Obwohl wir uns heute ein wasserdichtes Zelt leisten könnten! 😉 Und eine Nacht in einer Hängematte, ich habe so meine leichten Bedenken.
                             
                            Herbergen, klein und fein mit hervorragender Küche sind unsere bevorzugten Häuser. Und wenn auch der Keller mit süffiger Tranksame bestückt ist, sind wir wunschlos glücklich. Auch Kreuzfahrten in exotischen Gewässern sind wir nicht abgeneigt. Aber auch hier, klein und fein muss das “Schiffchen” sein. Man wird ja nicht jünger, aber an die Zeiten in jungen Jahren und an knappe Geldbeutel denke ich immer wieder mit Vergnügen zurück. 😄

                            Pesche

                            Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • gastwirtG Offline
                              gastwirtG Offline
                              gastwirt
                              Gesperrt
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              Also dann: 1983-erster gemeinsamer Urlaub mit der jetzigen Frau Wirtin. Start mit dem Zug nach Seifhennersdorf-per Autostop und Bus Richtung Spindleruv Mlyn. Reisezeit ca.15 Stunden. Gepäck ein altes 2-Mann-Zelt, Luftmatratzen, Kochtopf am Gürtel. Campingplatz gefunden, 2 Wochen bei Sonne und eiskalten Nächten (Ende August) wunderschönen Urlaub verbracht. Jeden morgen in der erst 2km "alten" Elbe erfrischt, der Campingplatz lag direkt daneben. Schneekoppe besucht, das schöne Städtchen Vrchlabi unsicher gemacht, zur Elbquelle aufgestiegen etc., es war einfach klasse, und das trotz wenig Geld! Auch unserer Tochter haben wir das romantische Campingfeeling nahegebracht. Südfrankreich und der südliche Gardasee waren unsere Ziele. Aber trotz vieler schöner Erinnerungen scheidet diese Art zu urlauben jetzt aus. Ein "geschundener" Körper will es auch mal richtig gut haben 😆 Eine Pension mit Etagendusche kommt jetzt nicht mehr in Frage. Jetzt bevorzugen wir bei Badereisen AI. Entgehen lassen wir uns aber vor Ort trotzdem nichts, was uns wirklich interessiert, aber jeden alten Stein müssen wir nicht gesehen haben 😛 Als nächstes geht es im Juli für eine Woche nach Travemünde, natürlich nur mit Frühstück. Fazit: Wir möchten diese Erfahrungen nie missen, aber wiederholen auch nicht. LG Marcel

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • SiegfriedS Offline
                                SiegfriedS Offline
                                Siegfried
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                Danke, Pesche (heißt das Fisch? auf italienisch ist es so) und gastwirt für die schönen Berichte.
                                Vielleicht kann ja mal jemand aus dem Forum ein Buch über diese abenteuerlichen und einfachen Reisen aus der Jugendzeit schreiben? Von anderen Reisenden zusammen tragen. Könnte noch mehr berichten.
                                Damals war ich mit meiner jungen Frau (19), ich (29) schon fast in der ganzen Welt unterwegs.
                                Heute bevorzugen wir auch gute Hotels und Unterkünfte. Sehen uns aber auch immer Land und Leute an. Wir sind froh, daß wir in der Jugendzeit und auch später, weite Reisen gemacht haben. 1x mit dem Flugzeug 30 Std. unterwegs. Heute mögen wir nicht mehr so lange fliegen. Zu den Canaren gerade noch.
                                Gruß
                                Siegi

                                s.w.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • PescheP Offline
                                  PescheP Offline
                                  Pesche
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  Hallo Siegi

                                  Danke für die Blumen. Pesche ist kein Fisch, sondern schlicht und einfach mein Vorname Peter im Berner Dialekt. Gilt für alle Vornamen. Unsere Tochter Jeannette ist Schanne und unser Sohn Marcel ist Märcu -- und es funktioniert ja auch mit Siegfried!

                                  Zum Schmunzeln noch etwas aus China:
                                  Wie schon auf der Transsib, ließ auch in chinesischen Zügen die Sauberkeit in den Waschräumen etwas zu wünschen übrig. Kein Problem wenn man flexibel ist. Als Alternative für die Morgentoilette mit Zähne putzen & Co, boten sich die obligaten Brunnen, respektive Waschbecken auf den Bahnsteigen an, irgendwo unterwegs auf einem Provinzbahnhof, gemeinsam mit mitreisenden Passagieren. Auch die Mittag- und Nachtessen in den hoffnungslos überfüllten kitschigen Speisewagen muss man erlebt haben. Die schwitzenden und dampfenden chinesischen Passagiere, die Männer mehrheitlich mit nacktem Oberkörper und wild kommunizierend, entlockten meiner Frau und mir immer wieder ein Lächeln, obwohl wir kein Wort verstanden. Hin und wieder ging ein Teller Suppe mit Inhalt oder eine Bierflasche in die Brüche. Was soll’s, die Mahlzeiten von Fisch bis zu Süß/Sauer, serviert von flinken Kellnern, die wie Bienen rumsausten waren kulinarische Leckerbissen. Die Bordküche haben wir nicht inspiziert, entweder es schmeckt oder es schmeckt nicht. So einfach ist das auf Reisen. Dank Drahtnetzen in den offenen Fensterrahmen flogen uns nicht permanent Plastikflaschen, Plastikteller und Becher um die Ohren, die Passagiere via die Abteilfenster entsorgten. Meine etwas naive Annahme, die Drahtgitter dienen als Sperre für Insekten war also nur zum Teil richtig! 😆

                                  Gruß
                                  Pesche

                                  Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    kheitmann
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    Hallo,
                                    ich habe im Rahmen einer Thailandrundreise 2008 einmal 2 Nächte in schwimmenden Hütten auf einem See gewohnt. Diese Hütten waren einfache Bretterbuden mit Stegverbindung auf eine Insel mit "sanitären Einrichtungen". Auf dem Boden der Hütten lagen Matratzen über die ein Moskitonetz gespannt war. Wie wir später (in der Nacht) erkennen mussten, war das Netz nicht zur Abwehr von Mücken gedacht sondern wohl eher damit die bei Dunkelheit einfallenden Ratten nicht über die Betten laufen**.** 
                                    Ich fand  die ganze Sache nicht so dramatisch, aber einige aus unserer Gruppe mussten mit Nevenzusammenbrüchen nach einer Nacht aufs Festland gebracht werden.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      mutteraufreisen
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      Holzmichel wrote:
                                      Und um kein Missverständnis aufkommen zu lassen - meine Frau kannte ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht - alles vorher erlebt! 😘

                                      ....und das alles dann aber auch richtig !!!  ...und davon viel ...jaja , kenne ich , die Zeit " Love and Peace "  gabs eben auch bei uns in der " Ehemaligen " und wurde ausgelebt 😉

                                      Kölsch ist die einzige Sprache , die man auch trinken kann

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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        Vielleicht kennen wir uns 😆

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • mutteraufreisenM Offline
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                                          #20

                                          gastwirt wrote:
                                          Vielleicht kennen wir uns 😆

                                          ach , Du warst das ? ....unmöglich isses nicht , ich stand damals schon auf knackige, jüngere 😘

                                          Kölsch ist die einzige Sprache , die man auch trinken kann

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