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Wie geht Ihr mit aufdringlichen "Bettlern" um ?

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  • Giselle123G Offline
    Giselle123G Offline
    Giselle123
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    sorry Ines,
     
    aber telefonieren in der Bahn kann auch ganz schön lästig sein 😘

    Wer meint, sich im Urlaub wie zu Hause fühlen zu müssen, der sollte lieber gleich zu Hause bleiben.

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    • Ines68I Offline
      Ines68I Offline
      Ines68
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Ja, ich weiß, was Du meinst, aber Du kannst mir glauben, ich krähe da nicht herum, sondern stelle mich dann in die Bahn in die Ecke u. telefoniere dann, dass man mich nicht sonstwie hört. Aber ich hab einen Arbeitsweg am Tag von insgesamt 3 Stunden, also Rückweg 1,5 h, da möchte man schon mal mit der Freundin ein wenig plaudern u. tratschen 😆 , bin doch eine Frau u. der Mann zu Hause kann gar nicht verstehen, was frau mit der besten Freundin zu bequasseln hat, das kannst Du bestimmt verstehen, nicht? 😘

      02.08.-14.08.2012 Schottland - Isle of Mull, Killin,North Berwick, Edinburgh
      14.08. - 17.08.12 Stockholm
      23.09. - 30.09.12 Elsass : )
      Hinzugekommen sind die Shetlandinseln, Wyk auf Föhr und jetzt gehts nach Sansibar

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      • brujeraB Offline
        brujeraB Offline
        brujera
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Ines,

        gerade die Gespräche mit der besten Freundin würde ich nicht in der U-Bahn führen. Auch wenn man leise spricht kriegt das die unmittelbare Umgebung doch mit.

        Die U-Bahn-Musikanten gibt es bei uns auch und auch die Zigeunerinnen die einem einen Zettel in die Hand drücken mit dem Text, dass ein Familienmitglied schwer krank ist und Geld für die Behandlung benötigt. Ich reagiere da auch nicht mehr weil es einfach überhand nimmt. Auch wenn ich beschimpft werde.
        Im Urlaub habe ich das schon mehr Probleme wenn mich ein zerzaustes Kind mit großen Augen anguckt. Aber wie schon geschrieben wenn man einem Kind was gibt hat man eine ganze Horde an der Backe. Und allen geben geht nicht, die Schuzle ist wichtiger.

        Fange jetzt an zu leben und zähle jeden Tag als ein Leben für sich
        (Seneca, römischer Philosoph)

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        • Ines68I Offline
          Ines68I Offline
          Ines68
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          @brujera
          So schlimme Gespräche sind es nicht, meist telefonieren auch noch andere Leute.
          Aber neulich hab ich eine lustige Geschichte meiner Freundin erzählt u. mußte selbst dermaßen lachen dabei, dass die Leute rings um mich herum auch sich kaputt gelacht haben, 2 davon konnten ihr Buch  nicht mehr lesen, das war dann irgendwie eine lustige Stimmung u. wir haben dann miteinander gequasselt, vor allem, da hatte ich nicht mitbekommen, dass es ganz ruhig in der Bahn war irgendwie 😆
           
          Aber wie Du selbst schon beschreibst, bei den Zigeunern etc. reagiere ich auch nicht mehr. U. wenn ich ins Ausland fahre, wo ich weiß da herrscht Armut, bringe ich Stifte, Blöcke etc. für die Schulen mit, ich geb das dann an der Rezeption oder beim Reiseleiter ab, manchmal auch Kleidung für die Kinder. Das ist für mich sinnvoll u. mache ich auch gerne.

          02.08.-14.08.2012 Schottland - Isle of Mull, Killin,North Berwick, Edinburgh
          14.08. - 17.08.12 Stockholm
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          • AsiaA Offline
            AsiaA Offline
            Asia
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Ich gebe sogenn. Bettlern inzwischen GARNICHTS mehr! Habe mich hier in Frankfurt/Main mal mit einer Frau unterhalten, die mit der Gitarre in der Fußgängerzone rumklimperte und ca. 80 € pro Stunde steuerfrei einnahm. Kommentar überflüssig, oder?
             
            Meine Freundin wohnt in Berlin und hat eine Weile bei einer kirchlichen Hilfsorganisation gearbeitet, wenn das Fernsehen mal so ehrlich wäre und veröffentlichen würde, was Wohnsitzlose bei uns alles bekommen....
             
            In Indien habe ich mal einen Händler gefragt, wie er damit umgeht: er sagte mir: der erste Bettler des Tages bekommt eine Rupie, dann ist Schluß!
             
            Kindern gebe ich aus Prinzip nichts, denn sie werden zum Betteln abgerichtet, teilweise sogar von den verarmten Eltern dafür abgekauft. ich beteilige mich doch nicht an Menschenhandel!!!
             
            Nicht nur hier in Frankfurt sehe ich oft Bettler/innen rumhängen, die definitiv aus dem Ausland hergekommen sind zum Betteln. Sorry, aber woher haben die das Geld für Reise und Unterkunft, für den Paß? Vorbei! Nicht mit mir!!! Das ist vorbei.

            Asia: --->

            Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

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            • caribiangirlC Offline
              caribiangirlC Offline
              caribiangirl
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Ines68 wrote:
              @brujera 
              Aber wie Du selbst schon beschreibst, bei den Zigeunern etc. reagiere ich auch nicht mehr. U. wenn ich ins Ausland fahre, wo ich weiß da herrscht Armut, bringe ich Stifte, Blöcke etc. für die Schulen mit, ich geb das dann an der Rezeption oder beim Reiseleiter ab, manchmal auch Kleidung für die Kinder. Das ist für mich sinnvoll u. mache ich auch gerne.

              das mach ich auch, also stifte, blöcke, etc und ein paar klamotten, die meinem sohn nicht mehr passen. teilweise auch ganz neue, da sohnemann nicht mehr alles anzieht, was ihm tante oder oma schenkt.
              als wir 04 in der dom rep waren, setzte sich öfter mal ein kellner zu uns und klagte ua wie arm er wäre. frau und kinder würden an der nordküste leben, er würde sie nur alle paar wochen sehen etc.
              dann bettelte er uns indirekt an, indem er eben ständig sagte, wie schnell seine kinder wachsen und dass er alleinverdiener wäre, aber mit umgerechnet 80 € ihnen eben nix kaufen könnte. er bräuchte auch dringend ne op ( er hatte am hals so nen auswuchs, der da nicht hingehörte ). ich fragte nach dem alter seiner kinder und 2 davon waren fast im selben alter, als mein sohn damals. bin ins zimmer, hab 3 t- shirts und  2 kurze hosen von sohnemann in ne tüte gepackt ( das andere hatten wir schon verteilt ) und es ihm in die hand gedrückt. er hat sich zwar bedankt, bargeld wär ihm aber lieber gewesen. also von herzen freuen sieht anders aus. da hab ich mir auch meinen teil gedacht, wie undankbar sowas ist. die tüte lag 2 tage später, als wir abreisten noch so hinter der theke, wie er sie hingelegt hatte.

              Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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              • daggy1D Offline
                daggy1D Offline
                daggy1
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                Hallo!

                Zum Thema "Gringos-Ausnehmen" in der RD könnte manim RD-Forum nen eigenen Thread starten, die haben dort seehr subtile Methoden. Wenn die Sachen noch nach 2 Tagen dort lagen, heißt das für mich, dass ein "Eigentumsvorbehalt" drauf lag, sonst wären die schon längst weg gewesen... Außerdem kontrollieren etliche Hotels die Angestellten beim Verlassen des Hotels, wenn du denen was schenkst, brauchen sie von dir ne schriftliche Bestätigung, damit sie nicht als Diebe dastehen. Wahrscheinlich hat Euer Kellner nur auf die passende Gelegenheit gewartet, die Kleidung aus dem Hotel zu bringen. Habe ich auch schon in anderen Ländern so erlebt.

                Wie ich sonst mit Bettlern oder Schnorrern umgehe: Mit Lächeln, Neinsagen oder Ignorieren, vor allem viel viel Humor und Nichts-geben, vor allem nicht bettelnden Kindern. Ausnahme: Mönche in Asien.

                Hier bei uns sitzt derzeit vor fast jedem Supermarktein bemittleidenswerter Bettler, abends kommt dann ein Kleinbus zum zentralen Treffpunkt, wo alle eingesammelt werden... Diese organisierten Banden ziehen - am liebsten vor Weihnachten - auch sehr aggressiv von Haus zu Haus.

                Die Autoscheibenwaschkommandos kenne ich nur aus Mexico, da hab ich dann sofort gesagt, dass wir nichts geben, weil Leihwagen, das hat sehr gut geklappt.

                Was wir allerdings immer machen, wenn wir in ein Entwicklungsland reisen - den Koffer so packen, dass die meisten Teile dort bleiben. Und wir nehmen auch Stifte etc. mit, LTU/airberlin bot früher mal die kostenlose Mitnahme von Spendengepäck an, weiß aber nicht, wie das jetzt ist. Diese Dinge lassen wir dann dort, allerdings außerhalb der Hotels, z.B. direkt in Schule/Kindergarten, und definitiv bei Menschen, die nicht betteln.

                Grüße

                Dagmar

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                • kutteK Offline
                  kutteK Offline
                  kutte
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Wenn man den ein oder anderen Beitrag hier liest, könnte man fast glauben, den Bettlern geht es richtig gut. Hat man allerdings mal die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen, bekommt man eher eine Gänsehaut und ist froh darüber wie gut es einem geht. Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass alle Menschen dieser sozialen Stufe ein Leben führen, mit dem keiner von uns tauschen würde.
                  Zur Einstellung "die kaufen sich davon Alkohol oder Zigaretten, denen gebe ich nichts" ist zu sagen, dass diese Denkweise etwas engstirnig ist. Das ist nunmal alles, was diese Leute haben, um ihr Leben überhaupt noch in irgendeiner Form bewältigen zu können. Theater, Kino oder Urlaub sind leider nicht in Reichweite. Von daher sollte man, wenn man etwas gibt, nicht den Moralapostel spielen. Man sollte es einfach den Bedürftigen überlassen, das Geld in ihrem Sinne zu verwenden.

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                  • HolzmichelH Offline
                    HolzmichelH Offline
                    Holzmichel
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    kutte wrote:
                    Von daher sollte man, wenn man etwas gibt, nicht den Moralapostel spielen. Man sollte es einfach den Bedürftigen überlassen, das Geld in ihrem Sinne zu verwenden.

                    Ich kann nicht herauslesen, dass sich hier jemand als "Moralapostel" herausgestellt hat.
                    Selbstverständlich muss man zwischen "Betteln" und "Betteln" sehr differenzieren.
                    Es ist ausserdem nur sehr selten so, dass sich einheimische - also stadtbekannte Obdachlose -mit Bettelei durch´s Leben schlagen. Zumindest nicht in unserer Stadt.
                    Diese Menschen haben zwar die unterste, soziale Ebene erreicht, haben aber immer noch ein Mass an Ehre und Gewissen.
                    Und Du kannst sicher sein, dass Bettelei für die Mehrzahl von ihnen das Letzte wäre, was sie tun würden.....!
                    Ich könnte jetzt darüber sehr viel berichten.
                     
                    Aber darum geht es mir in diesem Thread garnicht.
                    Es geht um erlebte Reaktionen die verschiedenartigsten Bettel- oder "Dienstleistungsformen", wenn man das ablenht, also nicht haben will.
                    Bei meinem genannten Beispiel der Kreuzberger "Ampel-Scheibenputzer-Szene" handelt es sich keinesfalls um Berliner Obdachlose, sondern um meist junge Leute, die natürlich oft aus grenzwertigen Randschichten wie Punks, Autonome etc. kommen aber sicherauch ganz normale Typen, die sich einfach ein paar Euronen verdienen wollen.
                    Hab ich auch nix dagegen, ist mir oft recht, wenn ich eine saubere Scheibe habe - aber eben nicht auf 1000 meter dreimal hintereinander.
                    Und wenn ich dann "nein" sage, wird es normalerweise immer respektiert - nur am Freitag nicht, da wurde auf die Scheibe gespuckt!
                    Und das war krass, daher diese Threaderöffnung um Eure ähnlichen, vergleichbaren Erlebnisse.
                     
                    Sicher, heute aus Abstand von fast einer Woche sehe ich es schon wieder beruhigter.
                     
                     
                    mit Gruss
                     
                    Erwin

                    Dominika1919D 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • caribiangirlC Offline
                      caribiangirlC Offline
                      caribiangirl
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      durch betteln kann man durchaus täglich einiges an bargeld erwirtschaften. klar ist es ein "undankbarer job", tagtäglich bei wind und wetter auf irgendwelchen fußgängerzonen auszuharren, bis sich mal ein passant bequemt, ein paar cent raus zu rücken. komisch ist auch, dass viele obdachlose tiere ( meist hunde ) dabei haben. die hunde sehen meistens gepflegter aus, als das herrchen selbst.
                      ich gehe deshalb davon aus, dass es denen finanziell nicht ganz so schlecht geht, wie sie es darstellen.
                      das ist ua auch ein grund, weshalb ich seit jahren an denen vorbei gehe, ohne reaktion. wenn mal größere münzen oder auch kleinere scheine im pott liegen, werden diese meist gleich in die hosentasche verbannt, dass es den eindruck erweckt, derjenige hat noch nicht viel.
                      viele haben auch "luxusgüter" wie zigaretten, manche sogar ne pulle schnaps oder bier neben sich. also kanns denen ja nicht so schlecht gehen.
                       
                       
                      kurz ne geschichte, die sich vor ca 20 jahren abspielte.
                       
                      meine mutter fuhr im sommer täglich nach stuttgart um in der u- bahn station auf dem gepachteten stück unsere freilandrosen an den mann zu bringen.
                      rechts und links davon waren schmuckverkäufer. inmitten dieser kleinen stände saß täglich ein bettler, der anscheinend nur ein bein hatte. meine mutter warf dem jeden tag ne mark in sein behältnis ( sie hatte eh so ein helfersyndrom ).
                      2 jahre später ungefähr saß sie nach getander arbeit in einem kaffee auf der königstrasse. plötzlich viel ihr ein schick gekleideter herr mit maßanzug auf, der dem bettler verblüffend ähnlich sah. nach langer beobachtung wußte sie, dass er es 100 pro war. dass man aus zottligen haaren auch gepflegte machen kann, ist ja klar.
                      sie ging hin und fragte höflich, ob man sich nicht kenne. er verneinte, fing aber zu stottern an. sie sagte ihm direkt auf den kopf zu, ihr wäre neu, dass beine nachwachsen und ob er sich nicht schämen würde. er gabs dann schließlich zu und ab da war er in der u- bahnstation nicht mehr gesehen.

                      Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                      • kutteK Offline
                        kutteK Offline
                        kutte
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        @Holzmichel
                        Ist mir schon klar, worum es dir in diesem thread geht. Mich stören nur die wenig differenzierten Pauschalgeschichten, die dann wieder zum Besten gegeben werden. Das beste Beispiel folgte ja dann sogleich auf dem Fuße. Wenn ich diese Geschichten lese, in denen vom Bettler im Designeranzug geblubbert wird, der am besten noch im Rolls Royce davon fährt, sage ich nur "Gute Nacht".

                        @caribiangirl
                        Alkohol und Zigaretten sind für diese Menschen wahrlich keine Luxusgüter, das ist eher alles was sie haben. Das Gleiche gilt für mitgeführte Hunde, einsame Menschen und erst recht solche, die überall nur einen Tritt von der Gesellschaft bekommen, halten sich nunmal gerne einen Hund als treuen Gefährten, der sich eben freut wenn man da ist und seine Zuneigung zeigt. Da sollte man vielleicht mal drüber nachdenken...

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                        • hosenfan91H Offline
                          hosenfan91H Offline
                          hosenfan91
                          Gesperrt
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Also auch wenn das vielleicht weit hergeholt ist, aber es gab mal einen Film mit einem kleinen Jungen, der sich ein System ausgedacht hat, nach dem jeder drei anderen Menschen helfen soll, die dann wieder selbst drei andren helfen.

                          Naja ich hab es nicht genau so gemacht aber ich gebe eigentlich ein mal am Tag etwas. So als gute Tat sozusagen. Ich denke, wenn man das so macht, kann man auch ruhigen Gewissens nein zu anderen Bettlern sagen. Wenn sie nicht ablassen hilft einfach nur ignorieren. Sobald man reagiert bleiben einige ganz schön hartnäckgi.

                          Natürlich bettelt niemand freiweillig und hinter jedem steckt auch ein schicksal. Das sollte man nicht vergessen. Natürlich muss man sich aber auch nichts gefallen lassen. Wer unfreundlich zu mir ist, zu dem bin ich auch unfreundlich. Das ist für mich recht einfach. Und wenn mich jemand nett um etwas bittet, bin ich auch bereit eher darüber nachzudenken als wenn mich jemand blöd an macht.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • FugimaxiF Offline
                            FugimaxiF Offline
                            Fugimaxi
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Manchmal besteht das Schicksal aber nur aus Faulheit.
                            Also Ich gehe an Ihnen vorbei,ohne mich irgendwie zu interessieren.

                            Männer haben auch Gefühle:
                            Hunger zum Beispiel.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • MetrostarM Offline
                              MetrostarM Offline
                              Metrostar
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              kutte wrote:
                              Zur Einstellung "die kaufen sich davon Alkohol oder Zigaretten, denen gebe ich nichts" ist zu sagen, dass diese Denkweise etwas engstirnig ist.
                               
                              Theater, Kino oder Urlaub sind leider nicht in Reichweite.

                              Dem kam ich nicht zustimmen. Viele haben sich das Leben so ausgesucht, oder es ist von den Eltern so ausgesucht worden. Nicht zur Schule gegangen, Scheiß der Hund was drauf, ich schreib dir ne Entschuldigung. Anstatt zu schauen, aus dem Teufelskreis rauszukommen, wird die nächste Generation wieder zum Sozialfall oder sackt gar noch weiter ab.
                              Ich kann mich auch nicht betrunken ins Büro setzen, muss pünktlich sein, muss mich 8 Stunden + halbe Stunde Mittagspause dort aufhalten, dazu kommen Hin- und Heimfahrt. Dafür werde ich aber entlohnt. 
                               
                              Theater, Kino oder Urlaub sind auch für viele Arbeitnehmer ein Luxus, den sich nicht jeder leisten kann, so wie er möchte.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              Antworten Zitieren
                              • caribiangirlC Offline
                                caribiangirlC Offline
                                caribiangirl
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                wir leben in einem sozialstaat und keiner müsste unter der brücke schlafen, wenn er sich bemühen würde. hartzIV steht jedem zu. damit kann man zwar keine sprünge machen, verhungern tut aber keiner. es gibt ja auch einrichtungen, wo obdachlose für eine nacht schlafen können. viele nehmen dieses angebot ja garnicht an und erfrieren draußen lieber, bei 5 grad minus.
                                jeder ist ja irgendwie für sein eigenes leben verantwortlich. wieviele jugendliche hauen von zuhause ab, weil sie es aus irgendwelchen gründen nicht mehr aushalten. bei vielen haben nichtmal streetworker ne chance, sie auf eine gerade linie zu bringen. ich hab da eben bei vielen dingen kein verständnis.

                                rauchen sehe ich persönlich übrigens auch schon als luxus, denn 5 euro am tag für ne schachtel is viel. tabak kostet auch geld. auch arbeitende leute sind schon auf`s stopfen umgestiegen. wir auch.

                                Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • carstenW.C Offline
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                                  carstenW.
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  exakt Caribiangirl, das sehe ich genauso.
                                  Sicherlich sind nicht alle über einen Kamm zu scheren, jedoch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • MetrostarM Offline
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                                    Metrostar
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    caribiangirl wrote:
                                    wieviele jugendliche hauen von zuhause ab, weil sie es aus irgendwelchen gründen nicht mehr aushalten. bei vielen haben nichtmal streetworker ne chance, sie auf eine gerade linie zu bringen. .

                                    Wenn es von 10 jungen Leuten einer schafft, ist das schon eine Leistung des sozial-pädagogischen Dienstes/Streetworker u. ä.
                                    Viele haben eben "Null Bock" auf nichts, ein verkorkstes Elternhaus/Heimkinder. Niemand steht hinter ihnen, die Eltern interessiert es oft nicht, bzw. kommen mit dem Kind nicht mehr zurecht.  Jedes Kind hat in unserem Land die Möglichkeit bzw. die Pflicht eine Schule zu besuchen. Für Schulschwänzer, die lieber "abhängen" und auch später nichts auf die Reihe kriegen, zahlen wir genug Steuern.

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                                    • AsiaA Offline
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                                      Asia
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Kurzer Bericht:
                                       
                                      Vor ein paar Jahren wurde in Dresden die Frauenkirche wieder eröffnet, für mich ein Grund, sofort einen Flug nach Dresden zu buchen. Das billigste Ticket gab es eine Woche vor Weihnachten, als es in DRS wahnsinnig geschneit hatte und kalt war. Da sich die meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum konzentrieren, stellte ich bald fest, dass an jeder "publikumswirksamen" ecke Bettler nichtdeutscher Herkunft auf einem Lederkissen knieten. Diese Kissen fielen mir regelrecht auf.
                                       
                                      Etwa ein Jahr später sah ich im TV eine Doku über organisierte Bettelei. ich dachte, ich sehe nicht recht, das ganze handelte in Dresden. Ein Fernsehteam interviewte einige Bettler zusammen mit einer rumänischen Dolmetscherin, alle waren furchtbar krank (bein fehlte usw.). Nur wenige Passanten gaben etwas. Auf Nachfrage stellten einige Passannten dieselbe Frage, die ich schon weiter oben gestellt habe: Wenn die so arm sind, woher haben sie das Geld für Paß, Reise und Übernachtung?
                                      Jedefnalls wartete das Fernsehteam in gebührender Entfernung bis es Abend wurde. Die bettler humpelten von dannen und sie mal einer an, kaum waren sie um die Ecke, konnten sie wieder laufen. Ist doch seltsam!
                                      Man folgte ihnen unauffällig und fand die ganze Bande in einem Abrißhaus, wo man sich auf Matratzen häuslich eingerichtet hatte, der Strom wurde schwarz entnommen.
                                      Es stellte sich jedefalls heraus, dass der Chef der Bande (die betteln nicht etwa für sich selbst!!!) sich in irgendeinem rumänischen Kaff eine Villa gebaut hatte, die vielen hier auch gefallen hätte.
                                      Dann wurde der Bürgermeister von DRS interviewt. betteln ist in D erlaubt, jedoch NICHT gewerbsmäßiges Betteln! Betteln ist in D kein Gewerbe! Das müßte nämlich angemeldet werden.
                                      Dann hatte man noch den Bürgermeister von Plauen interviewt. Er sagte, dass die Bettler in Plauen Hausverbot hätten und das funktioniert auch.
                                       
                                      Kutte, komme mir bloß nicht mit der Mitleidstour! Wie hier jemand schon schrieb, müssen wir ziemlich hart arbeiten für unser Geld. Ich habe NICHTS zu verschenken, gar nichts. Und Deutsche kriegen viel vom Sozialamt, mehr als Du denkst; ich weiß es von meiner o.g. Freundin, die -wie gesagt-in Berlin bei einer kirchlichen Hilfsorganisation arbeitete, übrigens in einem 1-Euro-Job!

                                      Asia: --->

                                      Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

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                                      • AsiaA Offline
                                        AsiaA Offline
                                        Asia
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        Ergänzung: Damit kein Mißverständnis aufkommt: Meine Freundin ist nicht etwa Schulschwänzerin gewesen, sondern sogar promovierte Naturwissenschaftlerin!
                                         
                                        Da sie aber eine geistig schwerstbehinderte Tochter hat, hat sie ihre Arbeit verloren, Teilzeit gibt's selten und dann war sie irgendwann zulange raus aus dem Beruf. Und eine promovierte Hilfskraft stellt niemand ein! Mehrere hundert Bewerbungen, irgendwann hat sie resigniert!
                                         
                                        Darum mache ich mir Gedanken, nicht um gewerbsmäßige Schnorrer im In- und Ausland!

                                        Asia: --->

                                        Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

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                                        • Carmen-WinklerC Offline
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                                          Carmen-Winkler
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #40

                                          Da muss ich Asia völlig recht geben !
                                          Mein Mann u ich hatten Vor Jahren eine Indien Rund reise gemacht
                                          Kandy u soweiter.Was ich da an (Bettlern )sah ,war unbeschreiblich !
                                          Mütter mit Säuglingen ,Kinder u auch alte Menschen.
                                          Wir hatten zwar Sachen dabei zu verschenken .Kulis ,Seifen,Zahnpasten undsoweiter.!
                                          Aber es ein Tropfen auf den Heissen Stein war !!
                                          Ich hatte mich dann mit einer Hilfs -Organisation in Verbindung gesetzt, die gab mir dann ihre
                                          Adresse .So schicken wir einmal im Jahr ein Packet mit Baby nahrung u Toiletten -Artikeln
                                          nach Colombo. Wie gesagt ein Tropfen auf den Heissen Stein .

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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