Film "Die Grenze"
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Ich hoffe, wir können über den Film diskutieren, ohne ein Ost-West Konflikt
herbeizureden und ohne einander verbal die Köpfe einzuschlagen-Bitte!
In der Kritik wird er zerrissen. Ich fand ihn stellenweise ganz gut, um auch
etwas wachzurütteln, dass man der rechten Bewegung, die zweifelsohne vorhanden
ist, entgegenwirken muss.
Man nehme nur mal letztes Wochenende im Berliner Olympiastadion. Man vermummt sich
und Gewalt greift um sich. Die Gewaltbereitschaft steigt, ob es in Schulen oder sonstwo ist.
Die Reportage nach dem Film hat mir zwar besser gefallen, als der Film selbst, doch sollte
man sich fragen, wie wir dieser rechten Szene entgegenwirken können.
Nur ein Beispiel: Recht zu demonstrieren ja, aber nicht für solche Gruppierungen.Wir sind zwar zum Glück von solch einer Szenerie, wie im Film dargestellt, weit weg, doch:
"Wehret den Anfängen"
Ich freue mich auf eure Meinungen und eine lebhafte Diskussion!
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Der Film war totaler Müll und stotzte nur so vor Halbwahrheiten, Klischees und Dummheit, Thomas Kretschmar als rechter Blender in schneeweißem Outfit und mit einer schauspielerischen Leistung, die er aus dem James Bond Film "Der Morgen stirbt nie", in dem der britische Medien-Mogul Elliott Carver die Weltherrrschaft durch seine Zeitungen gewinnen will, 1:1 abgekupfert hat, alte Ostsoldaten die ihre Waffen unter dem Bett hervorgekramt haben und noch böse und käufliche linke Kommunisten. Dazu ein paar Kinder, die getötet und verletzt werden, eine geheimnisvolle Geheimagentin mit Macht bis dort hinaus, ein Held mit ständig gleicher Mimik, usw. usf., einfach nur ärgerlich.
Und wieso überhaupt Rostock??? Schwerin ist die Hauptstadt von McPomm und im Film wurde fast nur Stralsund gezeigt und dazu noch die finstersten Ecken. Den Filmemacher ist es wahrscheinlich völlig egal gewesen was und wo gedreht wird, Hauptsache polarisieren, Ängste schüren und spalten! Der geneigte Wessi wird vielleicht sagen, guck mal dort, die doofen Ossi, ich hab´s ja immer schon gesagt.
Liebe Leute, vergesst diesen Sat1 Schwachsinn, kommt nach Rostock, schaut Euch die schöne Stadt, das Umland und den kilometerlangen feinsandigen Strand von Warnemünde an und glaubt mir, der normale Rostocker ist nicht blöd, Dummköpfe gibt es überall und ganz bestimmt auch bei Sat 1...
Gruß Peter
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Rhodos-Peter wrote:
kommt nach Rostock, schaut Euch die schöne Stadt, das Umland und den kilometerlangen feinsandigen Strand von Warnemünde an
Gruß PeterHallo Peter,
genau das werde ich diesen Sommer tun und habe auch schon durch Recherche genau diesen Tenor gehört.
zum Film:
Eines hat er zumindest erreicht. Hohe Einschaltquote und man spricht darüber
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...ich nicht mehr

für mich ist das Thema ist durch und positiv zu diesem Mist werden sich wohl nur wenige äußern, den 2.Teil schaue ich mir auf gar keinen Fall an, doch hier schon mal die Auflösung, der Held rettet dramatisch Rostock (ähmmm Stralsund) knutscht danach blutverkrustet seine Holde und die Tochter (die sowieso von ihm ist) kann am Ende wieder glotzen und über allem scheint die Ossisonne,

Gute Nacht Peter
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Nehmt`s mir nicht übel, aber ich weiss überhaupt nicht, um was es hier geht.
Letzter Fernsehabend bei mir war der "Olso-Meyer-Landrut-Abend" mit Stefan Raab.
Scheinbar habe ich aber nix verpasst!
"Und dass wir Ossis alle ganz, ganz böse sind und Karl Marx und den alten Kaiser Wilhelm wiederhaben wollen - weiss doch jeder in unserem Lande".

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meinungsfreiheit wrote:
Ich fand ihn stellenweise ganz gut, um auch
etwas wachzurütteln, dass man der rechten Bewegung, die zweifelsohne vorhanden
ist, entgegenwirken muss.
Man nehme nur mal letztes Wochenende im Berliner Olympiastadion. Man vermummt sich
und Gewalt greift um sich.Den Film habe ich nicht gesehen, ich hätte aber mal eine Frage zu dem Eröffnungsbeitrag von meinungsfreiheit:
Woran konnte man erkennen, dass die Randalierer in Berlin der rechten Bewegung zuzuordnen sind ?
Gibt es nicht auch sehr viele linke Gewalttäter ? Oder ist das "bessere" Gewalt ?
Nicht dass ich hier in eine Ecke gerückt werde, in die ich sicher nicht gehöre: Ich finde nur dieses Gerede von rechter Gewalt ist im allgemeinen eine sehr einseitige Darstellung ! Sieht man im Fernsehen Szenen einer rechten Demo und einer Gegendemo finde ich doch, dass die Zahl der linken Chaoten (nicht zu verwechseln mit linken Demonstranten) ungleich höher ist.
Und die Bemerkung "Nur ein Beispiel: Recht zu demonstrieren ja, aber nicht für solche Gruppierungen." kann man ja nun mal gar nicht ernst nehmen. Wer legt denn fest, ob oder ob nicht. Da sind wir ja schon wieder in der "guten alten DDR"
Gruß Zoni69 (der übrigens auch aus dem Osten kommt) -
Prima Beitrag Zoni!
Ich habe nur kürzeste Teile von diesem Film gesehen - aber diese waren schlichtweg zum erbrechen schlecht!
Grundsätzlich finde ich aber die "Idee" des Films interessant.
Ich (alles andere als "rechts" ) habe grundsätzlich ein Problem damit, wenn rechte Radikale und rechte Gewalt als alleiniges Übel herausgestellt, und Linksradikale und gar auch linke Gewalt regelrecht heroisiert, oder alleine schon heruntergeredet wird.
Ich möchte auch mal die provokante Frage stellen:
Wie demokratisch ist eigentlich noch eine Demokratie, die andere Parteien (z.B. rechte) verbietet?
Wie arm ist eine Demokratie, die nicht mit ebensolchen Mitteln gegen Radikalismus (egal von welcher Seite!) vorgehen kann? -
Ich habe gestern nur den zweiten Teil gesehen... Zum Film möchte ich lieber nichts beitragen, aber zum Thema linke/rechte Gewalt hätte ich eine Art "Stilblüte", wenn es nicht ein so ernstes Thema wäre.
Nach einer rechten Demo, welchen in unserem schönen Göttingen grundsätzlich linke Gegendemos gegenüberstehen, fand ich an einem Stromkasten folgenden Satz angesprüht: "Gegen rechte Gewalt - Nazis auf's Maul".
Ohne Worte.
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Holzmichel wrote:
Letzter Fernsehabend bei mir war der "Olso-Meyer-Landrut-Abend" mit Stefan Raab.Genauso ein Mist
Die Kleine wird im hohen Norden ordentlich baden gehen.
Zum Film, keine 10`hats gedauert da war der Griff zur Zappmaschine getätigt
Ich finds sehr gefährlich, daß sich öffentlich fast alles auf "rechts" konzentriert. Das linke Gesochse ist bei weitem genauso gefährlich und auf Demos meist die, die ausrasten!
Linke und Rechte verfrachtet in die Wüste und dann können sie sich gegenseitig die Köppe einhauen
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sorry, dann hast mich falsch verstanden, denn ich verurteile Gewalt, egal von welcher Richtung (tut auf der rechten Backe genauso weh wie auf der Linken)

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Ich habe auch nur den ersten Teil des Films gesehen und fand ihn wirklich blöd. Den zweiten Teil habe ich mir geschenkt.
Ob Osten oder Westen wir brauchen weder rechte noch linke Gruppierungen und ich hoffe, dass sich bei Wahlen niemals wieder eine von denen durchsetzt. -
brujera wrote:
Ob Osten oder Westen wir brauchen weder rechte noch linke Gruppierungen und ich hoffe, dass sich bei Wahlen niemals wieder eine von denen durchsetzt.liebe brujera,
wobei ich das jetzt nochmal differenzieren würde :
"extremistische = gewaltbereite rechte und linke Gruppierungen"
Da würde ich dann voll mit Dir mitgehen.
Aber demokratisch gewählte, sich dem deutschen Grundgesetz unterordnende Parteien, die den ehrlichen und gesetzestreuen Menschen unserer Republik links der Sozialdemokraten und rechts der Christdemokraten eine "Heimstatt" bieten, sich mit fairen Diskussionen untereinander im Meinungsstreit befinden und aktiv am öffentlichen, kommunalen Leben beteiligen - warum sollte es solche Parteien nicht geben ??
Sowas muss und wird eine Demokratie aushalten !!
Und ob dann diese Parteien gewählt werden, sollten wir den mündigen Bürger überlassen.
Denn ich glaube nicht, dass man so blöd sein kann, nur auf "Stammtischphrasen" zu setzen.
