Reservierungen
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Hallo erstmal an alle Forenmitglieder..
Habe mich jetzt schon Stundenlang durch die Beiträge über USA Reisen angesehen, und begeistere mich immer mehr für dieses Land.
Da wir im Juni einen Monat auch in den Westen fahren möchten, würde ich mich über eure Meinung freuen.
Wir werden zu 98% mit dem Wohnmobil unterwegs sein, und wollte fragen, ob es sinnvoll ist in gewissen Städten und NP den Camperground, oder RV Park vorzubestellen.Danke für eine Antwort..
Grüsse aus Südtirol
Coustau
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Hi,
eine Reservierung kann unter Umständen sinnvoll sein, wenns aufs Wochenende oder Feiertage zugeht und ihr an diesen Tagen an den "Hot Spots" übernachten wollt. Dann kann es schon mal voll werden ...
Bei unserem letzten USA-Urlaub (auch mit dem Wohnmobil) haben wir nichts vorreserviert, mussten dafür aber auch manchmal einen vollen Campground ohne Stellplatz in Kauf nehmen und zum nächsten fahren.
Bedenkt, dass Ihr durch Vorreservierung ein Stück Flexibilität einbüßt. Wenn eure Route natürlich schon steht ist das kein Problem.
Viele Grüße
Holger -
Hallo,
ich habe letztes Jahr eine Reise mit dem Camper durch Kalifornien unternommen. Es war im August - die Hochzeit im Sommer. In den jeweiligen Nationalparks werdet ihr keine Chance mehr haben eine Stellplatz zu bekommen. Die Reservierungen erfolgen meist schon im März und teilweise früher (Yosemite etc.).
Aber ca. 15 Km vor den NP gibt es Campgrounds auf denen ihr auf jeden Fall was finden werdet. Macht euch da bloß keinen Stress. Gerade im Sommer entdeckt man teilweise Orte, an denen man einfach länger verweilen möchte. So ging es un am Lake Tahoe.
Reserviert man vor her nicht, dann ist man wesentlich flexibler.
Wenn noch weitere Fragen sind, dann auch gerne per Nachricht.
Gruß Andre -
Hallo Coustau
Ab Juni werden die Tellplätze direkt in den NP sehr knapp. (z.B. Yosemite/Arches/Zion/Bryce)
Aber ausserhalb gibt es immer noch genügend freie Plätze.
Alternativen:
Yosemite: auf der Tioga Road oder an den Süd-Nordeingängen des Parkes
Zion: Hurricane oder Virgin
Bryce: Red Canyon RV Park, auf der 12/Kodachrome/Cannonville
Arches: diverse in Moab
Wenn Du am frühen Nachmittag die "heiklen" CG ansteuerst, wirst Du selten vor dem Schild "Full" stehen.
Gruss
Yukonhampi -
Hallo,
danke für Eure Antworten. Das bringt mich wieder ein wenig weiter in meiner Planung. Vielleicht macht man sich eh immer zuviel Gedanken im vorraus, was dann, wenn man mal da ist alles viel leichter geht.
Würdet Ihr mir dann empfehlen mit dem Camper zu fahren?
GrüsseCoustau
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Die Frage ob Mietwagen & dann Motels/Hotels oder Camper teilt die Fans der USA-Reisen sicherlich in zwei Lager
(genau wie bei dem Thema ob selbst organisierte Reisen oder geführte Touren übrigens auch) Jede Art der Reise hat sicherlich seine Vor- und Nachteile, wir haben uns immer für die Variant Auto & Motel entschieden und werden es bei den nächsten Urlauben dort auch so halten. Ich finde es gut wenn man in den Städten wie z.B. S.F. auch seinen PKW vor Ort hat und die Stadt damit erkunden kann. Ich könnte es mir nicht mit einem Camper vorstellen, sondern bin lieber im Motel/Hotel. Aber genauso werden sich hier die anderen User melden und dir wohl ihre Meinung und Erfahrung dazu schreiben. Ich glaube das gab es hier auch schon als Extrathread. Hier der Link dazu und auch hier. Es wird dabei auch oft auf die hohen Preise der Wohnmobile hingewiesen.
LG und viel Spaß bei der Planung und Entscheidung für die richtige Wahl
Bine -
Da muss ich Bine zustimmen, es gibt sicher Befürworter von Camper - ich gehöre nicht dazu. Den einzigen Vorteil bei einem Camper sehe ich darin, dass man die Koffer nicht von Motel zu Motel oder Hotel schleppen muss und dass man keine Kühltasche braucht. Aber ansonsten finde ich einen Camper total unbequem. Mir ist es zu eng und man kann halt wirklich nur die großen Straßen fahren. Gut, dirt roads sind theoretisch mit dem Mietwagen auch nicht erlaubt, aber da haben wir schon ein-, zweimal ein Auge zugedrückt. Außerdem gibt es wenige Campingplätze, die auch Pools dabei haben und meine Tochter würde in keinem Nationalpark auch nur einen Schritt gehen, wüsste sie, dass am Abend KEIN Pool auf sie wartet.
Wirklich unbequem wird es aber meiner Meinung nach in den Städten, wie Bine auch meint. Aber wie gesagt, jedem das seine!
Wir sind im Juli an einigen Campingplätzen in den Nationalparks vorbei gekommen, da war immer "full" oder "no vacancy" zu lesen! Daher unbedingt vorreservieren!
LG, Dani -
Hallo sunflower
Du bist einfach nicht der Campertyp, OK, das kann ich verstehen. Was Du aber nicht sagen darfst, dass ein Camper unbequem ist und man nur die grossen Strassen fahren kann.
Im weiteren braucht ein richtiger Camper, keinen Pool, zwingend. Auch im Juli gibt es noch zu Hauf freie Spaces, vieleicht nicht immer direkt im Park.
Sorry, das musste einfach hier deponiert werden, ohne eine weitere Diskussion pro/contra PW/WoMo anzetteln zu wollen.
Gruss
Yukonhampi -
Wir hatten 2002 ein WV, außerhalb der Städte
war es ok, aber in den Städten (gerade SF und LA)
für uns ein Albtraum, das muss ich nicht nochmal
haben. In LA+SF ist es drauf rausgelaufen, dass wir für
einen mehr als super Kurs noch ein Auto gemietet
haben.
Auch wir hatten so gut wie nichts reserviert, einige
Male haben wir wirklich eine Menge Zeit investieren
müssen um freie Plätze zu finden. Aber gut, dass ist
bei den Motels auch oft nicht anders...
Für mich persönlich ist es nichts, aber wie vieles im
Leben eben alles Geschmackssache. -
Oh weh ..... bitte ich wollte hier keine Diskussion pro-contra Wohnmobil lostreten
Ich denke es gibt Vor- und Nachteile in beide Richtungen. Wie Yukonhampi schon schreibt, die Camper fühlen sich total wohl in ihrem Wohnmobil und wissen die Vorzüge sicherlich zu schätzen. Ich entscheide mich für die Variante der Motels/Hotels, akzeptiere aber selbstverständlich "das andere Lager".
Ich bin gespannt, für welche Lösung sich Coustau entscheidet.
Aber in einem sind wir uns doch einige: Die USA und gerade der Westen ist immer wieder eine Reise wert und ein absolutes Highlight 
In diesem Sinne viel Spaß beim weiteren planen
Bine -
Hi Bine!
Keine Angst...Jeder hat andere Vorlieben, das ist
nunmal so. Muß auch dazu sagen, dass mir selbst
das WV fahren in den Städten einfach nicht geheuer
ist...
Ich bevorzuge jetzt die Motel-Variante und mitlerweile
planen wir es auch so, dass wir den größten Teil
vorbuchen. Ich ärgere mich einfach über die Zeit,
die bei der Unterkunftssuche draufgeht. -
Ich gebe dann auch noch meinen Senf dazu,
ich habe das Gefühl irgendjemand hat mal das Gerücht gestreut, dass
die Entfernungen groß sind und es keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt,
so dass man mit einem Wohnmobil unterwegs sein muß.
Überall gibt es Motels und Hotels, wir hatten nie Probleme eine gute
Übernachtungsmöglichkeit zu finden, wenn wir am frühen Nachmittag
am Bestimmungsort waren.
Man hat so auch die Chance mal in einem neuen Motel zu übernachten oder
manchmal haben wir eine Suite zum Preis von einem Zimmer bekommen.Für Kalifornien, Nevada, Arizona wüßte ich keinen Vorteil eines Wohnmobils.
Gruß Treets
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Gerade ist mir nochwas eingefallen.
2006 waren wir an einem Wochenende in Las Vegas, an dem Madonna
ein Konzert gab. Wir trafen Deutsche am Stratosphere Tower die uns
erzählten, dass sie für den Wohnmobil-Stellplatz (!) am Tag des
Konzerts 90 Dollar für die Nacht zahlen mußten.Treets