Ausgeraubt in Italien
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Du liebe Zeit!...Che casino...
Tirrenia, da schließ ich mich deiner Meinung an: schade um das Italienforum! -
Tirrenia wrote:
Überall, wo es lohnende Ziele für kriminelle Aktivitäten gibt, wird man diese auch finden. Das ist in Italien nicht anders als in wirklich JEDEM anderen Land der Welt, Singapur vielleicht mal ausgenommen. Das sind aber alles Binsenweisheiten und der Thread ist, mangels jedwedem Informationsgehalt, schlichtweg für die Tonne.Schade um das bislang doch recht nette Italien-Forum hier.
Muss Tirrenia hier voll und ganz zustimmen: Dieser Thread ist definitiv was für die Tonne!
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Hallo,
da hilft nur eines: ignorieren und auf so einen "Driss" erst gar nicht antworten.
Ich wünsche allen Freunden des Italien-Forums buona Pasqua !
LG
reiselilly -
reselilly: al tretanto
Tirrenia
saintvalentine
Lilian1507Ich kann Euch nicht zustimmen!
Dieser Thread zeigt doch deutlich,
dass es viele Italien- Freunde im Forum hat!Als ich das Eingangsposting gelesen habe, habe ich für Italien
schlimmes befürchtet, was die TE erwartet hat ist aber nicht eingetroffen!
ganz grob habe ich die Antworten gezählt, es sind fast alle,
ausser denen der TE positiv für Italien ausgefallen.
Bisher nahmen alle ITALIEN in Schutz, führen andere Länder auf,
die viel schlimmer wären als Italy!
Ich bin sehr überrascht, dass so positiv über Italien geschrieben wird.
Selbst habe ich auch noch nie ein negatives Erlebnis gehabt, im Gegenteil!
Der Schuss der TE ist dann wohl nach hinten hinaus gegangen!
Tanti saluti a tutti
ALICE -
Alice,
so gesehen hast Du natürlich recht.
Buona Pasqua! -
Relax2010 wrote:
Dann habt ihr auch nichts dabei gehabt oder sieht so aus, dass bei euch nichts zu holen gibt. Sobald du eine gute Tasche, gute Sonnenbrille oder Markenklamotten trägst, wirst du ausgeraubt, besonders in Rom!Ich habe gute Verbindungen zur Polizei, weil ich denen schon einige Hunde ausbilden musste.
Ich durfte deshalb mal an einem Seminar teilnehmen an dem ein Artist aus Österreich zeigte wie Taschendiebe arbeiten. Als zweites kann ich hierzu noch sagen das es sich nicht um ein italientypisches Phänomen handelt sondern um ein europäisches . Eine der wohl bekanntesten Spielwiesen für Taschendiebe ist der Alexanderplatz in Berlin. Die Taschendiebe kommen aus Ländern des Ostblocks, vorwiegend aus Rumänien. Im den Sommermonaten bevölkern sie die grossen Touristenzentren.
Wie kann man sich davor schützen?
Als erstes sollte man sich vor der Abreise informieren wo sich die nächste Landesvertretung(Botschaft,Konsulat)befindet. Im Schadensfall hilft die einem weiter. In Griechenland gibt es eine spezielle Dienstelle der Polizei die sich um Touristen kümmert, dort sind immer mehrsprachige Beamte vor Ort. Der Tourist verhält sich meist so das es, für Taschendiebe ein leichtes Spiel ist sie zu berauben. Um dies zu erkären muss man die Vorgehensweise der Taschendiebe genauer kennen lernen. Taschendiebe arbeiten meist zu zweit, einer hat einen Gegenstand wie eine Zeitung oder eine Plastiktasche bei sich um den ganzen Vorgang des Diebstahls abzudecken. Der eine lenkt das Opfer ab, während der andere das Opfer bestiehlt. Die Beute wird gleich weitergegeben so das der **** nie mit Beute ertappt wird.
Erfolgreiche Schutzmassnahmen des Meisters aller Taschendiebe Charlie Borra.
Die Geldbörse in der Hosentasche , oder in einer Handtasche ist nicht sicher. Charlie Borra zeigt immer wieder gerne sein Depot in dem er seine Geldbörse unterbringt. Im Urlaub wo man meist leichte Kleidung trägt ist diese nicht zweckmässig;am Wadenbein. Dort müsste der Taschendieb sich auffällig verhalten um die Geldbörse zu erbeuten, und dies darf er nicht tun. Es gibt jedoch Geldbörsen die man mit einer Schnur um den Hals hängen kann. Diese Schnur ist jedoch kein Hindernis, also sollte man sie vorher durch eine aus Kevlar ersetzen, weil diese sich nur sehr schwer zerschneiden lässt. Wenn man den Taschendieben die Arbeit erschwert wird man nicht zum Opfer. Weiter sollte man möglichst grössere Menschenmassen so gut wie möglich meiden, dort nimmt die Wahrscheinlichkeit bestohlen zu werden
massiv zu. In Warenhäusern ist der beste Arbeitsplatz für Taschendiebe die Rolltreppe, dort erhält der Taschendieb über einen längeren Zeitraum Sichtschutz. Also sollte man nie auf Rolltreppen stehen bleiben, sondern sich bewegen damit erschwert man ihnen die Arbeit. -
Relax2010 wrote:
Interpol unternimmt auch nichts, da die Schäden "zu gering" sind und solange keiner umgebracht oder schwer verletzt ist.Interpol kann in Einzelfällen nichts tun, weil Interpol keine Exekutivgewalt besitzt. Das heisst Interpol und Europol sind lediglich Verwaltungen sie koordinieren die Zwischenstaatliche Polizeiarbeit. Doch im gesamten tut sich sehr viel bei Interpol und Europol , den diese Banden treten in ganz Europa auf.
Du hättest Dich an die Deutsche Botschaft in Rom wenden müssen, die hätten Dir beim erstatten der Anzeige geholfen. -
Überflüssiges Doppelitat entfernt, da dieses bei einer direkten Antwort entbehrlich ist. Bitte setze die Zitierfunktion sinnvoll ein!
Und von wem wird man meistens zusammengeschlagen?
In seltensten Fällen von deutschen Mitbürgern....
Ist ein Fakt! -
Ciao an den Verfasser des Artikels,
Bleibe bitte in deinen eigenen vier Wänden und schaue in deiner Freizeit das Fenster hinaus.....
Ich fahre schon seit 1983 nach Italien und war schon in allen Regionen , auch teilweise mehrmals im Jahr.
Sizilien, Neapel, Rom, Toscana, Genua, Kalabrien, Marche,Ligurien, Elba......
aber sowas ist mir noch nicht passiert.
Ich hatte in den 90iger Jahren in der Nähe von Allassio eine teure Jacke auf einem Spielplatz vergessen... Tagsdarauf fragte ich an dem gegenüberliegenden Kiosk nach, ob jemand Sie abgegeben hat.Prompt sagte der Besitzer , sie wurde am gleichen Tag noch dort abgegeben.....
Wir waren im Jahr 2008 14 Tage in Rom....dabei waren wir öfter an der spanischen Treppe....
das da jemand bestohlen wurde bzw. die Treppe runtergestoßen wurde ist mir nie aufgefallen.
.... an ALLE Leser die planen in der nächsten Zeit das erste mal nach ITALIEN zu fahren bitte nehmt dieses nicht ernst....
Ciao a presto
Ralph 452 -
R-Luethi wrote:
Ich habe gute Verbindungen zur Polizei, weil ich denen schon einige Hunde ausbilden musste.
Ich durfte deshalb mal an einem Seminar teilnehmen an dem ein Artist aus Österreich zeigte wie Taschendiebe arbeiten. Als zweites kann ich hierzu noch sagen das es sich nicht um ein italientypisches Phänomen handelt sondern um ein europäisches . Eine der wohl bekanntesten Spielwiesen für Taschendiebe ist der Alexanderplatz in Berlin. Die Taschendiebe kommen aus Ländern des Ostblocks, vorwiegend aus Rumänien. Im den Sommermonaten bevölkern sie die grossen Touristenzentren.
Wie kann man sich davor schützen?
Als erstes sollte man sich vor der Abreise informieren wo sich die nächste Landesvertretung(Botschaft,Konsulat)befindet. Im Schadensfall hilft die einem weiter. In Griechenland gibt es eine spezielle Dienstelle der Polizei die sich um Touristen kümmert, dort sind immer mehrsprachige Beamte vor Ort. Der Tourist verhält sich meist so das es, für Taschendiebe ein leichtes Spiel ist sie zu berauben. Um dies zu erkären muss man die Vorgehensweise der Taschendiebe genauer kennen lernen. Taschendiebe arbeiten meist zu zweit, einer hat einen Gegenstand wie eine Zeitung oder eine Plastiktasche bei sich um den ganzen Vorgang des Diebstahls abzudecken. Der eine lenkt das Opfer ab, während der andere das Opfer bestiehlt. Die Beute wird gleich weitergegeben so das der **** nie mit Beute ertappt wird.
Erfolgreiche Schutzmassnahmen des Meisters aller Taschendiebe Charlie Borra.
Die Geldbörse in der Hosentasche , oder in einer Handtasche ist nicht sicher. Charlie Borra zeigt immer wieder gerne sein Depot in dem er seine Geldbörse unterbringt. Im Urlaub wo man meist leichte Kleidung trägt ist diese nicht zweckmässig;am Wadenbein. Dort müsste der Taschendieb sich auffällig verhalten um die Geldbörse zu erbeuten, und dies darf er nicht tun. Es gibt jedoch Geldbörsen die man mit einer Schnur um den Hals hängen kann. Diese Schnur ist jedoch kein Hindernis, also sollte man sie vorher durch eine aus Kevlar ersetzen, weil diese sich nur sehr schwer zerschneiden lässt. Wenn man den Taschendieben die Arbeit erschwert wird man nicht zum Opfer. Weiter sollte man möglichst grössere Menschenmassen so gut wie möglich meiden, dort nimmt die Wahrscheinlichkeit bestohlen zu werden
massiv zu. In Warenhäusern ist der beste Arbeitsplatz für Taschendiebe die Rolltreppe, dort erhält der Taschendieb über einen längeren Zeitraum Sichtschutz. Also sollte man nie auf Rolltreppen stehen bleiben, sondern sich bewegen damit erschwert man ihnen die Arbeit.Lieber [R-Luethi](javascript:showPopUp('/mhcuserprofile?userId=1214886', 'mhcprofile'))
das ist ein sehr interessanter, aufschlussreicher Bericht, mit sehr guten Tipps.
Herzlichen Dank dafür.
LG Alice -
Relax2010 wrote:
Wenn ihr mit Karte zahlt, wird durch den Magnetstreifen eure PIN gespeichert, dafür haben die Gerätschaften, und dann ist euer Kontostand = 0. Kein Witz! Die Polizei sagt:"Wir spechen kein Deutsch und kein Englisch, warum könnt ihr kein Italienisch?"
Du stehst an der Ampel und dir wird ina Auto reingepinkelt, du springst natürlich raus, da kommen schon gleich 2 Leute dazu und snappen dir dein Auto.
In ein Hotelzimmer wird nachts Schlafgas reingelassen und kompletes Zimmer wird ausgeräumt inkl. Auto!
Es ist kein Witz, es ist alles wirklich passiert!
Man wird von der spanischen Treppe runter gestoßen und unten steht einer, der dich sofort ausraubt, die Leute drumherum trauen sich an die nicht ran und Polizei kommt erst 30 Min später und so geht es weiter...Hallo Relax!
Ich glaub, Do solltest Dich in therapeutische Behandlung begeben: Du leidest ja unter einem Verfolgungswahn!
Auch ich fahre schon mehr als 45 Jahre nach Italien und mir ist noch nie was weggekommen!!
lG Helmut -
Ja ich denke auch, wir machen hier so langsam zu.
Nach Italien fahren jedes Jahr 8,9 Millionen beigeisterte Deutsche.
Internationale Besucher sind es mehr als 41 Mio.Ich mag Italien und hab es auf alle möglichen Arten bereist, mit dem Wohnmobil, in Hotels und in kleinen Pensionen übernachtet.. Auch mir ist noch nie was weggekommen. Auch in deutschen Supermärkten und auf Märkten werden Geldbeuteln geklaut.
Dann darf man auch nicht mehr in die Türkei , weil da auch immer wieder mal Probleme mit
z.B.geklauten Kreditkartendaten , oder EC Karten(..Daten) auftreten. Genau so wie vor kurzer Zeit das Thema in Verbindung mit Spanien hochgekocht wurde.
Das ist doch kein "Italien Thema"
Ein wenig Vorsicht beim Bezahlen mit der Karten, beim Abheben am Geldautomaten--- wem schreib ich das. Das gilt für alle Urlaubsländer. Aber auch für Deutschland....
Nun hier so eine Geschichte hochzukochen? --nee ich denk nun ist mal gut.Übrigens ist die Kiste mit dem Schlafgas eine ur - ur -uralter Hut. Die Story gabs schon vor zig Jahren immer wieder mal....Erzählt wird vieles, die TV Produktionsfirmen würden sich auf so eine Geschichte stürzen---wenn es sie denn wirklich mehrfach gegeben hätte.
Noch ein Schlußwörtchen von alten Italien-Hasen?

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@ Kleefeld: Du hast recht, der Schuss ging wohl nach hinten los!
@ r-luethi: das sind wirklich sehr brauchbare Tipps, die man wohl überall beherzigen kann. Danke dafür!
@ Günther: sehr klare Worte, sosollte man diskutieren
Auch ich bin seit 30 Jahren immer wieder in Italien unterwegs, und es ist nie was passiert.
Schönen Ostermontag
saintvalentine
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Günter/HolidayCheck wrote:
Noch ein Schlußwörtchen von alten Italien-Hasen?
Nur der Hinweis: Italien ist natürlich mitnichten das Paradies auf Erden, um das zu erkennen genügt schon ein nur kurzer Blick hinter die Kulissen. Aber es ist ein wunderbares Reiseland für den bewussten Individualisten. Und ein sehr sicheres obendrein.
Und damit solls das für mich gewesen sein.
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Bella Italia
Zum Abschluss, lasse ich das Video sprechen/singen!
http://www.youtube.com/watch?v=Ma-19kb2zKY
tant saluti d'ALICE -
Ok, Dankeschön...
Wir machen dann hier dicht.