Verhalten von FTI nach Flugstopp
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Etwas unklar ausgedrückt, so war´s gemeint.
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CaptainJarek wrote:
Im Ernst: Du hast keine Wahl! Wenn FTI Dir den Reisevertrag gekündigt hat [ ... ]Aber genau das haben sie wohl nicht getan, wenn man sich den Thread mal durchliest.
Auch uns gegenüber wurde durch FTI weder mündlich noch schriftlich die Kündigung des Reisevertrages erklärt. Im Gegenteil: Der Reiseleiter (Mert im Hotel Iberostar Bellis in Belek, Türkei) erklärte vor versammelter Mannschaft, daß man die Kosten übernehmen werde, bis eine Rückreise wieder möglich ist.
Da FTI dann auch anstandslos das Hotel bezahlt hat und diejenigen, die die erste Nacht schon ans Hotel gezahlt hatten, ihr Geld auch sofort zurückbekamen, haben wir natürlich nichts schriftliches verlangt.
However. Ich habe es gestern meiner Rechtschutzversicherung übergeben mit der Bitte, einen geeigneten Anwalt zu beauftragen. Mal schauen, wie's weitergeht bzw ob ich überhaupt nochmal was von der Sache höre.
Gruß
Markus -
Günter/HolidayCheck wrote:
Das hier ist der FTI-Thread...
Zu anderen Veranstaltern nimm bitte als Informations-Quelle die dazu gehörenden Threads.
Sonst wird das hier unübersichtlich. Dankeschön!Sorry, ich wollte eigentlich nur einen Vergleich machen.
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wir sassen 5 tage auf gran canaria fest und auch uns wurde vor ort mehrfach erklärt, die kosten würden von fti übernommen.
wieder in dt. haben auch wir eine rechnung bekommen. der § 651j bezieht sich darauf, dass gekündigt werden kann und wie es sich dann mit den kosten verhält.
eine kündigung muss aber dem beteiligten zugehen, d.h. schriftlich erklärt werden durch den reiseveranstalter. da das aber nicht getan wurde, liegt hier m.E. auch keine kündigung vor, so dass laut der pressemitteilung des bundesministeriums für justiz die kosten der reiseveranstalter allein zu tragen hat.
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Hallo,auch wir haben den Brief mit der Aufforderung von FTI bekommen Geld nachzuzahlen.Wir waren zu dem Zeitpunkt wo die Aschewolke war in Belek im Club Asteria.
Der Reiseleiter von FTI sagte uns und vielen anderen Reisenden das FTI für alle Kosten aufkommen wird.Und das FTI einer der wenigen Reiseveranstalter ist die keine Verträge kündigen.
Wir haben den Brief der FTI gleich an unseren Anwalt übergeben und er hat ein Schreiben aufgesetzt.
Heut kam die Antwort von FTI und da behaupten sie frech das an der Aushangtafel eine Kündigung stand.
Vielleicht sind ja hier noch mehr die mit diesem Reiseleiter zu tun hatten und sich hier melden.Meine Frau hat heut noch mal im Hotel angerufen und nach Ihm gefragt.Nun sind wir uns aber nicht mehr sicher ob sein Name Timur war.
Mfg Oliver -
vielleicht finden sich ja noch mehr Leute die das bestätigen können was der Reiseleiter zu uns gesagt hat.
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Hallo,
ich war zur Aschezeit im Miracle. Der FTI Reiseleiter sagte vor versammelter Mannschaft, daß FTI eine der wenigen Reiseveranstalter wäre, die Ihre Verträge nicht kündigen würden. Es kämen keine zusätzlichen Kosten auf uns zu.
Wer kann dies bestätigen? Bitte melden. -
Ich muß leider meinen Beitrag vom 27.04.2010 revidieren. Am 2.07.2010 flatterte mir von FTI eine Nachforderung von 184 € ins Haus, auf Grundlage von §651j. Da eine Kündigung in keiner Form stattgefunden hat, werde ich der Forderung widersprechen. Die Nachforderung wurde nicht mit Belegen nachgewiesen.
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Zitat nicht erforderlich
Ich hänge mich hier auch mal dran: War jemand im fraglichen Zeitraum im Hotel Iberostar Bellis in Belek und kann die Aussage des Reiseleiters bestätigen und - meiner Meinung nach noch viel wichtiger - auch die Tatsache, dass keine Kündigung durch FTI erfolgte? Wir haben selber mehrmals täglich sowohl an der Rezeption als auch an der Reiseleitertafel geschaut - kein Wort von Kündigung.
Gruß MarkusDeine Mailadresse habe ich zu Deinem Schutz entfernt(Du kriegst sonst ne Spam Flut--... Wer Dich gern erreichen möchte, kann das via PN tun..Dafür gibts nämlich die Funktion..

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Ich finde das agieren von FTI auf gut bayerisch "hinterpfotzig". Sitz ist in München.
Erst wiegt man die Reisenden in Sicherheit mit der Aussage, es wird Alles bezahlt, wir kündigen nicht. Damit verhindert man, daß Zeugen gesucht und Beweismittel gesammelt werden. Dann 2,5 Monate später schwingt man die Keule und behauptet das Gegenteil. Da finde ich das Verhalten anderer Rv reeller, die per Aushang die Verträge gekündigt haben. FTI handelt hier schäbig und befindet sich rechtlich gesehen auf sehr, sehr dünnen Eis. Ich hoffe nur, daß viele Kunden von der FTI Gruppe sich nicht über den Tisch ziehen lassen und sich mit allen, rechtlichen Mitteln wehren werden. Ihr könnt mir auch weitere Fragen stellen. -
das schlimme an der Sache ist FTI behauptet man habe Aushänge gehabt wo die Kündigung stand.Aber diesen Aushang gab es definitiv nicht gab.
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Die Frage ist, ob FTI es auf einen Rechtstreitsstreit ankommen läßt. Ich habe ein Rechtsschtuzversicherung mit 300 Euro SB, die Forderung der FTI liegt unter 300 Euro. Wohl dem der keine SB hat.
Vor Gericht ist FTI in der Beweispflicht. Je mehr Betroffene sich hier melden, desto besser für uns. FTI liest mit...
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Hallo zusammen,
ich bin auf meiner Suche nach Leidensgenossen auf dieses Forum hier gestoßen. War mit meiner Familie wie so viele hier auch in der Türkei. Unser Abflug hat sich um fünf Tage verzögert, wobei ich dem Reiseveranstalter hier auch zugute halten muss, dass wir echt gut versorgt worden. Top Hotel usw. Vor ein paar Tagen kam dann leider das bittere Erwachen in Form einer Rechnung über knapp 350 Euro. Hat jemand von euch schon versucht, mit FTI Kontakt aufzunehmen? Wie rechtfertigen sie dieses Verhalten? Auf der einen Seite kann ich zwar verstehen, dass sie nicht für die Unterbringung und den Transport von tausenden von Leuten aufkommen können, auf der anderen Seite ist es aber auch nicht okay, wenn man vorher verspricht, dass alle Kosten übernommen werden.
Liebe Grüße,
Salazar -
Es geht hier ja nicht um die armen RV, die soviel zu tun hatten. Es war April und noch relativ wenig los. Es geht hier nur um den Punkt, hat ein Reiseveranstalter gekündigt oder nicht und sind gefordete pauschale Beträge ohne Belege und Nachweis hinnehmbar. Es kann jeder RV verlangen was er will, beweisen muß er ja nichts. So stelle ich mir Verträge vor.
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hallo,
wir sollten ursprünglich am 17.04.10 von antalya nach köln fliegen und waren im hotel gardenia in alanya. nun suchen wir reisende die zum gleichen zeitpunkt im gleichen hotel waren oder die reise ebenfalls bei fti gebucht haben und denen der reisevertrag vor ort nicht gekündigt wurde, wie es bei uns der fall war. uns wurde durch die reiseleitung (eine frau mitte 40, mit kurzen dunklen haaren) lediglich mitgeteilt, dass fti die anfallenden kosten trägt.lg beckoe
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In meinen Augen ist ein Aushang als pauschale schriftliche Kündigung nicht ausreichend. Kann ja ein zorniger Urlauber kommen und den einfach abreissen, oder der kann sonst wie abhanden kommen. Ich wage auch zu behaupten, das juristisch eine Sammelkündigung ohne Namensnennung der Betroffenen nicht justiziabel ist. Jeder Reisende hat einen individuellen Reisevertrag, und dieser müsste m.M. nach auch individuell schriftlich gekündigt werden. Also hier in den Beispielen durch Übergabe durch die örtliche Reiseleitung des RV mit Quittungsleistung durch den Urlauber. Da muss sich die Reiseleitung vor Ort eben auch anstrengen, und sei es mit Hilfe der Rezeption, das jeder der Betroffenen auch eine diesbezügliche Nachricht entgegen nehmen kann.
Lediglich die Behauptung, es gab einen Aushang und deswegen ist gekündigt worden, also die würde ich relativ gelassen sehen.
Ich bin jetzt nicht ganz sicher, aber meiner Meinung nach ist wg. solcher Forderungen auch der Gerichtsstand interessant. Die RV regeln in ihren AGB, das Streitigkeiten aus dem geschlossenen Reisevertrag an ihrem Stammsitz zu verhandeln sind. Mit der ausgesprochenen oder "imaginären bzw. behaupteten" Kündigung hat der ursprüngliche Reisevertag dann nichts mehr zu tun. Er ist damit abgeschlossen. Die Nachforderung müsste daher wie alle anderen Ansprüche auch am Ort des Beschuldigten verhandelt werden, also Gerichtsstand nicht Köln oder Hannover etc, sondern das zuständige Gericht eines jeden einzelnen Betroffenen. Und da kennt man sich eben nicht so ( Richter, Anwälte ) aus der täglichen Routine wie eben in Köln oder Hannover etc.
Gruss Gabriela