Umbuchung der Pauschalreise wegen Öl-Katastrophe?
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Hallo!
Nehmen wir mal an das Öl fließt die nächsten Monate weiter aus dem Bohrloch, und es treibt langsam auch bis zur Karibik hinüber. Habe ich dann das Recht, wegen gesundheitlicher Gefährundung, meine gebuchte Pauschalreise in die Dom. Rep. umzubuchen?
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abgesehen davon, dass das Öl aus Strömungsgründen nie in die Richtung kommen wird bzw. nie den Golf von Mexiko verlassen wird (und wenn dann via Golfstrom auf den offenen Atlantik) , würde es noch ewig dauern und somit brauchst du dich damit nicht beschäftigen...
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OK!
Was ist aber mit denen, die eine Reise in das Katastrophengebiet bereits gebucht haben. Vielleicht ist ja hier der ein oder andere davon betroffen. Dürfen die kostenlos umbuchen?
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Tolle Antwort...

Aber leider nicht auf meine Frage...
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Kostenfreie Stornierungen bedürfen in der Praxis einer Reisewarnung seitens des Auswärtigen Amtes. Bis diese "ausgesprochen" wurde, sind Stornierungen/Umbuchungen allein der Kulanz des gewählten Reiseveranstalters und seiner Lesitungsträger zu verdanken.
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Andii87 meint ja das das Öl nicht bis zur Karibik kommt dann muss ich ja eig nichts befürchten.

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na ja, wenn Andii87 das sagt muss man es wohl glauben....
Aber was ist mit "uneigentlich"?Außerdem kann wohl kein Veranstalter verlangen, dass man seinen Karibikurlaub badend im Pool verbringt. Dafür bucht wohl keiner eine solche Reise!
Im Zweifelsfall müssen die Veranstalter eben versuchen BP zu verklagen und nicht die Reisenden.
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Man muss noch nicht mal Andii87 was glauben, ein Blick auf Google Earth und zumindest fundmentale Kenntnisse über den Verlauf des Golfstroms reichen bereits.
Scheint langweilig zu werden, wenn man nicht mal mehr über Vulkanasche spekulieren kann

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genau so ist es.
Allerdings ist das Thema Öl durchaus in anderen Regionen an der Tagesordnung.
In einem Hotel in den VAE werden z.b. Tücher am Strand verteilt, mit denen man seine Füße abreiben soll, nachdem man am Strand war, damit die Ölreste entfernt werden können...Aber ansonsten ist Öl am Strand/Meer genauso zu behandeln wie jede andere Beeinträchtigung. Entweder als Mangel oder wenn kurzfristig und unverschuldet eben als höhere Gewalt.
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Naja, ich denke man sollte evtl. berücksichtigen, dass es zwar relativ unwahrscheinlich ist, dass das Öl durch Meeresströmungen Richtung Karibik kommt - gelangt es allerdings in den Golfstrom, was ja jetzt wohl angeblich schon der Fall sein soll - dann könnte Kuba betroffen sein, an der Meerenge ggü. von Florida (schaut auf der Karte was ich meine gg).
Anderes Szenario: Wer kann den schon jetzt sagen, was die Hurrikans mit dem Ölteppich anstellen werden und wohin sie ihn verteilen werden?
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