Korallenläufer in Sharm el sheikh
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wally/x wrote:
denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieser "kurze Lehrgang" zum Verhalten am Riff bei fast keinem der örtlichen Anbieter oder der RV gegeben wird.Abgesehen vom unnötigen persönlichen Angriff (bitte spare Dir das): Sag ich ja, wird er leider nicht. Sollte er aber, um mal irgendwo mit einem umweltverträglicheren Tourismus anzufangen.
Und zwar als Pflicht.
Und am besten mit einer Prüfung. Wer die nicht besteht, darf nichts ans Riff, so einfach ist das. -
wally/x wrote:
Aber es ist einfacher hier den geistigen Dünnpfiff ab zu lassen, als eine Alternative zu findenAlternativen:
Statt umweltzerstörenden Quadtouren oder Jetski das Angebot von naturkundlichen Wanderungen in der Wüste, an einem Saumriff, am Strand, mit Führung und Erklärungen zu Flora und Fauna. Besonders Kinder sind dafür zu begeistern.
Nach so einer Wanderung bricht garantiert keiner mehr eine Koralle ab oder schmeisst sein leere Wasserflasche in die Wüste.
In jedem popligen Nordseebad sind diese Angebote gang und gäbe und höchst beliebt, warum nicht in Ägypten? -
Alexa33
In jedem popligen Nordseebad sind diese Angebote gang und gäbe und höchst beliebt, warum nicht in Ägypten? wrote:Vielleicht deswegen, weil man nicht "in jedem popeligen Nordseebad" eine Woche AI für 400 € bekommt! TÄT-PUBLIKUM
trifft man nämlich dort eher selten! -
Sorry Alexa, aber das erwartest du wirklich vom "Entwicklungsland" Ägypten?
Wer soll diese naturkundlichen Wanderungen in der Wüste, am Riff und am Strand denn unternehmen? Die Ägypter haben doch deiner Meinung nach keine richtige Schulbildung, die diese Kenntnisse voraus setzen.
Ich habe nur auf deine Postings reagiert, denn du bist diejenige, die hier etwas beschreibt, was nicht im Ermessen der Touristen liegt, denn dort wie hier gilt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
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Danke @Alexa33, leider wäre dann das ganze so teuer das keiner mehr hinfliegt. Du oder ich und ein paar mehr ausgenommen. Ich bin natürlich auch der Ansicht man sollte das ganze so teuer machen das nicht mehr jeder hinfliegen kann.Wie schön könnte es doch sein! Wenn ich jetzt sagen würde "das ganze ist in Teilen auch ein soziales Problem" wäre die Schreierei natürlich groß. Also lassen wir das, es stimmt ja nicht!
Eine Entwicklung ist natürlich zu beobachten... erst ist alles schön und teuer und mit der Zeit wird die Gegend dann billiger. Aktuell in Hurghada zu beobachten und jetzt auch schon südlicher. Es ist schon was dran an der 400,- Euro Geschichte... oder eher sogar noch günstiger. Dies wird sich über die Jahre dann die ganze Küste runterziehen. Was ist denn dann mit Ägypten? Glaubt hier wirklich einer die Turistikkonzerne oder Reiseveranstalter würde das auch nur ein bisschen kümmern. Ausgeblutet, und dann?
Weil diese Riffläufer und Schildkrötenkrapscher mich so sehr aufregen. Ja eine richtig fette Strafe das wäre es!! Mich erfreut dann allerdings immer der Bericht der Ärzte "Darf es noch ein bisschen Jod sein"? Das Leben kann doch so schön sein!
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wally/x wrote:
Ich habe nur auf deine Postings reagiert, denn du bist diejenige, die hier etwas beschreibt, was nicht im Ermessen der Touristen liegt, denn dort wie hier gilt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.Und die Nachfrage bestimmt das Angebot. Also wäre das Problem schon mal sehr einfach anzugehen, wenn alle, die sich hier gross aufregen, bei ihrem Reiseveranstalter entsprechendes einfordern.
Auch in Deutschland hat sich das Umweltbewusstsein nicht über Nacht gebildet, das hat Jahrzehnte gedauert.
Natürlich kann man in Ägypten einen entsprechenden Studiengang Umweltverträglicher Tourismus anbieten und Leute ausbilden, die dann wieder Touristen und Enheimische vor Ort sensibilisieren. Langfristige Zukunftsperspektiven für Akademiker. Jedes Hotel wird gesetzlich verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von denen anzustellen.
Es gäbe 1000 Projekte, wo man anfangen könnte. Müsste sich nur mal einer trauen.Natürlich kann man der Einstellung folgen: Bringt ja sowieso alles nichts. Schade nur für Ägypten, denn dann hat das Land nur noch eine Tourismus-Perspektive für wneige Jahrzehnte, wenn überhaupt. Dann werden die Riffe endgültig zerstört, die Wüste endgültig vermüllt, die Ressourcen endgültig erschöpft sein.
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Es fängt ja schon an wenn man sich einen Reisekatalog holt und liest: "Da die Korallen teilweise bis in Ufernähe wachsen wird das Tragen von Badeschuhen unbedingt empfohlen".
Schon bei diesem Satz steigt mir Galle hoch. Unwissende denken dann doch dass man mit Badelatschen problemlos drauf spazieren kann. Es wäre besser wenn jeder RV diesen bescheuerten Satz umformuliert wie: "Da die Korallen teilweise bis in Ufernähe wachsen, wird empfohlen den Steg zu benutzen um ins Wasser zu gelangen. Somit schützen sie das empfindliche Riff vor Beschädigungen".
Auch die Beschäftigten der Reisebüros sollten auf den Kunden der Ägypten bucht von vorne herein drauf aufmerksam wie man damit umgehen sollte. Ich finde das wäre nicht zuviel verlangt. Grad bei Kunden die zum ersten mal in dieses schöne Land reisen.
Gruß Werner
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Schaut mal bei den Coraya Divers auf die Webseite unter Projekte/Coraya Riff-Projekt und unter Kurse, sowie unter Aktuelles/Umwelttag... es tut sich auch was zum positiven. Frage mich nur wer mit den Kursen angesprochen wird? ...und dann kostet es auch noch Geld und das bei AI.
Das Großreinemachen ist bestimmt auch nötig gewesen! "von Müll der unterschiedlichsten Art befreit. Plastik, Wasserflaschen, Dosen, Holz, Seile, Kanister, Angelschnüre etc."
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Zitat herausgenommen, das ist wirklich unnötig--bitte lies mal die Forenregeln und Erläuterung im entsprechenden Thread dazu...Danke
Hi,
bin ganz deiner Meinung - waren letztes Jahr in Hurghada Beach Albatros Palace - und da war es genau das gleich, die Leute sind Mitten rein gestanden und haben sogar noch Dinge rausgeholt zum anschauen, leider ist das Riff dort schon sehr kaputt.
Es gibt einfach zu viel DUMME LEUTE. -
Ich finde diese unnötige Zerstörung auch unglaublich. Wobei ich denke, dass vieles durch Unwissen passiert. Ich habe noch nie bei einem Schnorche-Tripp gehört "Korallen und Tiere bitte nicht anfassen, ihr schadet ihnen nachhaltig". Das würde manchmal wahrscheinlich helfen. Und auch das Personal sollte darauf achten und ein gutes Vorbild sein. Den Einheimichen ist der goße Schaden vielleicht noch nicht so bewusst, aber seit es ihnen unzählige Touristen gleich tun, ist der Schaden so groß, dass Unmengen von Riffen abgestorben sind.
Bevor man mit hohen Strafen droht, sollte man Aufklären und auf den Schutz des Riffes achten. Ich habe erst einmal eine Tafel am Strand entdeckt, die darauf hinweist, dass man nichts anfassen soll. Als Tourist sollte man daran auch ein interesse haben... und wenn es nur um die Verletzungsgefahr geht.
Hoffen wir, dass die Hotels, Tripp-Anbieter, Tauchbasen und schlussendlich auch die Touristen den Schalten umlegen, bevor es zu spät ist und wir nicht mehr wissen, wie ein gesunde Riff aussieht. -
Warst Du schon mal mit Taucherbooten unterwegs als Schnorchler ?
Mir ist es jedes Mal erklärt worden.
Auch beim Ausflug nach Hamata durften 2 Deutsche schon während des 1.Schnorchelgang an Bord wieder gehen und dort
für den Rest des Tages bleiben weil sie sich nicht an die Anweisungen gehalten hatten.Es geht auch anders .
LG