Zwischenlandung Leipzig - Sämtliche "Flüssigkeiten" beschlagnahmt??
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Wir sind am Donnerstag von Hurghada heim geflogen mit Zwischenlandung in Leipzig. Dort mußten bzw. durften wir nachdem alle Reisende nach Leipzig ausgestiegen waren auch aus dem Flieger raus, weil putzen, tanken, etc. samt Handgepäck, d.h. auch alle erworbenen Flüssigkeiten, z.B. Schnaps oder Wein. Ist ja Ok... so dann bekamen wir dann die Kärtchen im Transitbereich und wußten mal grad garnicht wie es weiter geht.
Wir wurden dann von dem "netten Personal" am Flughafen Leipzig weiter geschickt und landeten beim Zoll und unser Handgepäck wurde gescannt. Die netten Herrschaften vom Zoll beriefen sich auf das neue Flüssigkeitsgesetz und kassierten sämtliche FLüssigkeiten aus dem Duty Free ein.

Hallo, ich frag ich was das gesollt hat... es kann ja wohl net sein, das wir unsere Sachen abegeben mußten. Wir sind ja wieder im gleichen FLieger weiter geflogen und wenn wir normal nach Stuttgart geflogen wären, wäre das ja kein Problem gewesen. Wieso mußten wir im Transitraum durch den Zoll???
Es hat sich jedenfalls gelohnt, eine Zwischenlandung um das gekaufte vom DutyFree billig abzugeben. Deutschland... JUHU, deine Paragraphen!!!!
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Das hört sich alles sehr komisch an.
Nur um es richtig zu verstehen: Die haben euch die Sachen abgenommen und ihr habt sie nicht wiederbekommen?Normalerweise gibt es da keine Grundlage für denn wie du schriebst warst du im Transitbereich ..
Da du in Hurghada schon kontrolliert wurdest nach illegalen Substanzen / Flüßigkeiten pp. besteht eigentlich kein Grund diese zu wiederholen sofern du nicht den Transit Bereich verlassen hast.Ich kann es mir nur so erklären dass du irgendwie falsch gelaufen bist und den Transitbereich verlassen hast und so wieder durch die Sicherheitskontrolle musstest.
Und da muss man halt sämtliche Flüßigkeiten abgeben .. Das ist dann absolut Regelkonform verlaufen .. -
das thema ist in den threads der airlines genügend zu lesen

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Bei der Sicherheitskontrolle in Hurghada wird das Thema "Flüsigkeit" genauso gehandhabt wie in Europa.
Aber: die im Duty-free gekauften Sachen werden nicht, wie in Europa, in einem versiegelten Plastikbeutel übergeben. Daher wohl das Problem, denke ich...
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Hallo,
das ist uns auf dem Rückflug von Istanbul über München nach Düsseldorf auch passiert, allerdings wurden wir in Istanbul im Duty Free schon darauf hingeweisen das wir die Sachen in München evtl. abgeben müssten. Wir haben es trotzdem riskiert. Die Mitarbeiter in München waren aber so nett uns einen Karton und Verpackungsmaterial zur Verfügung zu stellen sodass wir die Flüssigkeiten noch aufgeben konnten.
Viele Grüße
Jenni -
Wir haben den Transitbereich nicht verlassen. Wir fragen uns was das soll... nur weil ich aus dem Flieger raus mußte, weil der fertig gemacht wurde zum Weiterflug, kann es doch nicht sein, das mein Handgepäck durchsucht wird und wir alles abgenommen bekamen. (Das wurde bei der Zwischenlandung auf dem FLug nach Hurghada auch nicht gemacht) Wäre ich im Flieger drin geblieben, wäre das ja kein Thema gewesen.
Nein, wir sind nicht falsch gelaufen, wir wurden gezielt dorthin geschickt, obwohl klar war, das wir weiter fliegen. Diese Kontrolle war innerhalb vom Transitbereich. Das war pure ******* und kein Gesetz!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Hallo Sternchen,
nicht aufregen, so etwas ist vielen unserer Mitreisenden aus der Türkei mit Zwischenlandung in Düsseldorf auch passiert.
Da bist Du nicht allein mit dem Problem. Vielen Usern/Urlaubern ging es genauso, und ist nicht neu. Bei uns war es 2008 !
Da hilft kein Zetern und Aufregen, nimm es mit Humor und sehe es als Erfahrung auch wenn es ärgerlich ist
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Grüße -
Und noch einmal, es war keine ******* und schon gar nicht der Zoll. Es war ein Security Check gemäss der EU-Regelung seit 06.11.06
Diese Regelung sollte sich eigentlich mittlerweile herumgesprochen haben. -
Ach, du warst also dabei und hast es gesehen???
Die Herren hatten wohl die Hemden an mit dem Zollschildchen drauf, aber das war natürlich nicht der Zoll, sondern nur der Metzger !
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Klar Comandante, wenn Zoll, dann auch nicht Transit wie anfangs geschrieben.
@Sternchen
Nö, ich war sicher nicht dabei, schon gar nicht bei 'nem Flug von Hurghada.Aber verstanden hast Du es immer noch nicht, egal wer Dir den Fusel jetzt abgenommen hat und warum.
Vor jedem Boarding auch bei innerdeutschen Flügen musst Du durch den Security Check und hier gelten die Flüssigkeitsregeln fürs Handgepäck gemäss EU-Bestimmungen. Max. 100ml in einem bis zu 1 Liter fassendem Beutel verpackt
Ausgenommen davon sind lediglich im Duty Free gekaufte und in versiegelte Sicherheitsbeutel verpackte Flüssigkeiten mit mehr als 100ml.Einfach lesen, verstehen und sich an die Regeln halten, denn dumme Sprüche helfen da auch nix

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Ich versteh das schon, bin ja nicht blöd...
Wir waren ja im Transitraum und sind ja im Prinzip nicht eingereist, weil wir ja weiter nach Stuttgart geflogen sind und im selben Flieger weiter geflogen sind. Wir haben ja im Prinzip das Gebäude garnicht richtig betreten... Diese Kontrolle war direkt im Flur vom Transitraum und auf dem Hinflug war das ja auch nicht bei der Zwischenlandung und das haben wir halt nicht verstanden... Bin dort ja weder eingereist, noch habe ich neu eingecheckt.

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OK, nicht neu eingecheckt, aber neu geboardet

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Moin,
lieber Bernhard, Du hast ja mit all Deinen Hinweisen Recht, aber hier wiehert der Amtsschimmel doch sehr gewaltig !!
2008 durften auch wir diese Erfahrung sammeln.Flug Antalya - Hamburg mit erst beim Einchecken bekannt gegebenen Hinweis auf Zwischenlandung in Leipzig.
Auch wir erhielten Transitkarten und wurden direkt zum erneuten Sicherheitscheck geleitet.
Höhepunkt, das Kabinenpersonal verkaufte 1 Stunde vor der Landung in Leipzig auch an die Hamburger Alkohol und Parfüm, die dann in Leipzig in die Tonne gekloppt werden mußten, da das Handgepäck mitgenommen werden mußte. Toller Hinweis einer "Sicherheitsdame": Spenden Sie das doch der Leipziger Tafel.
Weiterflug mit gleicher Maschine nach Hamburg und die kaltlächelnde Erklärung der Flugbegleiter : "Ach das haben wir gar nicht gewußt"
Da die meisten Ihre Waren bar bezahlt hatten, gab es noch nicht einmal eine Quittung über die gekauften Sachen und somit keinen Nachweis bei einer Beschwerde.
Ich habe damals persönlich Kontakt in HH zu ATT-Öger aufgenommen und eine Kulanzzahlung erhalten.
Zumindest das Fluglinienpersonal sollte doch wohl hier geschult sein. -
In keinem der bisherigen Beiträge wurde darauf eingegangen oder hingewiesen, dass es seit dem 29. April 2010 eine geänderte EU-Verordnung hinsichtlich der Flüssigkeiten gibt. Dies gibt den Kontrollorganen die Möglichkeit, eben diese als Schikane empfundene Vorgehensweise, wie von Sternchen0105 geschildert, zu unterlassen.
Soweit die Ware sich in verschlossenen Duty-Free-Tüten befinden, die nachweislich nach einer Sicherheitskontrolle oder an Bord von Flugzeugen gekauft wurden. Das gilt auch für Drittländer.
Änderungen in der EU-Verordnung, speziell Anhang 1 der PDF
Diese Änderungen sind eine Übergangsregelung bis zum Jahr 2013, wo die Flüssigkeiten-Verordnung durch geeignete technische Maßnahmen an Flughäfen abgelöst wird. Diese Massnahmen bestehen darin, Flüssigkeiten auf Sprengstoff-Inhaltsstoffe zu scannen.
Gruß privacy,
den es jetzt interessiert, ob die Flüssigkeiten in geforderten, verschlossenen "Tüten" untergebracht waren. Dann würde sich unter Verweis auf die aktualisierte EU-Regelung eine Forderung über den entstandenen Schaden evtl. durchsetzen lassen. Ist natürlich viel Mühe und Aufwand bei Behörden.
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Sehr schön

Es sollten allgemeine Maßnahmen zur Ergänzung der gemeinsamen Grundstandards für die Sicherheit der Zivilluftfahrt im Bereich der Kontrolle, der Zugangs- und sonstiger Sicherheitskontrollen sowie in den Bereichen Verbotene Gegenstände, Anerkennung der Gleichwertigkeit der Sicherheitsstandards von Drittländern, Einstellung von Personal, Schulung, besondere Sicherheitsverfahren und Freistellung von Sicherheitskontrollen erlassen werden.
und:
(Text von Bedeutung für den EWR)
Nix Türkei.
Es wurde doch hier schon mehrmals berichtet, dass in Antalya nicht kontrolliert wurde, bzw. die Wasserflaschen mit ins Flugzeug reingenommen werden durften.
Also? -
Anhang 1
... Bis zum 29. April 2011 dürfen Flüssigkeiten, Aerosole und Gele, die an einem Drittlandsflughafen oder an Bord eines Luftfahrzeugs eines gemeinschaftsfremden Luftfahrtunternehmens erworben wurden, in Sicherheitsbereichen und an Bord von Luftfahrzeugen mitgeführt werden, wenn sie sich in einer Tasche befinden, die den empfohlenen Leitlinien der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation für Sicherheitskontrollen entspricht und einen hinreichenden Nachweis über den Kauf innerhalb der vorausgegangenen 36 Stunden auf der Luftseite des Flughafens oder an Bord des Luftfahrzeugs enthält ...
und
Die Fluggäste sind unmissverständlich darüber zu unterrichten, an welchen EU-Flughäfen sie Flüssigkeiten, Aerosole und Gele in Sicherheitsbereichen und an Bord von Luftfahrzeugen mitführen dürfen, und welche Bedingungen dafür ggf. zu erfüllen sind.“DE 10.4.2010 Amtsblatt der Europäischen Union L 90/3
Wenn also aus rein provisionstaktischen Überlegungen Verkäufe von Flüssigkeiten an Bord stattfinden und das ohne Hinweis auf evtl. Folgen, ist meines Erachtens nach auch die Fluggesellschaft für ihr Personal und daraus resultierende Folgeschäden verantwortlich.
Mir ist klar, dass die Umsetzung nicht so ohne weiteres funktionieren wird. Da spielen viele Faktoren rein. Was aber von der EU gewünscht wird, ist, dass diese unabgestimmten Verantwortlichkeiten nicht auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen werden dürfen.
Gruß privacy
gilt nicht in Hurghada, da (noch) nicht in die Europäische Union eingegliedert, wie z.B. 