Verhalten von FTI nach Flugstopp
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Eigentlich wundert es mich nicht, dass da keine Rückmeldungen zu Telefonaten kommen. Hier ist das Telefon überbewertet und auch das schlechteste Nachweismittel.
Zudem ist zu vermuten, dass Kundenservice-Mitarbeiter ohnehin nicht die Kompetenz oder Befugnis haben, eine gütliche Einigung telefonisch herbeizuführen.
Zum anderen ist in einer derartigen Rechtsangelegenheit schnell mal am Telefon zu viel oder unüberlegt gesagt (gilt für beide Seiten), was bei reiflicher Überlegung anders gehandhabt würde.
Aus meiner Sicht kann ich nur empfehlen, alle vorliegenden, schriftlichen Daten und Fakten in Ruhe zu prüfen und sich ebenso schriftlich zu äussern. Zumal bei dem aktuellen Stand der Dinge eine schriftliche Erwiderung zu strittigen Forderungen derzeit vollkommen ausreicht und nachweisbar ist. Der Reiseveranstalter wird sich bewegen müssen - oder klagen. Also warum sollte man überstürzt agieren ?
Gruß privacy
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...eigentlich wundert es mich doch!
Letzten Endes hatte FTI uns angeboten, eine Stellungnahme der Geschäftsführungabzugeben (... und nicht die, eines Mitarbeiter aus der Abt. Service oder Kundenbeziehung...) . So etwas hätten wir auch abgelehnt!
Dem Ansinnen von FTI haben wir entsprochen, weil wir unseren Usern etwas mehr bieten wollten, als nur einen Thread in dem persönliche Meinungen ausgetauscht werden.
Das Statement kommt also aus der Chef-Etage von FTI!
Und das ist immerhin die Nummer fünf der deutschen Reiseveranstalter.Dies beweist , dass hier viele Reiseveranstalter mitlesen --- ist zunächst mal für uns nichts Neues!
Dies beweist aber auch dass die Schildung der "Abläufe nach der Aschewolke" durch Betroffene hier im HC Forum ..... auffallen.Mich wundert es daher unverändert , dass hier keinerlei Rückmeldungen über Telefonate kommen.Hat das wirklich noch keiner hier über diese Schiene probiert?
Für andere Betroffene wäre es sicher wertvoll, die Inhalte so eines Telefon-Gesprächs hier zu lesen.
Wenn die Ergebnisse daraus nicht zufriedenstellend sind, dann gehören sie erst Recht hier dargestellt.
Und im positiven Fall wäre es -auch anderen gegenüber - fair, dies hier zu kommunizieren.
Ausserdem--wer verbietet es denn zweigleisig zu verfahren - also sowohl schriftlich wie auch telefonisch tätig zu werden? -
Also, die Hotline ist nicht neu. Ich habe bei dieser bereits am 21.6., vor meinem schriftlichen Widerspruch angerufen. Vor der sogenannte Stellungsnahme sollte man die Nummer kontaktieren, wenn man Fragen zur Rechnung hätte. Das Gespräch war einseitig. FTI betonte immer wieder, daß gekündigt wurde, die Kündigung keiner besonderen Form bedarf u. ich um die Zahlung nicht herumkäme.
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Man könnte eventuell mal darüber nachdenken. Denn bei den den hier angesagten Streitwerten zwischen so etwa 200 bis 500 Euro wird bei einem Amtsgericht i.d.R. keine Zeugeneinvernahme in Betracht gezogen, sondern alleine mit den Schriftsätzen und mit den Anwälten des Klägers und des Beklagten verhandelt und ein Urteil gesprochen.
Dies ist keine Rechtsberatung, schlicht eigene Erfahrung!
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Das ist richtig. Es ist sogar denkbar, wenn beide Parteien auf eine mündliche Verhandlung verzichten, das der Richter a l l e i n auf Grund der Aktenlage ein Urteil spricht, und bei einem Streitwert von unter € 600.-- ist dann auch keine Berufung möglich, es sei denn, der Richter würde wg. der grundsätzlichen Bedeutung der verhandelten Sache eine Revision zulassen. Das wird hier aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinllichkeit -sollte es denn zu einem Prozess kommen- nicht der Fall sein.
Aber das macht die Sache für FTI nicht leichter. FTI muss nach wie vor beweisen, das eine Kündigung nicht nur erfolgt war, FTI muss auch die gesetzeskonforme Form nachweisen sowie die Sicherstellung, das die Kündigung die betroffenen Urlauber auch erreicht hat.
In meinen Augen ist das hier veröffentlichte Schreiben ein erster Rückzug von FTI von seinen Nachforderungen. Keiner weiss, wie oft FTI damit erfolgreich war, denn nicht alle Betroffenen lesen hier ( oder in anderen foren ) mit. Man darf auch nicht vergessen, das -wenn nicht die unseligen Worte der Kostenübernahme gefallen wären- auch ( fast ) alle Urlauber akzeptiert hätten, die Mehrkosten zahlen zu müssen.
Ich bin auch gespannt, was bei den Telefonkontakten rauskommt. Ein Reisegutschein vielleicht, eine Reduzierung der Nachforderung, mehr wohl nicht. Im Grunde ist aber gegen eine vernünftige Einigung nichts einzuwenden. Doch es wird wohl ein paar hardcore Urlauber geben, die es auf einen Prozess ankommen lassen werden.
Gruss Gabriela
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Ich bin kein hardcore Urlauber. Ich sehe nur nicht ein, dass ich von einem RV genötigt werde, einen nicht belegten Betrag, ohne gesetzlicher Grundlage, da eine Kündigung zu meiner Zeit definitiv nicht erfolgt ist, zu bezahlen.
Grundsätzlich stehe ich aber einer gütlichen Einigung nicht im Weg. Nur müßte FTI den oben genannten Tatsachen schon Gehör schenken. Ich denke z.B. an die Vorgehensweise von TUI. -
Weil ich mich im Recht fühle. FTI hat meine Anschrift, meine Telefonnummer, meine Mail Anschrift.
Ich könnte mir z.B. einen Reisegutschein in Höhe des zu zahlenden Betrages (unter 200 €), Mindestsumme der zu zahlenden Reise 1500€, Laufzeit Ende 2011, vorstellen. So würde der Betrag im nächsten Jahr bei FTI bleiben und der Umsatz würde gesteigert. Ansonsten würde ich sicherlich einen anderen RV nehmen. Da FTI sicherlich mitliest, betrachte ich dies als Angebot. -
@carsten79
FTI bracht über die PN Funktion mir nur eine Mail zukommen zu lassen. Eigeninitiative erwarte ich von FTI, die wollen Geld von mir und nicht umgekehrt. Aber solange FTI die harte Linie fährt, erwarte ich auch keine gütliche Einigung. -
@carsten79
Ist auch gut. FTI könnte ja allen Geschädigten auf irgendeine Weise, siehe meinen Vorschlag oben, entgegenkommen. Wie man in den Wald hinein ruft, so kommt es zurück. Den Kunden als Melkkuh zu betrachten, ist eine Art, an die Sache heranzugehen. Man kann aber auch freundlicher mit seinen "Gästen", wie uns der Reiseleiter genannt hat, umgehen. -
Unabhängig vom juristischen Hintergrund, wenn man bedenkt wie oft in diesem Thread schon der Begriff "*******" und ähnliches, Aufrufe zum gemeinschaftlichen Boykott gefallen sind, könnte die Formulierung "Wie man in den Wald hinein ruft, so kommt es zurück" schon etwas kühn sein.
FTI bietet mit der genannten Service-Nummer sogar im Festnetz immerhin eine Option an, was der Einzelne daraus macht ist halt seine Sache.
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Gofy1 wrote:
FTI bracht über die PN Funktion mir nur eine Mail zukommen zu lassen. Eigeninitiative erwarte ich von FTI, die wollen Geld von mir und nicht umgekehrt.klare Verkennung von Tatsachen.Man hat dir mitgeteilt, das man Geld will. Der einzige, der Eigeninitiative braucht, bist du, wenn du nicht bezahlen willst!
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Gofy1 wrote:
Weil ich mich im Recht fühle. FTI hat meine Anschrift, meine Telefonnummer, meine Mail Anschrift.
Ich könnte mir z.B. einen Reisegutschein in Höhe des zu zahlenden Betrages (unter 200 €), Mindestsumme der zu zahlenden Reise 1500€, Laufzeit Ende 2011, vorstellen. So würde der Betrag im nächsten Jahr bei FTI bleiben und der Umsatz würde gesteigert. Ansonsten würde ich sicherlich einen anderen RV nehmen. Da FTI sicherlich mitliest, betrachte ich dies als Angebot.
du bist echt zu süß.
wirklich.
mal gesetzt den fall, es würde auf diesen einigung hinaus laufen (utopisch, aber egal):
würdest du tatsächlich, nach allem, was hier geschrieben wurde, und aufgrund deiner erfahrungen mit dem veranstalter, wirklich nochmal bei denen buchen? -
OT
Mit Verlaub, und nicht ganz ernst gemeint
Welche Tabletten nimmst Du eigentlich? Die Wirkung ist jedenfalls verblüffend. -
@bernhard707
Vielleicht sollte FTI auch einmal von den Tabletten nehmen. Die haben aber ihre eigenen Pillendreher. -
@Lexilexi
Sich Gehör zu verschaffen über eine Hotline halte ich für nicht gut. Dort sitzen nur Leute, die nichts entscheiden können. Außerdem wird so ein Gespräch aufgezeichnet und kann später gegen einen verwendet werden. Hotlines rufe ich nur im äußersten Notfall an. Dies ist kein Notfall.