Menschliche Asche im Flugzeug transportieren.
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Hallo liebe Holidaycheck-User,
ich habe, so glaube ich, eine sehr spezielle Frage an euch und hoffe, dass mir diese jemand beantowrten kann.
Mein Vater ist letztes Jahr verstorben und wir haben ein bisschen Asche von ihm erhalten. Sein größter Wunsch war es nämlich, das wir ihn in den USA "begraben". Naja, nicht direkt begraben, sondern im Meer vor San Francisco verstreuen.
Aber ich frage mich, wie wir meinen Vater in die USA bekommen. Meint ihr man kann die Asche einfach so mit ins Handgepäck nehmen oder in den Koffer packen? Die Asche ist in einer Metaldose. Zieht man diese beim Durchleuchten der Koffer oder des Rucksacks? Und macht der Zoll in Deutschland oder eher in den USA Probleme?
Das ist wirklich eine sehr ernst gemeinte Frage und kein Fake oder so. Also bitte auch nur ernst gemeinte Antworten. Ich danke euch schon ganz herzlich und bin auf eure Antworten gespannt.
Lieben Gruß
Vaninchen -
@vaninchen
herzlich willkommen im forum.
hast du schon eine bestimmt airline im auge? oder bereits gebucht?
ich kann mir vorstellen, dass es von airline zu airline unterschiede gibt. -
Hallo Lexilexi,
danke für deine schnelle Antwort und für das herzliche Willkommen
WIr haben noch nicht gebucht, aber es wird wohl daraus hinauslaufen das wir mit British Airways fliegen werden. Von DUS über LHR (Heathrow) nach SFO.
Meinst du man kann sowas einfach bei der Airline anfragen? Ich hab Angst das die das irgendwie anzeigen und wir dann hier Probleme bekommen werden, da man ja eigentlich keine Asche von dem Verstorbenen bekommt. Oh man ich glaube das wird alles ganz schön spannend. :?
Lieben Gruß -
@vaninchen
ich glaube kaum, dass die an den flughäfen schnelltests haben, um heraus zu finden, dass es menschliche asche ist.
es kann ja auch ein geliebter hund oder so sein.
ich weiß ja nicht, wie du an die asche gekommen bist, aber vielleicht ist es wirklich keine menschliche asche!? -
Ich würde mir SEHR genau überlegen, diese Geschichte einer Airline anzuvertrauen!!!
hopp oder topp. Wenn dich nämlich jemand fragt, woher du die Asche hast, gibt es mit Sicherheit Probleme. Denn das du sie nicht "offiziell" bekommen hast, dürfte klar sein. -
WIr haben die aus Holland...da kann man den Verstorbenen verbrennen lassen und bekommt halt ein bisschen der Asche. Ich glaube in Holland bzw den NIederlanden ist das legal, oder?
Kenns sich denn wer aus, wenn man seinen geliebten "Hund" als Asche mitnimmt? Muss man das anmelden oder einfach mitnehmen?
Ich danke für die Antworten.......Gruß
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Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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Die Seite hier ist sehr intressant! Und wenn ich das Richtig verstanden habe, besteht in NRW die Möglichkeit das man selber entscheidet wo die Asche beigesetzt wird!
Aber nur in NRW(Gesetzeslücke)
[=4&tx_ttnews[tt_news]=46&tx_ttnews[backPid]=4&cHash=6694e6d6c5]Schau mal hier](http://www.bestattung-zeitschrift.de/index.php?id=14&tx_ttnews[cat) -
Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Problem in unserem Freundeskreis.
Ein guter Freund aus den USA ist letztes Jahr bei seinem Besuch bei uns an einem Herzinfarkt verstorben. Da die sterbliche Hülle gleich bei uns verbrannt wurde, bestand das Problem, die Asche des Verstorbenen in die USA zu überführen.
Mit einem Flugzeug ging das alles nicht. Von Lufthansa über Condor bis zu diversen US-Airlines; alle haben den Transport der Urne verweigert; obwohl wir alle zu benötigende Papier besaßen. Hätte wohl was mit Aberglauben zu tun. Ein Leichnam im Sarg hätte kein Problem dargestellt.
Die Urne musste nun auf dem Seeweg in die USA verschifft werden. Das hat zehn Wochen gedauert.
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sorry ich sehe grade er Link geht nicht! Hier nochmal für die jenigen die es intressiert.
[=4&tx_ttnews[tt_news]=46&tx_ttnews[backPid]=4&cHash=6694e6d6c5]Klick hier](http://www.bestattung-zeitschrift.de/index.php?id=14&tx_ttnews[cat) -
seltsammerweise geht mein Link nicht!
ich kopiere mal den AuschnittIm Bestattungsgesetz von Nordrhein-Westfalen dagegen lässt sich eine entscheidende Gesetzeslücke finden. Das Gesetz erlaubt den Urnentransport nach der Einäscherung durch die Angehörigen (§ 15). Laut Paragraf 12 liegt die Entscheidung über den Ort der Beisetzung – existiert keine Willenserklärung des Verstorbenen – bei den Angehörigen. Der Paragraph schreibt jedoch nicht vor, bis wann sich die Hinterbliebenen auf einen Ort für die Bestattung geeinigt haben müssen bzw. in welchem zeitlichen Rahmen die Beisetzung der Asche erfolgen muss. Daher ist es in diesem Fall theoretisch möglich, dass die Angehörigen die Urne „erst einmal“ zuhause aufbewahren – bis sie sich geeinigt haben.
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Sehr interessante Frage!
Eine Leiche im Sarg ist Luftfracht, eine ganze Urne sicherlich auch.
Hier geht es aber nur um eine Teilportion in einem Tütchen. Der Airline dürfte es ziemlich egal sein, ob beispielsweise in der Kulturtasche im Koffer auch so ein Tütchen ist. Die würde ich gar nicht fragen.
Ich kenne Menschenasche, sie ist weder organisch noch infektiös noch sonstiges Gefahrgut. Die entscheidende Frage ist auf US-Seite, wo ja ankommendes Gepäck oft so gründlich untersucht wird, dass den Paxen selbst ein einzelner Butterkeks weggenommen wird. Vielleicht mal recherchieren, welche Dinge/Stoffe in Kleinmenge ohne aufwändige Vorabdeklaration und 100 Papiere mitgenommen werden dürfen, in der Liste etwas finden und die Asche anders verpackt etwa als "sample of special lawn fertilizer" mitnehmen (was in diesem Falle nicht mal restlos abwegig ist).
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Dylan wrote:
......
Und mit den heutigen Messmethoden an den Flughäfen, ist die Substanz schnell ermittelt – da organischer Ursprung.organischen ursprungs - o.k.
könnte doch aber sein, dass ich mein geliebtes hündchen überm meer verstreuen will. -
Das ist ein interessantes Thema. Ich habe mir das jetzt durchgelesen und meine Meinung: Das Bestattungsgesetz in Deutschland ist in diesem Fall egal, wichtig ist: was darf/kann man legal in die USA einführen? Und dann überlegen, ob man die wenigen Gramm Asche einfach dazu packen kann. Ohne Metalldose natürlich.