Peking im Januar
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Hallo zusammen,
ich bin im Januar für 5 Tage in Peking. Hab gehört da solls von den Temp. wie in D sein, richtig? Unser Hotel ist in der Chang´an Ave. namens Tangla Beijing. Es macht einen ganz guten Eindruck und liegt in Laufweite zum Platz des himmlischen Friedens. Der Tagesablauf ist schon klar, nur für die Abendgestaltung fehlt mir die Kenntnis. Kann mir jemand helfen und mir verraten wo man in Peking abends hin geht? Hab auch von einem Restaurant gehört das spezialisiert ist auf Schlangen, Hunde und Gürteltiere. Stimmt das? Wir wollen das Nachtleben von Peking gern kennenlernen.
Danke für eure Tipps im voraus -
Ich würde den Januar in Peking nicht unbedingt mit D. vergleichen. In Peking hast du irgendwas zwischen -10 bis -15 Grad und staubtrockene Luft. Das gemeinste ist aber wenn der Wind heftig von Norden rein bläst. Da meinst du, nach wenigen Minuten, dir fallen die Ohren ab.
Abends gibt es viele Möglichkeiten. Fang einfach mal mit der San Li Tun Barstreet an. Da findest du jede Menge Restaurants und Kneipen. Einen Abend solltets du auch mal in das Afunti Restaurant schauen. Das ist zwar so eine Art Mischung aus chinesischem Heimatabend und Karnevalssitzung, aber trotzdem ganz witzig.
Restaurants die Schlangen servieren sind nichts ungewöhnliches, Hunde und sonstiges Getier findet man allerdings eher selten. -
Hi mkfpa,
erstmal Danke für deine Tipps. Bist du Chinese oder lebst du in China/Schanghai? Du bist ja in sämtlichen Chinaforen zu finden. Da kannst du mir bestimmt auch sagen ob ich im Januar ins Mao Mausoleum rein komme...
Danke Flo -
Ich habe 6 Jahre in Peking und Shanghai gelebt und ich habe noch einen Koffer, nicht in Berlin, sondern in Shanghai.

Beim Mausoleum muss ich aber passen, wuesste aber keinen Grund warum das im Januar zu sein sollte.
Noch ein Tip fuer die Mauer, nimm unbedingt eine Muetze, Stirnband oder Ohrenschuetzer mit. Denn falls der Wind blaest ist es brutal. -
... ob ich im Januar ins Mao Mausoleum rein komme...
Danke FloHallo,
ich war im Januar 2010 in Peking und das Mao-Mausuleum war geöffnet.
Eintritt: kostenlos.Taschen-/Kameraaufbewahrung: auf gegenüberliegender Straßenseite zum Eingang.Geöffnet: Di-So 8:30 – 11:30 Uhr, September – Juni Di & Do auch 14:00 –16:00 Uhr.
Nähere Infos kannst du noch meinem Reisetipp dazu entnehmen.
PS: es war sehr, sehr kalt (da kann ich mkfpa nur beipflichten), sehr sonnig und sehr schön in Peking!
Viele Grüße
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Hallo ihr zwei,
danke für die Infos.Da werd ich wohl noch die lange Unterhose einpacken müssen
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Ohne eure Tipps wären mir dann wohl die Ohren vom Stamm gefallen.
Also ins Mausoleum nur vormittags...
Im August 2001 war ich schon mal da und es stand eine mega lange Warteschlange davor. Ist vielleicht im Winter nicht ganz so krass..?
Liebes Kanninchen, ich schau nachher mal vorbei...
Flo -
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen.
Peking ist im Dezember/Januar bitter kalt. Also alles mitnehmen was warm gibt. Restaurants gibts Tausende, also genügend Auswahl. Und wenn einem mal nicht auf Chinesisch-Essen ist, hats auch einige internationale Restaurants. Ebenfalls gut vertreten sind andere asiatische Küchen wie Koreanisch oder japanisch. Einfach im Hotel fragen, die helfen gerne weiter und geben einem auch die Adresse (vorteilhaft in chinesischer Schrift), sonst könnte es für den Taxifahrer (sprechen wenig bis kein Englisch) schwierig werden.
Die chinesischen Restaurants bieten sicherlich einige exotische Sachen an, aber gerade das in Europa (zu)viel diskutierte Hund und Katze-Essen ist kaum zu finden.
Mein Tipp: Essen sie mal das typische chinesisches Fondue, geschmacklich weitaus empehlenswerter als was wir hier in Europa (insbesondere Schweiz) darunter verstehen.
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Kleine Uebersetzungshilfe. Wenn du das chinesische Fondue ausprobieren willst dann frage an der Rezeption deines Hotels nach einem guten Hot Pot Restaurant.
Da ich kein grosser Freund davon bin kann ich dir dafuer leider keine Empfehlung geben.
Falls du Zeit hast kannst du auch mal ueber den Silk Market spazieren. Der ist, von deinem Hotel aus, ca. 200 Meter vor dem Jianguo Hotel links von der Chang'An rein.
Gleich um die Ecke ist das Xiao Wang Fu Restaurant im Ritan Park. Das wuerde ich dann gleich mal mit ausprobieren.
Edit: Und wenn dir mal nach westlichem Essen ist dann gehe in das Justine's im Jianguo Hotel. Ich empfehle dafuer allerdings die Kreditkarte einzustecken.
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Hallo,
also das mit dem Hot Pot gefällt mir, werde ich mal ausprobieren. Ist halt schade das man sich mit den Chinesen schlecht unterhalten kann, wenn die so schlecht Englisch sprechen. Die Märkte sollen ja genial sein. Gibts da auch so kleine Garküchen oder so was in der Art? Habs glaube ich mal im TV gesehen. Muss man sich das Olympiagelände ansehen? Wurde uns angeboten... -
Also das Vogelnest würde ich auf jeden Fall besichtigen, ist schon ein eindrücklicher Bau. Ansonsten würde ich mich eher den kulturellen Höhepunkten widmen, denn davon gibt es in Peking endlos viele. Auch der neue Flughafenteil T3 verschlägt einem die Sprache.
Selbstverständlich findest Du auf den Märkten so kleine Garküchen, wo man allerlei probieren kann. Ich persönlich halte mich da jeweils meistens zurück, habe aber diesbezüglich nie schlechte Erfahrungen gemacht. Noch keiner meiner zahlreichen Chinaaufenthalte führte zu nachhaltigen Verdauungsproblemen

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...apropos Flughafen. Wie komm ich eigentlich am Besten in die Stadt. Da fährt doch bestimmt eine U-Bahn, oder ist das Taxi besser? 2001 wurden wir mit nem Bus zum Hotel gebracht. Ist jetzt nicht so. Kann man so ein Taxi auch für einen ganzen Tag mieten um an die Mauer oder Kaisergräber zu fahren?
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seit 2008 fährt vom Terminal 2 ein Zug mit dem man sehr schnell in die Stadt kommt. Ansonsten ist noch das Taxi angesagt. Vorher: Die Adresse ausdrucken (am Besten auf chinesisch), sodass der Taxifahrer das auch findet. Am besten auch noch über die Preise informieren, sonst versuchen die dich zu verar***. Nur so als Tipp.
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Vom Flughafen aus dauerte die Fahrt zu meinem Hotel (in der Nähe des Himmelstempel-Parks im Süden der „Innenstadt“) mit einem Taxi ca. 1 Stunde (je nach Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen) und kostete mich sowohl auf dem Hin- als auch Rückweg ca. 115 RMB (ca. 12 Euro).
Bei der Nutzung eines Taxis immer darauf achten, dass der Taxameter eingeschaltet wird (ist daran zu erkennen, dass die Taxameterzahlen im Display leuchten). Außerhalb des Taxameters ausgehandelte Preise gehen grundsätzlich zu Lasten des Touristen, denn der Fahrer kennt die Entfernungen und Preise und wird sich nicht auf einen Preis einlassen, der für ihn einen Verlust bedeutet. Die Beijinger Taxis haben rote Aufkleber an den hinteren Seitenfenstern. Darauf steht der Kilometertarif.
Innerhalb der Stadt habe ich sowohl Taxis als auch Bus und U-Bahn genutzt. Alle drei Verkehrsmittel habe ich als sehr preiswert im Vergleich zu den Preisen in Deutschland empfunden (für U-Bahn und Bus habe ich für die Fahrten zwischen 10 - 30 Cent bezahlt). Die Hotelangestellten haben mir auf Englisch erklärt, wo genau sich z.B. die Bushaltestelle befindet und mir das Fahrtziel aufgeschrieben, so dass ich es an der Haltestelle vorzeigen konnte. Die Busse besitzen innen Anzeigen der nächsten Haltestelle in Englisch. Alle nicht über diesen Weg erreichbarenSehenswürdigkeiten habe ich mit dem Taxi besucht.
Meine Erfahrung: Die Stadtpläne in meinen beiden Reiseführern für Beijing (Lonely Planet und Marco Polo) waren nicht ausführlich genug (nicht jede Straße war mit Straßennamen beschriftet) und nicht mit ausreichend chinesischen Zeichen versehen.
Sehr wichtig: Sich selbst Orientierung verschaffen und nie ohne Hotel-Visitenkarte aus dem Haus gehen,solange du dich nicht auskennst. Die Taxifahrer fanden mein Hotel meistens nicht auf Anhieb und sprechen ganz sicher kein Englisch oder irgendeine andere Fremdsprache. Hilfreich war der im Hotel für 1 € erhältliche Stadtplan mit Englischen UND Chinesischen Straßenbeschriftungen. Dort habe ich mir an die Stelle, an der sich das Hotel befindet, ein Kreuzchen durch die Hotelangestellten eintragen lassen und konnte ihn den Taxifahrern zeigen. Genauso funktionierte dann auch die Anfahrt zu meinen Besichtigungs-Wunschzielen in Peking ohne Hilfe der Hotelmitarbeiter.
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wenn du noch wissen willst was in der Stadt los ist kann ich noch http://www.thebeijinger.com empfehlen. Außerdem ist Club Banana der wohl coolste Club in Beijing
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Hallo,
also ihr seid echt spitze. Vielen Dank für die vielen Infos. Die scheinen mir alle sehr nützlich. Im Banana Club war ich 2001 schon mal, eher zufällig. Das kam mir schon schräg vor, eigentlich die Leute. War aber ein lustiger Abend. Die Web-Seite ist echt gut, werde sie nutzen.
Um zur Mauer zu kommen ist es wohl am Sichersten über das Hotel einen Trip zu buchen. Da wir zu viert sind geht das vielleicht mit nem Kleinbus...
Der Zug vom Terminal T2, wo endet der? Am Hauptbahnhof? Hat der einen bestimmten Namen? -
Hallo
Etwas verspätet, aber bis Januar haben wir ja noch Zeit, hier noch einige Tipps:
Ich bin zwar kein Insider wie mkfpa, habe aber Peking schon mehrmals besucht und das “Städtchen” mit den öffentlichen Verkehrsmittel, U-Bahn und Bus kreuz und quer erkundet. Macht Spaß, in vollgestopften U-Bahnwagen und Bussen den Alltag der Einheimischen hautnah mitzuerleben. Mehrmals haben wir staunend erlebt, dass die in den Wagen mitfahrenden Schaffnerinnen, junge Chinesinnen und Chinesen energisch aufforderten, uns ihren Sitzplatz zu überlassen. Es stellt sich nun die berechtigte Frage: War der Grund, weil wir Touristen waren oder sahen wir so alt und gebrechlich aus? Na, lassen wir das!
Nebst den weltbekannten Sehenswürdigen sind die vielen traumhaften Parks mit kleinen bis größeren Seen mit Bootsvermietung, Theater und Musikdarbietungen immer wieder für Überraschungen gut. Im Januar leider mehr oder weniger tote Hose! Also, Peking nochmals in einer wärmeren Jahreszeit besuchen! Interessant sind auch die unzähligen Freiluft-Fitnessanlagen, die man mitten in den Quartieren findet. Staunen ist angesagt: Uralte Chinesinnen und Chinesen turnen an diesen kuriosen Geräten ohne eine Miene zu verziehen wie Teenagers! Wir haben es zum „Gaudi“ der Einheimischen „Sportler“ auch ausprobiert. Macht Spaß und Muskelkater!In Peking findet man unzählige gemütliche, mehrheitlich von Einheimischen frequentierte Restaurants von einfach bis luxuriös. Meine Frau und ich sind Genussmenschen und haben für ein exzellentes chinesisches Mehrgangessen mit süffigem Wein (auch das gibt es in China!) oder einem kühlen Bier, jeweils zwischen 30 und 100 Yuan für zwei Personen bezahlt. Nicht in jedem Restaurant gibt es eine englische Speisekarte. Ein Reiseführer mit den wichtigsten Wörtern auf chinesisch ist Gold wert und man hat nicht plötzlich einen Hund, eine Kröte oder eine Ratte auf dem Teller. Haben wir mal angenommen! Und detailliertes Nachfragen haben wir uns auf Reisen abgewöhnt. Entweder es schmeckt oder es schmeckt nicht - so einfach ist das! Lediglich die Weinbestellung ist mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. In unserem chinesischen Sprachführer ist wohl das Wort „Wein“ vermerkt, jedoch von weiß oder rot keine Spur. Manchmal stehen bis zu 5- und mehr Bedienerinnen um unseren Tisch und versuchen zu erraten, wenn wir das chinesische Wort „Wein“ in Verbindung mit roten Gegenständen bringen wollen. Alles lediglich eine Frage der Zeit. Das Problem wird immer mit dem üblichen chinesischen Lächeln gelöst!
Abschließend wünsche ich euch einen erlebnisreichen Aufenthalt in diesem “schnuggeligen” Städtchen!

Pesche