Verständigung im Ausland
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@Rhodos-Peter
Du sprichst mir sowas von aus dem Herzen.
Ich muss dir hiermit für Deine Unterstützung danken. Man kann es nämlich auch übertreiben, siehe die Beiträge der anderen User. 
@Bungalow2008
Möchte nur kurz erwähnen, dass ich selbstverständlich in den von mir genannten Sprachen folgende Worte einigermaßen sprachlich beherrsche: Guten Tag, Guten Morgen, Guten Abend, Gute Nacht, Bitte, Danke und einige mehr. Genügt vollkommen in den von mir besuchten Hotels.Jeder wie er kann und mag.

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Ich kann gut englisch, damit kommt man zum Glück schon vielerorts durch.
Französisch spreche ich eigentlich nicht, aber komischerweise kamen in Marokko dann doch Reste aus den zwei Jahren Schulfranzösisch durch, so dass ich zumindest Zugfahrkarten kaufen und im Restaurant bestellen konnte.
Ausserdem versuche ich immer, wenigstens ein paar Brocken der Landessprache zu lernen, also Guten Tag, Auf Wiedersehen, danke, bitte etc, und villeicht noch die ein oder andere nützliche Floskel, oder die Zahlen. -
...und hier gibt einen älteren Thread zum Thema...

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@ nate1
Auch ich stimme dem Beitrag von Rhodos-Peter voll und ganz zu! Aber für mich gehören Höflichkeit, Freundlichkeit und gute Umgangsformen zum Alltagstandart und das nicht nur im Urlaubsland. Und diese Eigenschaften rangieren weit vor evt. Sprachbegabung.
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@ curiosus
Sorry, ich hatte in den älteren Foren gesucht, aber anscheinend den falschen Suchbegriff eingegeben

@ Alle
Es ist klar, dass Höflichkeit und Freundlichkeit ein MUSS sind

Ich habe Fremdsprachen schon immer geliebt - englisch nicht besonders, eher die südlichen Sprachen.
In letzter Zeit waren wir öfters in Südtirol und da habe ich auch schon ein paar italienische Wörter aufgeschnappt. In dem einen Hotel hatten wir eine sehr nette
Bedienung und ich habe sie gebeten, mit mir (soweit) möglich nur noch italienisch zu sprechen. Da sie auch Französisch-Kenntnisse hat, konnte mein Mann auch mehr oder weniger gut mit ihr kommunizieren.Gerne würde ich noch italienisch dazulernen - zumindest um eine einfache Unterhaltung haben zu können -, zumal die Freundin (und deren Familie) meines Sohnes Italienerin ist. Dann könnte ich das nächste Mal auch das südtirolische Italienisch verstehen

Ich finde es auch sehr schade, dass die Franzosen und Suisses Romands so "sprachfaul" sind. Zu diesem Thema habe ich sogar einmal einen Artikel in der Schweizer Hotelrevue geschrieben

Meine Söhne sind franz. Muttersprache, kommen aber gut mit der deutschen Sprache zurecht. Jedoch möchte ich dazu sagen, dass sie zwar Deutsch in der Schule hatten - aber dann die 4 Jahre in der Lehre gar nicht mehr und nur 1/2 Jahr Englisch. Das ist einfach nicht normal
Und in ihrem Beruf brauchen es beide nicht ... Man vergisst so schnell soviel, wenn man es nicht mehr gebraucht.Mein Ex-Mann (Vater der Söhne) kann kein einziges Wort deutsch und hat sich auch nie bemüht, mit meiner Familie in Mannheim zu kommunizieren. Mein jetziger Mann spricht und versteht auch nur Französisch. Er wollte einen Deutsch-Kurs für Anfänger belegen, leider fiel der aus

Diesen Herbst kann man den Kurs auch vergessen, da er zu für ihn unmöglichen Zeiten stattfindet. Wir wohnen aus beruflichen Gründen hier in einem kl. Bergdorf in 1000 m Höhe (am ***** der Welt), 170 Einwohner, 1 Postamt + 1 Restaurant, das 3 Tage die Woche öffnet.Ein schönes Tägli noch
und lg,
Moni -
Stimme Dir auch voll und ganz zu. Ganz meine Meinung.

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Ich bin ganz stolz drauf, dass ich die griechische Schrift lesen kann. Ist manchmal bei Ausflügen ganz hilfreich. Ein paar wichtige Worte griechisch, italienisch oder spanisch sind bei uns obligatorisch. Englisch können wir beide ganz gut und mein französisch hab ich leider noch nie benötigt.
Bei einem Toscanaurlaub in der Gegend von Viareggio hab ich mich sehr gewundert, dass man dort weder mit englisch noch mit französisch weiterkam. Dann muss halt die Zeichensprache her- -
Als wir in Thailand waren, machten wir zuerst eine 1-wöchige Rundreise mit einer französisch-sprachigen Thailänderin gemacht - war bombe

Dann kam 1 Woche am Strand, da waren wir in einem Hotel, wo wir in kleinen Bungalows untergebracht waren - war ebenfalls super
Was ich nicht so doll fand war, dass die Angestellten grosse Probleme mit Englisch hatten - das war manchmal schon zum Kaputtlachen, da ging's dann mit Händen und Füssen
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Berufsbedingt musste ich einige Weltsprachen lernen. Etwas verstand ich damals nicht und ich verstehe es heute als Rentner immer noch nicht. Auch wenn ich eine Fremdsprache lupenrein spreche, werde ich immer wieder abrupt mit den Worten unterbrochen: “Ah, sie sind Schweizer und Berner!!”. Diese Sprachbanausen -- Einheimische und Landsleute in fernen Landen haben keine Ahnung von einem gepflegten Akzent!!

Pesche -
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OT
@freddoho
die Muttersprache deiner Söhne ist doch deutsch. Sie sind wohl mit der französischen Sprache (Land,Schule etc.) aufgewachsen, oder? Ich finde das einen Riesenvorteil, wenn man mehrsprachig aufwächst.
@Pesche
so ein richtig schöner, breiter Bernerdialekt ist doch wunderbar, gäll!
Ich spreche meinen angestammten "Muttersprache-Dialekt" aus "Sicherheitsgründen" im Bärnbiet fast nie
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Ich bemühe mich auch, im Urlaub wenigstens ein paar Brocken der Landessprache zu sprechen. Mit Englisch klappt es recht gut, mit Französisch so einigermaßen. Ein wenig Spanisch und Italienisch ist im Urlaub auch hängen geblieben. Aber manchmal kann man sogar in Deutschland und Österreich seine Fremdsprachenkenntnisse üben: Letztes Jahr traf ich in Bad Berleburg (liegt im Sauerland, NRW) einen Franzosen, der dort arbeitet, aber kein Wort Deutsch spricht. In Innsbruck habe ich mehrmals, als ich nach dem Weg fragte, Amerikaner erwischt, die natürlich ebenfalls kein Deutsch sprachen. Und dann erst in Oberammergau....
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wahrscheinlich sprichst du soooo langsam
, und wirst direkt als Schweizer entlarvt.LG
reiselily -
@ Pesche
Ist doch schön und gemütlich so ein "Français-Fédéral-Akzent"

Wir wohnen übrigens auch im Kanton Bern

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Wenn mein Mann und ich uns im niederbayerischen Dialekt unterhalten, werden wir oft angesprochen, welche Landsleute wir wohl seien.
Dabei rätseln die Leute öft von Lettland über Norwegen bis total unerkennbar.
Wir haben dabei viel Spass.
Ansonsten gehe ich davon aus, dass mein Englisch auf der ganzen Welt verstanden wird, zumindest wenn man sich im touristischen Umfeld befindet.
Aber einige Wörter in Spanisch, etwas mehr Italienisch ist auch drin. -
Ich halte es wie die meisten hier: Bitte, Danke, Guten Tag, Entschuldigung etc. in Landessprache sollten schon drin sein.
Davon dann einmal abgesehen: Englisch, soweit ich es beherrsche.
Andererseits erwarte ich je nach Ziel aber auch, dass man in der Lage ist, sich mit mir ebenfalls auf Englisch zu verständigen. Aufreger á la "an der Rezeption konnte keiner deutsch" halte ich für unangemessen.
