Haben die Deutschen zu viel Urlaub?
-
Wenn es zu realen Tariferhöhungen von ca. 3.5% kommen kann werden die Arbeitgeber auf Kompensation bestehen. 3.5% in die Binnenkonjunktur ( und nicht aufs Sparbuch ), da reden wir von Beträgen im Milliardenbereich. Dafür einen oder zwei Tage Urlaub zu verlieren ist eine Kostenentlastung für die Unternehmen, aber keine Belastung des Konsums.
Gruss Gabriela
-
@gabriela maier:
was heisst denn "was nützt mir Urlaub, wenn das Geld fehlt, ihn zu gestalten"????
Was sollen denn da alle "Aufstocker" und Geringverdiener sagen ? Brauchen die dann keinen Urlaub, weil es am Geld fehlt und sie einen Urlaub so wie so nicht vernünftig gestalten können
?
Das ganze Thema ist doch nur eine Sommerlochveranstaltung von Madame Frerichs, die ansonsten nur wenig oder auch gar nicht in Erscheinung tritt . Auch hat das Ganze nicht viel mit den "grossen Betrieben" oder DAX-Werten zu tun.
Frau Frerichs sprach lediglich für den "Unternehmerverband mittelständische Wirtschaft" - nicht mehr und nicht weniger. -
Zitat: was nützt mir Urlaub ohne Geld Zitat- Ende:
Gute Frage, ich möchte fast sagen "typisch deutscher Satz". Heutzutage muss man auf alle Fälle wo anders hinfahren, auch wenn man sich zu Hause beser erholen würde, damit man ein Recht auf Urlaub hat.
Oder "brauchst du den Urlaub unbedingt, wenn du eh nicht wegfährst, dann könntest du ja locker arbeiten".

-
@ gabriele maier:
und wenn es zu realen Tariferhöhungen kommt und diese auch noch voll in die Binnenkonjunktur einfliessen........
jaa, das bedeutet doch, dass die Arbeitgeber noch mehr Umsatz und Ertrag machen - dann müssten sie ja eigentlich den Urlaub auf 32 Tage erhöhen - wegen der Kompensation
. -
Da wir alle keine Kaffeesatzleser sind werden wir auf die kommenden Tarifrunden warten müssen. Mal sehen ! Ich bleibe bei meiner Meinung, das Urlaubskürzungen keine Tabuthema sein wird. Ich bin durchaus für Beteiligungen der AN am Betriebsergebnis, aber das sollten in erster Linie Einkommenssteigerungen sein. Das Wort -egal von welcher bedeutenden oder unbedeutenden Person- ist erst mal in den Ring geworfen worden. Ich bin gespannt, was daraus wird.
Gruss Gabriela
-
Im Urlaub brauche ich oft weniger Geld als zuhause...

-
gabriela_maier wrote:
Dafür einen oder zwei Tage Urlaub zu verlieren ist eine Kostenentlastung für die Unternehmen, aber keine Belastung des Konsums.Das 'shareholder value' steigt, und die Großanleger wird's freuen. Die Gewinne parkt man dann auf den Cayman Islands.
Kommt aber sowieso nicht, weil man das Stimmvolk nicht verärgern will.
-
Ich kenne den Kaffeesatz eines DAX Konzerns. Dort ist der Zielwert der naechsten Gehaltsrunde, für die außertariflichen Mitarbeiter, auf 1% festgelegt worden.
Da finde ich die Idee der Urlaubskürzung geradezu genial. Denn wenn dann einer rummault warum es nur 1% mehr gibt, kann ich argumentieren: „Du hast doch nächstes Jahr weniger Urlaub und dadurch brauchst du auch weniger Geld. Diese Urlaubskürzung musst du also als versteckte Gehaltserhöhung sehen und zu den 1% dazurechnen“.

-
na ja, als Selbständiger entscheide ich aber auch selber darüber, wieviel Urlaub ich mir gönne oder auch nicht.

Da ist Katzenjammer sicher nicht angebracht.
Ich brauche mindestens 6 Wochen im Jahr und die geniesse ich auch - man lebt nur einmal......
-
@helmut und ulla
katzenjammer?
ich habe gar nicht gejammert.
na klar kann ich mir als selbständiger den urlaub einteilen, wie ich will.
ich könnte auch 52 wochen im jahr urlaub machen. wen juckts denn, außer meiner bank, wenn kein geld mehr auf die konten fließt.
sorry.selten so was kleingeistiges gelesen. -
wenn ich Zeit habe , werde ich Dich Bedauern

Nur wenn Du schreibst ich und mein Mann habe 3 wochen Urlaub als Selbständiger gemacht, dann mußt Du zur Kenntniss nehmen , das hier auch Selbständige mit lesen und Deine Aussage belächeln.
Die Freiheiten die ein Selbständiger hat, die würde sich so manch Arbeitnehmer wünschen. -
@Lexilein
warum gleich so übertreiben? Ich habe nicht von 52 Wochen gesprochen. Und wieso kleingeistig ? Fühlt sich da jemand angegriffen???
Dein Beitrag liest sich halt so als wenn nicht mehr geht, im letzten Jahr und in diesen waren es nur 3 Wochen.....das entscheidet doch jeder selber. Ich entscheide mich für mehr Urlaub - aber habe auch genügend auf dem Konto - weil ich mich nicht gleich für 52 Wochen entscheide.