Haben die Deutschen zu viel Urlaub?
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Es kann festgestellt werden dass es unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt.
Es kommt immer auf die Sichtweise an. Es ist klar allen kann man es nicht recht machen.
Bei mir entsteht der Eindruck, dass einige hier etwas zu dem Thema schreiben, in Wirklichkeit aber keineAhnung vom Thema haben, Birnen mit Äpfeln verwechseln und völlig realitätsfremde Antworten schreiben.
Es gibt Menschen die bekommen wenig Urlaub und Menschen die sich zuviel Urlaub genehmigen.
Insgesamt ist zum ET zu sagen:
Wer arbeitet soll auch seinen tariflich zustehenden Urlaub bekommen, der meiner Meinung nach nicht zu viel ist.
Für mich stellt sich die Frage wie lange hier noch über das " Für und Wider " sachlich geantwortet wird.Meiner Meinung nach ist alles zu diesem Thema gesagt bzw. geschrieben worden.

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@mannige
sehe ich auch so.
ich würde deinen zentralen satz sogar noch ein bißchen verändern:
wer arbeitet, der "muß" seinen......usw.
denn schließlich ist der urlaub dazu da, sich vom arbeitsalltag zu regenerieren.
es gibt zwar gesetzliche mindestansprüche, jedoch steht es ja auch jedem frei, bei verhandlung des arbeitsvertrages diesen punkt ein wenig auszuweiten. -
Hallo
mir persönlich wären weniger als 30 Tage Urlaub zu wenig, klar mehr wäre auch gut aber ich will ja auch nicht unverschämt werden
Ich finde die Diskussion eigentlich überflüssig, ich meine überall schätzt man deutsche Wertarbeit, das liegt sicher auch daran das wir nicht überarbeitet sind und diese Qualität bestehen bleibt. Ich denke mal wenn jemand schon 20 Jahre im Berufsleben ist und seine 6 Wochen hat, und ganz plötzlich nur noch 4 das wäre bitter!
Ich denke sogar mal das die Krankenstände dramatisch ansteigen würden...
Aber komischerweise, erst macht man da viel Tam Tam und jetzt hört man gar nix mehr davon im TV...
Wir sollen schon am liebsten bis 70 arbeiten, weniger Urlaub bekommen und am besten auch alle nur für 1,50 Std-Lohn arbeiten,... Na dann, Prost!!! -
Ein großes Problem haben viele Berufstätige Singles oder Ehepaare mit Kindern mit der Kinderbetreuung, falls es weniger Urlaub gäbe.
Meine Exnachbarin (Beamtin halbtagsjob, Ehemann mit Vollzeitjob) hatte regelmäßig "Krankheiten" um Ihr Kind während der Ferienzeiten selbst betreuen zu können.
Sie wollte natürlich mit Ihrem Ehemann und dem Kind zusammen "Urlaub" haben, aber der gesamte Jahresurlaub beider bot diese Möglichkeit nicht, da die Kinder ja so häufig Ferien haben. Also wurde der Urlaub aufgeteilt: Mama allein mit Kind, Papa allein mit Kind, Eltern zusammen mit Kind. Wenn Tage fehlten wurde man eben "krank" (Mama bzw. Kind und Mama musste zur Betreuung zu Hause bleiben ;-).Durch die Tage der Abwesenheit musste die Nachbarin aber auch nach dem Urlaub wieder "Überstunden" machen um liegengebliebenes aufzuarbeiten. Für diese Mehrarbeitsstunden gab es dann auch wieder zusätzliche freie Tage da Mehrarbeit nicht bezahlt sondern nur "ausgeglichen" werden konnte. Und dann musste man nicht so oft "krank werden".
Nun ist ihr Kind aber bereits 13 Jahre, bald kann es auch die Tage "allein zu Hause" verbringen - ob die Nachbarin auch dann noch ihren Jahresurlaub aufstocken muss?Nichts desto trotz: Sehe ich in den vielen Ferientagen ein Problem für Familien in der Kinderbetreuung, besonders wenn keine 30 Tage sondern weniger Urlaub im Jahr den Eltern zur Verfügung stehen. Nicht alle Eltern können von Betreuungsangeboten profitieren, es ist oft das leidige Geldproblem oder es gibt gar kein passendes Angebot.
Meine Schwägerin ist Lehrerin und könnte mit weniger freien Tagen im Jahr auch gut leben meint sie und sie fühlt sich normalen Arbeitnehmern gegenüber sehr bevorzugt. Sie hatte natürlich nie ein Problem mit der Kinderbetreuung in der Ferienzeit. (Ihre Kinder - kurz vor dem Abi nach 12 und 13 Jahren - wären froh mehr Unterricht und weniger Ferien zu haben um in mehr Unterrichtstunden den Lehrstoff besser lernen zu können anstelle sich zu Hause abends und in den Ferien mit dem Lehrstoff abquälen zu müssen).
Warum wird in der Politik nicht dafür plädiert weniger Schulferienzeit für Kinder, damit diese besser und in mehr Qualität lernen können. Dann bräuchten die Eltern auch nicht soviel Urlaubstage für die Kinderbetreuung! -
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Warum wird in der Politik nicht dafür plädiert weniger Schulferienzeit für Kinder, damit diese besser und in mehr Qualität lernen können. Dann bräuchten die Eltern auch nicht soviel Urlaubstage für die Kinderbetreuung!** wrote:Weniger Schulferien ist schon mal ein guter Ansatz in vielerlei Hinsicht. Wenn man sich den Schulkalender 2010 ansieht so wird wird man feststellen, dass in den meisten Bundesländern nach jeweils 6 Wochen die nächsten Ferien anfangen. Und dann noch Samstags frei.
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Um es auf den Punkt zu bringen:
Wir haben zuviel Ulaub, zuviel Ferien, werden zu alt ( gibt es dazu Vorschläge ? ) verlangen für zuwenig Arbeit zuviel Geld, der Arbeitgeber ist der Gute ( Selbstdarstellung sei dank ) oder auch der Schlechte, der Arbeitnehmer soll froh sein das er Arbeit hat, die Lehrer sind grundsätzlich mit jeder Menge Freizeit gesegnet, die Kinder sowieso und die Eltern der Kinder machen auch ständig krank weil sie noch mehr Úrlaub brauchen und noch ein paar mehr so Stammtischfloskeln und früher war sowieso alles besser oder auch nicht.
Die Eltern und Großeltern mußten noch mehr arbeiten ( na , dann schaun wir doch mal ins Mittelalter )
Das ist das ungefähre Ergebnis von diesem Tread, nicht sehr konstruktiv oder ?
Nichts für ungut -
Du kannst niemanden einordnen, und mich schon garnicht, lies nicht was ich schreibe dann brauchst Dich auch nicht ärgern. Und wie ich schreibe werd ich dich nicht fragen. Und ob DUUU sauer wirst ist mir so egal als ob in Cina ein Reiseimer umfällt.
Nichts für Ungut -
Also ich habe an 52 Wochenenden frei – das sind 104 Tage
Dazu kommen meine Urlaubstage – das sind weitere 30 Tage
Dazu kommen die Feiertage – das sind noch mal 9 Tage104 + 30 + 9 = 143 Tage, die ich frei habe
.Also arbeite ich an 222 Tagen im Jahr. An diesen Tagen ist die tägliche Arbeitszeit knapp 7,5 Stunden – die restlichen 16,5 Stunden habe ich auch frei.
222 Arbeitstage * 7,5 Std. = 1665 Stunden. Geteilt durch 24 Std. macht dann etwas mehr als 69 Tage Arbeit pro Jahr.
Das sieht doch recht gut aus…..

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@Quakenbrueck
Nunja, leider kann ich über dich dank dichtgemachtem Profil nicht viel erfahren.
Aber wie so vieles in Deutschland sind auch die Ferienzeiten von Bundesland zu Bundesland verschieden:
Beispiel: Bayern 61 Tage Sachsen 53 Tage
Dann kommen meines Wissens in Bayern noch ganz paar mehr Feiertage dazu, also würde ich doch spontan in diesem Bundesland mit Kürzungen bei den Ferien beginnen wollen...
Außerdem interessiert es meinen Arbeitgeber herzlich wenig, wieviele Tage Ferien meine Kinder haben (oder sonstige Schul-Ausfall-Zeiten), ich hänge seit einigen Jahren bei meinen 24 Tagen Urlaub. Zum Glück sind meine Kids inzwischen aus dem "Betreuungsalter" raus und kommen mehr oder weniger selbständig durch den Tag.
Aber das nur mal so am Rande...
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Dahabfan wrote:
Ein guter Freund von mir ist Arzt, Gemeinschaftspraxis mit weiteren drei Kollegen. Alle vier Ärzte gönnen sich pro Quartal mindestens 2 Wochen Urlaub, Grund ist u. a. die Medikamentenbudgetierung. Ist das Budget ausgeschöpft, sie müssen aber weiterhin Medikamente verschreiben, arbeiten sie und zahlen drauf. Da ist Urlaub machen billiger und schöner.@ Dahabfan,
die vier gehören aber nicht zur Spezies der " Lohnempfänger " und deshalb hinkt dieser Vergleich hier mal ganz gewaltig.
Und um auf die Threadfrage zu antworten:
Nein, ich für meinen Teil habe nicht zu viel Urlaub.
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Carofeli hat sicher recht, eine Woche mehr Schule bei uns in Bayern wäre sicher "ned verkehrt".
Den Eltern wäre ein paar Tage Zeit ohne an Urlaub etc zu denken gegeben und eine ganze Schulwoche im Jahr gewonnen wäre für die Kinder nicht schlecht!
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Die Deutschen haben zuviel Urlaub?
Herzlich Willkommen im Sommerloch!
Menschen betrachten Urlaub als integralen Bestandteil der Lebensqualität. Für 30 Tage Regelurlaub wurde 60 Jahre lang gekämpft. Es ist ein guten Niveau aber meiner Meinung nach nicht übertrieben.
Kürze den Urlaub und der Mensch wird unzufrieden. Unzufriedene Menschen werden unproduktiver, deshalb wäre eine Urlaubskürzung für Arbeitgeber bestenfalls ein Nullsummenspiel, weil der Krankenstand steigen wird und die Arbeitsleistung nachläßt.
Im Übrigen: wenn die wirtschaftliche Stabilität eines Unternehmens an der Tatsache hängt, ob Mitarbeiter 25 oder 30 Tage / Jahr Urlaub haben, dann ist wohl eher das Geschäftsmodell falsch.
Gruß Serramanna -
Aber wie so vieles in Deutschland sind auch die Ferienzeiten von Bundesland zu Bundesland verschieden:
Beispiel: Bayern 61 Tage Sachsen 53 TageDas liegt daran dass die Kinder in Bayern schon viel schlauer auf die Welt kommen.
Da brauchts nicht so viel Schule wie im Osten.

