Welchen Wert haben solche Hotelbewertungen?
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Hier ist das gleiche in grün: http://www.fairresort.de/homepage/index.php
. Geht dort mal auf der Rechten Seite auf Aktuelles/ Hoteltester gesucht.Solangsam glaube ich auch bei HC gilt der Satz: "Trau keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast" - aus Sicht der Hotels. Vielleicht kann HC das mal rausfiltern.
Birgit
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Das stimmt. Das wird wohl mit Einwilligung von HC sein.
Der Unterschied ist aber, dass dort nicht unbedingt eine gute Bewertung "gekauft" wird.
Es steht dort ja nur, dass die Tester eine Newertung auf: "zB HC" abgeben sollen, nicht aber wie das Hotel zu bewerten ist- im Unterschied zu dem ersten Hotel, das ganz klar eine Bewertung von 5,8-6 vorschreibt um in den Besitz der 70Euro zu gelangen.
Zu einer guten Bewertung "verleitet" wird man aber irgendwie dann doch.
Nur direkt vergleichbar ist es nicht.
Mich wundert auch etwas, dass vom Content noch nichts hierzu geschrieben wurde.Pit
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Genauso sehe ich das auch, deshalb der Hinweis auf vermutliche Genehmigung durch HC.

Nur die Grenze, zwischen gewollte und genehmigte Hotel / HC - Werbung, sowie unseriösem Gebaren, wird schnell vernebelt.
Im von Bubilein verlinkten Thread hat das Content-Team am 07.05. mal eine Stellungnahme (Gewinnspiel) abgegeben, nur es ist eben nicht alles direkt vergleichbar.lg
fraenni -
@gastwirt
Da hast du ausnahmsweise Recht
Zumal die Abstimmung auf der Startseite erkennen lässt, wie wichtig offensichtlich die Hotelbewertungen für die Entscheidung eines Hotels bei den Usern und auch HC-Gästen ist.
Eines ist klar- subjektiv sind alle Bewertungen- aber quasi "erkauft"- das ist dann doch was anderes. -
Hallo zusammen,
besten Dank für Eure Meinungen.Grundsätzlich befürworten wir, wenn Hoteliers Ihre Gäste ansprechen, um sich eine Meinung über die erbrachte Leistung einzuholen.
Hotelbewertungen haben sich etabliert - hier hat in den vergangenen Jahren eine begrüßenswerte Entwicklung stattgefunden. Hoteliers setzen sich positiv und aktiv mit Hotelbewertungen auseinander und nutzen das Kundenfeedback zur permanenten Verbesserung der angebotenen Leistung. Bemerkenswert ist, dass sich Hoteliers generell einer öffentlich transparenten Kritik durch Euch stellen.
Wir sehen es natürlich genau wie Ihr als moralisch verwerflich an, wenn monetäre oder materielle Anreize gegeben werden, die an Bedingungen geknüpft sind.
Jeder Gast eines Hotels muss es mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren, ob er seine subjektive Meinung aufgrund einer Belohnung verdreht und „sich kaufen lässt“ oder ob er seine authentische Erfahrung mit anderen Urlaubern teilt.
Wir sehen kein substantielles Glaubwürdigkeitsproblem, sondern sehen moralisch bedenkliche Anreizgestaltung zur Bewertungsabgabe als Einzelhandlungen an. Es steht in keiner Relation zu
1.6 Millionen Hotelbewertungen auf unserer Plattform. Andernfalls wäre es vielmehr ein tiefergehendes gesellschaftliches als ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Ihr solltet berücksichtigen, dass eine vermeintlich verfälschte (zu positive) Darstellung sehr hohe Erwartungshaltungen zukünftiger Gäste schürt. Sofern dann diese gesetzten Erwartungen nicht erfüllt werden können, werden folgende Hotelbewertungen ein ehrliches Kundenfeedback auf die tatsächlichen Gegebenheiten widerspiegeln. Insofern kann ein Hotel mit „gekauften“Bewertungen nicht dauerhaft dieses Bild aufrecht erhalten.
Wir haben keinen Zweifel, dass Ihr Eure Bewertungen weiterhin ehrlich und authentisch abgebt, so wie Ihr es auch von andern Usern auf unserer Seite erwartet!Wir finden es klasse, dass Ihr dieses Thema aufgeriffen habt und freuen uns, wenn Ihr dies auch weiterhin kontrovers diskutiert.
Viele Grüße,
das Content-Team -
Ich stimme zu, dass durch die absichtlich "verfälschten" Bewertungen eine sehr hohe Erwartungshaltung an die Gäste schürt, die sich bei Nichterfüllung in das Gegenteil kehren kann und vermutlich auch wird- so hoffe ich zumindest, denn das würde den "Verursachern" ja ebenfalls als Feedback zurück getragen.
Es ist sicher ein gesellschaftliches Problem, dass Bewerter sich durch Anreize beeinflussen lassen- ein Glaubwürdigkeitsproblem ist es aber auch, da sich diese Bewertungen auf einige (bisher zum Glück wenige) Hotels konzentrieren.
Daher ist es auch nicht korrekt diese verfälschten Bewertungen in Relation mit der Gesamtzahl aller Bewertungen zu setzen , sondern es müssten die verfälschten Bewertungen in Relation zu den Bewertungen der betroffenen Hotels gesetzt werden- und das gibt dann schon wieder ein ganz anderes Bild. Es sind dann nicht mehr einige verfälschte Bewertungen auf mehr als 1,6 Millionen , sondern nur noch auf ein paar tausend Bewertungen und da diese Fälle sich auf wenige Hotels konzentrieren, sind es für mich leider keine Einzelfälle mehr, sondern eine "gebündelte Verfälschung".
Wir können nur hoffen, dass nicht allzu viele User diesen Offerten erliegen, für mich persönlich würde ein solches Angebot eines Hotels das Gegenteil bewirken- für mich wäre das ein Grund für Punktabzug und würde das auch in meiner Bewertung so begründen.
Grüße: Pit
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Da gibt´s nichts kontrovers zu diskutieren. Dieses Thema ist in einer völlig unzureichenden Art und Weise mit Allgemeinplätzen eurerseits beantwortet worden.
Offenbar scheint euch das Ausmaß des Problemes nicht ganz bewußt zu sein.
Nach meinem Dafürhalten ist es - leider - eben kein Einzelfall (mehr), sondern eine bedenkliche Entwicklung, welche quantitativ in den letzten Monaten derart stark zugenommen hat, dass sie HC in seiner jetzigen Form ernsthaft bedroht. ( Mir soll´s ja prinzipiell egal sein, aber schade wär´s trotzdem. )Es ist schön, dass ihr "weiterhin" glaubt eure registrierten Forenuser würden ehrliche Bewertungen abgeben ( was im großen und ganzen auch stimmen dürfte ), aber was ist mit dem Rest? Ich weiß um euer Bemühen fingierte Bewertungen zu eliminieren, ihr gebt euch da viel Mühe. So wie es sich aber im Moment entwickelt, sind eure Bemühungen aber offenbar nicht groß genug. Es gibt mittlerweile Agenturen, die nichts anderes machen als den entsprechenden Marktteilnehmern ( z.B. Hoteliers, FVA etc. ) ganze "Bewertungspakete" z.B. in 50´er oder 100´er Paketen über einige Wochen verteilt zu verkaufen. ( Wenn´s euch damit besser geht: man kann die Bewertungen nicht nur für HC kaufen, sondern auch für eure Mitbewerber )
Vielleicht ist ja jemand von HC nächste Woche auf dem FVW Kongress / Travel Expo in Köln. Dort solltet ihr eine dieser Firmen auch antreffen. Kauft euch doch mal so´n Paket und guckt mal wie viele der gekauften Bewertungen tatsächlich in eurem Filtersystem hängenbleiben. Und bitte nicht über das Ergebnis erschrecken.
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@captain jarek
Meinst du wirklich, dass du beurteilen kannst, dass diese Entwicklung in den letzten Monaten quantitativ so stark zugenommen hat, dass diese eine Bedrohung für HC ist?
Dann müsstest du ja den Überblick über sämtliche eingestellten Bewertungen haben... und noch die echten von den Fakes einwandfrei unterscheiden können-
das kann ich mir nicht so recht vorstellen.Für bedenklich halte ich es auch- allerdings momentan nur in Hinsicht auf die direkt betroffenen Hotels, da sich das Problem dort bündelt.
Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass HC diese Entwicklung "im Auge " behält und sich jetzt schon Gedanken über mögliche Gegenmaßnahmen macht. -
kontroverse Diskussionen, aber immer gerne doch und deshalb ein paar Gedanken meinerseits zu diesem Thema hier
der "gemeine" Urlauber "besticht" Kellner, Barkeeper, Zimmermädchen, Liegen- und Sonnenschirmverteiler etc. durch Vorwegzahlungen von Trinkgeldern. Gastgeber sind ja nun gleichfalls auch nicht auf der Wassersuppe daher geschwommen und erbitten, auch mit Zuhilfenahme eines "kleinenBonbons", um eine positive Schlussbewertung.
So verfahren beide Seiten nach dem schönen Sprichwort: Wer gut schmiert, der gut fährt…
Gruß
demi -
da vergleichst du aber wirklich Äpfel mit Birnen.
Das geben von Trinkgeld- auch im voraus- hat keinerlei Außenwirkung.
Das Erkaufen von Bewertungen aber sehr wohl, da dadurch Buchungsentscheidungen anderer beeinflußt werden- sprich gezielte Manipulation zwecks eigener Bereicherung.
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Ich weiß nicht ob CJ die quantitative Entwicklung mit Zahlen belegen kann, aber rein "gefühlsmäßig" stimme ich dieser Aussage zu.
Zu befürchten ist doch auch, dass die Dunkelziffer der fragwürdigen HB leider höher ist, als die jetzt diskutierten offensichtlichen Beispielfälle.
Ich finde es aber auch mehr als unfair gegenüber allen Hotels, die nurmit guter Qualität / Service / Leistung, die Gäste zu positiven Hotelbewertungen motivieren.
Bleibt zu hoffen, dass dies auch in Zukunft überwiegend die Basis für eine Bewertung bleibt und nicht durch "schwarze Schafe" manipuliert wird.
Wäre ja nicht auszudenken, dass " so ein Hotel " einmal ein
HC-Award-Gewinner würde.
lg
fraenni -
Ein Hotel erkauft sich im großen Stil positive Bewertungen und HC sieht "kein Glaubwürdigkeitsproblem?content @ hc wrote:
Insofern kann ein Hotel mit „gekauften“Bewertungen nicht dauerhaft dieses Bild aufrecht erhalten.Eine Bewertungsplattform die wissentlich solche Bewertungen einstellt kann allerdings auch nicht dauerhaft ein Bild von Glaubwürdigkeit aufrecht erhalten.
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Das ist jedenfalls ein ganz "heißes Eisen".
Jedenfalls stimmen wir (fast) alle überein, dass es so nicht geht- auf Dauer und bei zunehmender Zahl schon gar nicht.
Die Folgen sind nur schwer abzusehen...@chriwi,gastwirt
auf Dauer terminiert sich HC dann selbst -
Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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@frische Luft
selbstverständlich besteht keine Verpflichtung alle Hotels im "Programm" aufzunehmen.
Eine Möglichkeit wäre auch die Hotels drin zu lassen, so dass allgemeine Informationen zugänglich sind, aber die Bewertungen komplett zu sperren- eben mit dem Verweis über die Machenschaften des Hotels.
Wäre dann so ein Zwischending- aber das würde den Ruf von HC nicht nur erhalten, sondern es würde vermutlich Pluspunkte für HC bringen, da die User dann merken, dass HC darauf bedacht ist, nur "vernünftige" Bewertungen zuzulassen.Pit

Es ist nach meiner Meinung ein wrklich substantielles Problem der Glaubwürdigkeit dieser Plattform.