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Unsere Deutsche Sprache - ein Problem?

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  • schafineS Offline
    schafineS Offline
    schafine
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Man sollte das „Verenglischen“ der guten alten deutschen Sprache auch mal von der anderen Seite sehen. Den Kindern wird die Fremdsprache sozusagen mit in die Wiege gelegt. Für ihr späteres Leben ist das doch von Vorteil. Ich bediente mich in meiner Schulzeit der Jugendsprache, teilweise entwickelten meine Freundinnen und ich sogar eine Art eigene Sprache mit bestimmten neuen Wörtern die nur wir verstanden. Im späteren Leben sollte der Mensch schon angemessen und allgemein verständlich kommunizieren können. Deshalb finde ich Lesen im schulischen Rahmen und/oder privat unerlässlich für Kinder und Jugendliche.
    Radio-Quote für deutsche Interpreten: ja, ja, her damit. Es würde noch ausreichend englische Musik über den Sender laufen und die deutsche Musikwirtschaft angekurbelt.
    😄

    let animals live

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    • HarzerH Offline
      HarzerH Offline
      Harzer
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      @caribiangirl

      Mit Nachwuchskünstler meinte ich keine Kinder, sondern Musiker, die talentiert sind und auch mal eine Chance bekommen sollten.

      Heutzutage kriegen diese künstlich hochgespielten Gruppen oder Sänger ein Lied und so schnell, wie sie hochschießen, verschwinden Sie danach auch wieder in der Versenkung.

      Warum kann man keinen langsam, aber dafür stetig aufbauen, das er oder sie eine langfristige Karriere haben und nicht wie ein Komet im Himmel verpuffen.

      Leben und leben lassen!

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      • LelaL Offline
        LelaL Offline
        Lela
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Mir persönlich ist aufgefallen, dass wir viele Wörter aus dem Englischen einfach in unserer Sprache verwenden, ohne uns gross Gedanken darüber zu machen.
        Ich hatte letzte Woche Besuch aus Frankreich und im Gespräch, nach den Worten suchend, fiel mir auf, dass die Franzosen die für uns normalsten Wörter (Handy - ok ... usw) gar nicht verstehen.
        In Frankreich werden im Sprachgebrauch keine englischen Worte verwendet. Da sollten wir uns ein Beispiel daran nehmen.
        Lela

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        • LelaL Offline
          LelaL Offline
          Lela
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Mir persönlich ist aufgefallen, dass wir viele Wörter aus dem Englischen einfach in unserer Sprache verwenden, ohne uns gross Gedanken darüber zu machen.
          Ich hatte letzte Woche Besuch aus Frankreich und im Gespräch, nach den Worten suchend, fiel mir auf, dass die Franzosen die für uns normalsten Wörter (Handy - ok ... usw) gar nicht verstehen.
          In Frankreich werden im Sprachgebrauch keine englischen Worte verwendet. Da sollten wir uns ein Beispiel daran nehmen.
          Lela

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          • salvamor41S Offline
            salvamor41S Offline
            salvamor41
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            "Handy" bedeutet im Englischen sowohl "geschickt, gewandt" im Sinne von "skilled", als auch "in der Nähe" im Sinne von "close at hand", aber auch "gelegen kommen, praktisch".
            So richtig paßt wirklich davon nichts zu einem Mobiltelefon.

            Gewarnt wurde ich von einer Engländerin davor, den Begriff "girl" oder "woman" oder "wife" im Zusammenhang mit "handy" zu benutzen, da bedeutet "handy" angeblich "praktisch" im Sinne von "schnell zu haben".

            ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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            • Barbara R.B Offline
              Barbara R.B Offline
              Barbara R.
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Hallo!
              Also, mir ist die englische Sprache ja aus persönlichen Gründen sehr nahe, aber ich weiß auch, was ich sage, wenn ich es auf englisch tue.
              Aber, wenn ich so manche Leute reden höre ... da wird auf der Bühne
              "performt", im Netz "gevotet", es gibt "one-hit-wonder" und und und. Da frage ich mich allerdings auch, ob es denn sein muß.
              Besonders lustig finde ich das "chillen" (häh?).
              Mit dem "Handy" habe ich allerdings überhaupt kein Problem, hat sich eben so etabliert im täglichen Leben. Warum die Bundesbahn aber einen "Service Point" und Karstadt ein "Basement" hat, erschließt sich mir nicht.
              Dass auf Wegweisern in den Städten vermerht "City" usw. auftaucht hat aber vielleicht auch damit zu tun, dass eben auch andere Nationen reisen und sich in Deutschland zurechtfinden können. Hat für uns auch den Vorteil, dass wir uns im Ausland besser zurechtfinden (dickes Grins)!!
              Im übrigen lebt jede Sprache von äußeren Einflüssen, früher war es französisch, heute ist es eben englisch.
              Viele Grüsse von Barbara

              Barbara R.

              Wir haben alle den gleichen Himmel,
              aber nicht den gleichen Horizont

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              • jo-jomaJ Offline
                jo-jomaJ Offline
                jo-joma
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                @ Barbara R.

                BRAVO!!! Das könnte von mir sein.....

                Trifft genau meine Meinung zum Thema! 😄 😄 😄

                Gruß, Jo-joma

                Past cruises: HCL, AIDA, QM2 u. QVictoria, NCL, Royal Caribbean, Carnival, Princess, Costa, Celebrity, MSC *** so far cruises in 2018/2019: NCL, Cunard, Royal Caribbean, Cunard***

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                • juanitoJ Offline
                  juanitoJ Offline
                  juanito
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Das Kunstwort Handy ist eine Erfindung von Deutschen Werbefuzzis 😞

                  Ich glaube das hat der "Zwiebelfisch" mal geschrieben.

                  En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959

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                  • PetraP Offline
                    PetraP Offline
                    Petra
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Hallo,
                    will auch noch meinen Senf dazu abgeben. Mir gefallen die vielen Anglizismen in unserer Sprache auch nicht. Wie schon zuvor an den Beispielen in den Beiträgen erkennen kann, sind manche Worte vom Englischen ins Deutsche regelrecht "reingequetscht" worden. Heftig finde ich zum Teil einige Werbespots. Warum kann man bei Geschmacksrichtungen nicht schreiben mit Käse und Zwiebel? Nein, jetzt heißt es mit Cheese und Onions (hoffe, Onions ist richtig geschrieben). Oder statt Salzstangen sagt man jetzt Saltletts. Auch blöd: Auf einer Cola-Flasche war irgendwann in einem Sommer ein Veranstaltungshinweis. Da hieß es doch glatt "Sommer-Event". Entweder schreibe ich Summer-Event oder aber setze ein deutsches Wort dafür ein. Und ich glaube auch nicht, dass die Kinder durch diesen Sprach-Misch-Masch die englische Sprache besser lernen. Zum Thema deutsche Musik im Radio, bin ich auch dafür öfters deutsche Musik zu spielen. Bei HR 3 beispielsweise gibt es gelegentlich Tage, an denen als Kontrastprogramm über mehrere Stunden nur deutsche Musiktitel gespielt werden. Und ich war begeistert, was es doch für super Sachen gibt.
                    Liebe Grüße
                    Petra 😉

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Dania1D Offline
                      Dania1D Offline
                      Dania1
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Huhu!

                      Vielleicht kann ich auch noch meine Meinung dazu beitragen (musste mich mal studiumstechnisch mit der Problematik Sprachentwicklung auseinandersetzen). Also:
                      Das was mit unserer Sprache passiert ist - egal ob positiv oder negativ- vollkommen normal. Innerhalb der Sprachentwicklung wurde auch unsere Sprache immer wieder von anderen Sprachen beeinflusst. Warum also sollte diese Entwicklung nicht auch im 21. Jahrhundert weitergehen? Deutsch ist eine lebendige Sprache, die ständigem Wandel unterliegt. Diesen Wandel können wir nicht aufhalten.
                      Zwei Beispiele: wer sagt heute noch: "Mich dünkt" oder "Ich pflegte...(zu tun)? Kaum jemand im täglichen Sprachgebrauch, obwohl wir es alle kennen.
                      Auffällig ist natürlich, dass Anglizismen immer stärker in unsere Sprache drängen, oder zumindest vermeintliche Anglizismen (z. B. Handy).
                      Ob es Sinn macht, diese Entwicklung aufzuhalten? Ich weiß es nicht. Aber ich bin einer gewissen Dynamik innerhalb einer Sprache gegenüber schon aufgeschlossen, sie zeigt: unsere Sprache lebt und entwickelt sich weiter!

                      Lg Dania1

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • PetraP Offline
                        PetraP Offline
                        Petra
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Hallöchen,
                        habe noch eine schöne Ergänzung zu meinem vorherigen Beitrag was das Thema Werbung im Fernsehen anbelangt. Habe heute einen Werbespot von Coca Cola zur Fußball-WM 2006 gesehen. Da hat es micht fast zerissen. Wie hieß es da so schön: It's your Heimspiel. Das kanns doch einfach nicht sein? Entweder alles in Englisch oder aber doch lieber in Deutsch. Interessant finde ich gerade bei Coca Cola, dass die Werbung bei uns, auch die Musiktitel in Englisch dargeboten werden. Als ich in Polen mal war lief auch Werbung im Fernsehen von Coca Cola, aber man höre und staune, die Musiktitel wurden in polnischer Sprache gesungen. Wollt ich nur mal anmerken.
                        LG Petra

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • SokratesS Offline
                          SokratesS Offline
                          Sokrates
                          Experte Istanbul
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          "Barbara R." wrote:
                          Warum die Bundesbahn aber einen "Service Point" und Karstadt ein "Basement" hat, erschließt sich mir nicht.

                          Hallo Barbara,
                          ich lese erst heute Dein Posting vom 09.12.. Das mit dem "Service Point" kann ich Dir nicht beantworten, aber das "Basement" gab es schon in den 50er Jahren im Kaufhof. Aus dieser Zeit sind mir noch Wörter wie "Trottoir" für Bürgersteig oder "Perron" - das waren in der Straßenbahn die extra getrennten Bereiche vorn und hinten im Wagen, wo man Aus- und Einsteigen konnte - in Erinnerung. Den "Perron" gibt es bedingt durch den technischen Fortschritt nicht mehr und dass es jetzt wieder "Bürgersteig" heißt, beweist nur die Lebendigkeit der deutschen Sprache.

                          LG
                          Sokrates

                          Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • Barbara R.B Offline
                            Barbara R.B Offline
                            Barbara R.
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Ups, da war mein Beitrag weg !!!

                            Also nochmal: ich bin voll und ganz der Meinung, dass eine Sprache auch durch Veränderungen lebt. Mich dünkt, dass es kreucht und fleucht, sagt ja kein Mensch mehr in unserer heutigen Gesellschaft. Nur wenn kaum noch ein grader Satz ohne - auch noch eingedeutschte - Anglizismen rausgebhracht wird von manchen Leuten, das geht mir gehörig auf den Wecker.
                            Neulich hörte ich im Radio die Bewertung eines neuen Videospiels, Verzeihung, ich meine natürlich eines Games, wo von Level zu Level viele Adventures - ja, was denn nun - erlebt, bestritten oder vielleicht survived werden mussten. Jedenfalls war der Fun Faktor hoch.
                            Und wie oben schon erwähnt, "It's your Heimspiel" schlägt doch wohl sogar den Spruch "come in and find out". Ja, ist es denn bei Douglas so unübersichtlich??????
                            Liebe Grüße und einen happy afternoon wünscht Dir Barbara

                            Barbara R.

                            Wir haben alle den gleichen Himmel,
                            aber nicht den gleichen Horizont

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • AsiaA Offline
                              AsiaA Offline
                              Asia
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              Hallo,

                              alles was ich sagen könnte, ist hier schon gesagt worden.

                              Eine Ergänzung vielleicht noch: da viel Hersteller meine, sie müßten sich in einer Art Pseudosprache ausdrücken (möglichst jeder Hersteller seine eigne), und ich meist weder Lust noch Kraft!!! habe, mich auch noch damit auseinanderzusetzen, lehne ich mich relaxt zurück und denke mir, kauft Euren Bullshit doch alleine. Ich bleibe cool!

                              Und wißt Ihr was? Es geht auch OHNE! Ich kauf es eben nicht und habe keinen Ärger mit Reklamationen, unverständlichen Gebrauchsanleitungen usw. usf. Chacun a son gout!

                              Es gibt aber auch in anderen Sprachen Lehnwörter. So gibt es im Russischen einen Schlagbaum, einen Rucksack und ein Buterbrod (so geschrieben, aber de facto ohne Butter!), im Englischen einen kindergarden und einen Blitzkrieg.
                              Allerdings eine so gehäufte Verballhornung der eignen Sprache findet sich wohl nur bei uns.
                              In Anlehnung an Barbara wünsche ich allen einen Happy Day, eine Happy Hour wäre mir lieber.
                              So long!

                              Asia: --->

                              Der schlimmste Feind im ganzen Land ist der Denunziant!

                              1 Antwort Letzte Antwort
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