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EUGH: Ab 3 Stunden Flugverspätung gibt es Geld

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
305 Beiträge 62 Kommentatoren 77.4k Aufrufe
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  • rmouillardR Offline
    rmouillardR Offline
    rmouillard
    schrieb am zuletzt editiert von
    #101

    Hallo,
     
    auf der Bestätigung, die ich mir am Flughafen habe geben lassen steht eindeutig.
     
    "Dieser Flug wurde aus technischen Gründen um 380 Min. verzögert"
     
    Kann Condor sich dann auch so leicht aus der Verantwortung ziehen???????
     
    Und nochmal die Frage: Wie lange soll ich denen jetzt Zeit lassen zu reagieren???
     
    Danke
    Roswitha

    I Love Egypt

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    • sandro-ttS Offline
      sandro-ttS Offline
      sandro-tt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #102

      Genau diesen netten Brief bekommen alle von Condor. Nach Wochen bekommst Du von einer bestimmten netten Dame, immer das gleiche zu hören. Eine Absage, mit der Ausrede, dass es sich um einen außergewöhnlichen Umstand gehandelt haben soll. Dies ging mir und vielen anderen vor Dir genauso! Eigentlich kannst Du dir selber alle anderen Schreiben sparen! Such Dir am besten sofort eine fachliche Hilfe.
      Gruss
      sandro

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      • bahama247B Offline
        bahama247B Offline
        bahama247
        schrieb am zuletzt editiert von
        #103

        Hier ist mal wieder von einem Urteil gegen Condor zu lesen

        ×gem. Forenregeln editiert×

        Soweit ich weiß, ist das nicht das einzige in jüngster Zeit.

        PS: Im mittlerweile gesperrten Link wird von einem Urteil gegen Condor berichtet, welches am 21.10.2010 gefällt wurde. Darin berichtet der Betroffene, dass er am 21.10.2010 vor dem AG in Rüsselheim seinen Prozeß gegen Condor gewonnen und Condor das Urteil durch mittlerweile erfolgte Zahlung aller Kosten per Check akzeptiert hat. Grund der Verpätung war, wie zu lesen ist, seinerzeit ein technischer Defekt.

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        • sandro-ttS Offline
          sandro-ttS Offline
          sandro-tt
          schrieb am zuletzt editiert von
          #104

          Danke Bahama,
          habe den Beitrag gefunden. Also dann ist ja jetzt definitiv alles klar, Condor muss zahlen!
          Danke nochmal für den Hinweis.
          Gruss
          sandro

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • ice-man2002I Offline
            ice-man2002I Offline
            ice-man2002
            schrieb am zuletzt editiert von
            #105

            Hauptsache alle wollen Geld zurück..... Da achten Airlines auf die Sicherheit Ihrer Flugzeuge und somit auch für ihre Passagiere, müssen evtl.Ersatzteile einfliegen lassen und als Dankeschön, gibts Post von Anwälten....vieleicht sollten die Airlines mal umdenken und nicht so an die Sicherheit denken ........ ach ne, bringt ja auch nichts, dann klagen halt die Angehörigen.......
             
            Sorry für diese harten Worte aber es nervt so langsam, man hat das Gefühl, manche reisen nur, um hinterher klagen zu können....
            Man sollte immer die Situation einschätzen können.....

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • mogan13M Offline
              mogan13M Offline
              mogan13
              schrieb am zuletzt editiert von
              #106

              Nein Ice- man2002, wieso Sorry irgendwo hast Du doch Recht.
              Natürlich ist es ärgerlich wenn sich ein Flug verspätet vor allem wenn es Stundenlang ist, aber ich finde auch es kommt drauf an warum.
              Wenn es um die Sicherheit geht und darum das ich Heil nach Haus oder ans Ziel komme, warte ich gerne bevor ich wegen Huddel und Brass ins Gras beiße.

              Ich bin ich und anders gibt´s mich nicht!

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • Seeker01S Offline
                Seeker01S Offline
                Seeker01
                schrieb am zuletzt editiert von
                #107

                @ice-man2002

                Sorry, aber deine Ansicht kann ich hier nun gar nicht teilen. Es handelt sich bei der Flugverspätung um einenberechtigten Mangel und in sofern ist auch die Klage bzw. die Forderungen der Betroffenen rechtens. Wer sich hier nicht korrekt verhalten hat- das ist ganz klar Condor.
                Es ist vielleicht richtig, dass manche es im Urlaub darauf anlegen, Geld zurück zu bekommen, auf Grund von "unrichtigen Mängeln". aber das ist hier gar nicht der Fall.
                Condorhält sich definintiv nicht an geltendes Recht.
                Meiner Ansicht nach betreibst du mit deinem Beitrag hier Schuldverschiebung in dem du die Betroffenen als "Übeltäter" hinstellst!

                Ich wäre gerspannt, wie du in einem solchem Fall reagieren würdest. Würdest du das Verhalten von Condor so hinnehmen?
                PS: nur falls du fragen solltest- ich bin nicht betroffen.

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                • chepriC Offline
                  chepriC Offline
                  chepri
                  Gesperrt
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #108

                  Wenn ich heute bei einer airline mein ticket buche, kommt ein Vertrag zustande: Ich verpflichte mich, den Betrag X  für die Beförderung von A nach B am Tag Y zur Uhrzeit Z zu zahlen. Und die airline verpflichtet sich, den Betrag X entgegenzunehmen und mich am Tag Y zur Uhrzeit Z von A nach B zu befördern. So einfach ist das! Kommt nun die airline ihrer Verpflichtung nicht nach, erfüllt sie den geschlossenen Vertrag nicht. Inwieweit das von mir toleriert werden muß, haben mittlerweile Gerichte weitestgehend definiert.
                  Was sich Condor (vermutlich gibt es aber auch andere airlines)  leistet ist nicht nur Ignoranz gegenüber seiner zahlenden Kundschaft, sondern in meinen Augen auch Mißachtung der Rechtsprechung. Ich finde, hier müßte die Politik in Form des Verbraucherschutzes eingreifen, allerdings ist es bei uns meinem Dafürhalten nach, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, mit dem Verbraucherschutz entgegen anderstönender Äußerungen der zuständigen politischen MandatsträgerINNEN nicht allzuweit her.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • ice-man2002I Offline
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                    ice-man2002
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #109

                    hallo [checker-pit](javascript:showPopUp('/mhcuserprofile?userId=1543187', 'mhcprofile'), war ja nicht nur auf Condor bezogen, sondern an die allgemeinheit der Airlines... sind letztes Jahr mit XQ in die Türkei geflogen, und neben uns im Wartebereich saß ein Mann der auf seine Uhr geschaut und zu seiner Frau gesagt hat:
                    "SO SCHATZ, AB JETZT KÖNNEN WIR GELD ZURÜCKBEKOMMEN!!!!!"
                    (Zu dem Zeitpunkt hatten wir eine Verspätung von 3 Stunden und 5 Minuten)

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Seeker01S Offline
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                      Seeker01
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #110

                      @ice-man

                      Klar- solche Typen gibts auch
                      Das kann man aus diesem Sachverhalt aber nicht ableiten.
                      Und ehrlich gesagt, wenn mein Flug 6 Stunden verspätung hätte, wäre ich stocksauer. Denn ich muss meistens vom Flughafen abgeholtv werden, da ich öffentliche Verkehrsmittel fast gar nicht nutzen kann.
                      Wenn dann meine Verwandten/Bekannten 6 Stunden am Flughafen warten müssen, dann wär ich so drauf,. dass es für den Condor- CHef besser ist mir da nicht über den Weg zu laufen- !

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • ice-man2002I Offline
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                        ice-man2002
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #111

                        klar wäre ich sauer, aber wenn es definitiv um meine Sicherheit geht, würde ich auch 10 Std. Wartezeit auf mich nehmen.......Ich finde man sollte immer die Situationen sehen, durch die eine Verspätung entsteht.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • Seeker01S Offline
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                          Seeker01
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #112

                          Da hast du sicherlich Recht.
                          Andererseits wartet auch kein Flieger auf dich, wenn du dich auf dem Weg zum Flughafen verspätest, weil dein zB. Pkw defekt ist.
                          Insofern... hat Condor da eben auch Pech... und muß zahlen

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • ice-man2002I Offline
                            ice-man2002I Offline
                            ice-man2002
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #113

                            soo, [checker-pit](javascript:showPopUp('/mhcuserprofile?userId=1543187', 'mhcprofile')),
                            langsam bekomme ich lust mich mit dir zu Streiten, ääääh, mit dir zu Diskutieren.... 😄
                            Laß uns mal kurz das Thema wechseln..
                            Was passiert, wenn die eingecheckten Passagiere auf einem Abendflug nicht rechtzeitig an Bord sind, egal warum????? Koffer müssten gesucht und ausgeladen werden, evtl wäre der Slot weg, es gibt eine Verspätung und der Zielflughafen hat zur neuen Ankunftszeit eigentlich schon geschlossen, aber es werden ja Ausnahmen gemacht,die sich der Flughafen wahrscheinlich auch gut von der Airline bezahlen lässt..... und nicht von den verursachenden Passagieren.....

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            Antworten Zitieren
                            • Seeker01S Offline
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                              Seeker01
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #114

                              😱
                              Also du meinst- die von dir genannten "Deppen" haben schon ihr Ticket und auch die Koffer abgegeben und kommen nicht zum boarding...
                              Hm,
                              tja- das ist Pech für alle anderen Passagiere. Dafür kann die Airline nichts.
                              Als Passagier würd ich dann gern unter allen anderen an Bord eine Sammlung anstreben, um auf diese "Deppen" ein Kopfgeld auszusetzen: WANTED- DEAD OR ALIVE  (aber ich fürchte, das ist verboten).
                              Ob die Airline die Zusatzkosten auf die abwälzen kann- das weiß ich nicht- wäre aber richtig.
                              😉

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • ice-man2002I Offline
                                ice-man2002I Offline
                                ice-man2002
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #115

                                .....da finde ich das Problem, wenn der Passagier ein paar Stunden Verpätung vegen der Airline hat, muß die Airline zahlen, Wenn die Airline aber aufgrund von Paxen verspätung hat muß auch die Airline zahlen.  Wo ist die gerechtigkeit? Gewinner ist in den Fall immer der Pasagier....

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Seeker01S Offline
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                                  Seeker01
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #116

                                  Nun ja-
                                  es behauptet ja auch niemand, dass die Welt gerecht ist.
                                  Allerdings ist die Situation bei Flugverspätungen nunmal gesetzlich geregelt- und daran muß sich jeder halten- auch die Airlines.
                                  ... und dass der Passagier "immer" der Gewinner ist- das seh ich nicht so.
                                  Mit Flugverschiebungen einen Tag vor Abflug oder zB. Umbuchung auf eine andre Airline- da muß man sich als Passagier  auch schon recht viel gefallen lassen.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • privacyP Offline
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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #117

                                    Besonders interessant die Konstellation, wenn die beispielsweise 2,5 Stunden verspätete Maschine durch die oben geschilderten Passagiere dann in die entschädigungspflichtige "Mehr-als-3-Stunden-Regelung" hineinrutscht. 😉

                                    Unabhängig davon ist die EU-Regelung aus meiner Sicht doch in vielen Punkten verbesserungswürdig. Die jetzige 3-Stunden Regelung, die der EuGH überraschend - übrigens in einem Verfahren gegen Condor - erlassen hat, deckt sich momentan ja auch nicht mit der EU-Verordnung 261/2004. Weil dort Verspätungen bis heute eben nicht gleichgesetzt wurden mit Annullierungen.

                                    Vernünftig wäre eine 3-Stunden-Regelung beispielsweise für Abflüge aus dem Heimatland ( innerhalb der EU) der jeweiligen Airline. Da lässt sich relativ schnell Ersatz einer Maschine im Normalfall auch innerhalb dieser Frist durch Umdisponierungen errreichen.

                                    Gibt es ein Problem in der Ferne, wie soll die Airline da so schnell Ersatz hinschicken ?
                                    Das führt dann eher dazu, dafür zu sorgen, dass andere Flüge nicht auch betroffen werden. Also, ob > 3 oder 40 Stunden, spielt dann ohnehin keine Rolle.  Für Ziele in der Ferne wäre also beispielsweise eine Zeit, die sich aus Flugzeit + 3 Stunden Verspätungsregelung ergibt, vergleichsweise angemessen.

                                    Natürlich darf man nicht vergessen, dass durch die Verspätungsregelung Fluggesellschaften einen hohen finanziellen Anreiz haben, Pünktlichkeit nicht zu vernachlässigen. Das widerspricht dann nicht dem Sicherheitsansatz. Denn nur gut gewartete Maschinen sind zuverlässig und vermeiden Ausgleichszahlungen.

                                    Gruß privacy

                                    Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                                    Bertrand Russell (1872-1970)

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • sandro-ttS Offline
                                      sandro-ttS Offline
                                      sandro-tt
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #118

                                      Also Icemen,
                                      ganz klar die Sicherheit geht immer vor. So haben wir dies auch am Anfang gesehen. Doch uns war damals nicht klar, dass dies bei Condor an der Tagesordnung steht. Was glaubst Du, wie viele technische Defekte Condor im Jahr hat? Anscheinend werden die Maschinen nicht richtig gewartet und  dann sollte man sich das Alter der Condorflotte mal anschauen. Ich bin heute froh, dass nicht schon mehr passiert ist! Vor allem, was glaubst Du, was wir für einen Kundenservice von Condor erhalten haben. Sogar die rechtlich uns zustehende Umbuchung auf eine andere Maschine wurde uns nicht gestattet. Wir haben sogar bemerkt, dass die Nothotline, einfach nicht besetzt war.
                                      Ich glaube keiner, der einmal was mit der Servicewüste Condor zu tun hatte, war einfach nur auf ein paar schnelle Euros aus! Was glaubst Du warum, die ganzen Urteile wegen Condor gemacht worden sind? Hast Du schon was von anderen Airlines gehört? Fakt ist, das sich die Flugausfälle bei Condor gehäuft haben! Erst wenn mehrere Kunden, sich dies nicht mehr gefallen lassen, wird sich etwas zum positiven bei dieser Fluglinie ändern.
                                      sandro

                                      1 Antwort Letzte Antwort
                                      Antworten Zitieren
                                      • bernhard707B Offline
                                        bernhard707B Offline
                                        bernhard707
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #119

                                        Wenn so viele Urteile gegen Condor "gemacht" worden wären, hätte sich sicher etwas zum Positiveren geändert. Vermutlich auch die Flugpreise in anderer Richtung.

                                        Ich vermisse immer noch die konkrete Angabe der "vielen" und rechtskräftig gewordenen Urteile.

                                        Life is too short to limit your vision ... indeed

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                                          #120

                                          bernhard707 wrote:
                                          Ich vermisse immer noch die konkrete Angabe der "vielen" und rechtskräftig gewordenen Urteile.

                                          Die Mühe, die zusammen zu suchen, wirst Du Dir schon selbst machen müssen, da es zumindest keine mir bekannte (kostenfreie) Datenbank für Amtsgerichsturteile gibt. Man liest, wie könnte es anders sein, von Einzelfällen und die Links werden dann im Zweifel hier gesperrt. Ich habe allerdings umgekehrt noch von keinem Fall gelesen, wo die Airline vergleichbar gewonnen hätte.

                                          Da ja das zuständige Amtsgericht in Rüsselheim selbst von rund 500 vorliegenden Fällen bis Jahresende spricht, dürfte Dein Wissensdurst in wenigen Wochen womöglich gestillt sein. Allerdings spricht eine offensichtliche Taktikänderung von Condor aktuell dafür, dass man wohl weniger erfolgreich ist vor Gericht: Nach Einschaltung eines Anwalts wird versucht mit Zustellung von größeren Checks "Eindämmung" zu betreiben und Prozese zu verhindern. So könnte man das deuten.

                                          Wieso sollten sich so schnell die Flugpreise ändern? Die Folgen dieses EuGH Urteils dürften erst noch kommen, da viele Ihre Rechte gar nicht kennen. Condor verteilt zwar meist brav gemäß Gesetz die Fluggastrechteverordnung, aber da steht ja nichts drin zu Verspätungen und Ausgleichszahlungen. Selbst wer gut informiert ist, wird ohne Rechtschutzversicherung in vielen Fällen schon vor Einschalten eines Anwalts wegen vermeintlich zu hohem Risiko aufgeben. So bleibt die Zahl der letztlich Klagenden gering und das ganze ist für die Airline ein Rechenexempel.

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